Kapitel 17 – Wer ist Asha?
Kapitel 17 – Wer ist Asha?
Cyrus
Ich betrat mit Kretos das grosse Wohnzimmer und rümpfte unweigerlich die Nase. Es stank immer noch nach verbranntem Stoff. „Willst du dich einen Moment setzen, Kretos?“ Nur zu gut wusste ich, wie anstrengend es war, seine Kräfte zu nutzen. Auch mich hatte es die ersten Jahrzehnte stark geschwächt.
„Nein, nicht nötig.“ Der Fürst des Nordens ging näher zu den Flammen hin und strich sich dabei durch seine Haare. „Ich habe dieselbe Vision gesehen …“ Seine Pause brachte mich beinahe an den Rand der Geduld. Doch ich schwieg. „Diesmal sah ich aber nicht nur Bilder. Ich hörte auch eine alte, sonore Stimme.“
„Und wer …? Was wurde gesagt?“
„Es war ein Mann. Er setzte dem Mädchen die Krone auf den Kopf und nannte sie Königin Aurelie Nayara Athanasia aus dem Geschlecht der Ignis-Robur.“
Wieder schwieg ich, diesmal allerdings aus Unglauben und Fassungslosigkeit. Konnte diese Sklavin wirklich die verstorbene Prinzessin sein? Nein, unmöglich…! Dieses Vampirkind gab sich nur dafür aus – die Prinzessin war tot! Aber warum? Wieso sollte sie dergleichen tun? Wer oder was hatte sie dazu veranlasst? Oder was würde sie dazu veranlassen? Ich ging auf und ab, während meine Gedanken die wildesten Vermutungen und Spekulationen hervorbrachten. Konnte es sein, dass ich selbst dieses Mädchen dazu zwingen würde, die Rolle der verstorbenen Prinzessin einzunehmen?
Kretos setzte sich auf das grosse Sofa und musterte mich. „Du weisst, dass sich die Zukunft immer ändern kann. Ich sehe nur eine Möglichkeit. Das bedeutet nicht, dass es zwangsläufig so stattfindet.“
Für einen Moment unterbrach ich meine sinnlose Wanderung durch das Zimmer und wandte mich Kretos zu. „Und dennoch hast du diese Vision nun schon zum zweiten Mal gesehen.“ Bevor Kretos etwas darauf erwidern konnte, ging ich zurück ins Schlafzimmer und riss die Tür unnötig weit auf. „Raus!“, rief ich den beiden Mädchen zu, die zusammen mit Asha auf dem Sofa sassen und bis zu meinem Eintreten leise mit ihr gesprochen hatten.
Aurillia sprang sofort auf und warf mir einen angriffslustigen Blick zu. „Was fällt … Euch ein?!“ Na, immerhin bekam sie die richtige Anrede hin. Ein Wunder, dass sie mit ihrem Verhalten ein Jahr lang im Schloss überlebt hatte. Wahrscheinlich war sie dabei nicht vielen Vampiren begegnet.
Ich hob nur leicht meine Oberlippe. Weit genug, damit sie meine Fänge sehen konnte, die ich langsam ausfuhr.
Und dennoch widersprach Aurillia erneut: „Ihr könnt Eure Meinung nicht ständig zurücknehmen und ändern!“
„Raus!“, wiederholte ich, deutlich leiser als zuvor.
Emili regte sich langsam, stand auf und legte dabei eine Hand auf Ashas Schulter. Ihr Blick war voller Sorge und Mitleid. Allerdings war sie die Klügere und erkannte, wann es besser war, sich zurückzuhalten. „Komm, Aurillia. Wir gehen in den Ruheraum.“
Die beiden Mädchen gingen nur langsam und sahen dabei immer wieder zurück zu Asha. Sie machten einen grossen Bogen um mich. Ihre Herzen klopften mit jedem Schritt schneller, den sie unweigerlich auf mich zugehen mussten, da ich immer noch in der Tür stand. Als sie nur noch wenige Schritte von mir entfernt waren, drehte ich mich zu Asha, ging auf das Sofa zu und baute mich davor auf. Meine Arme verschränkte ich vor der Brust, die Muskeln angespannt. Das Mädchen würde mir jetzt Rede und Antwort stehen!
