Kapitel 10 – Der Hohepriester
Kapitel 10 – Der Hohepriester
Cyrus
Ich stand am Fenster des Thronsaals und starrte hinaus in den Sonnenaufgang. Die Sonne schob sich träge über die weiten Felder hinter der Stadt und färbte die Wolken am Himmel fast rosa.
Schritte näherten sich mir. Carina, wie ich durch die Spiegelung des Fensters sah.
„Komm zu Bett, Cyrus. Wir sollten uns zurückziehen, die Nacht war lang.“ Ihre Finger legten sich auf meine Schultern und sie begann, diese sanft zu massieren.
„Es ist noch so viel zu erledigen. Ich kann jetzt nicht schlafen.“
Ihre Hände wanderten über meine Oberarme, während sie ihren Körper an meinen Rücken presste. „Ich kann dir auch auf eine ganz andere Weise ein wenig Erleichterung verschaffen“ hauchte sie verführerisch an mein Ohr.
Sofort drehte ich mich um, packte sie an ihrer schmalen Taille und wirbelte erneut mit ihr um meine eigene Achse. Mit meinem Körper presste ich sie gegen das kalte Fenster und hob sie dabei etwas hoch. Carina schlang ihre langen Beine um meine Hüfte und schenkte mir ein sinnliches, verruchtes Lächeln. Sie wusste, dass sie mit diesem Blick meine Begierde weckte.
Ich presste ihren Rücken noch fester gegen das Glas und legte meine Lippen auf ihren Hals. Sofort entwich ihrer Kehle ein wohliges Stöhnen.
Obwohl ich in dieser Nacht meine Fähigkeiten deutlich überstrapaziert hatte und dabei noch immer vom Gift des Königs beeinträchtigt wurde, fühlte ich mich jetzt gerade so lebendig wie schon lange nicht mehr.
Der Gedanke, Carina hier in diesem Thronsaal um den Verstand zu ficken, liess mich sofort hart werden. Es gefiel mir, den Fall des Königs und meinen Aufstieg auf diese Weise zu feiern. Ich hob die dünnen, seidigen Stoffe von Carinas Kleid und legte ihren Schoss frei, der sich warm und einladend an meinem Becken rieb. Es war unnötig zu prüfen, ob sie bereits feucht genug für mich war, denn ihr verführerischer Geruch drang sofort in meine Nase.
Mit einer Hand befreite ich meinen Schwanz, mit der anderen Hand drückte ich Carina weiterhin gegen das Fenster.
Ihre Lippen leckten über mein Ohr und steigerten meine Lust. „Du könntest mich auch direkt auf dem Thron nehmen, Liebster.“
Eine Idee, die mir durchaus gefiel. Aber später. Der Trieb, mich in ihrer feuchten Grotte zu versenken, war einfach zu stark. Also nahm ich mein bestes Stück, legte es an ihren Eingang und stiess schnell und heftig zu.
Carina schrie vor Lust auf und wölbte ihren Rücken leicht durch, um mich ganz in sich aufzunehmen. Ihre Lippen suchten meinen Mund und wir küssten uns voller Hingabe und Leidenschaft.
Ich legte beide Hände an ihren Arsch, bewegte mich leicht zurück und drang erneut in sie. Immer schneller und fester stiess ich zu und küsste ihre sinnlichen Lippen, die sich perfekt gegen meine bewegten.
Es war wie ein Rausch und unser Stöhnen erfüllte den Saal. Ich wollte endlich diesen Druck ablassen, doch zeitgleich konnte ich nicht aufhören, Carina aufzuspiessen. Allein der Gedanke, sie auf dem Thron zu vögeln, war einfach zu verlockend, als dass ich unser Stelldichein so schnell wieder beendet hätte. Bevor ich ganz die Beherrschung verlor, zog ich meinen Schwanz aus ihr und löste den Kuss.
Carina seufzte schwer und legte ihren Kopf in den Nacken. „Cyrus! Du machst mich wahnsinnig!“, stöhnte sie frustriert.
