Liriel – Erstes Kind von Iceron und Balthasars Vertreterin

Liriel – Erstes Kind von Iceron und Balthasars Vertreterin
Im Gegensatz zu anderen Engeln sieht man Liriel ihr hohes Alter nicht an. Noch immer sieht sie jung aus und man könnte sie mit einer jungen Frau verwechseln, doch hinter ihrem jugendlichen Auftreten verbirgt sich eine alte Seele, die so manches erlebt hat und weiß was sie tut. Liriel ist die Tochter von Balthasar und Uriel und ist der stärkste Engel von allen, denn in ihr vereint sind sowohl Eisengel, als auch Lichtengel und Schattenengel. Sie ist der erste Engel, der in sich alle drei Arten vereint. Nur in ihrer Blutline befindet sich Schatten-Blut und daher wird auch nur aus dieser für die 10. Legion rekrutiert, denn das Schatten- Blut ist es, was ausschlaggebend ist, ob ein Engel für den Dienst in der 10. Legion geeignet ist. Sie ist die Mutter der 10. Legion, welche ihr Vater anführt, und wird als Lilith verehrt. 100 Kinder hat Liriel geboren, deren Väter sie sorgsam ausgesucht hat. Ihre Kindheit war nicht einfach für sie, da sie anders als die anderen Engel ist. Für ihre Mutter war es stets eine enorme Herausforderung, ihre ungewöhnliche Tochter großzuziehen, zumal Uriel glaubte, alleinerziehend zu sein. Doch Balthasar war nie weit weg, wenn auch gut versteckt. Als „imaginärer Freund“ wachte Balthasar über seine Tochter, bis diese alt genug war, um die Wahrheit zu erfahren. Balthasar klärte seine Tochter über die 10. Legion auf und offenbarte ihr auch, dass ihre zukünftigen Kinder von ihm rekrutiert werden, sofern sie sich eignen. Liriel hatte die Wahl, selbst der 10. Legion beizutreten, doch sie weigerte sich. Sie konnte ihre Mutter nicht allein lassen. Die Geheimhaltung der 10. Legion war oberste Priorität, denn wenn die Leere davon erfahren sollte, dann würde für die 10. Legion noch härtere Zeiten anbrechen als es eh schon waren. Um ihren Vater und ihre Kinder zu schützen, verpflichtete sich Liriel zu absoluter Geheimhaltung, sogar gegenüber ihrer Mutter. Liriel tat es im Herzen weh, ihre Mutter im Unklaren zu lassen. Oft wünschte sie sich, Uriel von Vater zu erzählen, doch sie hielt sich an ihren Eid. Dieses große Geheimnis stand immer zwischen ihr und ihrer Mutter. Die Engel wurden über die Jahre zahlreich, die Legionen stark und Liriel wurde wie eine Prinzessin behandelt. Bei jedem Schritt, den sie tat, wurde sie von Wachen begleitet. Beim Volk wurde sie hochgeschätzt und verehrt, ähnlich wie ihre Mutter. Doch Liriel gefiel dieses Leben überhaupt nicht. Oft sehnte sie sich nach den alten Tagen, wo ihr Leben noch einfach gewesen und sie noch nicht so berühmt war. Wo sie einfach eine junge Frau war und beim Errichten der Städte und Dörfer zur Hand gegangen ist. Irgendwann hielt es Liriel nicht mehr aus, unter den anderen Engeln zu leben und bat ihren Vater ihr zu helfen, unterzutauchen. Schweren Herzens verabschiedete sich Liriel von ihrer Mutter. Natürlich war diese nicht begeistert davon, dass Liriel ging. Doch Uriel ließ ihre Tochter ziehen, auch wenn es ihr das Herz zerriss. Sie liebt ihre Tochter einfach zu sehr und Liebe bedeutet auch loslassen zu können. „Du wirst hier im Initium immer ein Zuhause haben, vergiss das nicht.“, waren die letzten Worte von Uriel an ihrer Tochter, bevor diese bis heute spurlos verschwand. Seitdem lebt sie mit einem Schatten gemeinsam auf einer paradiesischen Insel im Nirgendwo. Denn die Bedingung ihres Vaters war, dass sie von einem seiner bestausgebildeten Schatten begleitet werde. Im Laufe der 30.000.000 Jahre, die sie schon im Exil lebt, hat Liriel sich in den Schatten verliebt und ihn als ihren Lebensgefährten anerkannt. Duriel erging es nicht anders und er liebt Liriel von ganzem Herzen. Zu zweit machen sie sich ein schönes Leben fernab der anderen Engel. Doch Liriel hat ihre Mutter nie vergessen und erkundigt sich regelmäßig bei Balthasar, der gelegentlich vorbeikommt, über ihre Mutter und um die Geschehnisse im Initium. Doch im zweiten Zeitalter der Engel sollte sich einiges ändern und eine Rückkehr ins Initium steht kurz bevor. Als Lilith wird sie – ihrem Anrecht und ihrer Bestimmung folgend – ihren Vater als dessen Vertretung unterstützen.



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