30 Himmelsbote 10.01.04-I-II

Himmelsbote – Offizielle Mitteilung der Redaktion
Datum: 10.01.04-I-II
Stellungnahme der Redaktion – Entschuldigung für verfälschten Wetterbericht
Liebe Leserinnen und Leser,
mit großem Bedauern müssen wir bekanntgeben, dass in einer unserer letzten Ausgaben der Wetterbericht unbemerkt ausgetauscht und verfälscht worden ist. Dieser Vorfall ist erst verspätet ans Licht gekommen – und wir entschuldigen uns aufrichtig dafür, dass wir es nicht frühzeitig bemerkt haben.
Der Himmelsbote steht seit jeher für sorgfältige Recherche, transparente Information und die Verantwortung, Ihnen, unseren Lesern, verlässliche Nachrichten zu liefern. Dass eine solche Veränderung unbemerkt blieb, widerspricht diesen Grundsätzen und hat uns deutlich gemacht, dass wir unsere internen Kontrollen weiter verstärken müssen.
Wir versichern Ihnen: In Zukunft werden wir noch genauer darauf achten, dass die Inhalte, die wir veröffentlichen, nicht verfälscht oder manipuliert werden können. Ihre Sicherheit und Ihr Vertrauen sind uns ein höchstes Anliegen.
Zugleich möchten wir klarstellen: Kommentare, Anmerkungen oder Einsendungen – etwa wie sie von A. stammen – sind in Ordnung und willkommen, solange sie als solche erkennbar sind. Was jedoch keinesfalls toleriert wird, ist das Verändern von Artikeln oder das unautorisierte Eingreifen in unsere Berichterstattung.
Der Himmelsbote bleibt Ihrem Vertrauen verpflichtet. Wir danken Ihnen für Ihre Geduld und Ihr Verständnis – und dafür, dass Sie uns auch in schwierigen Zeiten die Treue halten.
Die Redaktion des Himmelsboten
Reaktion des Chefredakteurs:
A.!!! Jetzt gehen Sie aber definitiv zu weit! Ich habe nichts dagegen, wenn Sie kommentieren, aber gleich ganze Artikel ändern, das ist zu viel des Guten! Unterlassen Sie es in Zukunft, jeglichen Artikel zu verändern oder wegzulassen!
Soviel zum Abriss, kommen wir zu dem was Sie geschrieben haben:
Zu 1: Der Bürgermeister ist unzufrieden, aber der Junge überglücklich. Die Band wird anwesend sein und ihr Bestes geben.
Zu 2: Wir sind gespannt, wann und wo sie wieder singen wird. Dem Auftritt fiebern wir mit Erwartung entgegen.
Zu 3: Danke vom Museum. Bald wird das Bild jedem zugänglich sein. Zudem wird hinter dem Alic ein Eisgemälde stehen, der das Bild in Eis wiederspiegelt.
Zu 4: Das ist sehr schade. Aber wir würden gerne eine Version von dem Lied den Lesern zukommen lassen. Vielleicht wird man sich ja einig.
Zu dem Iceleuen-Junges: Wir halten die Augen offen und hoffen, es geht ihm gut.
Zu Acedocha: Danke für die Meldung und das Einleiten der Schutzmaßnahmen. Wir hoffen, dass die Fünften das Problem so schnell wie möglich beheben. Zudem wünschen wir alles Gute an jeden Kämpfer, der in die Schlacht zieht. Mögen alle sicher nach Hause kommen, auch du, A. Der Segen des Ewigen Drachens sei mit euch!
PS: Ich weiß zwar nicht, wie du an die Informationen über den Angriff gekommen bist, aber danke für die Warnung.
