Kapitel 72 – Ein kleines Stelldichein
Kapitel 72 – Ein kleines Stelldichein
Cyrus
Ich bedankte mich für den Tanz und verließ eilig die Tanzfläche. Mein Blick glitt über die Gäste. Aber nirgends sah ich die hellen, weißblonden Haare und das dunkelrote Kleid! Dafür entdeckte ich Ikzil, der unbeteiligt am Rand stand, die Hände hinter dem Rücken verschränkt und den Blick über die Gäste schweifen lassend. Als er mich sah, wurde seine Haltung etwas steifer.
„Ikzil …“ Ich senkte meine Stimme auf ein Flüstern herab und näherte mich mit meinem Mund seinem Ohr. „Geh zu den anderen Grigoroi. Sie sollen unauffällig die Königin suchen.“
Sein Kopf ruckte erschrocken nach hinten und er sah mich mit großen Augen an. Stumm fluchte er. „Natürlich, Majestät.“
Ich ließ ihn stehen und schlenderte scheinbar gelangweilt durch den Ballsaal, blieb kurz am Buffet stehen und nahm mir ein Häppchen. Dabei konzentrierte ich mich ganz auf Aurelies Duft, der sich durch den Tanz im ganzen Raum verteilt hatte. Selbst hier am Buffet. Dabei war sie den ganzen Abend über nicht hier gewesen.
Während ich das Häppchen aß, ging ich weiter. Der Geruch wurde stärker, je näher ich der Wand neben dem Buffet kam. Und dann sah ich den kleinen Griff. Eine Tür. Vermutlich für Diener, um schnell und ungesehen das Buffet zu füllen.
Vorsichtig öffnete ich die Tür und glitt hindurch. Sofort wurde der Duft stärker. Ich wandte mich nach links, ganz meiner Nase nach. Der Flur war schmal und nur schlecht beleuchtet. Rechts führten Treppen hinab. Wahrscheinlich zur Küche. Was lag also links?
Lautlos ging ich den Flur entlang, bis ich sah, dass rechts weitere Türen in andere Zimmer führten. Ich öffnete die erste und sah einen Salon, der offenbar von den Gastgebern für private Zwecke genutzt wurde. Ohne ein Geräusch zu verursachen, schloss ich die Tür wieder und ging weiter. Vor jeder weiteren Tür blieb ich kurz stehen. Ich öffnete sie nicht mehr, denn der Geruch drängte mich weiter, bis ich an der letzten Tür ankam. Hier war der Geruch besonders stark. Ohne zu überlegen, riss ich die Tür auf und blieb gliech darauf wie erstarrt stehen. Der Raum musste als Lager dienen. Er war relativ dunkel. Dennoch sah ich genau, was hier gerade passierte.
Aurelie saß auf einem Tisch. Mit einer Hand stützte sie sich nach hinten ab. Ihre Röcke waren gerafft, die Oberschenkel nackt und weit gespreizt. Direkt zwischen ihren Beinen stand ein Mann, der die Hose über seinen Hintern gezogen hatte. Auf den ersten Blick sah es so aus, als wäre er in ihr. Auf den zweiten hatte ich Gewissheit. Seine Pobacken spannten sich an, sein Becken ruckte vor! Beide Hände lagen an ihren Hüften, während er doch tatsächlich zustieß und dabei genüsslich stöhnte!
Es roch nach Erregung. Nach Sex. Dann blitzte ein Dolch an seiner Kehle auf.
„Ich sagte, raus!“, knurrte sie. Und für einen kurzen Moment dachte ich, sie meinte damit, dass ich den Raum verlassen sollte. Aber dann sprach sie weiter. „Raus aus mir, oder du bezahlst mit deinem Leben!“ Ihre Stimme zitterte.