Als sie meine Gefühlslage bemerkte, machte sie sich sichtlich kleiner. Die Schultern sackten nach vorne, den Kopf zog sie ängstlich ein. Mit jedem Schritt, den ich auf sie zu ging, rutschte sie etwas weiter auf dem Sofa zurück, bis sie nicht mehr konnte. Die Tür fiel ins Schloss und Asha zuckte zusammen.
In diesem Augenblick tat sie mir leid. Dessen ungeachtet musste ich die Wahrheit erfahren. Ein Teil von mir hätte sie am liebsten in den Arm genommen und ihr versichert, dass alles wieder gut werden würde. Aber der andere, vernünftige Teil in mir sagte, dass ich nur mit Strenge und Disziplin mein Ziel erreichen würde. Sollte sie wirklich die Prinzessin sein, müsste ich meinen Kurs ändern und das behagte mir gar nicht.
„Sieh mich an!“, verlangte ich mit all meiner Autorität in der Stimme. Ihr Blick schnellte zu mir hoch, ängstlich, erwartend …, wissend. Ihr Herz schlug so schnell und laut, dass selbst Kretos draussen es noch hören können musste. Ihre Finger krallten sich in die Polster unter ihr, bis sie knacksten und ihre Knöchel jede Farbe verloren. „Sag mir deinen Namen! Sollte ich jemals erfahren, dass du mich hier und jetzt anlügst, wird es Konsequenzen nach sich ziehen!“ Ich haderte kurz mit mir. War sie noch im grossen Saal gewesen, als die Fürsten die Königsfamilie ermordet hatten? Fürchtete sie nun selbst um ihr Leben? Sollte sie wirklich die Prinzessin sein, war sie nun allein mit dem Mörder ihrer Familie in einem Zimmer. Es würde ihren Herzschlag erklären. Etwas milder fügte ich hinzu: „Wenn du mir nun aber die Wahrheit sagst, garantiere ich dir, dass du in diesem Schloss bleiben darfst.“ Ich könnte sie immer noch in den Kerker werfen und behaupten, sie wäre tot, wie es ihre Familie schon die letzten drei Jahren getan hatte. Sollte … sollte sie es denn wirklich sein.
„Ich … ich heisse Asha!“, sagte sie zittrig. „Das ist mein Name!“ Und ihr Herz bestätigte ihre Aussage. Lediglich ein leichtes Flattern liess mich aufhorchen.
Unterbewusst fuhr sie mit ihrer Hand über ihre rechte Wange. Nein, nicht nur über ihre Wange! Über eine Narbe! Ihr Finger fuhr zittrig über die feine Linie und ihre Augen wurden glasig. Wenn man nicht genau hinsah, übersah man den leicht helleren Streifen Haut schnell. Aber solche Narben entstanden nicht durch Zufall. Dafür war sie zu exakt.
Ich musterte sie noch eine Weile und stellte mir dabei die Königin vor. Nur die Haarfarbe war annähernd gleich, ansonsten passte nichts. Das konnte aber auch am schlechten Zustand liegen, in dem sich Asha befand. Frustriert fuhr ich mit einer Hand durch meine Haare. Nein, ich sollte aufhören, Asha noch mehr zu verängstigen. Leise schnaubend wandte ich mich wieder ab und liess sie stehen.