Himmelsbote – Sonderbericht I
Datum: 10.01.04-I-II
„Dämonen im Tageslicht – Öffnen sie sich der Öffentlichkeit?“
Crystalbell – In den letzten Wochen, seit dem ereignisreichen Dies lucis und dem Jahresbeginn am 28. Dezember, häufen sich die Berichte: Immer häufiger werden vereinzelte Dämonen nicht mehr nur in den Schatten, bei Nacht oder in Zeiten der Not gesichtet, sondern mitten am Tage, in den Straßen unserer geliebten Stadt Crystalbell. Sie gehen gemessenen Schrittes, scheinen ein Ziel zu haben – doch niemand weiß, wohin. Wer versucht, ihnen zu folgen, verliert sie schon nach wenigen Augenblicken aus den Augen, als würden sie sich im Wind auflösen.
Die Bevölkerung ist gespalten. Neugier und Furcht halten sich die Waage. Für die einen ist es ein Zeichen, dass die mysteriösen Diener Balthasars vielleicht den ersten Schritt auf uns zumachen wollen. Für andere ist es ein Grund, noch vorsichtiger zu sein.
Doch inmitten all der Spekulationen sorgte eine Szene in der Altstadt von Crystalbell für Aufsehen. Die Engelsdame Evaniel, bekannt für ihr kleines, gemütliches Café „Sonnenschwinge“, bemerkte einen vorbeigehenden Dämon. Ohne zu zögern trat sie an ihn heran und sprach ihn an – nicht mit Misstrauen oder Vorwürfen, sondern mit einem einfachen, ehrlichen Angebot: „Möchten Sie eine Tasse Kaffee oder Tee?“
Zu aller Überraschung nahm der Dämon die Einladung an. Die Umstehenden beobachteten das Geschehen mit einer Mischung aus Argwohn und gespannter Neugier. Anfangs lag eine gewisse Anspannung in der Luft – doch nach wenigen Minuten war davon nichts mehr zu spüren. Zwischen Evaniel und ihrem ungewöhnlichen Gast entwickelte sich ein stiller, angenehmer Smalltalk. Lächeln wurden ausgetauscht, und es wirkte beinahe wie ein Gespräch unter alten Bekannten.
Als der Dämon sich schließlich höflich verabschiedete, verschwand er so plötzlich, als hätte er sich in Luft aufgelöst. Zurück blieb eine Evaniel, die dem Reporter des Himmelsboten versicherte:
„Dieser Dämon war ein sehr netter junger Mann. Er wollte mir nichts Böses – im Gegenteil, er war höflich, aufmerksam und dankbar für die Einladung. Wenn wir sie wirklich kennenlernen wollen, dann müssen wir ihnen die Hand reichen. Unsere 9. Legion ist berühmt für ihre Gastfreundschaft – und die sollte für alle gelten, auch für Dämonen.“
Ob diese Begegnung der erste Schritt zu einem vorsichtigen Dialog zwischen Engeln und Dämonen war oder nur eine einzelne, ungewöhnliche Episode, wird die Zeit zeigen. Doch eines steht fest: Geschichten wie die von Evaniel lassen die Grenzen zwischen Argwohn und Hoffnung verschwimmen.
Stimmen aus der Bevölkerung
- Lisariel, Händlerin: „Ich habe es mit eigenen Augen gesehen. Anfangs dachte ich, Evaniel sei verrückt – aber als sie lachten, konnte ich sehen, dass er wirklich nichts Böses im Schilde führte.“
- Tavriel, ehemaliger der 5. Legion: „Man kann einen Feind nicht einschätzen, wenn man ihn nicht kennt. Vielleicht ist Gastfreundschaft wirklich ein Schlüssel – aber Vorsicht sollte trotzdem an erster Stelle stehen.“
- Mariniel, Lehrerin der Akademie zu Crystalbell: „Wenn meine Schüler sehen, dass selbst Dämonen freundlich behandelt werden, lernen sie, dass Vorurteile nicht immer richtig sind.“
- Orrin, Bäckermeister: „Ich hätte ihn nicht reingebeten – aber ich muss zugeben, Evaniel hat Mut. Und Mut kann Türen öffnen, die sonst verschlossen bleiben.“
Himmelsbote – Sonderbericht II
Datum: 10.01.04-I-II
Ein Abend in Azura:
Dämonenmädchen Aknara singt, erzählt und berührt die Herzen
Während sich in Crystalbell Dämonen am Helligen Tag blicken lassen, wurde Azura in der vergangenen Nacht des 05.01.04-I-II Zeugin eines Ereignisses, das viele Augenzeugen wohl nie vergessen werden. Zum zweiten Mal trat die junge Dämonin Aknara, die bereits durch ihr abgewandeltes „Dies lucis“-Lied Aufsehen erregt hatte, vor die Engel – diesmal auf dem Platz vor der Kapelle des Heiligen Lichtes.
