Kapitel 38 – Die Verwandlung in einen Grigoroi
Kapitel 38 – Die Verwandlung in einen Grigoroi
Cyrus
Wie erwartet wand sich Irina auf meinem Schoß und rieb ihren Hintern an meiner Mitte. In diesem Moment war ich froh, dass sie so herum auf meinem Schoß saß, denn es verbarg die schmerzende Beule in meiner Hose. Bisher hatte ich nur zwei weibliche Menschen in Grigoroi verwandelt und beide Male hatte sich der erste Teil über mehrere Stunden hinweg gezogen, weil wir der Lust nachgegeben hatten. Ich spürte, dass Irina kurz vor ihrem Höhepunkt war. Nur allein durch die Nähe und die Tatsache, dass ich ihr mein Gift verabreichte. Schon längst trank ich kein Blut mehr. Trotzdem hatte ich mich in ihrem Hals festgebissen.
Irina griff nach meiner Hand und führte sie über den Stoff ihres Kleides zwischen ihre Beine. Willig machte sie die Beine breit. Ich drückte auf ihre erregte Knospe und bewegte meine Finger kräftig über ihr Lustzentrum, sodass sie sich aufbäumte. Ihr Körper wurde heiß und ich spürte, wie der Höhepunkt über sie hinweg rollte. Im selben Moment knurrte ich leise an ihrem Hals. Ich ärgerte mich darüber, dass ich mich kurz hatte gehen lassen. Immerhin war ich nicht allein und mein viel zu junges Eheweib saß direkt neben mir. Aber in ihrem Alter wusste sie nicht, was hier soeben passiert war, und das beruhigte mich. Zumindest ein wenig.
Das Glücksgefühl während der Wandlung war wichtig. Ob es wichtig für das Erschafferband war, wusste ich allerdings nicht. Und falls ja, war es ausreichend, dass Aurelie bei der Wandlung anwesend war? Ich hatte so viele Jahrzehnte das Band zwischen Erschaffer und Grigoroi studiert, und doch waren mir viele Aspekte nicht bekannt. Der Prozess der Erschaffung eines Grigorois war größtenteils unerforscht. Das Wissen darum wurde in der Familie weitergegeben und es würde mich nicht wundern, wenn der Prozess auch hier und da abwich. Aber man sprach nicht darüber und tauschte sich nicht aus.
Immer mehr Gift verließ die Drüsen meiner Fänge und das Stöhnen von Irina ebbte langsam ab. Ihre Finger fingen an sich zu verkrampfen, glitten fahrig und ziellos über ihren Bauch. Die Lähmung war schon zu stark, sonst hätte sie jetzt angefangen, sich heftig zu wehren. Im Stillen bewunderte ich die Beschaffenheit unseres Gifts. Es ließ das Opfer in Glückseligkeit schwelgen und erst wenn es bereits zu spät war, realisierte es, dass es bald vorbei wäre.
Irina japste hörbar, versuchte ihren Kopf zu drehen und mir ihren Hals zu entziehen. Obwohl es nicht notwendig war, packte ich fester zu, drückte meine Hand stärker auf ihren Bauch, zog sie näher an mich. Dann nahm ich die Hand von ihrer Kehle. Sofort zog Aurelie ihre Hand zurück, allerdings ergriff ich sie wieder und legte sie auf Irinas Brust, direkt über dem Herzen. Meine eigene Hand legte ich darüber. Ich trank wieder ein wenig Blut, um mich zu stärken. Dabei beobachtete ich aus dem Augenwinkel, wie Aurelie den Tropfen Blut ihrer besten Freundin von ihrem Finger leckte. Ihre Augen funkelten. Es war derselbe Blick, dieselbe Verzückung wie vor ein paar Tagen, als sie mein Blut, mit ihrem vermischt, aus dem Kelch an der heiligen Quelle getrunken hatte. Nur leicht drehte ich meinen Kopf und sah Aurelie wieder an. Ihr Blick traf meinen. Gut so. Denn jetzt kam der schwerste Teil.