„W…Was?“, stotterte er. „Aber Ihr wolltet es ebenso! Ihr konntet mir doch gar nicht schnell genug die Hose runterziehen!“
Ich blieb wie versteinert stehen. Sie wollte es? Sie wollte es?! Aber mich wies sie tagein, tagaus ab?! Und kaum waren wir auf einem Ball, warf sie sich dem erstbesten Mann an den Hals! Meine Fänge glitten heraus und brodelnde Eifersucht kochte hoch.
Sie knurrte drohend. Erst jetzt erkannte ich die ausgefahrenen Fangzähne. Der Mann machte einen Schritt zurück, sodass ich aus meiner Position haargenau sehen konnte, wie tief er sich bis eben gerade noch in ihr vergraben hatte. In ihr!
Als er eilig die Hose hochzog, sah ich sein kümmerliches Ding glänzen und war kurz davor, es ihm abzureißen. Ein tiefes Knurren entwich meiner Kehle. Nun drehte sich der Mann zu mir um und riss seine Augen weit auf. Er hatte dunkelblondes, halblanges Haar und ein junges Gesicht. Die Bisswunde an seinem Hals zeigte, dass er einen Blutschwur geleistet hatte.
„Verschwinde von hier oder ich mache deine Frau zur Witwe!“, gab ich leise von mir. „Ebenso, wenn du auch nur ein Wort hiervon erzählst!“
Der Mann nickte angsterfüllt und eilte aus dem Raum. Sofort sah ich wieder zu Aurelie. Ihr Geruch machte mich wahnsinnig!
Ihr Blick galt mir, Überraschung darin. „Cyrus“, sprach sie verblüfft. „Was … machst du …?“
„Hier?“, vollendete ich ihren Satz knurrend, woraufhin sie abgehackt nickte. Mein Blick glitt über sie. Noch immer hatte sie die Beine weit gespreizt und zeigte jedem, der hinsehen wollte, was sich zwischen ihren prächtigen Schenkeln befand. Jetzt drückte sie sie hastig zusammen. Der Dolch lag noch immer locker in ihrer Hand, die andere, mit der sie sich während ihres Ficks abgestützt hatte, brachte sie schnell dazu, ihre Röcke wieder etwas zu richten. „Ich habe dich gesucht!“ Mit schnellen Schritten trat ich auf sie zu und packte ihre Hand, mit der sie ihre Röcke zu richten versucht hatte. „Ich habe mir Sorgen gemacht! Stattdessen hast du nichts Besseres zu tun, als dich von einem fremden Mann ficken zu lassen?“
„Das ist nicht wahr!“ Sie versuchte, ihre Hand von meiner zu lösen, gab es kurz darauf aber schon wieder auf und schluckte schwer. „Oder vielleicht ist es doch wahr. Ich weiß nicht, was in mich gefahren ist.“ Kopfschüttelnd sprang sie vom Tisch und klammerte sich gleich darauf an mir fest, da ihre Beine sie nicht tragen wollten. Der Dolch fiel scheppernd zu Boden. Ihre Atemzüge wurden schwerer in solch unmittelbarer Nähe zu mir. Und auch meine wurden es. Nur nicht aus Lust, sondern aus Wut.
„Verdammt noch mal!“, stieß ich aufgebracht aus. „Ist dir eigentlich klar, was deine dumme Abstinenz mit dir macht? Beim nächsten Ball werde ich dich in einer Orgie wiederfinden, wenn du so weiter machst und dich nicht von mir …!“ Ich brach ab. Sie könnte jedem Mann beischlafen, um diese Lust zu stillen. Ihr Widerstand mir gegenüber ließ mich fast rot sehen.
„Mich nicht von dir beschlafen lasse?“ Ich Kopf fiel nach vorn, direkt an meine Brust. Dort atmete sie tief ein und stieß dann ein wohliges Seufzen aus. Ihre Hände fuhren an mir hoch, bis sie meinen Nacken gefunden hatten und mich, mit einer Kraft, die ich ihr nicht zugetraut hätte, zu sich hinunterzog.