Ein Lied voller Sehnsucht
Es begann unscheinbar. Aknara erschien nicht in dunklen Gewändern, sondern in einem schlichten weißen Kleid. Was sie dennoch klar als Dämonin auswies, war die Halbmaske mit Runen, die den oberen Teil ihres Gesichtes verbarg, während der Mund frei blieb, sodass sie singen konnte. Ihr erstes Lied, „Spaziergang“, war von stiller Schönheit, doch auch von tiefem Schmerz erfüllt. Mit klarer Stimme erzählte sie von verlassenen Straßen, von einsamen Bänken und Cafés, die ihr verschlossen blieben, von Kleidern in Schaufenstern, die sie nie tragen würde – und von der Angst, dass kein Engel ihre Hand jemals ergreifen wolle.
Viele Zuhörer weinten leise, andere blickten betroffen zu Boden. „Es war, als ob sie uns ihr Herz ausgeschüttet hätte,“ sagte eine junge Händlerin, die das Lied hörte. „Ich habe noch nie einen Dämon so reden hören – oder singen.“
Eine Geschichte in Liedform
Doch Aknara ließ es nicht bei dieser Klage. Nachdem die letzten Töne verklungen waren, führte sie die Menge vor die Kapelle. Dort begann sie ein weiteres Lied – eine Ballade, die wie ein uraltes Märchen klang. Sie erzählte von einem Kind und einem Gott, die gemeinsam Engel aus Licht und Eis erschufen, vom Krieg gegen den Feind, vom Einbruch der Finsternis und vom Schattenengel, der geboren wurde, um in der Nacht zu wachen.
Vers für Vers spann Aknara ein Bild von Ursprung und Spaltung, von Treue und Einsamkeit, das die Zuhörer in Bann zog. Manche nannten es eine vergessene Legende – andere sahen darin den Versuch, die Geschichte der Dämonen in einem neuen Licht zu zeigen.
„So etwas habe ich noch nie gehört,“ flüsterte ein alter Schreiber, der anwesend war. „Es klang wie eine Offenbarung. Als ob sie uns daran erinnerte, dass auch die Schatten einst aus Licht geboren wurden.“
Begegnung mit einem Kind
Besonders bewegend war der Moment, als Aknara einen Jungen namens Alnurel ansprach. Der Knabe hatte ihr zuvor einen Alic mit einem Bild des Dies lucis geschickt. Zögerlich wollte er vortreten, doch seine Eltern hielten ihn zurück. Schließlich begleitete ihn eine Wache.
In einer überraschenden Geste übergab Aknara der Wache ihren Dolch – und entwaffnete sich so vor aller Augen. Dann kniete sie sich nieder, sprach sanft mit dem Jungen und schenkte ihm als Dank einen Kristall mit einem Lichtzauber: „Damit du immer ein Licht hast, wenn die Dunkelheit kommt.“
Vor dem Abschied bat sie Alnurel, sich vorzustellen, dass im Refrain nicht „Dämonen wie dich“, sondern „Engel wie dich“ stünde – ein Gedanke, der viele im Publikum sichtlich bewegte.
