Kapitel 22 – Eine Begegnung auf dem Flur
Kapitel 22 – Eine Begegnung auf dem Flur
Cyrus
Ich nahm meine Tunika und ließ Aurelie stehen. Es war mir unmöglich, länger bei ihr zu bleiben. Am liebsten hätte ich sie in den Arm genommen und getröstet. Allerdings wäre es möglich gewesen, dass ich mich dann erst recht vergaß. Zudem es die Wirkung meiner Drohung wohl gleich wieder zunichtegemacht hätte.
Verdammt, sie war noch ein Kind! Ich hätte gar nicht auf diese Weise auf ihr Blut reagieren dürfen! Aber sie hätte das Blut auch nicht mit Genuss trinken dürfen! Natürlich vertrug sie es nicht, aber sie hatte darauf reagiert! Meine einzige Erklärung war, dass sie bald in ihre Reife kommen würde. Was allerdings noch Wochen, Monate oder gar Jahre dauern konnte. Vielleicht hatte ihr Reifeprozess auch längst begonnen, und sie steckte bereits eine ganze Weile in diesem Stadium fest – wer wusste das schon?
Während ich meine Gemächer verließ, zog ich die Tunika an und eilte hinaus in den Gang. In dieser Nacht wurden keine Fackeln entzündet, denn bis auf die Dienerinnen von Aurelie hatte ich allen Menschen verboten, heute Nacht diesen Teil des Schlosses zu betreten. Ich griff an meine Hose und richtete sie, denn meine Männlichkeit stand noch immer. Sofort schlug ich den Weg zu Carinas Zimmer ein, aber schon nach wenigen Schritten blieb ich stehen. Ein Herzschlag hallte durch den Gang. Schnell und aufgeregt. Ängstlich.
Ich ging langsam weiter und ließ meine Schritte durch den Flur hallen. Für einen Moment entfernte sich der Herzschlag und wurde leiser. Doch kurz darauf hörte ich leise, tapsende Schritte und das schnelle Pochen wurde wieder lauter. Meine Augenbrauen tief ins Gesicht gezogen, setzte ich meinen Weg fort. Folgte mir da etwa ein Mensch? Glaubte er wirklich, ich würde ihn nicht bemerken? Wie dumm konnte dieser Mensch nur sein? Aber im selben Augenblick hatte ich Aurelie im Sinn. Was, wenn meine Räumlichkeiten das Ziel des Menschen waren? Aurelie war im Moment schutzlos …!
Innerhalb eines Augenblicks war ich bei dem Menschen und packte ihn… nein, sie am Nacken. Sie quiekte erschrocken auf. Aufgrund der durchdringenden Dunkelheit in diesem Gang, zog ich sie kurzerhand zum nächsten Fenstersims hin. Die Frau strampelte, schlug aus und setzte sich zur Wehr. Knurrend brachte ich hervor: „Du kannst dich noch so sehr bemühen, du entkommst mir nicht mehr.“ Im fahlen Mondschein erkannte ich rotes Haar. Meine Stirn furchte sich. Ich war ihr schon einmal begegnet! „Spionierst du mich etwa aus?“, fragte ich gefährlich leise und drückte ihren Kopf gegen das Glas. Mit meinem Oberkörper beugte ich mich über sie; meine Männlichkeit drückte unnachgiebig gegen ihren Hintern.
„Nein!“, keuchte sie leise und stemmte ihre Hände auf den Sims. Natürlich schaffte sie es nicht, meinem Griff zu entkommen. „Nein, ich spioniere nicht!“
„Wer bist du? Für wen arbeitest du?“, bohrte ich nach, meine Augen anerkennend über ihre Figur gleiten lassend. Eine ansprechende Hüfte, schlanke Taille und der Po, der sich an meinen Schwanz schmiegte, war perfekt. Die Frau war recht mager, aber ihre Kurven sprachen mich an.
