Blutgebundener Zwist – Kindheitsnarben

Ich war noch immer auf der Krankenstation, als Danny und Martina mich abholen kamen.
Danny war früh da – viel zu früh – aber ich wusste genau warum: Er wollte einfach mehr Zeit mit mir verbringen. Wir redeten, lachten, hielten Händchen…das ganze verliebte, kitschige Zeug, für das ich mich eigentlich schämen sollte, aber irgendwie liebte.
Dann—BÄM!
Die Tür flog auf, als hätte jemand sie getreten.
Ein Junge stürzte hinein und brüllte:
„Ein Monster verfolgt mich! Hilfe! Habt Erbarmen mit mir!“
(Er sagte es mit dieser übertrieben gespielten Angst… so dass man merkte, er will nur Aufmerksamkeit.) Doch dann blieb er stehen.
Er sah Danny und mich. Wie wir uns geküsst hatten. Und der Kerl zoomte direkt in unsere Gesichter, als hätte er Röntgenaugen.
„Wenn das so weitergeht, vögelt ihr dann gleich miteinander?“
Er grinste breit – dieser freche, dumme Humor, der extra provozieren will. Ich erstarrte.
Danny wollte ihn schlagen. Ich wollte im Boden versinken. Doch noch bevor jemand reagieren konnte, krachte Martina in den Raum und gab ihm einen festen Schlag auf den Hinterkopf.
„Warum musst du mich IMMER blamieren?!“
Ihr Gesicht war rot wie Feuer. Ihr Bruder verzog keine Miene und sagte trocken:
„DU bist die Peinliche. Schau dich mal an—du hast ja kaum Busen.“
Martina schnappte nach Luft. Ich schwöre, sie wäre fast explodiert. Sie verschränkte sofort beide Arme über der Brust und funkelte ihn an.
„Entschuldigt meinen Bruder“, stöhnte sie. „Er ist einfach ein Arsch. Da kann man nichts machen.“
So wütend habe ich Martina noch nie gesehen.
Ich hätte fast laut gelacht…aber ich verkniff es.
Irgendjemand musste hier ernst bleiben – offenbar ich. Der Junge stellte sich plötzlich kerzengerade hin, wie ein Soldat, und sagte dramatisch:
„Mein Name ist Theo! Bruder von diesem unausstehlichen Ding hier!“
Er zeigte mit dem Finger auf Martina, die ihn dafür fast erwürgt hätte. Sie wollten gerade wieder anfangen zu streiten, da mischte Danny sich ein:
„Wooooow! Ihr liebt euch ja richtig!“
Er grinste frech.
„Liebst du sie so sehr wie ich Jemea mag? Ich glaub kaum.“
Theo blinzelte. Er musterte mich. Zu lange.
Zu neugierig. Zu… einschätzend.
Dann sagte er:
„Du bist… Jemea?“
Er schaute von mir zu Martina. Zurück zu mir.
„Du bist wirklich mit meiner Schwester befreundet?“
Ich verstummte einen Moment, weil ich nicht wusste, ob ich lachen oder wegrennen sollte.
Dann murmelte ich:
„…irgendwie schon…“
Theo verschränkte die Arme hinter dem Kopf, grinste breit und sagte:
„Weißt du… ich hab schon mal von dir gehört.
Aber ich hätte NIE gedacht, dass Martina tatsächlich eine Freundin hat, die so eine scharfe Paprika ist.“
Er nickte mir zu, als wäre ich irgendein Snack auf einer Menükarte.
„Und dann auch noch einen Freund hat! Nicht schlecht.“
Sein Blick glitt nach unten – zu meinem Busen.
Ganz unverblümt. Ganz Theo. In der gleichen Sekunde packte Danny ihn am Kragen. Hart.
So schnell, dass Theo gar nicht reagieren konnte. Dannys Blick war dunkel, Rivalisierend, Warnend und Besitzergreifend.
Danny sagte kein Wort – er musste auch nicht. Theo hob sofort beide Hände.
