Kapitel 45 – Gilead
Kapitel 45 – Gilead
Aurelie
Cyrus war längst eingeschlafen. Doch bis jetzt hatte ich ausgeharrt, gewartet. Ich wollte ihn nicht wieder wecken, aber ich musste hier weg. Weg aus diesem Bett und weg von ihm. Er hatte es schon wieder getan. Ich hätte die Gelegenheit nutzen und ihm das Gift in den Kelch schütten sollen. Aber nein. Ich konnte mich nicht dazu überwinden und hatte die Kelche stattdessen so mitgenommen. Und jetzt konnte ich es nicht mehr tun. Nicht jetzt, wo Irinas Leben an seinem hing. Sowieso war da doch noch Timm. Und alle anderen Grigoroi, die Cyrus jemals verwandelt hatte. Würde ich ihn töten, käme das einem Massenmord gleich.
Angeekelt hob ich seinen Arm von meiner Taille und rutschte von ihm weg. Nackt. Ich war nackt. Und sein … er hatte sich an meinen Hintern gedrückt. Mir wurde schlecht, wenn ich daran dachte.
Auf Zehenspitzen tapste ich aus seinem Schlafgemach und ging über die Verbindungstür direkt in meines. Als die Tür hinter mir leise ins Schloss fiel, atmete ich tief aus. Das hatte wehgetan. Immer hatte er so fest … sich so fest in mich gedrückt.
Schnell schoss eine Hand zu meinem Mund, die andere zu meinem Bauch. Meine Beine waren noch wackelig, trugen mich aber zuverlässig ins Badezimmer, wo ich mich hochkant übergab. Immer wieder krampfte mein Bauch, immer wieder kam mir wieder vor Augen, was er heute schon zum zweiten Mal getan hatte. Und mir wurde schlecht dabei. Erst recht, wenn ich daran dachte, wie abscheulich willig mein Körper gewesen war! Wieder krampfte mein Bauch und erneut kam ein Schwall – dieses Mal aber nur noch Galle. Das Blut der Barbaren hatte mein Körper längst verwertet und jenes von Cyrus – wie ein Blick in die Schüssel bestätigte – wieder hochgewürgt.
Keuchend richtete ich mich auf und strich mir die Haare angeekelt aus dem Gesicht. Traurig schüttelte ich den Kopf. Emili und Aurillia hätten mir jetzt die Haare gehalten und mir gut zugeredet. Stattdessen aber war es still. Keine lieben Worte, niemand, der mir die Haare hielt oder mir sagte, dass er mir dabei helfen würde, mich zu waschen. Nicht, dass ich mich nicht selbst waschen konnte. Aber …
Ich schüttete einen Eimer Wasser in den Abort, damit die gelb-rote, stinkende Brühe verschwand. Dann begab ich mich zum Zuber, setzte mich hinein und goss mir den zweiten Kessel über den Kopf, um mein Haar einigermaßen zu waschen. Um es zu pflegen und zu hegen … wieso sollte ich? Vielleicht sollte ich generell damit aufhören, mich zu waschen? Dann würde sich Cyrus alsbald so sehr vor mir ekeln, dass er sich keine zehn Meter mehr nähern würde.
Aber dann würde auch ich mich vor mir ekeln. Ich stieg tropfend aus der Wanne und stellte mich vor den Spiegel. Wenn ich das denn nicht schon tat.
An meinen Hüften prangten blauviolette Male. Meine Brustspitzen waren hart vor Kälte und ragten spitz empor. An meinem Hals befanden sich bläuliche Würgemale. Und das, wo der Abdruck des Seils endlich zumindest annähernd verschwunden war. Außerdem waren da zwei Bissmale. Sie waren noch leicht geschwollen. Aber es waren nicht die von eben. Denn diese prangten nur wenig weiter oben an meinem Hals und verheilten ohne Probleme. Doch die, die leicht gerötet waren … das waren bleibende Male des Blutpakets, die erst abheilen mussten. Ich würde mein ganzes Leben sein Zeichen am Hals tragen.
Meine Augen waren verquollen, rot, nicht nur außen, sondern auch innen. Doch ich sprach nicht von einem magischen Rot, wie meine Augen es annehmen mussten, wenn ich die Kräfte der Göttin anwandte. Ich wusste gar nicht, wie ich dann aussah. Nein, das Rot, von dem ich sprach, war ein Ungesundes, welches jedem, der mich sähe, klar verdeutlichte, dass ich geweint hatte. Und das vermutlich noch morgen.
Mein Blick fiel auf die Rippe. Diese verfluche Rippe! Wie oft hatte ich sie mir jetzt schon verletzt? Am Tag des verhängnisvollen Banketts hatte ich mir eine geprellt. Aber ich wusste nicht mehr, welche. Dann hatte mir der Grobian bei meiner Entführung eine gebrochen. Und nun, wo sie beinahe wieder heile gewesen war, pochte sie wieder. Was Cyrus vorhin gemacht hatte, hatte dabei auch nicht geholfen.