Ein Grinsen schlich sich auf mein Gesicht und ich legte meine Lippen auf ihren Hals. Mit meinen Fangzähnen strich ich sanft über ihre makellose Haut und entlockte ihr ein heiseres Stöhnen. „Das beruht auf Gegenseitigkeit“, erwiderte ich leise, griff in ihre weichen, langen Haare und legte die andere Hand an ihren Hals.
Ihr Atem ging nur noch stossweise und ich roch, dass ihre Erregung wuchs, obwohl ich gerade nicht mehr in ihr war. Ihr ganzer Körper bebte vor unbändigem Verlangen und auch ihr Herz klopfte ein wenig schneller.
Ich genoss diesen Anblick noch einen ausgedehnten Moment, ehe ich sie mit der typischen Schnelligkeit, die unserer Rasse zu eigen war, zum Thron beförderte. Obwohl ich es sonst genoss, in ihr erregtes Gesicht zu sehen, drückte ich ihren Oberkörper so auf den Thron, dass ihre Knie den Boden berührten und sie mir den Arsch entgegenstreckte.
Mit beiden Händen hob ich die störenden Stoffe, streichelte über ihren süssen Hintern und gab ihr kurz darauf einen leichten Klaps. Sofort hob sie ihren Hintern noch höher und stöhnte kehlig. „Bitte!“, flehte sie leise.
Mit einer Hand griff ich um ihre Leiste herum, fand ihre zarte Perle und rieb diese, bis Carina immer lauter stöhnte und kurz vor ihrem Höhepunkt war. Unvermittelt stoppte ich, was ihr ein frustriertes Schnaufen entlockte. Aber schon im nächsten Moment platzierte ich meine Eichel an ihrer nassen Spalte und versenkte mich in ihr.
Carina schrie lustvoll auf, während ich spürte, wie ihr Innerstes verlangend um meinen Schwanz herum pochte. Mit jedem Stoss zuckte ihr Innerstes heftiger und sie wurde immer enger, immer nasser.
Wieder begann ich damit, ihre Perle zu massieren und erhöhte dabei das Tempo. Lustvolle Laute hallten von den Wänden wieder und ich verlor mich in meinem Trieb.
Carina schrie hemmungslos ihren Höhepunkt heraus. Ihre inneren Wände massierten meinen Schwanz kräftig und ich stiess noch heftiger zu, um ihren Orgasmus möglichst in die Länge zu ziehen.
Der Druck in mir wurde immer stärker und ich spürte meine Eichel heftig kribbeln. Kurz darauf gab ich dem Druck nach und entlud mich schwer keuchend in ihr. Mit jedem Stoss spritzte ich in sie und genoss das Gefühl der rhythmischen Kontraktion um meinen Schwanz.
Erst, als mein bestes Stück erschlaffte, zog ich mich aus ihr zurück, richtete meine Hose und ging ein paar Schritte zurück. Verdammt, das hatte ich wirklich gebraucht! Sämtliche Müdigkeit und Erschöpfung waren von mir abgefallen.
Carina brauchte etwas länger, um ihre Kleidung zu richten. Ihr blondes Haar war zerzaust und hing ihr leicht ins Gesicht. Sie sah verdammt gut aus, vor allem beim Akt. Ich liebte es, wenn ihre Lippen beim Stöhnen halb offen standen, verzweifelt nach Erlösung flehend.
Es klopfte an der Tür und ich musste mir ein Grinsen verkneifen. Unser Stelldichein war gewiss auch ausserhalb des Thronsaals zu hören gewesen.
„Herein!“, rief ich, sobald Carina wieder einigermassen vorzeigbar war.