„Niemand!“, rief sie leise. „Ich bin ein Niemand! Und ich arbeite für niemanden!“
Der Geruch von Angstschweiß stieg mir in die Nase. Aber auch ein anderer Duft, der dafür sorgte, dass ich mich noch enger an sie drängte. Sie war erregt, das konnte ich deutlich riechen. Ihre Körperwärme stieg ein wenig an und sie bewegte ihren Hintern leicht, vermutlich unterbewusst. Ich ließ meine freie Hand sanft über ihren Rücken gleiten. Ein leises Wimmern entfuhr ihr, ihr Körper erschauderte und ihr Herzschlag beschleunigte sich.
„Bitte …“, flüsterte sie leise. „Bitte nicht …!“
Ich ließ ihren Nacken los, griff mit beiden Händen nach ihrem Rock und hob ihn hoch. Sie konnte mir nicht vormachen, dass sie es nicht auch wollte. Es war lediglich ein letztes Aufflackern ihres Verstandes, das sie ablehnen ließ. Ihre Erregung war deutlich, sie wollte es nur selbst nicht wahrhaben.
„Was machst du in diesem Teil des Schlosses?“, fragte ich erneut. Ich war gewillt, ihr noch eine Chance zu geben, bevor ich mich meiner Lust endlich hingeben würde. Was danach mit ihr passierte, hing von ihren Antworten ab.
„Ich … ich habe mich verlaufen!“
Ich grunzte. Als sie meine Hände an ihrem blanken Hintern spürte, erwachte ihre Gegenwehr wieder und sie schlug ziellos mit ihren schwachen Händen nach hinten. Verzweifelt versuchte sie, nach ihrem Rock zu greifen und ihn wieder über ihren entblößten Unterkörper zu ziehen. Ihre Mitte wurde wärmer, je mehr sie sich wehrte. Mit einer Hand drückte ich ihren Oberkörper fester auf den Sims, mit der anderen Hand öffnete ich meine Hose, die sofort herunterrutschte. Mein Schwanz zuckte verlangend und ich nahm ihn in die Hand, um ihn zwischen die Beine der rothaarigen Frau zu führen. Ich rieb meine Eichel an ihrer feuchten Mitte, drückte immer wieder leicht gegen ihren Eingang und ließ ihn wieder durch ihre bereits geschwollenen Schamlippen gleiten.
Dieses Spiel erregte mich so sehr, dass meine Fangzähne herausschossen. Doch nicht nur ich war erregt, denn das Weib begann angetan zu keuchen. Mehr unterbewusst als bei klarem Verstand hob sie ihren Hintern an – eine unmissverständliche Aufforderung, endlich in sie einzudringen. Doch für einen Moment noch genoss ich diese süße Qual, bis ihre Feuchte an meinem Schaft herunterlief. Als meine Eichel erneut gegen ihren Eingang drückte, konnte ich nicht länger an mich halten. Ich stieß hart und schnell zu, bis ich komplett in ihr war. Und selbst dann drückte ich meine Lenden nur noch fester gegen ihren Hintern, um ihn noch ein klein wenig mehr in ihre nasse Grotte zu versenken.
Ihr Inneres zuckte verlangend und pulsierte gegen meinen Schwanz, sodass es mich fast verrückt machte. Für einen Moment verharrte ich und schloss stöhnend die Augen. Erst, als sie sich regte, zog ich mich fast komplett aus ihr heraus, nur um sogleich wieder kraftvoll zuzustossen. Sie schrie leise auf und schlug mit einer Hand wieder nach hinten. Sofort ergriff ich ihren Arm, verdrehte ihn und drückte ihn auf ihren Rücken.
Ihr Jammern wurde lauter und sie bemühte sich über ihre Schulter zu mir zu blicken. „Stopp! Das darfst du nicht!“, winselte sie.
„Wer hat dir erlaubt, so mit einem Vampir zu reden?“, knurrte ich zornig und zog das Tempo an.