Sah er es vielleicht einfach gerne, wie ich litt? Bestimmt. Seit … immer … hatte er nichts anderes getan.
Ja, stellte ich fest, als mein Blick musternd über meinen Körper wanderte. Ich ekelte mich vor mir. Ich fand mich abstoßend. Diese Brüste, die ich bekommen hatte: Abartig! Diese kleine Wölbung beim unteren Bauch: Entsetzlich! Das lange Haar … ich könnte es gleich wieder abschneiden. Aber leider gefiel es mir. Wohl das Einzige, was mich irgendwie noch an früher erinnerte. An eine Zeit, in der die Welt noch in Ordnung gewesen war.
Ich spürte, wie ich auslief und schluchzte leise auf. Schnell griff ich nach einem Lappen, machte ihn nass und wischte das weiße Zeug weg. Ich erinnerte mich, wie bitter es schmeckte, und mir wurde gleich wieder schlecht. Doch dieses Mal drückte ich es wieder runter und wandte mich vom Spiegel ab. Das Tuch ließ ich achtlos zu Boden fallen. Es würde niemanden kümmern. Es würde niemand aufräumen.
Ich griff nach einem Handtuch und trocknete mein Haar, meinen Körper und insbesondere den Bereich zwischen meinen Beinen. Ich wollte da nicht nass sein. Ich wollte da … gar nichts.
Das Handtuch fand seinen Platz neben dem kleinen Tuch, mit dem ich mich zwischen den Beinen geputzt hatte, am Boden. Ungeachtet des Saustalls, den ich hinterließ, verließ ich mein Badezimmer und schlüpfte wieder in mein Schlafzimmer, um mir Kleidung aus dem Schrank zu holen. Denn natürlich hatte ich einiges von Cyrus‘ Kleidung bei mir eingeräumt. Vielleicht sollte ich vorsorglich einen Teil davon wieder verstecken.
Angezogen und übermüdet, jedoch nicht fähig zu schlafen, zog es mich nur zu jemandem. Zu einer Person, bei der ich mich sicher und geborgen fühlte. Eine Person, die mich ohne zu zögern in den Arm nehmen und mir versichern würde, dass alles gut war. Oder gut würde. Auch wenn es eine Lüge war. Es war eine schöne Lüge, die ich jetzt hören musste.
Ich ging durch die Gänge, auf der Suche nach einem Ausgang, den ich noch nie genutzt hatte. Aber ich wusste, er endete in der Besenkammer gegenüber von Gileads Gemächern. Bisher hatte ich nur nie Verwendung für ihn gehabt. Und tatsächlich fand ich ihn nach einigem Suchen. Irritiert fuhren meine Finger erneut über das Symbol. Einen solchen Zugang hatte ich noch nie vor mir gehabt. Wie ging diese Tür denn…
„Ah!“ Mit einem Ruck war der Boden unter mir weg und ich fiel, einen spitzen Schrei verlautend. Es schepperte, mein Körper wurde von Putzkesseln, Waschlumpen und Besenstielen aufgefangen. „Aua …“, grummelte ich und rieb mir sowohl Rücken als auch Stirn. Das gäbe sicher ein paar neue blaue Flecken. Cyrus würde sich beim nächsten Mal wundern.
Meine Hand flog wieder zu meinem Mund. Schnell schluckte ich die hochgekommene Galle wieder runter. Damit wäre geklärt, was der Auslöser war. Es fing mit C an, hörte mit S auf und war der Inbegriff eines Thronräubers, Vergewaltigers, eines elenden …
Nicht darüber nachdenken!, mahnte ich mich. Vermutlich war heute einfach alles zu viel gewesen. Damit angefangen, in Cyrus‘ Gemächern aufzuwachen, mit einem pochenden Schmerz zwischen den Beinen und üblen Schwindelproblemen. Kurz darauf mehrere Stunden im Dunkeln durch einen Geheimgang ohne frische Luft zu wandern. Daraufhin folgte ein Kampf um meine Ehre. Der Abschied von meinen Freundinnen. Die Rückkehr in die Stadt, die Auseinandersetzung mit den Wachen. Das Gespräch mit meinem Gemahl, das Gespräch mit Irina, erneut ein Gespräch mit meinem Gemahl – dieses Mal mit Wein – und schlussendlich erneut …
„Majestät?“
Blinzelnd und verwirrt hob ich meinen Kopf zu dem Wesen, welches da in der Tür zur Abstellkammer stand und mehr als nur irritiert und besorgt wirkte.
„Gilead“, hauchte ich leise und so sehr erleichtert, dass mir sofort wieder die Tränen kamen.
„Ist alles in Ordnung?“ Er streckte seine Hand nach mir aus. „Brauchst du Hilfe?“
Schnell rappelte ich mich auf, rieb mir nochmals den Kopf und warf einen Blick an die Decke. Der Zugang war wieder verschlossen. „Ich … wollte dich besuchen“, gestand ich leise und wäre wohl errötet, wäre ich nicht so unglaublich müde gewesen.