„Schon gut, schon gut! Ist deine Chick, ich hab keine Interesse! Ich sag das nur so!“
Martina stöhnte, als hätte sie tausend Jahre Leid erlebt.
„Von mir aus kannst du ihn aus dem Fenster werfen“, knurrte sie.
„Er nervt. Und jetzt ist er auch noch in der SCHULE?! Warum, Gott… warum?!“
Theo zeigte ihr die Zunge. Ich wollte gerade etwas sagen – etwas Beruhigendes, oder vielleicht etwas Peinliches, ich weiß es nicht – doch DA riss jemand die Tür so laut auf, dass wir alle zusammenzuckten. Liliana betritt den Raum – wie ein Sturm. Ihre Silhouette elegant, ihre Stimme kalt, aber süß wie vergifteter Honig.
„Ahaaaa… die ganze Bande ist ja hier.“
Ihr Blick fiel sofort auf mich.
Nicht auf uns. Nur auf mich.
Martina rollte genervt die Augen.
Theo flüsterte: „Wer ist DIE denn?“
Ich ignorierte ihn. Liliana ging direkt auf mich zu – viel zu nah – als wolle sie sich in mein Blickfeld brennen.
„Jemea… du warst nicht ganz im Kampf.
Ich habe mir Sorgen gemacht.“
Ihre Fingernägel strichen beinahe über meinen Arm. Doch bevor sie mich berühren konnte, stellte Danny sich demonstrativ vor mich.
Wie ein Schild.
Wie ein Ritter.
Wie MEIN.
Seine Stimme war ruhig, aber fest:
„Liliana… ich war bei Jemea. Es war wichtig, ihr ging es garnicht gut.“ Liliana blinzelte. Langsam aber gefährlich berechnend.
„Wichtig…?“
Ihr Mundwinkel zuckte. Danny nickte nur.
Und das war das erste Mal nach langem, dass ich Liliana wirklich sprachlos sah.
Theo beugte sich zu Martina rüber und flüsterte laut genug, dass es jeder hörte:
„Ohhh, das ist also die Ex oder was? Kein Wunder, dass sie so guckt. Die würde dich fressen, Jemea.“
Martina schlug ihm SOFORT auf den Arm.
„Kannst du EINMAL normal sein?! Nur EINMAL?!“
Theo: „Nein.“
Martina: „Ich weiß… warum hoffe ich überhaupt…“
Liliana nahm dies garnicht ernst, drehte sich ohne was zu sagen und verließ den Raum mit voller Autorität.
Theo verschränkte die Arme und grinste schief, als würde er auf einer Bühne stehen.
„Nur damit wir uns richtig verstehen“, sagte er laut, damit es ja jeder hört.
„ICH bin nur Besucher. Ich werde NIEMALS auf diese Schule gehen. Nur weil meine Schwester hier rumsitzt, heißt das nicht, dass ich mich hier einschreibe.“
Martina verdrehte die Augen so stark, dass man dachte, sie würden im Kopf verschwinden.
„Niemand will, dass du hierher kommst“, fauchte sie.
Theo zuckte die Schultern.
„Gut. Dann sind wir uns ja einig.“
Danny blickte zu mir und flüsterte: „Er ist… speziell.“
Ich musste mir das Lachen verkneifen.
Die Führung beginnt – und ich übernehme.
Ich atmete tief ein, öffnete die Tür des Krankenzimmers und sagte:
„Also… bereit für die Tour?“
Theo salutierte wie ein Clown.
„Führ mich herum, scharfe Paprika.“
Danny knurrte leise. Martina wollte ihm gerade wieder eine scheuern, doch Danny hielt sie schnell zurück. Wir verließen gemeinsam das Zimmer.
Ein sonderbarer Trupp – und jeder Passant auf dem Flur wusste sofort, dass irgendwas mit uns nicht stimmte.
Wir zeigten ihm die Gärten, das Trainingsgelände, die Bibliothek, die Werkstätten und die Glasflure.
