Das Iriel und das Initium

Das Iriel
Das Iriel ist die Sphäre aller Welten gemeinsam. Unzählbare Welten beheimatet es und ist der schützende Mantel des Ethyrial, dem Herz des Seins.
Alisazza Iriel Garilenas ist der Hochgott dieser Sphäre und wacht über den Erhalt des Iriels.
Er erschafft für jede Welt, die der Leere verfällt und vergeht, zwei neue Welten.
Egal wer von einer Welt träumt, im Iriel gibt es diese Welt tatsächlich, geschaffen durch die Macht Alisazzas.
Das Initium
Ist die erste Welt und besitzt nur einen bewohnten Kontinent: Ophelia (später Iceron genannt).
Einst war der Kontinent Ophelia sehr belebt und seine Natur reich an Pflanzen und Tiere. Die Landschaften waren atemberaubend schön und voller Leben. Doch blind vor Zorn über den großen Krieg der Wesen vereiste Alisazza ganz Ophelia. Der Kontinent Ophelia wurde daraufhin in Iceron umbenannt. Iceron ist eine einzige Eiswüste. Egal wohin man sieht nur Eis, Schnee und blanker Stein. Manchmal sieht man auch ein paar zu eiserstarrte Reste, welche mal Bäume gewesen sind. Nichts aber auch gar nichts hat den Zorn Alisazzas überstanden (zumindest auf dem Festland) und um sich selbst ein Mahnmal zu setzten, errichtete er das Feld von Memoria, welches auch das Feld der Erinnerung genannt wird. Auf dieser weiten Ebene findet man die Überreste von einer großen Schlacht der Völker. Alles ist jedoch zu Eis erstarrt, als würde das Eis die Zeit dort stillstehen lassen. Selbst der Boden ist zu massiven Eis erstarrt. Man sieht verschiedene Personen der jeweiligen Völker in mitten der Bewegung zu Eis erstarrt. Große Katapulte und Ballisten zielen auf die mächtigen Drachen, welche fauchend am Boden kauern, um sich gleich in die Lüfte zu begeben und es jedoch niemals schaffen werden, denn auch sie sind zu Eis erstarrt. Das Eis hat alles zerstört, jedoch den Augenblick und Anblick eingefangen und bewahrt. Kein Leben von damals existiert noch. Doch neues Leben und ein paar wenige Pflanzen, welche perfekt an das Leben auf Iceron angepasst sind, wurde erschaffen. So, zum Beispiel die Frostmare (besondere Einhörner), welche von Zeit zu Zeit das Feld von Memoria aufsuchen. Für gewöhnlich bringen die Frostmare stets Schneestürme mit sich, doch wenn sie das Feld betreten so hören ihre Stürme auf, als würden die Frostmare diesen Ort ihren Respekt ausdrücken und die allesumfassende Stille bewahren wollen. Die Engel bereisen das Feld von Zeit zu Zeit, um die Vergangenheit ihrer Welt ihren Respekt zu zollen. Zudem gibt es Augenzeugen, die Alisazza persönlich in der Ferne gesehen haben wollen, als diese das Feld von Memoria durchstreiften. Das Feld von Memoria ist also ein Ort, wo Alisazza regelmäßig erscheint, auch wenn er es vorzieht, dort alleine (bez. nur in Gesellschaft der scheuen Frostmare) zu sein.
Die Geschichte des Initiums – eine IT Geschichte
So lausche meinen Worten, werter Weltenwanderer.
Es wird sich erzählt, dass Alisazza einst das Initium erschuf durch die vier Grundelemente.
Initium war damals ein Ort der wilden Elemente und die Elemente wüteten auf der Oberfläche der Welt. Erdbrocken wirbelten durch die Luft, Vulkane brachen aus, meterhohe Wellen ergossen sich übers Land und Sturmböen trugen alles hinfort. Erst als Alisazza die Elemente zur Ordnung rief und die Gesetze der Natur in Kraft setzte, wurde es ruhiger auf der Welt.
Doch es sollten noch sehr viele Jahre ins Land gehen bevor erstes Leben die Welt bevölkern sollte.