„Und dann hast du das falsche Zimmer erwischt?“, fragte er belustigt. „Bist du eingeschlafen beim Herkommen?“ Gilead strich mir durch die Haare und richtete sie dabei ein wenig.
„Nein, ich bin nur nicht über die Flure hergekommen. Komm.“ Ich ergriff seine Hand. „Wir sollten nicht hier verweilen.“
Gilead führte meine Hand an seine Lippen, sah sich kurz nach links und rechts um und zog mich dann in sein Zimmer. „Warum wolltest du mich zu so später Stunde besuchen?“
Kaum fiel die Tür hinter uns zu, schlang ich meine Arme um seine Taille und presste haltsuchend meinen Kopf an seine Brust. „Es tut mir leid“, schluchzte ich leise. „Vermutlich bringe ich dich dadurch sogar in Gefahr …“ Ich schluckte schwer. „Aber ich konnte nicht anders! Ich bin allein! Der König … tut was er will.“ Noch einmal versuchte ich, den immer größer werdenden Kloß in meinem Hals hinunterzuschlucken. Am Ende kam nur noch ein verzweifeltes Krächzen aus meinem Mund. Ich konnte ihm nicht sagen, was geschehen war. Was, wenn er sich dann genauso vor mir ekelte, wie ich mich vor mir selbst?
Gilead legte die Arme um mich und küsste meinen Scheitel. „Dir muss gar nichts leid tun, Liebste. Absolut gar nichts.“ Seine Nähe zu spüren, seine Wärme und seinen langsamen, gleichmäßigen Herzschlag, trösteten mich und gaben mir die Ruhe, die ich gerade brauchte.
„Möchtest du dich setzen? Hast du Durst?“ Seine Hände rieben leicht über meinen Rücken, als wolle er mich damit ein wenig aufwärmen.
„Können wir uns einfach zusammen in dein Bett legen? Ich möchte nicht allein schlafen.“ Aber eben auch nicht mit meinem Gemahl.
Gilead löste sich leicht von mir, legte seine Hand behutsam unter mein Kinn und hob meinen Kopf dadurch an. Ich konnte ihm nur kurz in die Augen schauen und blickte dann beschämt beiseite. Meine Augen füllten sich mit Tränen.
„Natürlich“, flüsterte Gilead, legte seine Lippen auf meine Stirn und ließ mich dabei los. „Möchtest du reden?“ Er ging bereits vor zu seinem Bett, schlug die Decke zurück und schüttelte das Kopfkissen aus.
Langsam folgte ich ihm. „Er hat … mich zum Blutschwur gezwungen“, flüsterte ich kaum hörbar.
Gilead stoppte in der Bewegung und drehte sich zu mir um. In seinen Augen spiegelte sich Wut. „Das passiert leider häufig. Die Eltern oder der spätere Ehepartner bedrängen einen so lange, bis man nachgibt. Oft mit Erpressung oder manchmal sogar unter Folter.“ Gilead legte das Kissen wieder zurück und strich darüber. „Es wird damit gerechtfertigt, dass die Verbindung wichtig ist. Und man sich mit der Zeit schon ineinander verlieben würde.“
„Da ist dieses Gefühl, allein zu sein, wenn ich nicht bei ihm bin. Aber wenn ich bei ihm bin, tut er mir weh. Den Fehler werde ich nicht noch einmal begehen“, erklärte ich mit bebender Stimme. „Ich wünschte, du hättest mich an jenem Tag in der Bibliothek genommen und mir die Unschuld geraubt“, flüsterte ich erstickt. „Dann hätte ich wenigstens eine schöne Erinnerung daran. Doch jetzt sehe ich mich an und ekle mich vor mir selbst. Mein Körper ist ihm willig, während mein Inneres schreit. Das ist nicht auszuhalten.“
„Majestät …“ Sein Blick war betroffen und so voller Schmerz und Mitgefühl. Gilead befeuchtete seine Lippen, setzte an, etwas zu sagen, und wirkte plötzlich so hilflos. „Wie kann ich dir helfen?“
„Solltest du nicht dieselbe Abscheu für mich empfinden, wie ich“, ich schluckte schwer, dann nimm mich bitte einfach in deinen Arm und lass mich schlafen.“ Heftig biss ich mir auf meine bebende Unterlippe. „Neben ihm kann ich es nicht.“ Kurz hielt ich inne, fuhr aber schließlich fort: „Er hat vorhin von mir abgelassen und sich neben mich gelegt. Dann ist er einfach eingeschlafen. Ich hätte ihm einen Dolch durchs Herz jagen können und nichts hätte mich mehr aufgehalten.“ Ich schluckte. „Aber so dumm ist er nicht. Er hat mir Irina genommen. Hat meine Bindung zu ihr gebrochen und sie an sich selbst gebunden und sich hörig gemacht. Stirbt er, stirbt auch sie. Ich kann nichts gegen ihn tun …“ Tränen liefen mir unaufhörlich die Wangen hinab. „Ich habe so viel Macht geschenkt bekommen und bin so machtlos“, hauchte ich erschöpft.