Langsam drückte ich meine Finger zwischen ihre und verschränkte so meine Hand in ihrer. Dabei spürte ich selbst durch die Hand meiner Gattin, wie das Herz von Irina immer panischer und schneller klopfte. Ich konzentrierte mich auf Aurelie, sonderte erneut Gift ab und gab Irina damit die tödliche Dosis. Ich konnte beinahe spüren, wie es ihre Adern entlang floss, an ihrem Herzen ankam und das Herz der baldigen Grigoroi immer langsamer werden ließ. Immer mehr stolperte es. Neben mir hörte ich Aurelie schwer atmen. Ich sah die Tränen in ihren Augen. Irina krampfte ein letztes Mal, dann hörte ihr Herz auf zu schlagen und sie erschlaffte in meinen Armen.
Ich spürte, wie Aurelie in Panik geriet. Fürsorglich drückte ich ihre Hand, die noch immer auf Irinas Brustkorb lag. „Ruhig. Du darfst sie jetzt nicht verlassen“, wies ich sie an, woraufhin sie mit glänzenden Augen zu mir hochblickte.
„Aber sie ist … tot“, hauchte sie. „Oh, Götter, was habt Ihr nur getan?!“, schluchzte sie; ihre Stimme bebte.
Vorsichtig hob ich Irina von meinem Schoß und stand mit ihr in meinen Armen auf. Ihr Körper war noch warm, ihre Glieder völlig erschafft. Behutsam legte ich sie auf die Liege, nahm ihre Hände und legte sie auf ihren Bauch. So sah sie aus, als würde sie bloß schlafen. „Das zarte Band wurde gelegt, Aurelie. Ich spüre es. Nun kommt die zweite und längste Phase“, erklärte ich möglichst neutral. Ihre Worte beachtete ich dabei nicht. Vor allem nicht die Tatsache, dass sie mich beschuldigte. Dabei waren es Irina und Aurelie, die um diese Verwandlung gebeten hatten. Ich hatte ihnen lediglich einen Wunsch erfüllt. Vermutlich war es für das Kind im Moment einfach am einfachsten, wenn sie jemandem die Schuld zuweisen konnte. „Irina wird mehrere Tage in diesem Zustand verweilen. Aber auch, wenn ihr Herz nicht mehr schlägt, ist sie nicht tot. Nicht im übertragenen Sinne. Ihr Körper wird abkühlen und ihr Herz nie wieder schlagen. Aber wenn sie erwacht, wird ihre Seele noch da sein, Aurelie. Sie wird immer noch Irina sein.“
Das Mädchen presste fest ihre Lippen aufeinander, ehe sie abgehackt nickte. „Sie wird wieder aufwachen“, flüsterte sie, ihre Stimme nur schwach. „Sie wird wieder aufwachen.“ Immer wieder flüsterte sie die Worte vor sich hin, wie ein nie endendes Mantra.
Beruhigend legte ich ihr eine Hand auf die Schulter. „Du solltest dich zu ihr legen. Bleib ihr die Tage so nah wie nur möglich, am besten Hautkontakt.“ Sie nickte zögerlich und trat zu ihrer Freundin an die Liege. Ich griff nach einer Decke und legte sie über Irina. Dann beugte ich mich zu Aurelie und gab ihr einen Kuss auf die Stirn. „Ruh dich aus.“ Zumindest machten das Vampire, nachdem sie ihre Giftreserven aufgebraucht hatten. Ich strich über meine Stirn. Der Gedanke, mich selbst ein paar Stunden schlafen zu legen, war verlockend. Am liebsten gleich den ganzen Tag. „Vampire, die einen Grigoroi erschaffen haben, weichen nicht von seiner Seite. Sie essen in der Zeit auch nicht, sondern fasten. Aber das werde ich von dir nicht verlangen. Du wirst jeden Tag ausgiebig frühstücken.“ Immerhin war sie noch im Wachstum. Die Erschöpfung kroch durch meine Glieder und der Schlafmangel setzte mir zu. Und ausgerechnet die nächsten Tage standen so viele sowohl wichtige als auch langweilige Treffen an.