Theo kommentierte einfach alles.
„Oh wow, ein Baum. Noch nie gesehen.“
„Warum riecht es hier nach Magie und Kartoffeln?“
„Martina, schau! Ein Spiegel – aber du siehst immer noch scheiße aus.“
„Danny, was macht man hier? Leute verzaubern? Klingt nach Spaß.“
„Jemea, du läufst so schnell, willst du mich nerven oder beeindrucken?“
Martina war 30 Sekunden von einem Nervenzusammenbruch entfernt.
Sie schlug ihn mehrmals gegen den Oberarm, den Rücken, einmal sogar gegen den Hinterkopf.
„HALT. DIE. KLAPPE!“
Theo lachte nur. Er lachte IMMER. Es war fast schon beunruhigend. Doch dann fällt etwas auf…
Während wir liefen, redete Theo ständig – aber nicht mit Martina. Nie mit Martina. Er redete mit Danny. Er redete mit mir. Er stellte dumme Fragen, peinliche Fragen, neugierige Fragen.
Aber Martina?
Er tat so, als wäre sie eine Fußmatte.
Oder als stünde sie nicht mal da. Ich bemerkte es.
Danny bemerkte es. Wir sahen uns kurz an, ohne etwas zu sagen. Es war seltsam. Wie eine Grenze.
Wie ein unausgesprochener Schmerz. Martina gab sich cool. Aber ihre Hände zitterten leicht.
Der letzte Halt – das Galaxy
„Und das“, sagte ich schließlich, „ist das Galaxy.“
Ein riesiger Glasdom mit schimmernden Sternmustern. Echter Himmel. Echte Galaxien.
Einer der schönsten Orte des ganzen Campus.
Theo blieb ausnahmsweise stehen. Ganz ruhig.
„Okay… das ist tatsächlich krass“, murmelte er.
Fast ehrfürchtig. Martina lächelte kurz – als wollte sie den Moment mit ihm teilen. Doch Theo wandte den Blick sofort ab. Als hätte er sich dabei ertappt, etwas Nettes gedacht zu haben. Danny flüsterte zu mir:
„Er mag sie. Aber er will’s nicht zeigen.“
Ich nickte. Genau das war es. Eine unsichtbare Wunde zwischen Geschwistern.
Im Inneren des Galaxy leuchteten die Wände wie ferne Sterne. Theo blieb plötzlich stehen. Seine Augen weiteten sich wie bei einem Kind vor Weihnachten.
„Halt mal—WAS ist das denn?!“
Er zeigte auf ein kleines Café in der Ecke, dessen Sitze aussahen wie überdimensionale Waffeln, golden, warm, sogar leicht dampfend. Und ja – sie rochen auch nach Waffeln.
Ein Schild schwebte darüber:
WAFFELWERK – Sitz dich süß.
Theo riss den Mund auf.
„Ich will da hin! Das sieht so cool aus!“
Martina strahlte. Wirklich strahlte.
„Ja klar! Gehen wir!“
Doch Theo verzog sofort das Gesicht.
Die Begeisterung fiel von ihm ab wie Staub.
„Ach nee… eigentlich hab ich doch keine Lust mehr.“
Martinas Lächeln zerplatzte in Sekunden.
Sie versuchte cool zu wirken, aber man sah es – dieser mini Stich im Herzen.
„Ist mir egal“, murmelte sie.
Aber ihre Stimme war dünn.
Theo wandte sich demonstrativ ab und sah Danny an.
„Wo willst DU essen, Bro?“
Danny hob beide Hände.
„Ich hab grad keinen Hunger. Aber… ich könnte dir den besten—“ Ich schoss dazwischen, schneller als sein Satz:
„ERDBEERSHAKE!!!“
Danny prustete los.
„Ja, der beste Erdbeershake der ganzen Schule!“
Theo grinste breit.
„Warum eigentlich nicht? Wenn ihr so rumschreit, muss der echt gut sein.“
Danny zwinkerte mir zu.