„Er weiß, womit er dir am meisten wehtut“, seufzte Gilead schwer. Er zog sich die Schuhe aus, setzte sich aufs Bett und streckte einen Arm einladend nach mir aus. „Ich werde dich festhalten. Denn ich empfinde ganz gewiss keine Abscheu für dich. Im Gegenteil, du bist mir sehr wichtig. Deshalb werde ich mir überlegen, wie wir deine Probleme lösen können. Dafür muss ich allerdings mehr über die Bindung erfahren. Diese seltene Gabe der Götter. Ich wusste nicht, dass der König sie hat.“
Ich griff nach seiner Hand und ließ mich von ihm zu sich ziehen. Während er am Kopfende mit leicht aufgestütztem Oberkörper lag, machte ich es mir bäuchlings, den Kopf auf seine Brust gebettet, bequem. Als ich den vertrauten, beruhigenden Geruch einatmete, seufzte ich tief. „Hat er“, murmelte ich. „Wenn er die Bindung eines Grigorois löst oder neu knüpft, leuchten seine Augen silbern. Ursprünglich war Irinas Verwandlung ein Geschenk an mich. Als Kind hätte ich sie nicht verwandeln können. Deswegen hat er es getan und sie an mich gebunden. Damals dachte ich noch, unsere Beziehung würde vielleicht besser, wenn ich groß bin. Andererseits wusste ich auch immer, dass er mich irgendwann töten würde. Vielleicht will er mich erst noch leiden lassen. Oder vielleicht braucht er einen legitimen Erben, um die Krone zu sichern. Aber was auch immer der Grund ist, wieso ich noch atme, so habe ich schlichtweg mein Schicksal noch nicht erfüllt.“
„Sag sowas nicht“, hauchte Gilead sanft und strich mich mit einer Hand vorsichtig über den Rücken.
„Aber es ist wahr“, beharrte ich. „Mehr denn je, seitdem ich Leeander das Leben … genommen habe …“, zwang ich hervor.
„Was ist passiert?“ Seine Stimme klang weder schockiert noch anklagend, sondern einfach bloß verständnisvoll und neugierig.
„Wir gerieten in eine Auseinandersetzung.“ Betreten senkte ich den Kopf und versteckte mich noch mehr an seiner warmen Haut. „Als ich sah, dass der König in die Stadt zurückkehrte, wollte ich fliehen. Aber Lee konnte das nicht zulassen. Natürlich nicht, er hat ihn geliebt, mit jeder Faser seines Seins. Er konnte nicht verstehen, wie tief meine Furcht geht.“ Ich schniefte. „Jedenfalls habe ich immer mehr Panik bekommen. Bis schließlich die Göttin eingegriffen hat.“
Ich drückte mich mit den Händen von seiner Brust ab und sah auf die gerunzelte Stirn, auf den fragend zusammengezogenen Mund, auf die leicht gekrauste, neugierige Nase. Tief atmete ich aus. Ich wollte es ihm zeigen. Ihm und niemand anderem. Gilead genoss mein vollstes Vertrauen. Ich schloss meine Augen und suchte das erste Mal freiwillig die Verbindung zu meiner Göttin. Ein dünner Faden, der beinahe schon verkümmert wirkte. War das meine Ablehnung? Würde ich die Macht gar wieder verlieren, wenn ich diese Verbindung nicht pflegte? Und wollte ich das? Sachte griff ich nach dem dünnen Faden, bestehend aus rotem Licht, und machte ihn mir zu eigen.
„Was machst du?“ Gilead nahm mein Kinn und drehte dadurch meinen Kopf in seine Richtung. „Deine Augen!“, meinte er erstaunt. Und im selben Moment spannten sich seine Bauchmuskeln an, während er den Kiefer zusammenpresste. „Das wird heiß!“
Schnell nahm ich meine Hände von seinem Bauch. „Tut mir leid!“, sagte ich panisch. Beinahe hätte Gilead wie Lee geendet! Beschämt wand ich mich aus dem Griff um mein Kinn und blickte auf seine leicht gerötete Brust hinab. „Es tut mir leid! Das wollte ich nicht!“ Heftig schüttelte ich den Kopf.
„Halb so wild, Liebste.“ Er nahm meine Hände in seine und küsste meine Fingerspitzen. „Es ist nichts passiert.“ Wieder küsste er meine Fingerspitzen.
Angespannt presste ich die Lippen aufeinander und blickte auf unsere Hände. „Aber so ist Lee gestorben“, hauchte ich. „Ich habe in Panik die Kräfte der Göttin kanalisiert und ihn … verbrannt. Dieser Schock auf seinem Gesicht … das kann ich niemals mehr vergessen, Gilead.“ Wie heuchlerisch von mir, mich bei ihm auszuweinen, weil ich jemanden getötet hatte. Immerhin hatte ich keinerlei solcher Gefühle, als ich seinen Vater beseitigt hatte.