„Nichts zu essen, macht mir nichts aus“, murmelte sie leise, wobei sie sich nur langsam an ihre tot wirkende Freundin annäherte und so Körperkontakt herstellte.
Was war das denn für eine Aussage? „Trotzdem wirst du jeden Tag frühstücken. Du bist noch im Wachstum.“ Meine Worte entlockten ihr ein ungläubiges Lachen, welches ich nicht so ganz einordnen konnte. Doch ich beschloss, die Sache erst einmal gut sein zu lassen. Ich hatte nicht die Energie, mich jetzt noch mit den seltsamen, unbegreiflichen und vermutlich reichlich undurchdachten Bemerkungen eines Kindes auseinanderzusetzen. Ich verließ den Ruheraum, schloss die Tür hinter mir und ließ mich langsam daran zu Boden sinken. Erschöpft schloss ich die Augen. Das Gift in Irina zu pumpen hatte mich angestrengt. Die nächsten Tage würden anstrengend werden. Nicht nur, weil ich erschöpft war, sondern auch, weil so viel zu tun war. Ich schloss meine Augen und gönnte mir nur ein paar Minuten Pause. Ächzend stand ich wenig später wieder auf, ging zur Tür und öffnete sie. Wie erwartet, stand Timmok davor. „Hol bitte Lee her.“
Timm nickte und verschwand. Auf müden Beinen ging ich in die Wohnstube und setzte mich auf das große Sofa, meine Ohren gespitzt. Aber ich hörte nichts aus dem Nebenraum. Einerseits wollte ich Aurelie Zeit geben, sie alleine lassen und ihre Privatsphäre respektieren. Aber ich wollte auch bei ihr sein, sie trösten und ihr sagen, dass es bald besser werden würde. Ich wollte wissen, wie es ihr ging. Dabei war ich sonst nicht so fürsorglich. Was Carina den ganzen Tag machte, interessierte mich schliesslich auch nicht! Ich schnaufte und schüttelte über mich selbst den Kopf. Diese Gedanken und Gefühle waren nur da, weil sie noch ein Kind war und ich mich verpflichtet fühlte, sie zu umsorgen.
Es klopfte, daraufhin trat Lee ein und neigte leicht seinen Kopf. „Du hast nach mir verlangt?“ Ein Grinsen stahl sich auf sein Gesicht, welches ich sofort erwiderte.
„Ich brauche deine Hilfe für die nächste Zeit.“
Lee nickte sofort. „Natürlich. Ich helfe dir. Was brauchst du?“
Und so erklärte ich Lee knapp, dass ich Irina gewandelt hatte und sie auf Aurelie prägen würde. Ich erzählte ihm, dass die Gespräche mit den Ministern bevorstanden und ich den Baumeister damit beauftragt hatte, mir einen Plan vom Schloss zu erstellen. „Zudem treffen bald die Leute aus meinem Fürstentum ein, die ich gerufen habe. Weitere Diener und Soldaten. Du wirst ihnen Quartiere zuteilen und erklären, wo sie sich nützlich machen sollen.“
Den ganzen Tag sprachen wir über meine Pläne. Unter anderem auch darüber, dass meine Cousine Darleen bald kommen sollte. Bei ihrer Erwähnung huschte Lee ein Lächeln über das Gesicht. Was mich nicht wunderte, denn Darleen war bekannt für ihre offene, aufgeschlossene Art und würde meine perfekte Nachfolgerin sein.
„Wie läuft es eigentlich mit deiner Kindsfrau?“, fragte Lee auf dem Weg zum Kerker beiläufig. Der nächste Punkt auf der heutigen Liste: Ashur wütend machen. Und wie ginge das besser, als seine krankhafte Besessenheit von Aurelie auszunutzen?