Die grosse Doppeltür öffnete sich und Leeander trat mit einem alten Vampir im Schlepptau ein. Der Hohepriester, wie ich an der schwarz-goldenen Robe unschwer erkennen konnte. Feine, kunstvolle Ornamente zierten die goldene Stola, die wie seine Robe bis zum Boden reichten. Neben dem Hohepriester stand sein Novize, nicht weniger prachtvoll gekleidet. Nur die Stola fehlte ihm. Ausserdem war er deutlich jünger. Ich schätzte ihn auf etwa vier- oder fünfhundert Jahre. Beide Vampire waren hochgewachsen, dürr und trugen ihr langes, schwarzes Haar offen. Ein Priester kürzte sein Haar nicht mehr, sobald er den Schwur, den vier Gottheiten treu zu dienen, einmal geleistet hatte.
Ich ging auf den Priester zu und kniete mich vor ihm hin, um seinen Segen zu empfangen. „Meinen Dank, dass Ihr meinem Ruf gefolgt seid, Priester.“
„Wir wussten bereits, dass Ihr nach uns rufen lassen würdet“, erwiderte der Hohepriester mit überraschend fester Stimme, die kaum zu seinem gebrechlichen Alter passen wollte.
„Bitte, ruht Euch noch aus. Die Reise war gewiss anstrengend.“ Ich erhob mich und sah zu Carina, die ich zu mir winkte. „Bitte, Carina, kümmere dich gut um unsere Gäste.“
„Natürlich“, meinte sie höflich und verneigte sich tief vor dem Priester. „Bitte, folgt mir.“
Die beiden Männer und Carina verliessen den Thronsaal. Ich würde später noch mit dem Hohepriester reden müssen. Aber zuerst sollte er hier ankommen und sich einrichten. Ich drehte mich zu Leeander um und legte eine Hand auf seine Schulter. „Ich weiss, du bist die ganze Nacht unterwegs gewesen. Dennoch muss ich dich um einen weiteren Gefallen bitten.“
„Für dich immer“, beteuerte er sofort und ein breites Grinsen stahl sich auf sein Gesicht. „Mein König“, fügte er etwas leiser hinzu.
„Noch wurde ich nicht gekrönt.“ Das erinnerte mich direkt an die Sklavin. Carina hatte sicher alle blonden Menschen einsperren lassen. Ich würde also noch im Kerker nach dem Rechten sehen müssen. Aber erst eins nach dem anderen. „Lee, bitte sieh nach, wie viele Menschen noch im Schloss weilen. Ich muss wissen, wie viele geblieben sind, um zu arbeiten.“
„Niemand, fürchte ich“, gab Leeander seufzend von sich. „Die Gänge sind leer. Es wurde alles stehen und liegen gelassen.“
„Das habe ich geahnt. Aber ich bot eine bessere Behandlung und zusätzlich Bezahlung. Sie werden also wieder kommen. Die Menschen sind arm, noch gibt es keine andere Möglichkeit, woanders eine Anstellung zu finden. Der Hunger und die Suche nach Schutz und einem Dach über dem Kopf werden sie zurückkehren lassen.“
„Ich befürchte, einige von ihnen würden lieber sterben.“
Ich nickte leicht. Menschen hatten im Goldenen Reich wahrlich nichts, das sich zu Leben lohnte. Auch das würde ich ändern müssen.
„Leeander, wann kommt die Verstärkung? Hast du sie schon informiert?“ Eigentlich wäre das wohl meine Aufgabe gewesen, doch bis jetzt hatte ich noch keine Zeit dafür gefunden.
„Ich habe bereits in der Nacht einen Reiter losgeschickt. Sie sollten bald kommen.“
Leeander verneigte sich und ging. Kurz überlegte ich, nach Kretos zu sehen. Vielleicht hatte er mittlerweile eine weitere Vision erhalten. Allerdings brauchte er, so wie ich auch, seine Ruhe, denn auch für ihn war die Nacht lang gewesen. Also verliess auch ich den Thronsaal und machte mich auf den Weg zum Kerker. Ashur würde ich noch einige Tage hungern und wüten lassen. Aber das blonde Mädchen sollte ich nicht zu lange einsperren. Obwohl es mir vermutlich zugutekäme, sollte sie erkranken und sterben.
































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