Sie stöhnte und schrie zugleich unter meinen Stößen. „Das… Es tut… tut mir leid…!“ Sie wand sich unter mir, aber ihr Körper verriet mir deutlich, dass es ihr noch immer gefiel. Kurz darauf verlangte sie keuchend: „Beiß mich!“
Die Einladung, ihr Blut zu trinken, ließ mich über ihre Anmaßung, mich auf so vertraute Art anzureden, hinwegsehen. Ich war wie im Rausch und stieß noch mehrmals fest zu, ehe ich von ihr abließ. In einer schnellen Bewegung glitt ich aus ihr heraus, drehte sie um und setzte sie auf den Sims. Sofort schlang sie ihre Beine um meine Hüfte und ich drang erneut in sie ein.
Die Frau drehte ihren Kopf zur Seite und bot mir ihren Hals an. Unzählige Bisswunden liessen vermuten, dass sie der Sucht erlegen war. Unser Gift wirkte auf Menschen berauschend und machte sie ab einer gewissen Regelmässigkeit süchtig danach, gebissen zu werden. Sie waren die perfekten Nahrungsquellen und absolut willenlos, sobald wir uns in ihnen festgebissen hatten.
Ohne lange zu fackeln, vergrub ich meine Zähne in ihrem schlanken, perfekten Hals und spürte sofort, wie ihr warmes Blut meine Zunge berührte. Während ich gierig einen Schluck für Schluck trank, bewegte ich mich weiter in ihr. Ihr Stöhnen erfüllte den Flur und ich griff mit beiden Händen nach ihren vollen Brüsten. Immer wieder strich ich über den Stoff, bis ihre Brustwarzen hart genug waren. Dann kniff ich sie, bis ihr Stöhnen in ein leises Jammern überging. Aber sie wehrte sich nicht, sondern drückte ihre Oberschenkel noch fester gegen mich.
Gesättigt zog ich meine Fänge zurück und leckte ihr über den Hals. Das Blut floss noch immer aus den Bisswunden, aber ich saugte nicht mehr daran.
„Mehr!“, flüsterte sie heiser und drückte ihren Hals gegen meine Lippen. Ich hielt sie mit beiden Händen fest, ging zwei Schritte zurück, wodurch ich aus ihr herausrutschte, und drückte sie von mir, was sie nur widerwillig zuließ. Sofort drehte ich sie wieder mit dem Rücken zu mir, sodass sie keine Möglichkeit hatte, mich zu umklammern. Schnell war der Rock wieder angehoben und mein Schwanz in ihrem feucht-warmen Schoss vergraben. Für die ersten Stösse lag ihr Oberkörper auf dem kalten Fenstersims, doch mein Blick fand ihren noch immer tropfenden Hals und meine Hand schlang sich um ihre Kehle, um sich zu mir hochzuziehen. Hungrig glitt meine Zunge über die nur langsam versiegende Blutquelle. Mit der anderen Hand umgriff ich ihren Körper und legte meine Finger an ihre geschwollene Perle. Obwohl ich mich nicht in ihr bewegte, wurde ihr Stöhnen lauter. Also rieb ich kräftig über ihre Perle, kniff leicht hinein und wurde abwechselnd langsamer und schneller. Ich kreiste darüber, kniff wieder und verstärkte meinen Druck. So dauerte es nicht lange, bis ihr Stöhnen rau und kehlig wurde. Kurz darauf zuckte ihr Innerstes heftig und massierte meinen Schwanz.
Nachdem sie gekommen war, schubste ich sie von mir, sodass sie hart auf allen Vieren landete. Aber bevor sie sich wieder aufrappeln konnte, kniete ich mich hinter sie, packte ihre Hüfte und drang erneut in sie ein. Ich schloss die Augen und bewegte mich in ihr, während ich mich an ihrem jammernden Stöhnen ergötzte. Immer wieder stoppte ich kurz, ließ ihr Zeit zum Verschnaufen und wurde wieder schneller. Der Druck in mir wurde immer stärker. Die Frau zuckte zusammen und unterdrückte einen Schrei, als sie erneut ihren Höhepunkt erreichte. Die Kontraktionen in ihrem Inneren gaben mir den Rest. Mein Samen spritzte mit jedem Stoß in ihre feuchte, warme Grotte, begleitet von meinem erlösten Keuchen.
