Kapitel 28
Die Luft entweicht und der Rücken brennt beim Aufprall. Die Landung erfolgt alles andere als glimpflich für Skyla. Der Tisch, der sie auffängt, wackelt sogar bedrohlich unter ihrem Gewicht, als stürze dieser jeden Moment gemeinsam mit ihr ein. Der Körper baumelt halb in der Luft, während die Augen die Umgebung erkunden. Skyla macht Nadines Namen am Geburtstagswandkalender aus. Vierter April. Widder wäre damit das Sternzeichen. Bekannt als energisch und aktiv. Passend! Die Klasse scheint sich laut Plakaten und Tafelbildern mit dem Sonnensystem zu befassen. Überall hängen lauter Informationen über Planeten und Sterne. Welch ein Glück die Kinder doch haben, um mit der Materie verschont zu werden, womit Skyla in kürzester Zeit konfrontiert wurde. Viele dunkle Geheimnisse. Versteckt fürs menschliche Auge, aber zu nah im Hier und Jetzt. Das Blut läuft in den Kopf und der Schwindel meldet sich, so zieht sich Skyla hoch und nimmt auf dem Tisch Platz. Ihre Hände liegen noch immer schützend um Mia, während der Blick nun auf der tickenden Uhr haftet.
04:08 Uhr
Zu viel Zeit verstrich seit dem Aufbruch. In nicht mal zwei Stunden beginnt die Schicht für den Hausmeister. Ein Blick hinauf zur Decke zeigt, dass das Spiegelportal noch offen steht. Somit haben sie direkte Sicht auf das Krankenhaus und die Ritter, die sich über ihren Köpfen mit Fackeln versammeln. Zehn Ritter. Statt in die Tiefe hinab zu springen, verharren diese vor dem Eingang. Als Beobachter.
„Der Feind erkennt die Ortschaft wieder. Schon bald erhalten wir Besuch. Sie werden nicht springen, aber ein anderes Team aussenden. Der Durchgang sollte geschlossen werden, bevor sie ihre Gefangenen erpressen und gegen uns aufhetzen.“
Die Informationen folgen von Agnar, der ihrem Blick folgt.
„Müssten sie nicht in der Kühlkammer erfrieren?“, stellt sich Skyla eher die Frage.
„Negativ, die Temperatur reguliert sich ohne den Kern“, erklärt Agnar ihr.
Doch Skyla beäugt dies kritisch, schließlich sieht sie noch Eisschichten an den Wänden des Kokons.
„Nadine befindet sich nicht in der Verfassung, Macht anzuwenden. Das Kind braucht Ruhe“, informiert Dalika, die nahe der großen Tafel an der Seite des Kindes verharrt.
Kritisch beäugt Skyla das Geistermädchen, das auffällig blass und abwesend wirkt. Ihre Erscheinung lässt sich kaum länger wahrnehmen. Wie ein Hologramm, das an Farbe und Belichtung verliert.
Vielleicht können Speicherkristalle helfen, Nadines Akku aufzuladen. So wie bei Skyla während der Krankenfahrt durch die Geisterwelt. Noch ehe Skyla ihre Idee aussprechen kann, packt Naomi grob zu und zieht sie hinab vom Tisch. Kompromisslos wie Justin entführt sie Skyla hinaus, da spielt die abgeschlossene Tür keine Rolle, denn nur eine kurze Berührung des Schlosses reicht aus, damit diese von allein aufspringt. Wie ein treudoofer Hund folgt Boru der Hexe.
Als Erstes verlässt Agnar das Klassenzimmer, dann Dalika, die Nadine in ihren Armen trägt und Naomi erzürnt ruft: „Hey! Was ist das für eine abartige Art, Kameraden einfach zurückzulassen?“
Der Nang Tani wird jedoch gekonnt von Naomi ignoriert. Stattdessen blickt die Hexe zum Drachen: „Boru, ruhe dich aus. Wir dürfen nun nicht auffallen. Sollte ich dich brauchen, dann rufe ich dich schon.“
Borus Jaulen erinnert an einen dramatischen Husky aus dem Bekanntenkreis von Skyla. Milan behauptet zwar, sein Drache sei alt, doch die Verspieltheit seines Schutzgeistes lässt sie diese Aussage jedes Mal aufs Neue anzweifeln.