Gilead drückte mich an sich und streichelte über meinen Rücken. „Wenn die Götter euch diese Gaben schenken, müssten sie euch diese Gaben auch wieder nehmen können.“
Ich verfiel in nachdenkliches Schweigen und ließ mich vorsichtig wieder auf seine Brust sinken.
„Vielleicht gab es die Kräfte aus einem bestimmten Grund schon so lange nicht mehr. Ich könnte in der Bibliothek nach Hinweisen suchen. Vielleicht gibt es auch eine Möglichkeit, Irina wieder an dich zu binden.“ Gilead küsste meinen Kopf und streichelte meinen Rücken weiter. „Die meisten Dinge lassen sich rückgängig machen.“ Sanft streichelte ich mit meiner rechten Hand über seine Brust. Er hatte sich wohl schon für die Nacht gekleidet, denn sein Oberkörper lag frei. Seine Anwesenheit wärmte mich und seine Stimme gab mir Ruhe. Wenn er mich auf die Stirn küsste, fühlte ich mich angenommen und akzeptiert. Willkommen und gewollt.
Sanft gab ich ihm einen Kuss auf die Brust. Fühlte er wohl gleich? „Fühlst du dich bei mir wohl?“, fragte ich leise.
„Ich genieße deine Anwesenheit, deine Stimme und deinen Duft.“ Seine Finger glitten über meine Wirbelsäule, meine Schulterblätter entlang und wieder zurück. Dabei massierte er mich leicht. „Ich mag es, mit dir zu reden und in deiner Nähe zu sein.“
Ich atmete tief ein und schloss genießerisch die Augen. Dann stützte ich mich hoch, sodass mein Gesicht direkt über seinem schwebte. Lächelnd antwortete ich: „Mir geht es gleich.“ Sanft senkte ich mein Gesicht auf seines herab und legte meine Lippen auf die seinen. Langsam und vorsichtig bewegte ich meine Lippen.
Gilead bewegte seine Lippen ebenso vorsichtig gegen meine. Seine Hand hielt an meinem Rücken inne, als befürchtete er, dass ich mich jeden Moment losreißen würde. Oder er mich zu fest an sich drücken würde. Wahrscheinlich sogar beides.
Eine Träne rann mir die Wange hinunter und ich intensivierte den Kuss. Langsam ließ ich meine Zunge über seine Lippen gleiten, danach weiter in seinen Mund und kundschaftete ihn aus. Meinen Körper legte ich auf seinen ab, wobei unsere Mitten sich streiften. Das machte es mir möglich, zu spüren, was ich mit ihm machte. Und es gefiel mir, denn es bedeutete, dass ich ihm gefiel. Und das wollte ich. Meine Hände fuhren durch sein Haar und zogen ihn näher zu mir.
Gilead stöhnte leise in den Kuss, stupste meine Zunge an, spielte mit ihr und neckte mich. Dabei glitten seine Finger langsam meine Wirbelsäule nach unten, bis zum Ansatz meines Hinterns. Dort stoppte er und drückte seine Finger sanft, aber bestimmt auf meine Hüfte, um meine Mitte noch enger an ihn zu pressen.
Instinktiv begann ich mich an ihm zu reiben, was uns beide leise in den Kuss stöhnen ließ. Meine Fänge schossen vor. Hastig und schwer atmend, löste ich mich von ihm. Nicht, dass ich ihn am Ende noch vergiftete. Allerdings kam mir dann eine Idee, die mich spürbar feucht machte. „Ich will, dass du von mir trinkst“, hauchte ich heiser.
„Aber…!“
„Nicht“, hauchte ich und legte ihm einen Finger auf den Mund. Ich führte mein Handgelenk an meinen Mund und biss hinein. Dann hielt ich es ihm mit glänzenden Augen hin.
Gilead starrte mich mit halb offenem Mund an und stöhnte schwer. Dann richtete sich sein Blick auf mein Handgelenk. Das Blut floss bereits an meiner Hand entlang, über die Finger und tropfte auf seinen nackten Oberkörper. Sofort drückten sich seine Fangzähne heraus. Vorsichtig packte er meinen Unterarm und führte meine Hand noch näher an seinen Mund. Er trank nicht sofort, sondern leckte das Blut erst von meinen Fingern. Gierig glitt seine Zunge über jeden einzelnen, über meine empfindliche Handinnenfläche und stoppte erst, als er an der Bisswunde ankam. Er drückte seine Zunge dagegen, um die Blutung ein wenig zu stoppen, im selben Moment jedoch stöhnte er gegen mein Handgelenk und begann zu saugen.
Zufrieden sah ich dabei zu, wie er in kleinen Schlucken trank. Die Wunde würde schnell wieder verheilt sein, aber das wohlige Gefühl, ihn zu nähren, ließ meine Fangzähne sich noch weiter aus meinem Zahnfleisch drücken. Ein zufriedenes Fauchen verließ meinen Mund, während meine Mitte bereits spürbar triefte.
Schon nach wenigen vorsichtigen Schlucken ließ er von meinem Handgelenk ab. Er keuchte schwer und hielt seine Augen geschlossen.