Denn noch bevor Alisazza diese Welt belebte, wurde er woanders gebraucht, denn sein Bruder war in Not. Als die Gefahr vertrieben war, erschuf Alisazza zum Schutz seines Bruders das Iriel und Initium wurde zum ersten Grundstein des Iriel. Doch fehlte dieser Welt noch das Lebendige und so erschuf Alisazza Tiere und Pflanzen, die den Kontinent „Ophelia“ bevölkerten.
Damit war aber noch lange nicht vorbei mit dem Erschaffen.
Als nächstes ließ Alisazza die Drachen, die Elfen, die Zwerge und zum Schluss die Menschen entstehen. Ophelia wurde ein Kontinent voller Leben und es herrschte Frieden.
Die Völker sahen die Wunder der Welt und fingen an zu beten.
Alisazza fühlte sich geehrt, auch wenn sie ihn unter anderen Namen riefen.
Er sah das Bedürfnis der Völker nach göttlicher Führung und entschloss sich ihren Wunsch zu erfüllen. So erschuf Alisazza die Götterebene, die Geburtsstätte der Götter.
Er legte die göttliche Regel fest, dass Götter nur durch genügend Glauben entstehen und bestehen können und legte damit die Verantwortung in sterbliche Hände.
Nachdem Alisazza all das getan hatte und die Welt im Gleichgewicht war, nahm er sich eine Pause von Initium und wandelte durch die anderen Welten des Iriel, welche er in der Zwischenzeit erschaffen hatte, um auch diese mit Leben zu füllen. Viele Jahre später erschien Alisazza erneut im Initium und erschrak über den Zustand der Welt.
Die Völker stritten nicht nur untereinander, sondern bekriegten sich bis aufs Blut.
Keins der Völker gönnte dem anderen Volk auch nur die Luft zum Atmen.
Das Paradies Initium war zur Hölle auf Erden geworden und Alisazza erzürnte deswegen.
So erhob Alisazza im Groll seine Stimme als Hochgott und die Erde bebte unter seinem Groll und
alles gefror augenblicklich zu Eis. Das war der Tag wo Ophelia verging und zum Kontinent Iceron wurde. Es dauerte Jahre, in denen Eisstürme übers Land fegten, bis sich Alisazzas blinder Zorn legte.
Frei von Zorn sah Alisazza was er angerichtet hatte, die Welt war leer bis auf das ewige Eis, und verfiel in tiefer Trauer. Seine salzigen Tränen verbanden sich mit dem Wasser um Iceron herum und
wurden zum salzigen Ozean Naitos. Und um sich selbst immer daran zu erinnern,
ließ Alisazza auch in anderen Welten die Ozeane salzig werden, auf dass er niemals wieder in derartigem blindem Zorn verfallen würde. Doch bevor Alisazza weiteres erledigen konnte, klopfte die Leere an das Weltentor und Alisazza wusste, dass dieses Tor nicht ewig standhalten würde.
So nutzte Alisazza die Zeit, die ihm noch blieb und erschuf uns Engel.
Als die Horden der Leere dann einfielen, um zuerst Initium und dann die anderen Welten zu verschlingen, waren wir Engel bereit für den Kampf.
Sehr viele Jahre dauerte der Krieg, doch am Ende gewannen wir ohne auch nur eine Welt verloren zu haben. Das Weltentor wurde wieder verschlossen und wir Engel würden damit belohnt,
uns auf Iceron niederzulassen zu dürfen und unser eigenes Leben aufzubauen.
Seit diesem Tag leben wir Engel hier und es herrschte Frieden.
Nur einmal stand das Weltentor für ein paar Stunden erneut offen,
doch wir konnten es erfolgreich wieder verschließen, in der Hoffnung,
dass es diesmal erneut 100.000.000 Jahre dauern möge bis die Leere neu erstarkt.
Dies ist unsere Geschichte, werter Freund und Weltenwanderer.
- Aus den Archiven der 9.Legion

































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