Noch ehe ich realisieren konnte, was sie vorhatte, war es schon geschehen. Ihre Fänge durchbrachen meine Haut und mein Blut floss ihr in den Mund. Lustvoll stöhnte sie an meinen Hals, während ihr Unterleib gegen meinen zu kreisen begann.
Ich stöhnte auf, als sie anfing, zu saugen. Meine Hände glitten über ihren Rücken, hinab zu ihrem Hintern, den ich mit beiden Händen packte und fest hineinkniff. Mit einer schnellen Bewegung drückte ich sie zurück auf den Tisch, ließ sie kurz los und drückte ihre Schenkel auseinander, um zwischen ihre Beine zu kommen. Mein Glied, das den ganzen Abend über unangenehm gegen den Stoff meiner Hose gedrückt hatte, sonderte bereits einen Lusttropfen ab. Ich war kurz davor, in meiner eigenen Hose zu kommen.
Sie trank noch ein paar Schlucke, dann zogen sich ihre Fänge zurück und sie starrte hungrig zu mir auf. Den Mund leicht geöffnet, drangen schwere Atemzüge heraus. Ihr Blick blieb auf meine Augen gerichtet, als sie langsam den Kopf zur Seite legte und mir willig ihren Hals darbot.
Ich fauchte leise. Beugte meinen Kopf langsam herab, schloss die Augen und atmete tief ihren Geruch ein. Mit der Zungenspitze berührte ich ihren Hals, küsste mich hoch zu ihrem Ohr und nahm ihr Ohrläppchen zwischen meine Zähne. Ihr Körper reagierte darauf, als hätte ich sie direkt genommen und hart in sie gestoßen. Ihr Rücken streckte sich durch, sodass sich ihre Brust an meiner rieb und ihr Kopf keuchend nach hinten in ihren Nacken fiel. Alles in mir schrie danach, sie zu beißen. Aber ich wollte sie bei Verstand wissen. Mit beiden Händen zog ich ihre Röcke hoch, streichelte ihre Beine und ließ ihre empfindlichste Stelle bewusst aus. Weiter platzierte ich Küsse auf ihrem Hals, ihrem Ohr und ihrer Wange. Zuletzt legte ich meine Lippen auf ihren Mund.
Ihre Zunge bahnte sich schnell einen Weg durch meine Lippen, woraufhin wir uns einen unerbittlichen Kampf um Dominanz lieferten. Wie ich in den Kuss hinein grinsend bemerkte, rutschte ihr Becken wild auf dem Tisch herum, darum bemüht, meine Hände näher an ihre Mitte zu bekommen. Doch sie schaffte es nicht und das ließ sie knurren. Auf einmal schlangen sich ihre Beine um meine Hüfte und zogen mich mit einem Ruck näher an sie heran. Sie brach den Kuss ab, noch immer knurrend wie ein Tier. So ganz konnten wir dies auch nicht von uns weisen. Denn im Inneren waren wir nichts weiter als Raubtiere mit Verstand. Nicht umsonst hatten wir Fangzähne. Ihre Hände machten sich an meinem Gürtel zu schaffen, ihr Blick war konzentriert auf meine Lenden gerichtet.
Doch sosehr mich dieses Bild auch erregte, fragte ich mich doch, ob sie wirklich bei Sinnen war. Denn, so unehrenhaft ich mich auch verhalten hatte – ich wollte es nicht wieder tun. Und nun wirkte sie, nach Wochen der Ablehnung, auf einmal so vollkommen willig? Ich wollte sie! Aber aus freiem Willen! Nicht, weil mein Biss ihre Lust auf mich steigerte und erst recht nicht, sollte ihr jemand gar etwas ins Getränk geschüttet haben! „Wir können hier abbrechen“, begann ich mit rauer Stimme. „Später weiter machen, wenn wir Zuhause sind. Wenn du dann noch willst.“ Dieses Angebot kostete mich meinen letzten Widerstand. Wenn sie jetzt nicht sofort aufhörte, war ich mir nicht sicher, ob ich noch …
Sie warf mir einen Blick zu, als hätte ich den Verstand verloren. Gut, dann eben nicht, dachte ich und fühlte Erleichterung, wo keine sein sollte. Aber ich hatte es immerhin probiert und ihr das Angebot zu warten gemacht.
