Kapitel 56 – Konsequenzen

Kapitel 56 – Konsequenzen

 

Aurelie

„Komm gehen wir …“, murmelte Irina leise und drehte sich bereits um, um wieder in Richtung Schloss zu laufen. Dabei erkannte ich im zarten Mondschein, dass ihre Beine zitterten. Ihre Haut war aschfahl, obgleich das bei einem Grigoroi noch nicht einmal möglich sein sollte. Aber wer wusste schon genau, wie es sich mit einem Grigoroi handhabte, der soeben entbunden hatte …

„Warte!“, rief ich ihr nach und beeilte mich, die wenigen Schritte zu ihr aufzuholen. „Warte“, sagte ich nun etwas leiser, kam neben ihr zum Stehen und wischte mir meine Hände an meinem Hemd ab, die noch immer voll von der glitschigen Flüssigkeit waren. Leichter Ekel überkam mich, aber ich schob ihn beiseite. „Du kannst kaum gehen“, murmelte ich und griff nach ihrem Arm, damit sie sich endlich richtig zu mir umdrehte. „Hier.“ Ich hob mein Handgelenk auf ihre Mundhöhe und hielt es davor.

Ihre Augen wurden gross. „Sicher nicht! Nayara, dass kann nicht dein Ernst sein! Ich habe gesagt, ich trinke nicht mehr von dir, und das habe ich auch so gemeint! Ich werde einfach im Schloss …“

„Bis ins Schloss dauert es aber ganz schön lange, wenn du nach zwei Minuten endgültig zusammenbrichst“, wandte ich überraschend nüchtern ein. Dennoch blieb Irina standhaft und schüttelte den Kopf. Ungeduldige Wut stieg in mir hoch. Ich roch das Blut, das sie noch immer dabei war zu verlieren! Die Wunden, die von der Totgeburt zurückgeblieben waren, mussten heilen, aber das würden sie nicht, wenn Irina sich nicht stärkte.

„Zwing mich nicht, es dir zu befehlen.“ Beinahe schon flehentlich sah ich sie an. „Ich wollte diese Macht über dich niemals haben. Aber wenn du nicht trinkst, geht es dir nicht gut. Und solltest du aufgrund dessen dein Leben verlieren, dann habe ich grundlos gewählt! Eine Wahl, die ich nie, niemals treffen wollte!“ Meine Hände zitterten. „Also …!“ Ehe ich versehentlich den Befehl aussprach, zwang ich mich, meinen Mund zu schließen. Lediglich mein Handgelenk führte ich näher an ihre Lippen.

„Ich habe Angst, dass ich zu viel trinke“, flüsterte Irina mit Tränen in den Augen. „Ich will dir nicht wehtun.“

„Wirst du nicht“, entgegnete ich sicher. Ein Grigoroi konnte einem, wenn die Bindung erst einmal aufgebaut war, nichts mehr antun. So zumindest die Worte meines werten Gemahls.



Zögerlich nahm Irina mein Handgelenk und legte ihre Lippen darauf. Da ihre Fänge immer noch weit ausgefahren waren, piksten sie bereits leicht gegen meine Haut. Sie sah mir in die Augen und biss einen Moment später zu. Nur vorsichtig und langsam, damit sie die Ader nicht durchlöcherte. Brennender Schmerz überkam mich, aber ich gab keinen Laut von mir. Im Gegenteil. Ich lächelte. Denn, obwohl es unangenehm war, fühlte es sich gut an, das Wissen, meiner Freundin damit zu helfen. Auch, als Irina anfing, zu trinken. Konstant hielt sie den Blickkontakt und nach wenigen Schlucken löste sie ihren Mund von meinem Handgelenk und seufzte ergeben.

„Ich habe ja mittlerweile schon viele … Sorten an Blut getrunken, aber deines ist mit Abstand das Beste.“ Sie richtete sich wieder auf. Ihr Gesicht sah besser aus, auch ihre Haut, die Blässe nahm ab. Dabei hatte Vampirblut eigentlich nur eine geringe, heilende Wirkung. Aber bei Irina bewirkte es gerade Wunder.

Zufrieden lächelte ich ihr zu und gemeinsam setzten wir uns in Bewegung. Die … Geburt hatte weit genug außerhalb stattgefunden, sodass uns, so hoffte ich zumindest, niemand gehört hatte. Denn auch wenn Irina sich alle Mühe gegeben hatte, nicht laut zu schreien, war ihr doch der eine oder andere Schmerzenslaut über die Lippen gekommen. Wir legten den Weg still zurück. Eine Stille, die keine von uns beiden zu brechen wagte. Ich schätze … wir trauerten. Auf die einzige Art, die uns in dieser Situation erlaubt war. In Stille. Denn an unseren Händen klebte das Blut eines Vampirkindes. Dem letzten bisschen Familie, das ich noch gehabt hatte. Und niemand durfte je davon erfahren. Doch trotz der fehlenden Worte zirpten uns die Grillen zur Morgendämmerung ein wunderschönes Klagelied, begleitet von den Vögeln, die in einem gemeinsamen Ensemble mein Herz berührten. Die frische Waldluft wehte mir kühl um die Nase, färbte meine Wangen rosig und trieb mir ein paar wenige Tränen in die Augen.