„Nur, wenn ER es bezahlt“, flüsterte ich und machte ein ernstes Gesicht.
Theo hörte das natürlich.
Er knuffte mich an die Schulter.
„Jemea, du bist schlimmer als meine Schwester.“
„Danke“, sagte ich stolz.
Martina blieb ein Stück zurück. Sie folgte uns zwar…aber ihr Blick ging immer wieder zum Waffelcafé. Ein kurzer Wunsch, der nie erfüllt wurde. Und Theo…nervig, frech, chaotisch…bemerkte es keine Sekunde lang. Wir saßen alle zusammen im Galaxy ShakePoint, einem schimmernden kleinen Stand voller glitzernder Becher und schwebender Früchte. Danny bestellte für uns, wie immer charmant und ein bisschen zu nervös, wenn er meinen Blick erwischte.
„Vier Erdbeershakes, einer davon extra süß – für Theo, der tut so hart, aber ist innerlich ein Baby“, sagte Danny und zwinkerte.
Theo prustete.
„Fick dich… aber danke.“
Wir lachten.
Ja – sogar Martina lachte. Kurz.
Der perfekte Moment. Wir setzten uns an einen Kristalltisch. Und für einen Augenblick lief alles… perfekt. Theo war plötzlich nicht mehr der Clown, sondern einfach ein Junge, der bei uns sein durfte:
Er erzählte über seine Lieblings-Animes, über Endbosse, die er „geschlachtet“ hatte über Programmieren und Spiele, die er selbst gebaut hatte er sagte sogar, dass er singt..ich hätte NIE gedacht, dass er das zugibt! Ich dachte: Vielleicht brauchte er wirklich nur ein bisschen Zeit…
Danny erzählte dann von seinen katastrophalen Zauber-Unfällen:
„Ich wollte einen Apfel herzaubern – hab stattdessen einen explodierenden Kürbis erschaffen. Der Lehrer hatte zwei Wochen Kürbis in den Haaren.“
Ich erzählte über Mode, über Frisuren, über Lippenstifte, über alles, was mich ablenkt, wenn mein Kopf zu laut wird. Und Martina? Sie war leise. Sie lächelte ein bisschen. Aber sie sagte kaum etwas. Sie wirkte… als wäre sie nur ein Gast in ihrer eigenen Gruppe. Als wir fertig waren und Danny zur Kasse ging, sprang Theo auf.
„Halt! Ich übernehme das!“ Er legte eine Hand auf Dannys Schulter. „Ehrenmann zahlt Bro.“
Er bezahlte, aber nicht Martinas Shake.
Sie griff automatisch nach ihrem Geldbeutel… ohne überrascht zu wirken. Aber Danny war überrascht.
„Theo? Warum zahlst du nicht für deine Schwester?“
Theo sah ihn an, als wäre das die dümmste Frage des Universums.
„Weil das mein Sackgeld ist. Und ich soll für sie zahlen? Hä? Warum?“
Martina senkte den Blick. Und genau das machte Theo wütender, er lachte abfällig.
„Ganz ehrlich, Martina… du bist echt peinlich. Kein Busen, keine Freunde, nix. Du bist wie so ein… grauer Knopf. Nicht mal spannend genug, um gedrückt zu werden.“
Ich erstarrte. Danny auch. Martinas Gesicht wurde ganz rot – nicht vor Wut, sondern vor Schmerz.
Ein Schmerz, den sie so sehr gewohnt war, dass er wie ein alter, vertrauter Schatten wirkte.
Theo fuhr fort, genervt:
„Und hör auf so schüchtern zu sein. Rede doch mal! Kein Wunder, dass dich keiner—“
SMACK.
Martina schlug ihn. Nicht hart. Mehr ein verzweifelter Klaps. Theo hielt sich den Arm und grinste wie jemand, der genau darauf gewartet hat.