Kaum war der Gürtel offen, griff sie nach meinem Glied und packte fest zu. Ihre Zunge glitt gierig über ihre Lippen, über ihre Fänge und wieder zurück in ihren Mund. Hm … auch den wollte ich gern einmal …
„Oh, heilige Götter!“, stieß ich aus, als sie plötzlich damit anfing, ihre Hand auf und abzureiben und das keineswegs langsam. Ich war doch schon hart wie Stein!
Sie bewies mir das Gegenteil und machte mich noch härter. Die Zähne fletschend hüpfte sie vom Tisch, drehte mich mit Druck an meiner Brust um mich selbst und stieß mich in Richtung Tisch. „Setzen!“, zischte sie.
Ich tat, was sie wollte. Solange sie es wollte. Allerdings zog ich vorher die Hose bis zu den Knien herunter. Demonstrativ lehnte ich mich etwas zurück und legte meine Hände auf den Tisch. „Was hast du vor?“ Obwohl ich ihr die Kontrolle geben wollte, war ich skeptisch. Wusste sie, was sie da tat? Wusste sie wirklich, was sie wollte?
Umständlich raffte sie die vielen Röcke, Unterröcke und Unter-Unterröcke, bis ihre Beine zu sehen waren. Und kurz darauf noch mehr. Ich riss meinen Blick nur schwer von ihrer Mitte los, welche bereits in freudiger Erwartung tropfte, um ihr ins Gesicht zu sehen. Sie allerdings starrte ausschließlich auf meinen Schwanz. Eine Antwort bekam ich nicht. Stattdessen kletterte sie auf den Tisch und kniete sich über mich, die Beine über meinen gespreizt. Mit ihrer rechten Hand stützte sie sich wie selbstverständlich an meiner linken Schulter ab, die andere ging zu meinem Glied, packte es und positionierte es.
„Dir ist bewusst, dass er in dieser Position besonders tief in dir ist?“ Meine Stimme klang völlig rau und mein Schwanz zuckte erwartungsvoll. Verdammt, ich wollte sie spüren. Ich wollte endlich in ihr sein! Aber alles in mir befürchtete, dass sie es bereuen würde. Oder schlimmer noch, dass sie wieder aufsprang und weglief, sobald sie realisierte, was sie hier tat.
„Die kenn ich aber und …“ Ein erwartungsvolles Keuchen unterbrach sie. „Das hat nicht weh getan“, erklärte sie rau. Dann ließ sie sich auf mich sinken, ganz langsam. Ihr Atem wurde schwerer, lauter. Ihr Griff um meine linke Schulter kräftiger, sodass mir ihre Nägel dem Gefühl nach schon ins Fleisch drangen. Trotz des Hemdes. Ich war etwa zur Hälfte in ihr, da keuchte sie auf, legte auch die zweite Hand auf meinen Schultern ab und setzte sich schließlich ganz.
Ihr Gesicht war ein einziges Minenspiel. Überlegend, abschätzend, dann kniff sie ihre Augen etwas zusammen, rutschte auf meinem Schoß herum und stöhnte urplötzlich auf. Sofort hielt sie in ihrer Bewegung wieder inne. Dann begann sie, sich langsam vor und zurückzubewegen. Sie machte nur kleine Bewegungen, wodurch ich praktisch nichts spürte. Ich konnte nicht sagen, dass ich von dieser Stellung besonders begeistert war. Aber ihr Gesicht ließ mich das vergessen, denn ihr machte die Bewegung ganz offensichtlich sehr große Freude. Ihre Bewegungen wurden wilder. Bisher hatte ich den Drang, mit meinen Händen ihren Körper zu erkunden, zurückgehalten, denn ich wollte sie nicht verschrecken. Doch jetzt griff ich nach ihrer Hüfte, denn was sie da tat, tat ein klein bisschen weh.