Dann sang sie ihm das Schlaflied der Dämonen, welches den Engeln bis jetzt unbekannt war:
Das Dämonenschlaflied
[Verse 1]
Die Sterne zieh’n auf, wenn die Sonne versinkt
wenn es dunkel wird, dann mein Lied für euch erklingt
in des Drachen Werk schauten wir voller Drang
doch wird es Nacht, wird es vielen oft Angst und Bang
Doch auch wenn es dunkelt, so fürchtet euch nicht
Denn über uns alle wacht des Drachen Blick
[Chorus]
Schließ die Augen, mein Kind, schlaf nun in Frieden ein
Des Nachts wacht die Dritte über unser Traumheim
Schließ nun die Augen, mein Kind und fürchte dich nicht
Der Ew’ge Drache liebt auch Dämonen wie dich!
[Verse 2]
Tags schützt die Erste alle Wesen des Seins
Bald schützt du die Erste, wenn auch im Geheim’
Am Tag lehrt die Zweite dich, was du wissen musst
Bald schützt du die Zweite, und zwar voller Lust
Die Engel, sie wachen über alles was ist
Bald wachst du über sie, wofür der Drache dich liebt
[Chorus]
Schließ die Augen, mein Kind, schlaf nun in Frieden ein
Des Nachts wacht die Dritte über unser Traumheim
Schließ nun die Augen, mein Kind und fürchte dich nicht
Der Ew’ge Drache liebt auch Dämonen wie dich!
[Verse 3]
Engel und Dämonen kämpften einst Hand in Hand
Doch dann zerriss Vergessen das einst mächt’ge Band
Doch wir bewahren was war, wir vergaßen nicht
Verkörpern das Dunkel, doch beschützen das Licht
Wann immer ein Engel der Gefahr sich auch stellt
Ein Dämon ihm zur Wacht steht, damit er nicht fällt
[Chorus]
Schließ die Augen, mein Kind, schlaf nun in Frieden ein
Des Nachts wacht die Dritte über unser Traumheim
Schließ nun die Augen, mein Kind und fürchte dich nicht
Der Ew’ge Drache liebt auch Dämonen wie dich!
[Verse 4]
Das Eis und das Licht, unsere Brüder sie sind
Vergessen wir nicht: Auch wir sind des Drachen Kind
Ist auch die Nacht finster, die Hoffnung sei dein
Wir Kinder des Schatten, wir sind niemals allein
Einsam ist nur, wer den ew’gen Drachen nicht kennt
doch wisse: auch in uns seine Liebe stets brennt
[Chorus]
Schließ die Augen, mein Kind, schlaf nun in Frieden ein
Des Nachts wacht die Dritte über unser Traumheim
Schließ nun die Augen, mein Kind und fürchte dich nicht
Der Ew’ge Drache liebt auch Dämonen wie dich!
[Chorus]
Schließ die Augen, mein Kind, schlaf nun in Frieden ein
Des Nachts wacht die Dritte über unser Traumheim
Schließ nun die Augen, mein Kind und fürchte dich nicht
Der Ew’ge Drache liebt auch Dämonen wie dich!
Viele Zuhörer hielten den Atem an, als die letzten Worte verklangen. Dann umarmte Aknara den Jungen, ehe sie ihn zu seinen Eltern zurückschickte.
Ein Gebet für die Soldaten
Doch der Abend nahm eine weitere unerwartete Wendung. Als der Priester der Kapelle unruhig bemerkte, dass es längst weit nach der Zeit der Ruhe war, witzelte Aknara: „Ich kenne diesen Blick – das letzte Mal bekam ich dafür Strafarbeit.“ Dann schlug sie vor, die Versammlung zu nutzen, um zu beten – und zwar für die Truppen auf Acedocha, die derzeit in gefährlichen Missionen stehen.
Der Priester nahm den Vorschlag auf und hielt eine spontane Kurzmesse ab. Engel und Wachen knieten nieder, um für die Heimkehr der Soldaten zu bitten. In diesem Moment der Andacht verließ Aknara leise den Platz, ohne Aufsehen zu erregen und verschwand in der Nacht.