„Je mehr Zeit ich mit ihr verbringen muss, desto weniger habe ich Lust auf eigene Kinder“, gab ich seufzend von mir. Vor allem der Gedanke, irgendwann mit Aurelie das Bett zu teilen, stieß mir auf. Vielleicht würde sich das ändern, wenn sie ihre Reife erst einmal hinter sich gebracht hatte. Vielleicht würde ich aber auch danach noch das Kind in ihr sehen.
Lee öffnete die Tür zum Kerker. Wir stiegen die Treppen hinunter und gingen schließlich durch die zweite Tür. Der ungeheure Gestank von Exkrementen und Blut schoss uns sofort entgegen. Schweigend gingen wir an den leeren Zellen vorbei, bis wir direkt vor Ashurs Zelle standen.
Dieser hob sofort den Kopf. Als er uns sah und grinste breit. „Oh, der neue König ist da. Was willst du heute wissen?“, fragte er arrogant.
„Oh, heute habe ich keine Fragen. Ich wollte dir nur die Neuigkeiten über Aurelie erzählen. Ich dachte, das interessiert dich vielleicht.“
Ashur stand langsam auf und kam auf uns zu. Bildete ich mir das ein oder sah er besser aus?
„So?“, fragte Ashur herablassend. „Und du glaubst, dass mich das interessiert?“
Er war definitiv in besserer Verfassung als das letzte Mal und das machte mich innerlich rasend vor Wut. Aber das durfte ich mir nicht anmerken lassen. „Aurelie hat mich um neue Garderobe gebeten. Sie will Hosen tragen“, erzählte ich frei heraus.
„Ich nehme doch stark an, du hast ihr diesen lächerlichen Anflug von Unzulänglichkeit untersagt“, entgegnete er kalt.
Die Tatsache, dass er noch in der Lage war, sie so eloquent zu artikulieren, ließ mich noch hellhöriger werden. „Im Gegenteil. Ich habe es ihr gestattet.“ Selbst Lee pfiff ungläubig, daher wandte ich mich ihm direkt zu. „Du wirst einen Schneider für sie auftreiben. Soll sie sich ein wenig austoben.“
„Wie Ihr wünscht, mein König.“
„Du verziehst sie! Sie gehört erzogen! Nicht verzogen!“, knurrte mir Ashur wütend entgegen, beruhigte sich aber überraschend schnell wieder. Dann bildete sich ein unheilvolles Lächeln auf seinen Lippen, was mich leicht die Augenbrauen zusammenziehen ließ. Breit grinsend fuhr er fort: „Aber ja.“ Er ließ ein grässliches Lachen verlauten. „Verzieh sie. Ich freue mich schon darauf, ihr wieder Manieren einzubläuen.“ Sein Grinsen wurde noch breiter, während seine Augen gierig funkelten. „Ja. Eine Lektion nach der anderen werde ich ihr wieder beibringen.“ Er leckte sich über die Lippen. „Und sie wird schreien.“
Am liebsten wäre ich ihm an die Gurgel gegangen. Aber ich zwang mich stattdessen zu einem Lächeln. „Sie schreit jetzt schon. Jede Nacht. Und Hosen lassen sich leichter herunterziehen, als lange, störende Röcke sich anheben lassen.“
Wütend schrie er auf. „Warte nur, du erbärmlicher Thronräuber! Du wirst elend verrecken, so wie deine Eltern es sind! Du wirst sterben und meine Schwester wird allein mir gehören!“ Spucke flog aus seinem Mund und traf mich im Gesicht.
Ich drehte mich weg und verließ den Kerker mit schnellen Schritten. Dabei wischte ich die Spucke aus meinem Gesicht. Meine Fangzähne fuhren aus und ich wollte am liebsten auf etwas einschlagen. Die schwere Metalltür riss ich beinahe aus den Angeln und stürmte hinaus in den Gang. Kurz darauf hörte ich, wie Lee die Tür schloss. Und dieses Geräusch ließ mich wütend herumwirbeln. Meine Wut ließ mich fast den Verstand verlieren.