„Wusstest du, dass das Blut Adliger besser schmeckt, je höher ihr Rang ist?“ Er grinste leicht, öffnete die Augen und lehnte sich zurück. „Bisher hielt ich es für ein Gerücht.“ Seine Hände glitten über meine Seiten; in kreisenden Bewegungen rieb er seine Lenden an mir. Dabei spürte ich seine volle Härte, die sich gegen meinen Leib presste.
Schwer atmend keuchte ich auf. „Gilead … ich … ich will …!“ Gierig leckte ich mir über die Fangzähne. Dann fuhr ich langsam an seinem Körper nach unten, darauf achtend, meinen Körper dicht an seinem zu halten und ihn weiter zu reizen. Ich spürte sein Gemächt direkt an meinem Bauch, küsste ihn auf die Brust und sah devot nach oben, um seine Reaktion zu beobachten.
„Bist du dir sicher …?“, hakte er nach. Seine Stimme war dunkel vor Begierde. Er wollte es genauso sehr wie ich. „Ich will nicht, dass du dich gedrängt fühlst.“
„Das tue ich nicht“, hauchte ich. „Aber ich will wissen, wie es ist, wenn“, ich schluckte, „wenn ich es auch will.“ Sanft küsste ich seinen Nabel. „Und ich will es mit dir“, hauchte ich gegen seine flatternde Bauchdecke und küsste mich weiter nach unten, bis ich am Bund einer leichten Hose angekommen war. Fragend sah ich hoch, eine stumme Frage in meinen Augen. Gilead leckte sich über die Lippen. Seine Fangzähne noch immer in voller Länge präsentierend. Er nickte und hob gleichzeitig sein Becken, damit ich ihm die Hose ausziehen konnte.
Ein sehnsüchtiges Lächeln legte sich auf meine Lippen, während ich die Hose von seiner Hüfte und über seine Beine zog. Sofort sprang mir sein Glied entgegen. Vorsichtig griff ich danach mit einer Hand und näherte mich mit meinem Mund. „Ich bin vorsichtig“, wisperte ich versprechend durch meine ausgefahrenen Fangzähne. Ich machte mir gar nicht erst die Mühe, sie wieder einzuziehen. Sie würden sowieso sofort wieder hervorschießen. Ich würde sein Glied auf diese Weise zwar nicht in meinen Mund nehmen können, aber mit meiner Zunge konnte ich ihn garantiert auch so reizen, dachte ich vorfreudig grinsend.
Meine Zunge fuhr aus meinem Mund und leckte langsam über seine feuchte Spitze, an der sich schon ein Lusttropfen gebildet hatte. Scharf atmete er ein, während sich in meinem Mund ein bitter-saurer Geschmack breit machte. Ich nahm mir einen Moment und analysierte den Geschmack, den ich mir genießend auf der Zunge zergehen ließ. Dann senkte ich meinen Kopf bis hin zu seiner Hüfte, setzte meine Zunge unten an seinem Schaft an und fuhr langsam und geduldig daran hoch. Sobald ich wieder oben abgekommen war, fuhr ich mit der Zunge einmal um die Eichel, umrundete sie und glitt daraufhin zärtlich durch den Schlitz vorn in der Mitte.
„Oh, verdammt …“ Er hatte die Augen geschlossen und seine Hände ins Bettlaken gekrallt. „Setz dich drauf“, raunte er. „Dann bestimmst du das Tempo.“ Langsam öffnete er seine Augen. „Oder soll ich dir erst einheizen?“
„Ich glaube“, gestand ich errötend, „das ist nicht nötig. Ich habe das Gefühl, ich laufe aus …“ Ich ließ sein Glied los und erhob mich. Langsam löste ich den Gürtel um meine Taille, ließ die Hose fallen und hob anschließend langsam das viel zu große Hemd über meinen Kopf, wodurch erst meine ganzen Rundungen sichtbar wurden.
Seine Zunge glitt über seine Lippe. „Ich sollte meine Hose auch ausziehen.“ Er richtete sich auf, küsste mich innig und schob mich leicht zur Seite, sodass er sich seiner Hose entledigen konnte. Sofort danach legte er sich wieder auf den Rücken und legte eine Hand an sein Glied. „Du siehst hinreißend aus, Naya.“
„D…danke“, gab ich beschämt von mir, wusste ich doch, dass es gelogen war. Doch im dämmrigen Licht blieben ihm die Narben hoffentlich verborgen.
Ich war aufgeregt. Nervös. Langsam kletterte ich wieder auf das Bett. Ich gab mir Mühe, das drängende Gefühl, meine Brüste zu verdecken, zu unterdrücken. Sobald ich über ihm thronte, gab ich ihm einen tiefen Kuss. Ängstlich lächelte ich. „Ich bin nervös“, gestand ich leise flüsternd, während ich spürte, wie seine Hand sein Glied so positionierte, dass ich mich nur noch darauf niederlassen musste. In Sekundenschnelle hatte er die Feuchtigkeit zwischen meinen Beinen gefunden und rieb sich sacht daran, sodass die Nässe auch an seinem Glied haftete.