Im Wohnbereich sass Kretos vor dem Kamin und drehte den Kopf in meine Richtung. „Und?“
„Sie heisst Asha“, presste ich hervor. „Ich muss mit Leeander reden. Du entschuldigst mich?“
„Natürlich. Ich begleite dich ein Stück.“
Wir verliessen meine Gemächer und ich ging mit schnellen Schritten zum Thronsaal. Dabei überschlugen sich meine Gedanken. Sollte ich das Mädchen wegsperren? Oder die Vision für mich nutzen? Ich könnte behaupten, sie wäre die Prinzessin. Somit hätte sich die Vision von Kretos erfüllt. Und dann? Sie würde zur Königin gekrönt werden und ich wäre gezwungen, ein Kind zu töten. Ein unschuldiges, verängstigtes Mädchen, das in seinem Leben schon zu viel Leid hatte erfahren müssen.
Kretos schlug den Weg zur Bibliothek ein, während ich weiter zum Thronsaal ging. Obwohl seit meinem letzten Besuch noch nicht viel Zeit vergangen war, hatte Lee ein Wunder bewirkt. Es war alles nahezu fertig und dennoch wurde überall noch fleissig dekoriert und geputzt. Lee stand am offenen Balkon. Als er mich erblickte, eilte er sofort auf mich zu. Ich deutete etwas abseits und er folgte mir.
„Hast du herausgefunden, welches Mädchen vor dreiundneunzig Jahren geboren wurde? Und wer ihre Eltern sein könnten?“, brummte ich, die Stimme gesenkt.
„Nein, ich … habe nichts gefunden“, entgegnete Lee leise. „Vor dreiundneunzig Jahren gab es keine Geburten. Aber ich habe meine Suche ausgeweitet. Zwanzig Jahre mehr oder weniger ergab Treffer.“
Ich nickte nachdenklich und rieb über mein Kinn. Es kratzte leicht, weil ich nur alle paar Tage meinen Bart zu rasieren pflegte. „Wie viele Mädchen wurden in dem Zeitraum von vierzig Jahren geboren?“
„Drei Mädchen, Cyrus. Prinzessin Aurelie wäre die Älteste mit einhundertdreizehn Jahren, dann gibt es noch die Tochter eines Barons, Imani mit sechsundachtzig Jahren. Sie lebt mit ihren Eltern im Fürstentum des Nordens. Und die Tochter eines Grafen, Liley, mit siebenundsiebzig Jahren. Auch sie lebt noch bei ihren Eltern, hier im Goldenen Reich.“
Ich brummte unzufrieden, denn das war wieder eine Sackgasse. Also hatte Asha definitiv gelogen. Ihre Eltern lebten noch. Oder aber, sie hiess eben doch in Wahrheit Aurelie.
„Tu mir noch einen Gefallen, Lee. Finde jemanden, der die Prinzessin kannte. Jemand, der sie auch in schlechtem Zustand wiedererkennen würde.“
Leeander zog fragend die Augenbrauen zusammen, nickte allerdings sofort. „Kann ich sonst noch etwas für dich tun?“
„Es ist schwierig. Kretos behauptet, er habe gesehen, dass das Mädchen in meinem Zimmer zur Königin gekrönt wird. Königin Aurelie Nayara Athanasia.“
Es war selten, dass sich mir ein Problem in den Weg stellte. Ich war ein Taktiker, schmiedete Pläne, erschuf ein Netz aus Spionen. Und ausgerechnet jetzt sollte mich ein Mädchen an meinem Ziel hindern? Nein! Ich hatte drei Jahre lang darauf hingearbeitet! Ich würde morgen König sein!