Was ich in dieser Nacht erlebt hatte, würde mir für immer in Erinnerung bleiben. Dort, wo der letzte Rest, die letzte Hoffnung auf eine liebende Familie sich noch verzweifelt festgeklammert hatte, klaffte nun ein Loch. Avino und Alexander … Der Rest konnte mir gestohlen bleiben, dachte ich, und spürte plötzlich Zorn in mir aufwallen. Ich verkniff mir einen wütenden Aufschrei und beschleunigte lediglich meine Schritte, um ein Ventil für meine Gefühle zu schaffen. Für die Wut, die sich auf einmal und unerklärlicherweise in mir aufblähte, als könne sie nicht genug bekommen.



Als wir den Wald verließen und uns möglichst geräuschlos über das Feld und damit zum Kampfplatz zurückschleichen wollten, stand auf einmal ein Mann vor uns. Er war von großer Statur, hatte breite Schultern, schwarzes, kurzgeschorenes Haar und dunkelbraune, ernste Augen. Mit denen er uns – mich betrachtete, als wäre ich ein Schwerverbrecher.

Instinktiv drückte ich mein noch immer leicht blutendes Handgelenk fester an mein Hemd. Dem fehlenden Heben und Senken seines Brustkorbs ließ sich nämlich eine einfache Erklärung zuordnen. Er war ein Grigoroi.

Sofort stellte sich Irina vor mich und schirmte mich zusätzlich mit einem Arm ab. „Macht Platz für die Königin! Auf der Stelle!“, befahl sie in einem Ton, den ich ihr nie zugetraut hätte. Sie klang so fest und selbstsicher. Dabei waren wir beide noch vor kurzem Sklaven gewesen. Und sie hatte für Männer wie ihn die Beine breit machen müssen.

„Der König wünscht, Ihre Majestät zu sehen.“

„Sobald Ihre Majestät sich erholt und umgezogen hat“, konterte Irina dreist.

Der Grigoroi war damit offensichtlich nicht einverstanden, denn er schnellte vor und packte Irina mit einer Hand am Hals.

Ich trat einen Schritt vor. „Lass sie sofort los!“, befahl ich ruhig und blickte zu dem Mann empor. Dennoch fühlte ich mich im Moment alles andere als klein.

Der Mann betrachtete mich abfälligen Blickes. „Diese Frau hat offensichtlich einen schlechten Einfluss auf Euch, Majestät. Ich sollte sie auf der Stelle töten!“ Sein Blick glitt an mir auf und ab. Dabei blieb er an meinen Händen hängen, die ich gegen meinen Bauch drückte. „Und sie sollte Euch davon abhalten, nachts in den Wäldern herumzuschleichen!“

„Diese Frau beschützt mich und ist meine persönliche Grigoroi. Wenn du also keine Probleme mit mir bekommen willst, würde ich dir raten, sie augenblicklich loszulassen. Außerdem gehorchst auch du deinem Meister, wenn er etwas befielt, oder irre ich? Also wie hätte sie mich aufhalten sollen?“ Eindringlich sah ich ihm in die Augen und deutete erneut auf seine Hand um Irinas Hals, die würgend versuchte, sich loszumachen.

Der Grigoroi ließ Irina los, die sofort auf Hände und Knie stürzte. „Der König wünscht Euch zu sprechen.“



Ich nickte widerwillig und folgte ihm die ersten Schritte in Richtung Schloss. Wenn mein Gemahl mich sofort sehen wollte, konnte er das. Aber wer Ungeduld an den Tag legte, sollte sich auch nicht wundern, wenn ich verdreckt und dazu noch vollkommen übernächtigt erschien. Obwohl ich letzteres nur über meine Leiche zugeben würde.

„Wo ist seine Majestät?“, fragte ich an den mir fremden Grigoroi gewandt, woraufhin dieser das Arbeitszimmer des Königs nannte. „Hat der Lakai meines Gemahls auch einen Namen?“, wollte ich beiläufig wissen, während ich zackigen Schrittes durch die Flure ging, die beiden Grigoroi dicht hinter mir. Tatsächlich wollte ich mich eigentlich nur noch waschen und dann zu Bett gehen. Aber augenscheinlich hatte mein verbundener Vampir für heute andere Pläne.

„Galderon“, erwiderte der Grigoroi einsilbig.