Nachdem ich mich komplett entleert hatte, ließ ich von ihr ab. Kurz warf ich noch einen Blick auf die Wunde an ihrem Hals, die aber bereits zu grössten Teilen geronnen war. Danach richtete ich mich auf und zog meine Hose wieder an.
„Wenn ich dich hier noch einmal erwische, werde ich nicht so nachsichtig sein!“, knurrte ich, griff sie an den Oberarmen, zog sie hoch und drückte sie vor mir den Gang entlang.
Sie stolperte mehr, als sie ging, dennoch machte ich nicht langsamer. Ich führte sie durch die Gänge, die Treppen herunter und riss danach die Tür zum offenen Trainingsbereich auf. Ich schubste sie weiter, bis wir meiner Meinung nach weit genug vom Schloss entfernt waren. Sie zitterte mittlerweile, sprach aber kein Wort. Ich ließ sie stehen, drehte um und ging wieder zum Schloss. Dabei legte ich den Kopf in den Nacken. Der Mond schien immer noch hell. Einen Moment überlegte ich, zur Prinzessin zu gehen. Meine Bedürfnisse waren gestillt und ich sollte ihr … meiner Frau, nun Nähe und Geborgenheit geben. Aber ich entschied mich dagegen. Es würde meine Drohungen nichtig machen. Sollte sie diese Nacht alleine bleiben und sich in den Schlaf weinen, auf dass sie ihre Versprechen nicht vergaß.
Als die Sonne aufging, saß ich am Schreibtisch und sichtete alte Briefe und Erlasse des toten Königs. Ich würde nach der Krönung mit dem Schatzmeister reden müssen. Die Steuern für die Menschen erschienen mir viel zu hoch. Wahrscheinlich wäre es klug, nach meiner Krönung das Goldene Reich zu bereisen und mir ein Bild davon zu machen, wie die Menschen hier leben mussten.
Mein Magen knurrte, also machte ich mich auf den Weg zu meinen Gemächern. Doch Lee fing mich auf dem Weg dorthin ab. Gemeinsam gingen wir in den Thronsaal, um zu kontrollieren, ob alles so weit war. Das Essen verschob ich auf später.
„Lee? Ist die Prinzessin fertig?“, fragte ich, nachdem ich mich im Thronsaal davon überzeugen konnte, dass alles vorbereitet war.
„Ich war vorhin kurz bei ihr. Sie wird rechtzeitig fertig sein.“
„Gut. Hole sie kurz vor der Trauung ab. Sie soll erst durch die große Tür gehen, wenn alle Gäste sitzen.“
Leeander nickte und entfernte sich. So hatte ich noch etwas Zeit, um eine Kleinigkeit zu essen und mich umzuziehen. Ich trug, wie auch zum Blutschwur, meine offizielle Kleidung, allerdings hatten Diener auf meiner Tunika das Wappen angepasst. Neben dem silbernen Einhorn, meinem Wappentier, war der rote Drache der Königsfamilie kunstvoll hinzugefügt worden. Ich zupfte meine Kleidung zurecht, schloss den Knopf am Kragen und legte mir den Umhang um. Bald wäre es endlich so weit. Ich würde König werden. Und das Volk bekam zuvor noch eine königliche Hochzeit.
Ein Diener informierte mich darüber, dass die ersten Gäste bereits im Schloss eingetroffen waren. Sie hatten nach dem Bankett gar nicht erst die Heimreise angetreten, sondern waren im Goldenen Reich geblieben, um keinesfalls die Krönung zu verpassen. Direkt nach dem Tod des alten Königs hatte ich die ehrwürdigen Vampirfamilien über meine Krönung informiert und sie zu den Feierlichkeiten eingeladen. Sie würden mir, ihrem neuen König, die Treue schwören.





































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