Ascardia-Kapitel 45

~Cayden~
Meine Gedanken wurden gefangen, als sich Ascardia plötzlich an mich drückte. Ihre Brüste, die kaum von einem seidigen Nachthemd bedeckt waren, drückten gegen meinen Oberkörper und ließen das Blut heiß in meinen Adern pulsieren.
Ich sollte sie von mich schieben, denn ihre Nähe rieb an meinen inneren Wünschen und Instinkten. »Ascardia«, sagte ich rau und schluckte, während ich meine Hände um ihre Oberarme legte. Vorsichtig, um sie nicht zu verletzen. »Wenn du weiter so machst …«, setzte ich an, änderte dann jedoch das, was ich sagen wollte. »… Könnte ich dich verletzen.«
Sie war so unschuldig und rein, dass ich meine Gedanken unmöglich zulassen konnte. Doch genau diese Unschuld sorgte dafür, dass sie anscheinend keine Ahnung hatte, was genau ich damit meinte.
»Keine Sorge, deine Magie schadet mir nicht«, murmelte sie, während sie sich weiter an mich schmiegte.
Verflucht! Ich hatte meine übliche Selbstbeherrschung noch nicht wieder zurück und der Nachhall meiner Erschöpfung und die Schwächung durch das Schattenlicht hatten Risse hinterlassen. Risse, durch die sie sich sanft, fast zärtlich schlich, um meine Verteidigung völlig zu zerstören. Nicht mit Gewalt und Drängen, sondern mit Zärtlichkeit und Unschuld.
Ich schlang meine Arme fester um sie, während ich mir einredete, dass ich diese Umarmung nur einen Moment länger genießen wollte. Dass ich bald genug von ihrem betörenden Duft hatte, der Dinge in mir auslöste, die ich lange begraben geglaubt hatte.
Aber wenn ich das zuließ …
Das Bild meiner Mutter tauchte vor mir auf und hielt mich auf, bevor ich meine Lippen an ihren Hals senken konnte.
Eine falsche Bewegung, eine Berührung zu viel und sie konnte unter mit zerbrechen. Nicht nur körperlich, auch geistig.
Konnte ich das zulassen? Würde ich mich kontrollieren können, um sie zu schützen?
Plötzlich löste sie sich etwas von mir, um sich auf ihre Knie zu setzen.
Fast hätte ich erleichtert geatmet, doch als ihr Gesicht meinem näherkam, fragte ich mich, was sie vorhatte.
Dann spürte ich plötzlich ihre warmen Lippen auf meiner Wange wie kleine Stromschläge.
Mir blieb der Atem weg, als sie meine Küsse imitierte.
Überall dort, wo sie meine kalte Haut berührte, spürte ich kribbelnde Wärme, die sich über meinen ganzen Körper ausbreitete und meine Selbstbeherrschung auf die Probe stellte.




Meine Hände, die ihre Arme griffen, schlossen sich minimal fester, doch ich schaffte es nicht, sie aufzuhalten.
Wusste Ascardia überhaupt, was sie hier tat?
Sie war so unschuldig, dass sie vermutlich noch nie einen Mann auf diese Weise berührt hatte.
Wusste sie, was sie damit anstellte?
»Asca«, brachte ich rau hervor, schaffte es aber nicht, ihren Namen ganz auszusprechen.
Überrascht beugte sie sich wieder etwas zurück, doch das Lächeln, das sie mir schenkte, war warm, strahlend und unglaublich einladend. Ich wollte diese Lippen küssen, so wie ich ihre Wangen geküsst hatte. »Wenn du so weiter machst, werde ich mich nicht kontrollieren können«, murmelte ich, obwohl mir klar war, dass sie meine Worte nicht verstand. Ich wusste aber auch nicht, wie ich es ihr begreifbar machen konnte.
Sie legte in einer Geste den Kopf schief, die ihre Haare sanft über ihre Wangen strichen ließ. Ihre Hände lagen warm und schwer auf meiner Brust. »Du würdest mich nicht verletzen«, sagte sie voller Selbstvertrauen. Ich wünschte, ich könnte es teilen.
»Weißt du, was du da tust?«, fragte ich, als ihre Finger über meine Brust strichen und es mir noch schwerer machten, zu widerstehen.
Ihr Gesicht wurde rot und sie senkte den Blick zu ihren Händen. Mein Herz machte einen kleinen Sprung, denn sie reagierte, als wüsste sie genau, was sie hier gerade tat. Aber war das wirklich so?
»Asca, ich …«, setzte ich an, doch meine Worte wollten einfach nicht herauskommen. Ich rang sonst nie nach Worten, doch sie brachte mich dazu.
»Ich mag es, wenn du mich so nennst«, murmelte sie und beugte sich ein Stück nach vorn, um ihre Lippen dieses Mal auf meine Brust zu legen.
Blitze zuckten, Wärme drang mir tief unter die Haut und löste ein Ziehen in Regionen aus, die noch nie auf eine Frau reagiert hatten.
»Wenn du so weiter machst, verliere ich die Kontrolle. Dann … könnte ich dich verletzen«, sagte ich noch einmal, denn Ascardia schien sich der Gefahr, mit der sie hier gerade unschuldig spielte, überhaupt nicht gewahr zu sein.
Erneut beugte sie sich vor, doch dieses Mal streifte ihr Atem meine Brust. »Du würdest mir nie weh tun«, behauptete sie, bevor sie erneut ihre heißen Lippen auf meine Brust drückte.