„Ist Boru wirklich alt?“, platzt die Neugier aus Skyla.
„Uralt.“
Mit einem ungewöhnlichen Lächeln streichelt Naomi den Drachen, sodass Skyla sich veralbert fühlt. Doch sie haben andere Sorgen.
„Wie gehen wir vor? Was wäre, wenn wir durch die Geisterwelt reisen?“
„Ein netter Einfall, doch dein Spinnendämon soll laut Justin eine nützliche Fähigkeit besitzen. Schon einmal warst du unsichtbar für die Ritter. Du kannst Mia an deinen Nang Tani überreichen und wir lassen alle Schutzgeister bis auf deinen Spinnendämon verschwinden. Bringen wir einige Kilometer hinter uns, bevor wir erneut auf einen Sprung durch die Spiegeldimension wagen.“
Klingt nach einem Plan und doch sollten alle ein Mitspracherecht haben. Ein Blick zurück und Skyla sucht bewusst Dalikas Blickkontakt.
„Was hältst du davon?“, hinterfragt sie die Meinung ihres Schutzgeistes.
Eine Frage, die den Nang Tani augenblicklich besänftigt. Dalikas Züge entspannen sich und ihre steife Haltung lockert sich.
„Ich vertraue auf Agnars Begleitschutz. Im Notfall kann er mich rufen. Daher nehme ich Nadine und Mia als meine Patienten bei mir auf. Sie können sich in meinem Reich erholen. Emilie wird mich begleiten und von mir lernen.“
Ein Nicken und Skyla ruft Emilie zu sich, um ihr Milans kleine Fee anzuvertrauen. Kaum verblasst die Hälfte ihrer Mitstreiter, fixiert Skyla Boru an.
„Was ist mit ihm?“
Naomi schaut überrascht auf und schimpft mit dem Drachen: „Hey, ziehe dich gefälligst zurück, Boru. Du fällst auf, Dummkopf!“
Beleidigungen, die ihn wieder jaulen lassen. Ein Verhalten, das bei Naomi zum Augenrollen führt.
„Mir egal, wen du wählst“, brummt sie, als könne sie verstehen, was der Drache denkt.
Beunruhigt hebt Skyla eine Augenbraue. „Was soll das heißen, Naomi?“
Die Hexe kichert erheitert über ihre Unwissenheit und hinterfragt: „Ist dir schon mal das Tattoo bei Mila aufgefallen?“
Eine Frage, die Skyla erröten lässt. In der Tat sah sie hinter geschlossener Tür auf seinem Rücken einen Drachen prangen. Nichts, was sie so früh hinterfragen wollte, denn Tattoos sind in der heutigen Zeit nichts Ungewöhnliches. Da das Kunstwerk wenig detailreich war, sondern nur mehr eine Silhouette eines Schlangendrachens ähnelte, macht sie sich bislang nie viele Gedanken dazu, dabei fragte sich Skyla schon länger, wo er seinen Drachen immer versteckte. Nun aber fürchtet sie, die Antwort zu kennen.
„Du meinst, Boru versteckt sich in Form eines Tattoos bei seinem Besitzer?“
Ihr Staunen lässt Naomi leise kichern. Bis Boru seinen Kopf auf Skylas Schulter ablegt.
„Hey! Du wagst es? Frech, Boru!“, schimpft die Hexe.
Mit dem Schnaufen pustet der Drache heißen Dampf durch seine Nase und drückt seinen Kopf an Skylas Wange. Selten erlebt Skyla solch eine Nähe zu dem Tier und streichelt ihn daher über den Kopf. Sein leises Grummeln lässt sie vermuten, dass es ihm gefällt. Kaum endet die Streicheleinheit, verliert er an Größe und schlängelt sich an ihr hinab. Irre schnell und ehe Skyla begreift, was passiert, geht es für ihn unter ihr Shirt. Ein Brennen am Rücken lässt sie aufschrecken. Dort, wo Milan sein Tattoo liegen hat. Am rechten Schulterblatt.