„Aha. Da kommen wieder die Krokodilstränen, hm? Immer dasselbe Drama.“
Martinas Augen füllten sich. Sie presste die Lippen zusammen. Sagte nichts. Das tat Theo am meisten weh – aber er wusste nicht, wie man damit umgeht. Und deshalb beschimpfte er sie weiter.
Martina drehte sich um, verschränkte die Arme… und ging. Schnell. Zu schnell.
„Martina! Warte—!“ rief ich.
Aber sie hörte nicht. Sie lief Richtung Ausgang, Kopf gesenkt, als würde sie unter einer Last zusammenbrechen. Danny und ich standen nur da. Unentschlossen und Wortlos. Theo blieb stehen, nahm einen Schluck seines Shakes und tat, als wäre nichts passiert.
„Also… gehen wir weiter?“
Er war eiskalt. Oder tat so. Oder wusste nicht, wie man Liebe zeigt. Ich spürte: Das war nicht nur Streit. Das war eine Wunde, die alt ist. Und jedes Wort von ihm riss sie wieder auf. Theo stand noch immer mit verschränkten Armen da, so als hätte ihn nichts berührt. Kein Funken Reue. Kein Anzeichen, dass er verstanden hatte, wie sehr er Martina verletzt hatte. Er nippte an seinem Shake, warf den Becher in einen magischen Müllstrudel und sagte dann trocken:
„Egal. Bringt mich nach Hause. Ich will hier weg.“
Seine Stimme war so neutral, dass sie schon fast glasig wirkte— nicht wütend, nicht beleidigt und nicht traurig. Einfach… leer. Danny und ich warfen uns einen kurzen Blick zu. Wir wussten beide:
Jetzt war nicht der Moment, ihn anzuschreien oder moralisch zu belehren. Er war blockiert.
Eingemauert. Und wahrscheinlich wusste er nicht mal selbst, warum. Also gingen wir den Weg zum Portal. Keiner von uns sprach. Nicht einmal Danny. Theo lief ein paar Schritte vor uns, die Hände in den Taschen, Schultern hochgezogen wie ein Junge, der friert, obwohl es warm ist.
Der Campus war stiller als sonst. Nur vereinzelte Studierende huschten an uns vorbei, warfen irritierte Blicke. Theo stand mit seiner „Normalo“-Kleidung und seiner Haltung klar heraus. Der Weg fühlte sich länger an als sonst. Jede Stufe, jeder Bogen, jeder Schatten schien die Stille noch schwerer zu machen. Ich hätte fast etwas gesagt—etwas Sanftes, etwas Menschliches. Aber etwas in Theos Haltung schrie:
„Sag besser nichts. Sonst bricht was.“
Also schwieg ich. Das Portal funkelte in Blau und Silber, wie immer wenn es für Außenstehende geöffnet wurde. Theo blieb davor stehen, direkt am leuchtenden Kreis. Er drehte sich zu uns, kein Lächeln, kein Zucken und keine sichtbare Emotion. Nur diese absolute Gleichgültigkeit.
„Na dann.“
Danny versuchte es trotzdem.
„Theo… willst du nicht—“
„Nein.“
Nicht kalt und Nicht hart. Einfach… abgeschnitten. Er sah uns beide an, kurz, wie durch Glas. Dann hob er eine Hand, halb zum Gruß, halb als Abschiedsgeste:
„Passt auf meine Schwester auf.“
Es klang wie ein reflexartiger Satz. Ein Satz, den jemand sagt, ohne zu wissen, ob er ihn wirklich meint. Und bevor einer von uns antworten konnte, trat Theo ins Portal. Ein Rauschen. Ein Lichtblitz.
Er war weg. Und die Stille, die blieb, war viel lauter als vorher. Danny sah mich an und seufzte leise.
„Okeee… das war… seltsam.“
Ich nickte nur. Nicht seltsam sondern Traurig.
Aber das sagte ich nicht.










































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