„Du kannst nichts falsch machen. Hoch und runter. Mehr gibt es nicht.“ Seine Stimme klang amüsiert und erregt zugleich. Ich spürte, wie er sein Becken leicht hob, sodass ein Teil der Eichel bereits in mich glitt. „Du bestimmst das Tempo und wie tief Du ihn drin haben willst. Ich versuche, passiv zu bleiben.“
Ich nickte leicht. Ob es das einfacher machen würde? Ich schluckte hart und ließ mich langsam auf ihn nieder. Mit meinen Händen stützte ich mich auf seiner Brust ab, um nicht zu schnell auf ihn zu gleiten. Irgendwann stoppte ich keuchend.
„Wie tief geht das denn noch?“, brachte ich unsicher, ja beinahe ängstlich, hervor. Ich fühlte mich unglaublich voll und ich war lange noch nicht bei seiner Hüfte angelangt. Es war vollkommen anders als das, was mein Gemahl mit mir getan hatte. Schnell raus und rein, fest, während ich schmerzhaft verkrampft war. Immer wieder war er in mir gegen irgendeine Art Wand gestoßen, was nur zu weiteren Schmerzen geführt hatte. Hier aber versuchte ich mich ganz bewusst zu entspannen. Ich wollte meinen Liebsten in mich aufnehmen!
Ich machte weiter, hielt bald aber erneut schwer schnaufend inne. Tief sah ich Gilead in die Augen. Er lächelte sacht. „Mach das ganz in deinem Tempo, Liebste“, raunte er mir leise zu, wobei seine Stimme trotz ihrer Sanftheit von Lust durchtränkt war.
Als ich ihn noch weiter in mich aufnahm, spürte ich irgendwann, wie auch er in mir anstieß. „Gilead? Liebster, was ist das?“, fragte ich besorgt.
„Das ist dein Inneres, wo der Samen des Mannes rein muss, damit dort ein Kind wächst.“ Er nahm seine Hände und legte sie sanft an meine Hüfte. „In dieser Stellung kann ich besonders tief in dich. Manche Frauen mögen es und es bereitet ihnen Lust, dort penetriert zu werden. Aber du machst das, was dir gefällt.“
Ich nickte. „In Ordnung.“ Dort, wo ein Kind entstand, also. Stieß mein Gemahl deswegen immer so hart dagegen? Auf dass er mich möglichst schnell schwängere? Langsam drückte ich mich wieder hoch, danach ließ ich mich wieder sinken. Aber ich tat mich schwer mit der Bewegung. Nur rauf und runter? So ging das aber irgendwie nicht. Unsicher biss ich mir auf die Lippe und versuchte es leicht vor und zurück, während ich hoch und runter ging. Auf einmal stieß mein Liebster irgendwo an, woraufhin mir ein Schauder durch den ganzen Körper lief. Überrascht sah ich nach unten, suchte in seinen Augen Bestätigung und fand nur Zuversicht und Vertrauen.
„In Ordnung“, murmelte ich und machte die Bewegung immer und immer wieder. Jedes Mal traf ich damit diesen Punkt und schenkte mir damit einen Schauder nach dem anderen. Bald begann ich zu stöhnen, schloss die Augen und legte meinen Kopf in den Nacken. „Gilead!“, stieß ich keuchend hervor, während ich weiter die rhythmischen Bewegungen vollzog. Ich wurde schneller. Seine Hände zupften sanft an meinen Brustspitzen und brachten mich so noch mehr zum Keuchen. Er lächelte sachte. Schließlich explodierte ich. Wie auch schon das letzte Mal, als wir zusammen waren und er mich mit seiner Zunge zwischen den Beinen beglückt hatte, zogen sich all meine Muskeln zusammen, mein Atem stockte und ließ sich nur in kurzatmigen Stößen wieder aus meinem Körper befördern.
Auch Gilead stöhnte laut. Er griff nach meinen Oberschenkeln und brachte mich so dazu, langsamer zu werden. „Wenn du so weiter machst, komme ich gleich“, raunte er belegt.
Schwer keuchend legte ich meinen Oberkörper auf seinem ab. Noch immer war er in mir drin und füllte mich aus. Jetzt, wo ich mich auf ihn legte, sogar noch stärker und tiefer als zuvor. Schwabbernd schwammen schwarze Flecken vor meinem Gesicht und zwangen mich einen Moment zur Ruhe. „Das war unglaublich“, hauchte ich gegen seine Brust.