„Pah! Zieht er dich einfach vor!“, beschwert sich Naomi und wirft erbost ihr Haar über die Schulter.
Nicht gerade verwunderlich, denn auf bissiges Verhalten reagiert der Drache bislang immer empfindlich. Mia sorgte ständig dafür, dass der Drache zur Dramaqueen mutiert. Doch Skyla schluckt den bissigen Kommentar hinab, schließlich mag sie es sich nicht mit Naomi verscherzen.
Mit einem lästige Klatschen fordert Naomi streng: „Ein Mantel aus Unsichtbarkeit, Dämon!“
Trotz Befehl schaut die Hexe ihn nicht mal mit dem Hintern an. Ein Blick zurück und Skyla prustet los, denn Naomi erzürnt auch ihren Schutzgeist. Agnar mag sich beherrschen und doch werden seine Augen schmal. Da er sich nicht sputet, dreht sich Naomi mit aufforderndem Blick um.
„Wird’s bald?“, drängt sie ihn.
„Ungeduldige Hexe!“, schimpft Agnar.
„Unfähiger Dämon!“, lässt sich Naomi auf das Spiel ein, „Los jetzt! Beklagen kannst du dich später noch bei mir! Ich habe einen Kummerkasten an meinem Büro, wirf deine Beschwerde doch bitte da rein, damit ich einen unterhaltsamen Lesestoff für die Abendstunden vorfinde.“
Agnar brummt laut, überkreuzt seine Arme und bestätigt schließlich seinen Zauber: „Vorgang abgeschlossen!“
Naomi stoppt abrupt, sodass Skyla gezwungen ist, zur Seite auszuweichen. Die Beschwerde liegt auf der Zunge, bis sie zu sehen bekommt, wie Naomi durch die Luft wischt und eine kryptische Formel sichtbar zieht, die bedrohlich rot leuchtet.
„Schlampig, Dämon! Lückenhaft! Keine fortgeschrittene Magie und sehr eintönig ohne Variablen!“
Mit steifem Kiefer legt Agnar den Kopf schief und verursacht ein grauenhaftes Knacken seiner Knochen. Die Hände beulen sich zu Krallen, als wolle er Naomi jeden Moment anspringen. Doch Naomi wischt die Zeichenfolge fort und steuert den Ausgang an.
„Hass trifft es nicht mal ansatzweise, was ich für diese Hexe empfinde!“, gesteht Agnar seiner Partnerin.
Skyla nickt verständnisvoll, denn genau diese Empfindungen hegte sie am Anfang bei Justin.
Ein strenger Pfiff lässt den Dämon sowohl auch Skyla mit den Augen rollen. Durch einen Glastunnel nähern sie sich dem Ausgang und haben Sicht auf einen großen Schulhof. Sichtgeschützt mit riesigen Bäumen und Sträuchern. Ein kleines Labyrinth aus Holzpfählen, wo mitten drinnen ein kleiner Turm thront, scheint besonders viel Spaß zu versprechen. Ein Blick auf das Klettergerüst in Form eines Regenbogens versetzt Skyla zurück in ihre alte Grundschulzeit, denn auf solch einem Klettergerüst war sie kaum runter zu bekommen. Am Anfang war Lukas ständig in Sorge, sie könne sich bei ihrer Wildheit verletzen. Irgendwann ließ seine penetrante Fürsorge nach und er saß einfach nur neben dem Gerüst auf dem Boden mit einem Buch in der Hand. Er mag immer wieder aufgeblickt haben und doch schenkte er ihr von Zeit zu Zeit mehr Vertrauen. Mit Kreide konnte er die schönsten Kunstwerke gestalten. Ihre Klassenlehrerin war immer begeistert, wie er den Schulhof verschönerte. Das sorgte auch oft für Neid und Skyla spielte eine Zeit lang Bodyguard, damit keins der frechen Kinder ihm die Kreide wegnahm und zerstöre. Aber die Nervensägen wurden immer kreativer. Wasser war der Feind von Kreide. Daher wurden Trinkflaschen mit in die Pause genommen und über die Bilder verschüttet. Skyla konnte nicht alle aufhalten, daher verlor die Schule an Farbe, denn Lukas steckte seine Nase lieber in Bücher und malte nur noch für sich. Eigentlich schade, denn Skyla liebte seine Kunst. Er war immer so begabt, sodass aus ihm sicherlich auch ein großer Künstler hätte werden können.