„Vorsichtig“, murmelte ich und lenkte ihren Blick somit das erste Mal auf mein Gesicht. Denn bisher hatte sie es vermieden, mir in die Augen zu sehen. Und da, als sie endlich ihren Blick mit meinem kreuzte, sah ich, wie sehr ihre Lust sie gerade im Griff hatte. Scheinbar gefiel ihr diese Stellung wirklich. Und ebenso entgingen mir nicht die wohlig warmen, schon leicht zuckenden Wände um mein Gemächt. „Nur etwas vorsichtiger“, brummte ich und ließ sie weiter machen. Eine Hand blieb an ihrer Hüfte liegen, mit der anderen stützte ich mich wieder ab.
Nach kurzer Zeit hatte sie sich selbst zum Höhepunkt getrieben. In dem Moment, wo es so weit war, präsentierte sie ihre Fänge in voller Länge und schlug sie mir im Affekt gleich noch einmal in den Hals. Sollte mein Glied etwas seiner Härte verloren haben, stünde es spätestens jetzt erneut.
Gierig saugte Aurelie von meinem Blut. Ihre Arme hielten mich fest umklammert, sodass ich ihr nicht entkommen konnte. Ein natürlicher Instinkt beim Nähren. Als sie schließlich wieder von meinem Hals abließ, tropften ihr kleine, blutige Rinnsale die Mundwinkel hinunter. Schnell fing ich einen der Tropfen auf, ehe er auf ihr Kleid fallen konnte.
„Oh. Ich habe Euer Oberteil versaut“, stellte sie fest. Ihre Lippen waren noch immer benetzt von meinem Blut. Doch mein Oberteil, das hätte mir gerade nicht gleichgültiger sein können.
Als ich meine Hand wieder zurückziehen wollte, knurrte sie. Ihre Hand löste sich von meiner Schulter und umgriff mein Handgelenk. „Meins!“, verlangte sie und deutete besitzergreifend auf den Finger, an dem mein Blut klebte.
„Nur, wenn wir die Stellung wechseln“, entgegnete ich und hielt ihr den Finger vor die Lippen. Ich musste dringend diesen Druck loswerden, ansonsten würden meine Eier bald platzen.
Sie schnappte nach meinem Finger, doch ich zog ihn weg und hob eine Augenbraue. „Gut!“, knurrte sie widerwillig und nahm im nächsten Moment meinen Finger in den Mund. „Unter der Bedingung, dass Ihr mir nicht weh tut“, fügte sie hinzu, als sie damit fertig war, meinen Finger mit ihrer Zunge zu liebkosen. Zu der Lust in ihren Augen gesellte sich Angst. Doch es war nicht genug, um ihre Lust abschwellen zu lassen.
„Versprochen.“ Ich gab ihr einen Klaps auf den Hintern. Widerwillig stand sie auf. Sofort sprang ich vom Tisch, drückte ihren Oberkörper darauf und zog ihre Röcke wieder hoch. Besitzergreifend ließ ich meine Hände über ihre mir entgegen prangenden Hintern streicheln. Eine unermässliche Vorfreude breitete sich in mir aus.
„Nein!“, brauste sie auf, hob ihren Oberkörper wieder an und drehte sich zu mir um. „Nicht so“, entgegnete sie bestimmt, wobei sich ihre Nasenflügel einen Moment angespannt aufblähten.
Ich haderte kurz. Es wäre einfach, die Stellung zu wechseln. Sie mit dem Rücken auf den Tisch zu legen und mir so Erleichterung zu verschaffen. Aber der einfache Weg würde dazu führen, dass die negativen Gedanken und Erfahrungen blieben. „Vertrau mir, Aurelie. Ich werde vorsichtig sein. Ich werde dir nicht weh tun.“ Sanft legte ich eine Hand an ihre Wange.