„So lasst Ihr mit Euch reden, Fürst Cyrus?“ Plötzlich stand der Hohepriester vor mir. Aber seiner Anmerkung konnte ich nicht folgen, geschweige denn verstehen, wieso er so abfällig mit mir sprach. „Ihr begebt Euch mit einem elenden Grigoroi auf die vertraute Ebene?“
Lee spannte sich an. Auch an mir zogen die harschen Worte des Hohepriesters nicht ungehört vorbei. Ich würde mir von dem Priester nicht vorschreiben lassen, wen ich als wertvoll genug erachtete, um mich beim Vornamen nennen zu dürfen. „Ich wüsste nicht, was Euch das etwas anginge, Hohepriester“, knurrte ich warnend und wandte mich ihm zu. „Oder was Euch einfällt, private Gespräche zu belauschen.“
„Das Gespräch mit einem Grigoroi ist wohl kaum privat“, zischte der alte Mann zurück. „Sie sind da, um uns zu dienen. Nicht mehr. Ihre Existenz ist ebenso erbärmlich wie die der Menschen. Nur durch uns durften sie den Göttern einen Schritt näher treten.“
„Zur Kenntnis genommen“, presste ich wütend hervor. Am liebsten hätte ich ihn aus dem Schloss geworfen, aber ich brauchte ihn noch. „Sonst noch etwas?“
„Ich muss gestehen, Euer Gespräch war überaus interessant.“
„Ihr habt einem Gespräch gelauscht, das nicht für Eure Ohren bestimmt war!“ Wütend knirschte ich mit den Zähnen. Wenn er dieses Wissen jetzt ausnutzte, hatte ich ein Problem.
„Ich würde die vermeintliche Prinzessin gern selber sehen. Ich kannte sie.“ Mit diesen Worten drehte er sich um und machte sich entschiedenen Schrittes auf, in Richtung meiner Gemächer.
Ich legte den Kopf in den Nacken und atmete scharf aus. Meine Fangzähne drückten schmerzhaft, so stark war mein Wunsch, ihn zu töten. Aber ich unterdrückte diesen Instinkt und eilte dem Hohepriester hinterher. Lee bedeutete ich, uns zu folgen.
Der alte Vampir hatte einen Schritt drauf, den man ihm in seinem Alter gar nicht mehr zugetraut hätte. In kürzester Zeit hatten wir meine Gemächer erreicht, wo er sich ganz selbstverständlich selbst Zuritt verschaffte.
Innerlich kochte ich.
In der Tür drehte er sich um. „Wo ist sie?“
Das freudige Glühen in seinen Augen gefiel mir nicht. Ich deutete auf die Tür, die zu meinem Schlafzimmer führte und ging vor. Es würde mich nicht wundern, wenn sie immer noch dort war.
Der Hohepriester kam nach, gefolgt von Leeander.
Als ich den Raum betrat, war es augenblicklich still. Die beiden Mädchen, Emili und Aurillia, rissen panisch die Augen auf und verschwanden diesmal ohne Aufforderung. Hastig quetschten sie sich an Leeander vorbei, der Hohepriester wurde ignoriert. Wie vermutet, sass Asha noch immer auf dem Sofa. Und als sie mich sah, machte sich schnell wieder ganz klein. Die eben noch ausgelassene Stimmung, die den Gesichtsausdrücken nach geherrscht haben musste, war wie vom Winde verweht. Verflogen, als wäre sie nie dagewesen. Zurück blieb lediglich eine angespannte Stille, hallend ob ihrer Intensität.
Doch plötzlich hoben sich Ashas Schultern und sie atmete erst erleichtert, dann erfreut aus. „Priester!“, rief sie freudig, sprang auf und lief, mit einer Unschuld in ihrem Blick, wie sie nur Kinder kannten, auf den alten Vampir zu.
Die Arme in einer Willkommensgeste ausgestreckt, empfing er sie. „Guten Tag, Prinzessin“, grüsste er sie fast schon herzlich lächelnd und legte seine alten knorrigen Arme um das dürre Kind.
Bei dieser Ansprache zuckte sie unmerklich zusammen, schlang ihre Arme aber ungeachtet seiner Worte um ihn und vergrub ihr Gesicht an seiner Brust. An der Brust des Hohepriesters. Des Hohepriesters, der sie gerade Prinzessin genannt hatte. Und sie hatte ihn nicht korrigiert. Wieso sollte sie auch? Vor mir stand Aurelie. Wieso sonst sollte der Hohepriester sie so nennen? Wieso sonst sollte sie ihn kennen? Ihm vertrauen, was sie ganz offensichtlich tat!