Nur kurz driften die Gedanken in die Vergangenheit ab, denn der Eingang zum Schulgebäude zeigt sich nicht verschlossen. Eine der Doppeltüren steht sperrweit offen, sodass kalter Wind ins Gebäude pfeift. Sicherlich Naomis Werk, denn die Hexe hat den halben Schulhof bereits hinter sich und stolziert herum, als befände sie sich in ihrem persönlichen Reich. Durch die Pforten hindurch, geht es kleine Treppe hinab. Doch Skyla verharrt an der ersten Stufe und macht in der Ferne unter dem Kegel einer Straßenlaterne zwei Gestalten aus. Die Kleidung und die Macheten verraten die Ritter. Ein Rascheln in den Büschen rechts und links von der Treppe lässt sie die nächsten Feinde ausmachen. Getarnt im Gestrüpp und gewappnet mit Technik. Was aussieht wie ein elektromagnetisches Feldmessgerät gibt auffällige Laute und Signale von sich. Die Lichter schlagen aus und die Ritter erheben sich aus ihrem Versteck. Ein Schrei entweicht Skyla, als es sie trifft. Kochend heiß bohrt sich etwas ins Fleisch und der Schmerz wandert das linke Bein hoch. Das betroffene Glied knickt weg und Skyla geht zu Boden. Die Finger tasten nach dem Fremdkörper und verbrennen sich an dem gefährlichen Material, woraus die Schwerter bestehen. Lichterpunkte tanzen vor Skylas Augen. Agnar handelt und schnappt sie sich konsequent. Er keucht, als er sie hinab trägt.
„Du bist schwer, Mensch!“
„Schnauze, Agnar!“
Skyla jault mit tränenden Augen. Allein die zarten Windzüge schmerzen an der betroffenen Stelle.
Grünes Licht erfasst die beiden. Skyla bemerkt eine summende Kugel aus Metall, die in der Luft schwebt und mit einem Projektor ausgestattet wurde. Da sich die Ritter aus den Büschen in ihre Richtung bewegen, fürchtet sie, dass Agnars Fähigkeit sie nicht länger verstecken kann. Doch aus heiterem Himmel beginnt es zu blitzen. Unheilvolle Lichter direkt über ihren Köpfen. Die Wolken hängen schwer hinab. Noch ehe der Kopf schalten kann, entlädt sich die Energie. Alle vier Ritter werden von einem Blitzhagel getroffen. Dampfend fallen diese zu Boden. Ein lästiger Pfeifton macht sich in Skylas Ohren breit. Der Boden erschüttert durch die Naturgewalt und doch hält sich Agnar tapfer auf den Beinen. Er sorgt schnell für Abstand zu der Einschlagstelle, wo im Erdreich noch immer kleine Funken springen und Gefahr vermitteln.
„Das waren Naomis Blitze“, spricht Skyla ihre Vermutung aus, als der lästige Pfeifton verstummt.
Ihr Dämon nickt und beschwert sich: „Ein weiteres Upgrade wäre gut! Dieser Körper ist zu klein und mit deinem Gewicht überfordert!“
„Wo ist denn deine Dämonenstärke, die in deinem Blut steckt?“, kommt Skyla ihn bissig.