Seine Hände glitten über meinen Rücken. „Willst du mehr?“
Zögerlich nickte ich. Immerhin war er noch gar nicht zum Zug gekommen. „Aber ich kann mich nicht mehr bewegen“, gestand ich leise. „Das war unglaublich anstrengend.“
Gilead lachte leise, währenddessen winkelte er seine Beine an. Kurz darauf stieß er in mich. Langsam und vorsichtig, um nicht anzustoßen. Dabei glitten seine Hände wieder über meinen Rücken und landeten schließlich auf meinem Hintern. Er kniff vorsichtig hinein, woraufhin sich mein Körper sich ihm entgegen wölbte. Trotz des kürzlichen Höhepunkts spürte ich schon wieder, wie die Lust in mir anstieg. Doch wo ich es vorhin langsam und bedacht gewollt – ja, gebraucht hatte, verlangte mein Körper nun mehr. Mehr … von allem. Ich wollte mehr spüren, jeden einzelnen Zentimeter meines Geliebten in mich aufnehmen und ihm seine weiße Lust entziehen, auf dass sie meine würde.
Ich bewegte mich ihm entgegen, wurde energischer. Doch dann legte er die Hände an meine Taille. „Nicht. Ich will dir nicht weh tun …“
„Ich will aber mehr …“, erklärte ich verzweifelt. „Ich will dich spüren, ganz, alles!“
„Dann leg dich andersrum auf mich.“ Wieder kniff er in meinen Hintern und diesmal stieß er kräftiger zu, schneller und machte es mir für den Moment unmöglich, die Stellung zu wechseln.
„Also … verkehrt auf dich …? Dann siehst du aber …“
Er grinste. Ich errötete.
Aufgeregt ließ ich ihn aus mir gleiten, um mich andersherum auf ihn zu setzen. Plötzlich fühlte ich mich unglaublich leer, aber das sollte nicht lange so bleiben. So mit dem Rücken und meinem Po zu ihm gerichtet …, fühlte sich das ziemlich seltsam an, daher blickte ich unsicher über meine Schulter, während meine Hüfte noch leicht angehoben war, damit er sich positionieren konnte.
„Und jetzt runter und den Rücken auf meinen Oberkörper. Und keine Sorge, du bist nicht zu schwer.“ Seine Finger glitten über meine Seiten und bescherten mir eine angenehme Gänsehaut. „Die Beine schön weit auseinander, sobald du liegst.“
Ich tat wie geheißen. Bald schon lag seine warme Brust an meinem Rücken und ich spreizte schnell atmend meine Beine. Ich kam mir vor, als würde mir Gilead eine vollkommen neue Kunst beibringen. Wie die Schwertkunst. Er brachte mich in Positionen, die ich mir nie in meinem Leben erträumt hätte.
Ganz langsam stieß er von unten in mich, genau wie vorhin. Doch diesmal war der Winkel anders. Er kam nicht ganz so tief rein, nicht ganz so fest. Aber es war wunderschön. Seine Hände landeten auf meinen Brüsten und er massierte sie, kniff leicht in die Brustwarzen und zog daran.
Ich stöhnte, räkelte mich auf seiner Brust. „Ah, Liebster …!“
Seine rechte Hand ließ von meiner Brust ab und wanderte tiefer. Immer tiefer, bis er an dieser empfindlichen Stelle war. „Komm, berühre dich hier“, raunte er leise. „Und spüre, wie ich in dir stecke.“
Meine Augen wurden groß. Doch dann folgte ich seiner Hand. Und spürte, wie weit er mich jedes Mal dehnte! „Oh, Götter, ich werde zerreißen! Wie kann das sein?!“, quietschte ich, keuchte aber bei jeder meiner eigenen Berührungen wohlig. Mein Eingang war eng um Gileads Glied gespannt. Und meine Knospe war lüstern angeschwollen, sodass sie sich meiner Hand geradezu entgegenstreckte und um Berührung bettelte.
Nachdem ich eine Weile gefühlt hatte, wie mein Liebster sich immer wieder in mir versenkte, führte ich meine Hand unsicher zu meiner bedürftigen Knospe und fing sanft an, sie zu streicheln. Auch Gilead legte seine Hand dort ab. Seine Finger verscheuchten meine, und er stimulierte mich selbst. Dabei wurden seine Bewegungen schneller und sein Stöhnen lauter.
Ich kam erneut. Heftiger als zuvor. Mein Körper gehorchte mir nicht mehr. Meine Oberschenkel zuckten unkontrolliert und ich schrie auf.
Gilead bewegte sich noch schneller in mir, während mein Körper noch immer wild zuckte, sodass ich gar nicht merkte, dass auch Gilead gekommen war. Erst, als er mich ein Stück hochschob und sein Glied aus mir rutschte, spürte ich die verräterische Flüssigkeit, die aus mir herauslief.
Unser beider Atem ging schwer. Träge rollte ich mich von meinem Liebsten hinunter und kam schließlich auf dem Bauch neben ihm zum Liegen. „Danke“, murmelte ich glücklich, während meine Augen sich bereits schlossen und sich mein Körper noch etwas näher an den gutaussehenden Vampir herankuschelte.
„Das können wir gerne wiederholen“, flüsterte er an meiner Seite und küsste meinen Kopf. „Ich stehe dir jederzeit zur Verfügung, meine Königin.“










































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