Es war, als würde sich ein Schalter bei mir umlegen. Ich reagierte, bevor ich darüber nachdenken konnte und im nächsten Moment lag Ascardia unter mir auf dem Bett. Meine Hände schlossen sich um ihre Handgelenke, die ich neben ihrem Kopf auf das Bett gedrückt hatte.
Mein Atem ging schwer und kleine, weiße Wölkchen stiegen zwischen aus auf, während ich sie direkt anstarrte.
Ein kurzer Schimmer von Angst, der zu Nervosität wurde.
Ich wollte ihr keine Angst machen, doch diese Nervosität gefiel mir überraschend gut. Hatte sie endlich bemerkt, dass sie mit dem Feuer spielte?
»Du musst mir sagen, wenn dir etwas nicht gefällt«, bemerkte ich und hoffte, dass ich aufhören könnte, wenn sie mich darum bat.
Ascardia blickte mich an, als würde sie mich nicht ganz verstehen, nickte dann aber.
Ihr Körper war von einer Gänsehaut überzogen und sie zitterte leicht, doch ich sah bei ihr keine Angst. Eher Neugier und Unschuld.
Diese Mischung machte mich fertig.
»Beweg dich nicht«, murmelte ich, denn wenn sie mich wieder berührte, würde ich über sie herfallen. Aber das war zu früh. Ich wollte ihr zuerst zeigen, was ich meinte. Ihr ein paar Erfahrungen schenken, die sie hoffentlich nicht gleich verschreckten.
Langsam löste ich meine Hand von ihren, nahm aber beide über ihren Kopf zusammen. Nur um sicherzugehen, dass ihre Hände dort blieben, wo sie sollten. Meiner Magie vertraute ich im Moment noch nicht genug. So war es also sicherer.
Vorsichtig ließ ich meine Hand unter ihr Nachthemd gleiten und streichelte sanft über die weiche Haut ihres Bauches.
Ich spürte, wie sie unter meinen Berührungen erschauderte.
Es ließ mich grinsen und langsam zu ihren Brüsten wandern, bevor ich mit meinen Fingerspitzen ihre unteren Ränder streifte.
Ascardia erschauderte erneut und stieß einen leisen Laut aus, der wie Musik in meinen Ohren klang. Eine Mischung aus überraschten Quietschen und leisen Keuchen.
Sie war wirklich niedlich. Es war schon fast traurig, ihr diese Unschuld zu nehmen.
Aber ich konnte mich einfach nicht mehr zurückhalten. Noch immer hatte ich den Geschmack ihrer Haut auf meinen Lippen und ich wollte wissen, wie sie ohne das Salz ihrer Tränen schmeckte.
Also schob ich das Kleid etwas nach oben, bis ihr Bauch frei lag.




Langsam neigte ich mich hinab, beobachtete aber jede ihrer Bewegungen. Sie bewegte sich nicht, doch ich sah ihre Vorfreude wachsen.
Vorsichtig und sanft drückte ich meine Lippen auf ihre heiße Haut.
Sie brannte auf eine angenehme Art und Weise, die mich ganz zu verschlingen schien.
Ich senkte meine Lider, um die Umgebung auszublenden und mich ganz auf Ascardia und ihren wunderschönen Körper zu konzentrieren.
Jeder Millimeter ihres Bauches wurde von mir mit meinen Lippen bedeckt, bevor ich sogar so weit ging und sanft mit meiner Zunge über ihren Bauchnabel strich.
Ascardias Atem ging immer keuchender und sie wandte sich ein wenig unter meinen Griff, doch nicht, um sich zu befreien. Stattdessen schnappte sie immer wieder nach Luft und drückte sich sogar meinen Lippen entgegen.
Das Lächeln auf meinen Lippen kam, ohne dass ich es entschieden hatte.
Ihr Duft und ihre Wärme hüllte mich ein und beruhigte mein Inneres ein bisschen. Als wäre das Raubtier in mir zufrieden, solange es seine Besitzansprüche klar machte. Das erleichterte mich, denn ich hatte befürchtet, dass ich nicht wieder aufhören konnte, wenn ich einmal angefangen hatte. Aber sie so unter mir zu sehen, überfordert von diesen neuen Gefühlen und sich vor Lust windend, reichte bereits. Es befriedigte meinen inneren Drang. So würde ich sie auch nicht verletzen.
»Gefällt dir das?«, fragte ich und sah das erste Mal auf.
Ascardias Lider waren geschlossen, ihre Lippen leicht geöffnet und ihre Wangen rot.
Als sie meine Frage hörte, blinzelte sie. Allerdings blickte sie mich nicht an, als hätte sie meine Worte überhaupt gehört.
Ich lachte leise und beugte mich wieder hinab, bevor ich ihre Brüste mit meinen Lippen berührte.
Ascardia stieß ein Quietschen aus und drückte sich mir entgegen. So war es gut. Sie sollte heute nicht mehr denken. Ich würde ihr zeigen, was es hieß, auf diese Art begehrt zu werden, ohne die Grenzen zu überschreiten. »Lehn dich zurück und genieß.«

Wie gut gefällt dir dieses Buch?

Klicke auf einen Stern zum bewerten.

Durchschnitt 5 / 5. Anzahl: 2

Bisher keine Bewertungen

Kommentare