Ich nickte und ging weiter meines Wegs. Als wir an der Abzweigung zu den Grigoroi-Quartieren ankamen, hielt ich inne, blickte zu Irina und deutete ihr, in ihre Gemächer zu gehen, um sich auszuruhen.

„Der König möchte sie bestimmt auch kurz…“

„Irina ist meine Grigoroi. Des Weiteren habe ich gleich viel zu sagen wie der König, mein Gemahl. Wage es nicht noch einmal, sein Wort über meins zu stellen.“

 

Einige Minuten und unzählige Abbiegungen später stand ich vor dem Arbeitszimmer, welches früher einmal meinem Ziehvater gehört hatte. Galderon klopfte, sein Gesichtsausdruck noch immer kalt wie Stein und ohne jedes Gefühl. Ich konnte ihn nicht einschätzen. Und das gefiel mir nicht.

„Herein.“

Der Grigoroi öffnete und trat einen Schritt zur Seite, um mir Platz zu machen. Vielleicht auch nur, um sicherzustellen, dass ich den Raum auch wirklich betrat und nicht doch noch in meine Gemächer flüchten würde.

Augenverdrehend schritt ich an ihm vorbei, darauf bedacht mein Handgelenk nicht von meinem Hemd zu lösen. Hoffentlich roch er das Blut nicht sofort. Da der Grigoroi sich nichts hatte anmerken lassen, stieg meine Hoffnung deretwegen.

Galderon folgte mir und schloss schließlich die Tür. „Mein König, ich habe die Königin gefunden, als sie gerade den Wald verlassen hat. Zusammen mit ihrer Grigoroi.“

Mein Gemahl schaute zu mir auf und ich erwiderte seinen Blick, den Kopf weiterhin erhoben. „Danke, Galderon, du kannst gehen“, meinte dieser trocken. Sein Blick ruhte jedoch auf mir.



Der Grigoroi ging und ich hörte, wie sich die Tür wieder schloss. Im selben Moment stand plötzlich mein Gemahl vor mir und griff nach meinen Händen. Sie waren voller Erde, selbst unter den Fingernägeln. Und nun sah er auch das Blut. Es sickerte langsam aus den beiden Bisswunden und lief über meine völlig verdeckten Finger.

Seine Hand drückte mein Handgelenk schmerzhaft fest. „Ich rieche nicht nur dein Blut an dir. Was ist passiert?“ Seine Stimme klang beherrscht, fast schon emotionslos.

„Nichts.“ Sein Blick bohrte sich unnachgiebig in meinen. „Fast nichts“, murmelte ich. „Ich war nur im Wald. Irina ist gestürzt, hat sich verletzt und ich habe ihr befohlen, von mir zu trinken, um zu heilen.“

„Irina ist so tief gestürzt, dass du sie ausbuddeln musstest?“, hinterfragte er mürrisch und zeigte mir meine eigenen Fingerspitzen. „Warum bist du mitten in der Nacht in den Wald?“

Seine erste Frage übergehend, senkte ich den Kopf in gespielter Demut und antwortete: „Ich wollte spielen.“

„Hatten wir das Thema Ehrlichkeit nicht schon ein paar Mal, Aurelie? Ich werde früher oder später sowieso die Wahrheit erfahren, also mach es uns beiden nicht unnötig kompliziert!“ Obwohl seine Stimme sanft klang, strahlten seine Augen eine gewisse Härte aus.

Wütend erhob ich meinen Kopf wieder und starrte ihm entgegen. „Wieso sollte ich dir überhaupt antworten müssen? Ich bin nicht dein Schoßhund! Du hast mir alles genommen, was ich noch hatte! Und jetzt erwartest du, dass ich dir gehorche, genau wie sie es getan haben!“ Es brach aus mir heraus, unkontrolliert und roh. Wut in ihrer reinsten Form. Ich hatte nicht getrauert. Hatte keine Gelegenheit bekommen, um den Verlust meines Zwillings zu weinen, und jetzt war ich es leid. Ich hatte heute Nacht mein letztes bisschen Familie beerdigt. Und ich wollte meine Ruhe. Ich drehte mich um und ging zur Tür.

„Ja, ich verlange Respekt, Gehorsam und vor allem Ehrlichkeit mir gegenüber! Und solange du nicht bereit bist, mir in diesem Punkt entgegenzukommen, solange werden alle Privilegien gestrichen!“, donnerte er wütend.