„Du nimmst mich nicht, wie ein Tier!“, sagte sie bestimmt und packte mich am Hemd.
„Versprochen“, versicherte ich erneut.
„Nein! Tiere nehmen sich von hinten, Cyrus. Ich bin kein Tier!“, beharrte sie und schaute zu mir auf.
Ich schloss einen Moment die Augen. Sie hatte ja keine Ahnung! Aber ich nickte. „Gut. Dann leg dich auf den Rücken.“ Mit einer Hand umgriff ich meinen Schwanz und rieb ihn. Das Gespräch und die Warterei würden noch dafür sorgen, dass ich nicht zum Schuss kam, wenn das so weiterging!
Sie legte sich hin, die Beine gespreizt. Sichtlich ungeduldig bewegte sie ihr Becken. Da war sie so … so bedürftig – wie auch nicht, nach so langer Zeit der Abstinenz – und hatte doch die Muße zu diesem kurzen Gespräch aufgebracht. Ihrer Lust hatte die kurze Pause, wie auch immer das funktioniert hatte, aber keinen Abklang getan. Ihre Säfte liefen ihr gut sichtbar aus dem warmen, engen Loch, in welches ich mich so schnell wie möglich wieder versenken wollte.
Ich ging vor ihrer Mitte leicht in die Hocke, küsste die Innenseiten ihrer Schenkel und streichelte ihren Bauch. Ganz langsam glitten meine Hände tiefer und meine Zunge arbeitete sich hoch. Immer wieder kratzten meine Fänge über ihre zarte Haut. Ihre Ader pochte spürbar an ihrem Oberschenkel. „Darf ich … dich beißen? Genau hier?“ Ich küsste ihren Oberschenkel und legte eine Hand auf ihren warmen Schoß.
„J…ja“, brachte sie keuchend über die Lippen, wobei ihre Hüfte noch unruhiger wurde.
Ich biss zu und schloss dabei die Augen. Meine Finger fanden ihre Perle, die ich in kreisenden Bewegungen stimulierte, während ich das warme Blut aus ihrer Ader trank.
Ihr Becken presste sich lustvoll gegen meinen Finger. Dann begann sie laut und ungehemmt zu stöhnen. „Ja“, sie schnaufte schwer. „Mehr!“
Meine Finger wurden schneller. Allerdings trank ich nicht mehr viel. Nur allein die Zähne in ihr Fleisch zu drücken, war erregend genug.
Ihr Atem ging schneller, wurde lauter. Ihr Becken bewegte sich und ihre Oberschenkel zuckten. In dem Moment, als ihr Atem kehlig wurde, stoppte ich. Sie musste kurz vor ihrem Höhepunkt gewesen sein. Sie fauchte laut.
Ich erhob mich, schob sie auf dem Tisch ein kleines Stück weiter nach hinten und begann wieder, sie zu stimulieren. Mit der anderen Hand brachte ich meinen Schwanz in Position. Ich sah ihr in die Augen, während ich den Druck auf ihre Perle erhöhte und noch etwas schneller wurde. Genau in dem Moment, als sie kam, stieß ich zu und versenkte mich in ihr.
Ihre inneren Wände zuckten wild, ihr Stöhnen war laut. Ihr Rücken drückte sich durch und ihr Kopf flog von einer zur anderen Seite. Im Moment nahm ich sie nur sanft. Ich wollte ihren Orgasmus in die Länge treiben, was mir auch gelang. Langsam wurde ich schneller, umgriff ihre Oberschenkel und widerstand dem Drang, sie näher zu mir zu ziehen, um mich komplett in ihr zu versenken. Immer wieder sah ich zwischen ihre Beine, sah dabei zu, wie ich fast vollständig in sie eindrang und doch nicht ganz. Langsam glitten meine Hände über ihre Kleidung. Ich beugte mich über sie. Mit einer Hand in ihrem Nacken und einer an ihrem Arm zog ich sie in eine sitzende Position. Wieder fiel es mir schwer, sie nicht noch näher zu mir zu ziehen, um mich ganz in ihr zu versenken. Meine Lippen fanden ihren Mund, während ich immer wieder schwungvoll in sie stieß. Ein Teil in mir wollte endlich die erlösende Erleichterung finden, aber der größere Teil wollte, dass sie voll auf ihre Kosten kam. Ob ich sie erneut zum Höhepunkt treiben könnte?