„Kann mir irgendjemand erklären, was hier vor sich geht?“, fragte ich äusserlich so ruhig wie möglich. Innerlich tobte in mir ein wütender Sturm. Das Kind hatte mich angelogen! Mehrmals! Deswegen auch ihr Gebaren, weil sie ihre Reife noch nicht hatte! Von wegen, erst dreiundneunzig, sie war bereits weit über einhundert! Einhundertdreizehn, um genau zu sein! Begründet auf ihrer Angst, könnte ich diese Lüge noch hinnehmen. Ganz offensichtlich belastete sie ihr Alter, also war es nur verständlich, dass sie darüber log. Aber sie hatte mir ganze zwei Mal ihren Namen verschwiegen! Und das, obwohl ich sie gewarnt hatte!
Asha … nein, Aurelie zuckte beim Klang meiner Stimme merklich zusammen. Jedoch verliess kein Ton ihre spröden Lippen. Als sie ihren Kopf nur noch weiter in des Hohepriesters Kutte schmiegte, ganz so, als suchte sie bei ihm Schutz vor mir, übernahm er zufrieden grinsend das Wort.
„Die königliche Familie hatte zur Kirche immer schon eine gute Beziehung. Das schloss gemeinsame Abendessen im Kreise der Familie mit ein“, erwähnte er. Dann richtete er sich an die Prinzessin: „Als von Eurem Tod gesprochen wurde, Prinzessin, war ich zutiefst erschüttert.“ Er drückte sie noch etwas stärker an sich, ehe er seine alten Hände in sanften Kreisen über ihren Rücken streichen liess.
Bei dem Anblick drückten sich schon wieder meine Fangzähne raus, dabei war ich gerade eben noch froh gewesen, sie wieder unter Kontrolle gebracht zu haben.
„Schön. Also lebt die Prinzessin. Die genaueren Umstände können wir später noch klären. Morgen. Nach meiner Krönung.“
Der Hohepriester schnalzte rügend mit der Zunge. „Also bitte, Fürst. Vergesst nicht Euren Platz. Die Königsfamilie hat immer noch einen Thronfolger und ich werde sicherlich niemand anderem die Krone aufsetzen als der Prinzessin.“
Ungläubig sah ich ihn an.
„Alles andere würde von den Göttern bestraft werden“, fügte er hocherhobenen Hauptes hinzu.
Innerlich stöhnte ich auf. Hatte ich jetzt etwa dafür gesorgt, dass sich die Vision von Kretos erfüllte? Hätte ich einfach geschwiegen, wäre sie gar nicht erst eingetreten? Hatte ich wirklich diesen verdammten Stein ins Rollen gebracht?
„Sie ist zu jung, um zu regieren“, merkte ich möglichst neutral an.
„Deshalb wird sie heiraten. Ihr Gatte wird regieren, solange sie noch nicht dazu imstande ist. Eigentlich war sie ja für Ashur bestimmt, aber dieser Gedanke ist nun wohl nichtig.“
Als ihr Bruder, der ehemalige Kronprinz, und ihre geplante Verbindung erwähnt wurden, versteifte sich die junge Prinzessin. Die Arme des alten Priesters drückten sie noch immer fest an sich, doch im Moment hatte ich nicht das Gefühl, dass sie sich noch besonders wohl bei ihm fühlte.
„Aurelie, setz dich hin“, verlangte ich streng. Als sie ihren Namen hörte, krümmte sie sich, als hätte sie jemand geschlagen. Doch sie tat, was ich verlangt hatte, wand sich aus den widerlichen Armen des Hohepriesters und setzte sich zurück auf das Sofa.
In meinem Kopf formte sich ein Gedanke, der mir zutiefst widerstrebte. Doch, wenn das der einzige Weg war, um an die Krone zu kommen, würde ich diesen Schritt gehen. Sie war ein Kind, bei den Göttern!
„Ich werde sie heiraten.“



































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