Reaktionen
Die Eindrücke sind geteilt. Manche sprechen davon, dass Aknara „die Herzen der Engel berührt“ habe, andere warnen vor Täuschung. Ein Sprecher der Kirche formulierte vorsichtig:
„Wir erkennen die Kraft solcher Lieder an, doch wir mahnen zur Besonnenheit. Ein schönes Lied macht aus einer Dämonin noch keine Verbündete.“
Doch für die Engel von Azura bleibt dieser Abend in Erinnerung – als Nacht, in der eine Dämonin in Weiß sang, ein Kind beschenkte und selbst das Gebet der Engel einleitete.
Himmelsbote – Berichterstattung
Datum: 10.01.04-I-II
„Kitary schweigt – Rätsel um das Dies Lucis im Schatten“
Crystalbell – Während aus fast allen Städten und Dörfern des Reiches inzwischen Berichte, Eindrücke und Erzählungen zum vergangenen Dies Lucis vorliegen, bleibt ein Ort weiterhin in auffälligem Schweigen gehüllt: das Dorf Kitary.
Bürgermeister Araton bestätigte gegenüber dem Himmelsboten lediglich, dass auch Kitary – wie viele andere Orte – von den Dämonen eine schwarze Kerze erhalten habe. Doch weitere Fragen zu den Ereignissen jener Nacht ließ er unbeantwortet. Weder zu den Feierlichkeiten noch zu möglichen Vorkommnissen wollte er Stellung beziehen.
In der Bevölkerung wächst das Unbehagen. „Es ist, als sei Kitary wie vom Erdboden verschluckt“, sagte uns eine Leserin aus der Nachbarstadt. „Man hört nichts, man sieht niemanden – und das Schweigen macht die Gerüchte nur lauter.“
Besonders hartnäckig halten sich Spekulationen, dass die Inquisition in Kitary tätig geworden sei. Von offizieller Seite gibt es hierzu keinerlei Stellungnahme. Weder die Kirche noch der Erzengelrat wollten eine Anfrage des Himmelsboten beantworten.
Das Schweigen nährt die Gerüchteküche:
- Hat es in Kitary Zwischenfälle mit den schwarzen Kerzen gegeben?
- Hat die Inquisition eingegriffen – und wenn ja, warum?
- Oder handelt es sich nur um ein bewussten Rückzug der Dorfgemeinschaft?
Bislang bleiben dies offene Fragen. Klar ist nur: Während andere Orte ihre Erfahrungen des Dies Lucis teilen, bleibt Kitary ein dunkler Fleck auf der Landkarte.
Der Himmelsbote wird weiter berichten, sobald sich neue Entwicklungen ergeben.
Anmerkung der Redaktion:
Wir mahnen unsere Leserinnen und Leser zur Besonnenheit. Schweigen bedeutet nicht zwangsläufig Schuld oder Gefahr. Hinter den Türen Kitarys mag es Gründe geben, die wir noch nicht kennen. Wir vertrauen darauf, dass Wahrheit und Licht sich am Ende Bahn brechen werden – und bis dahin gilt es, mit offenen Herzen und wachsamen Augen zu warten.
Nachtrag: Stellungnahme von Bürgermeister Araton:
„Ich weiß, dass viele mit Sorge auf unser Schweigen blicken. Doch ich versichere: Es besteht keine Gefahr für unsere Bevölkerung, und niemand muss um Kitary fürchten. Wir haben in der letzten Zeit Erfahrungen gemacht, die uns tief bewegen – und die wir noch nicht in Worte fassen können. Noch ist nicht die Zeit, um offen darüber zu sprechen. Aber ich glaube fest daran, dass wir im Laufe dieses Jahres die Möglichkeit haben werden, mit offenen Karten zu spielen und alles darzulegen.
Zu den Gerüchten über die Inquisition möchte ich sagen: Wir wurden von keiner Gewalt heimgesucht, und niemand in Kitary wurde verfolgt. Was uns widerfahren ist, war von ganz anderer Natur. Ich bitte daher darum, die Gerüchte ruhen zu lassen, bis wir selbst berichten können. Denn wir wollen die Wahrheit teilen – aber in dem Moment, wo sie auch richtig verstanden werden kann.“
































Kommentare