Sie erwiderte meinen Kuss, jedoch etwas ruhiger und weniger stürmisch. Ihre Hände fanden ihren Weg zu meinem Nacken, von dort aus in mein Haar und weiter zu den Seiten meines Gesichts. Ihre Fänge bissen mir in die Unterlippe und hinterließen zwei kleine Verletzungen darin, aus denen Blut quoll. Erregt ließ sie nicht mehr von meinem Mund ab, bis der Biss wieder verheilt war.
Ich löste meine Lippen von ihren, legte meine Stirn an ihre und verwarf mein Vorhaben. Der Druck in mir wurde beinahe unerträglich. Unser Stöhnen erfüllte den Raum. Ich wurde schneller und drückte eine Hand auf ihren linken Oberschenkel. Meine Finger vergruben sich in ihr Fleisch. „Oh … Götter …!“, stöhnte ich langgezogen, als sich der Druck endlich entlud, und ich meinen Samen in sie spritzte. Schub um Schub gab ich ihr mit jedem weiteren Stoß.
Ihr Stöhnen wurde abgehackt. Ihre Hände krallten sich in meinen Rücken, dann legte sie sich kraftlos auf den Rücken und starrte zur Decke.
Ich bewegte mich noch ein paar Mal in ihr, bis ich merkte, dass mein Glied kleiner wurde. Mit einem leisen Seufzen zog ich mich aus ihr heraus und sah zwischen ihre Beine. Etwas von meinem Samen lief bereits wieder heraus, sodass ich zu einem seidenen Taschentuch griff, um die Spuren wegzuwischen.
Erleichtert und erschöpft zugleich zog ich die Hose hoch und richtete meine Kleidung. Erst dann sah ich Aurelie prüfend ins Gesicht. „Entschuldige“, murmelte ich. Sicher hasste sie mich nun wieder. Wie immer. Weil ich ihre Schwäche ausgenutzt hatte. „Ruhen wir uns etwas aus und fahren dann heim“, schlug ich beschwichtigend vor.
Ich wusste nicht, ob sie meine Entschuldigung überhaupt wahrgenommen hatte. Sie wirkte, als wäre sie mit dem Kopf ganz woanders. Sie regte sich nicht und starrte nur an die Decke, ihr Blick verschwommen. Mein Samen tröpfelte langsam aus ihr heraus auf den Tisch.
„Endlich“, hauchte sie völlig zusammenhangslos und schloss dann erschöpft die Augen.
Mit dem Taschentuch machte ich sie wieder sauber, dann schob ich vorsichtig ihre Beine zusammen und machte einen Schritt zurück. Sollte sie sich ruhig etwas ausruhen. Vielleicht ein wenig schlafen. Niemand würde es wagen, zu fragen, wo wir waren. In der Zeit würde ich einfach hier bleiben und auf sie aufpassen.
Endlich … Dieses Wort wirbelte in meinem Kopf herum und verursachte Übelkeit in mir. Ja, endlich war mein Übergriff vorbei. Endlich hatte sie es geschafft. Eine weitere Vergewaltigung durch mich überstanden. Suchte ihr Blick jetzt den Dolch? Dachte sie daran, ihn mir in den Rücken zu rammen?































Kommentare