„Gut!“, schrie ich, ebenfalls wütend über meine Schulter hinweg und griff nach der Tür. „Dann muss ich deine Geliebte immerhin nicht mehr den lieben langen Tag ertragen!“



„Im Gegenteil! Denn das gehört zu dem Pflichtprogramm! Aber ich lasse heute die Hosen und Hemden aus deinem Kleiderschrank räumen. Und Kaldor kommt in einen Zwinger. Des Weiteren werden Irina und deine Zofen zusätzliche Aufgaben erhalten. Es reicht, wenn du sie morgens siehst, während sie dich einkleiden.“

Ich fuhr herum. „Über Irina hast du nicht zu bestimmen! Kaldor ist ebenfalls mein und diese Lektionen von deinem respektlosen Flittchen kannst du vergessen!“

„Oh, ich habe jedes Recht dazu, meine Liebe. Und weil du in deiner unsäglichen Trotzphase bist, wirst du zusätzlich Stubenarrest bekommen und deine Gemächer nur noch zu offiziellen Ratssitzungen verlassen!“ Trotz seiner scharfen Worte hatte er nicht einmal die Stimme erhoben, wodurch seine Worte noch tiefer schnitten.

Dennoch konnte das Brodeln in mir das nicht so auf sich beruhen lassen. „Wie du wünschst, Gemahl! Aber rechne nicht damit, dass ich mich in den Ratssitzungen zu benehmen weiß! Oder dir gar helfe, wenn du die Minister wieder nicht gebändigt bekommst!“ Ich riss die Tür auf und ging hinaus. Mit abgehackten Bewegungen wischte ich mir die Tränen von den Wangen, die die letzten Minuten unerlaubt aus meinen Augen geronnen waren.

„Ich wäre an deiner Stelle sehr vorsichtig mit deinen Drohungen, denn dabei geht es auch um deine Minister und dein Volk! Aber du kannst gerne wieder für die Sklaverei plädieren, wenn das dein Herzenswunsch ist!“

Seine Worte klangen mir noch lange in den Ohren nach. Zurück auf meinen Gemächern verweigerte ich die Hilfe meiner beiden Zofen und wusch mich selbst. Dann packte ich jeweils zwei Hemden und Hosen aus dem Schrank und klemmte sie zwischen das Bettgestell und die Matratze. Zufrieden mit meiner Absicherung legte ich mich hin und schloss die Augen.

 

Eine Weile später wurde ich unsanft aus meinem Schlaf gerissen. Wogegen ich erst einmal auch absolut nichts einzuwenden hatte, denn in meinem Traum spielten sich unaufhörlich die Ereignisse der letzten Nacht ab. Immer und immer wieder. Somit war ich im ersten Moment reichlich dankbar, als mich Carina aus meinem unruhigen Schlaf riss und zum Aufstehen zwang. Noch ziemlich neben mir stehend, ließ ich ihre Belehrungen über mich ergehen, angefangen damit, dass ich mich nicht mitten am Tag hätte hinlegen dürfen. Ich war versucht gewesen, ihr zu widersprechen und sie darauf aufmerksam zu machen, dass es früher Morgen gewesen war, aber dazu fand ich nicht die Kraft. Ich nickte lediglich und gehorchte passiv ihren Anweisungen. Immer wieder machte ich Fehler. Ich war aber auch nicht recht anwesend.



Als es Mittag wurde, brachte mir Emili etwas zu Essen auf meine Gemächer und entschuldigte sich gleich darauf wieder. Sie durfte keine Zeit mehr mit mir verbringen. Befehl des Königs.

Von dem Essen nahm ich nur kleine Bisse und schluckte langsam. Carina freute sich darüber, dass ich Tischmanieren aufwies und, wie sie es ausdrückte: Mich nicht wie ein wildes Tier auf die Nahrung stürzte. Ihre Worte flogen über mich hinweg, als wären sie an wen anderes gerichtet gewesen, doch es störte sie nicht. Vielleicht bemerkte sie es nicht einmal.

Als ich nach wenigen Bissen den Teller von mir schob und meinen Kopf auf den Tisch vor mir bettete, wurde ihre Stimme wieder eindringlicher und belehrend. Rügend und unzufrieden. Sie zwang mich aufzustehen, zupfte an dem Kleid herum, welches sie mir am Morgen aufgezwungen hatte, und zog an meinem Haar. Dabei beschwerte sie sich erneut über mein anstandsloses Benehmen, meine krumme Haltung und natürlich darüber, dass meine Zofen gerade nicht hier waren und sie so alles selbst machen musste.

Es folgte die Ratsversammlung des Inneren Kreises. Ich blieb still; setzte mich so weit rechts im großen Stuhl wie nur möglich. Der König saß links von mir, seine Hand lag, anders als letztes Mal, auf dem Tisch, sein Blick war fokussiert und er konzentriert. Ich wagte es nicht, den Blick nach links zu wenden. Ich wollte ihn nicht ansehen. Meine Energie war verpufft, ich war übermüdet, träge von den Geschehnissen der Nacht und vielleicht auch ein klein wenig verstört. Immer wieder kamen die Bilder auf. Der Beutel, das schleimige Gefühl, die Erde, die sich beim Graben unter meine Fingernägel grub, kalt und rau.

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