„Mein Blut passt sich jeder einzelnen Person an! Stärke und Muskeln definieren mich nicht!“
Naomis Blitze locken Schaulustige hervor. In diesem Fall eine Gruppe Jugendlicher, die zu dieser abnormalen Uhrzeit umherstreifen. Doch dank ihnen verziehen sich die beiden Ritter am Eingang. Als sei alles geplant, öffnen die Jugendlichen das Schultor und treten ein, sodass ihnen der Weg offen steht. Dort, wo Naomi geduldig auf sie wartet. Die Hexe winkt Agnar an sich heran und führt sie zu einer Nebenstraße. In ihren Händen trägt sie ihre hochhackigen Schuhe und läuft Barfuß voran. In einem eiligen Tempo, um eine Ecke weiter ihnen eine Wagentür zu öffnen.
„Dein Auto?“, hinterfragt Skyla schockiert und zweifelt an dem Zufall.
Ein Sportwagen. Schwarz wie Naomis Seele und glänzend wie all der Schmuck, den die werte Dame liebt. Naomi blinzelt erbost und legt den Finger an ihre Lippen, schließlich steigt sie in der Fahrerkabine ein und öffnet die Tür zum Beifahrersitz. Kaum legt Agnar Skyla vorsichtig ab, spricht der Gestank nach Tabak gegen die Vermutung. Auch Naomi rümpft die Nase und öffnet das Fenster, um schließlich wie aus dem Nichts eine Flasche hervorzuholen, die an einen roten Apfel aus Kristall erinnert. Kaum versprüht Naomi das widerlich süße Parfüm, nimmt Agnar auch schon auf der Rückbank Platz und schließt die Wagentür.
Skylas Kopf schaltet und sie spricht ihren Gedanken laut aus: „Der Wagen gehört den Leuten, die das Schulgelände betreten haben.“
Naomi reibt sich freudig die Hände. „Und sie haben die Schlüssel stecken lassen.“
„Dumme Menschen!“, kommentiert Agnar trocken.
Naomi gluckst freudig und startet den Motor. Zeit, die Skyla nutzt, um sich den Schaden am Bein anzusehen. In ihrem Unterschenkel steckt ein Dolch. Danach zu greifen bringt ihr herzlichst wenig. Daher erhofft sie sich Rat bei der Hexe.
„Ich bin verwundet, Naomi. Aber ich kann das Ding nicht rausziehen.“
Doch Naomi hebt abwehrend die Hand. „Dein Wehwehchen muss sich gedulden. Erst kutschiere ich uns hier raus und sorge für Distanz zum Feind.“
„Mein Wehwehchen?“
Nun dreht das Temperament mit Skyla durch. Sie hat bereits viel Zorn hinunter geschluckt, aber nun reicht es. Doch Naomi blendet sie völlig aus und begibt sich mit dem Wagen auf die Straße. Nicht gerade unauffällig. Die Musik wird angeschaltet und voll aufgedreht. Provokant hält die Hexe am Schultor an und streckt den Rittern den Mittelfinger raus. Diese nähern sich bedrohlich und einer wirft ein Schwert los. Doch dieses bleibt in der Luft schweben, dreht sich und wird zum Anwender zurückgeschleudert. Mit solch einer Wucht, dass der Ritter tödlich am Oberkörper aufgespießt wird. Die Musik lockt die Jugendlichen heraus. Laut schimpfend stürmen diese zum Wagen. Doch Naomi betätigt das Gaspedal und dreht scharf in die Kurve. Dabei streift sie zwei Wagen und löst den Alarm aus, um sich lachend von dannen zu machen.
Wenige Straßen weiter, schaltet sich die Musik ab und Naomi fordert: „Dämon! Ein Mantel der Unsichtbarkeit auf den Wagen!“
Sie stört Agnar in dem Moment, wo er beschließt, sich besser anzuschnallen. Eine gute Idee! Skyla tut es ihm gleich. Bei Naomis fahrlässigem Fahrstil ist ein Unfall sicherlich vorprogrammiert. In diesem Fall ist Naomi das genaue Gegenteil von Justin. Unvorsichtig und völlig wahnsinnig! Unfassbar, aber Skyla wäre jetzt lieber gemeinsam mit Justin unterwegs als mit der Verrückten!































































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