„Lee! Finde heraus, wer Ashur heimlich mit Nahrung oder Blut versorgt. Das hat oberste Priorität!“
„Ja, mein König.“ Zögerlich setzte er an, noch etwas zu sagen, beließ es dann aber dabei.
„Was?“, fragte ich angespannt. Die letzten Worte von Ashur hatten mich wütend gemacht. Meine Eltern? Ich wusste, was mit ihnen passiert war. Aber ich hatte es nie beweisen können!
Ertappt sah Lee auf. „Ich weiß nicht. Ich habe nicht bei allen Grigoroi, die du übernommen hast, ein gutes Gefühl. Es könnte natürlich auch nur persönlich behaftet sein, deshalb wollte ich dich damit eigentlich nicht…“
„Wer?“, redete ich dazwischen.
Er legte seine Stirn in Falten. „Ich bin mir noch nicht ganz sicher“, antwortete er nachdenklich. Auf meinen erwartungsvollen Blick hin fügte er hinzu: „Ich werde der Sache nachgehen und dich sofort informieren, wenn ich mir sicher bin.“
Ich winkte ab und ließ Lee mit einem Kopfnicken stehen. Er würde mir nichts sagen, solange er sich nicht wirklich sicher war. Das wusste ich und schätzte ich auch an ihm. Und ich würde es ihm niemals vorwerfen, denn es machte ihn zu meinem wohl fähigsten Mann.
Zurück in meinen Gemächern sah ich sofort im Ruheraum nach Aurelie. Sie lag in eine Decke eingekuschelt neben Irina und hatte die Augen geschlossen. Anhand ihres flatternden Atems war mir aber durchaus bewusst, dass sie nicht schlief. Genervt verdrehte ich die Augen. Würde sie jemals aufhören, Angst vor mir zu haben? Andererseits war es ja gut, dass sie Angst hatte. Nun … irgendwie. Eigentlich sollte sich ein Kind unbeschwert entwickeln können. Für meine Zwecke aber musste sie tun, was ich von ihr verlangte.
Ich zog mich in mein Schlafzimmer zurück. Am nächsten Morgen verließ ich noch vor Sonnenaufgang meine Gemächer, um mich meiner Arbeit zu widmen. Bis zum Mittag führte ich Gespräche mit den Ministern. Auch die beiden Fürsten waren anwesend, die ich darüber in Kenntnis setzte, dass meine Cousine die neue Fürstin des Ostens werden würde. Die beiden Männer würden noch ein paar Tage bleiben, dann aber in ihre Fürstentümer zurückkehren.
Anschließend sah ich nach den königlichen Gemächern. Das Zimmer des Königs war nahezu fertig und auch das der Königin würde bald beziehbar sein. Der Umzug in die neuen Räumlichkeiten würde erfolgen, sobald Irina vollständig verwandelt war. Auf ein paar Tage mehr oder weniger kam es nicht an.
Am dritten Tag war der Baumeister da, der mir die alten Pläne des Schlosses zeigte und versprach, sie auf den aktuellen Stand zu bringen. Dafür ging ich mit ihm durch das komplette Schloss, die Geheimräume aussenvorgelassen. Timm und Lee hatten die Anweisung, ihn vom Harem fernzuhalten. Die Damen waren verständlicherweise noch aufgebracht wegen ihrer Kinder.
Auch der Schneider traf ein, um an Aurelie Maß zu nehmen. Dauer seines Besuchs hielt ich an Irinas Seite Wache. Stumm blickte ich auf die bildschöne Frau herab. Eine Mutter, nannte Aurelie sie. Eine Freundin. Eine Beschützerin. Doch nach wie vor wollte sich mir nicht erschliessen, wieso ein Vampirkind den Schutz eines Menschen brauchte. Nach wie vor unterband mein Unterbewusstsein die blosse Vorstellung, man könnte das Kind misshandelt haben – selbst wenn auf ihrem ganzen Körper unzählige Beweise prangten.









































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