53. Unsichtbar geworden

Wie jeden Abend versammelten wir uns nach dem Essen auf dem Festplatz hinter der Jugendherberge. Christopher und Herr Bode hatten das übliche Lagerfeuer angezündet. Morgen sollte hier draußen gegrillt werden, zum Abschied. Das Abendbrot im Speisesaal würde dann ausfallen.
Ich hockte rittlings auf einem der halbierten Baumstämme, die im Kreis um die Feuerstelle drapiert waren. Am Getränketisch sah ich Juliane hantieren. Sie wirkte mittlerweile reifer und erwachsener denn je. Überhaupt hatten alle in der Klasse mich längst eingeholt und teilweise sogar hinter sich gelassen. Kindlich und zurückgeblieben wirkte keiner mehr, nicht mal Ronald.
Die Flammen prasselten, der Geruch nach verbranntem Holz zog durch die Luft, allmählich breitete sich Wärme aus. Juliane kam mit zwei Bechern Cola, drückte mir einen davon ungefragt in die Hand und setzte sich mit dem Rücken zu mir auf die Bank. Erst war zwischen uns noch ein Stückchen Abstand, aber irgendwann rückte sie heran und lehnte sich gegen mich.
Die unerwartete Nähe zu einem Mädchen war wie ein Rausch, plötzlich jagten mir tausend Gedanken durchs Gehirn: Seit wann hatte sie ein Auge auf mich geworfen? Etwa schon immer? Mensch Meier, wie blöd musste man eigentlich sein, um die ganze Zeit nichts zu raffen? Immerhin latschten wir seit nunmehr zwei Jahren jede Pause gemeinsam zum Rauchen. Jedenfalls: In der Nordstadt wäre sie tipptopp gewesen: super Body, dicke Titten, cooler Style. Sie hätte alle Jungen kriegen können – und wollte ausgerechnet mich!
Störte es sie nicht, dass ich so runtergekommen war? Oder hatte sie bloß noch nichts gemerkt? Bald eine Woche musste es her sein, dass ich zuletzt geduscht hatte. Auch nach der heutigen, ziemlich langen Wanderung in Sonne und Hitze war kein Tropfen Wasser an meine Haut gekommen, ich hatte vorhin bloß das T-Shirt gewechselt. Wahrscheinlich stank ich regelrecht, nach Schweiß und diversen anderen Ausdünstungen. Bestimmt würde sie gleich wieder von mir abrücken. Oder sich ganz verziehen und bloß mit Mühe den Ekel in ihrer Miene unterdrücken können.
Sie selbst wirkte sehr gepflegt, sehr weiblich. Es war schön, ihren Körper zu spüren. Wir hatten uns vom ersten Tag an gut verstanden. Sie war die einzige Person, mit der ich noch regelmäßig im Kontakt stand. Eigentlich hätten wir gut zusammengepasst.
So simpel sollte es also sein, die Vergangenheit abzuschließen, das Kapitel ‘Maren’ zu beenden? So banal? Wollte ich das wirklich? Stellte das nicht alles infrage, was ich mir in der Zwischenzeit aufgebaut hatte? Die Geborgenheit beim Wandern, die Möglichkeit, mithilfe des Fensters in die Vergangenheit zurückzugelangen, überhaupt meine komplett eigene Welt, die Mystik, die um sie herum entstanden war, angefangen an jenem besonderen Tag im Februar auf dem Eis?
Vom Feuer hörte man lautes Knacken und Knistern, es klang wie kleine Explosionen. Die Flammen strahlten inzwischen eine ziemliche Hitze ab. Als ich die Ärmel meines Pullis hochkrempelte, streifte Julianes Hand wie zufällig meinen Unterarm – die Berührung durchlief mich heiß und kalt.
Das war ein unmissverständliches Signal gewesen! Ich musste nun irgendetwas tun, ihr antworten. Sie ebenfalls berühren, ihr übers Haar streichen, sie in die Arme nehmen und küssen…
Aber ich saß nur stocksteif da, verharrte die ganze Zeit über in derselben Position. Längst taten mir von der unbequemen Haltung alle Knochen weh, trotzdem blieb ich wie gelähmt, zeigte keine Reaktion auf ihre eindeutige Geste.
Nach einer Weile rückte sie wieder ein Stück von mir weg. Stand schließlich auf, füllte sich am Getränketisch Cola nach. Dann ging sie zu Christopher, Timo und Herrn Bode ans Feuer.
So viel war klar: Ich hatte gerade die Chance meines Lebens vergeigt. Aber was wäre sonst gekommen? Lange, romantische Spaziergänge zu zweit durch die Schönhagener Felder? Lächerlich! Es half nichts – andere Leute waren in meinem Leben einfach nicht unterzubringen, am allerwenigsten Mädchen. Das war nun mal die traurige Wahrheit, Punkt.
Ich schaute zum Feuer. Juliane hockte dort und stocherte gedankenverloren mit einem Ast in den Flammen herum.
***
Nachts träumte ich von Maren. Sie hielt mich im Arm, wisperte mir liebe Worte ins Ohr, küsste mich sanft. Wie sehr ich diese Berührungen vermisst hatte! Und wie stark meine Liebe zu ihr noch immer war, wie überwältigend – als wäre überhaupt keine Zeit vergangen, als läge unsere letzte Begegnung bloß ein paar Tage zurück. Die Gefühle wüteten und loderten in mir wie eine heftige Feuersbrunst.
Am nächsten Morgen hatte ich derbes Halsweh, mein Schädel dröhnte wie nach einem Besäufnis. Dabei war ich abends am Lagerfeuer völlig trocken geblieben, hatte bloß Cola getrunken.
Der letzte Tag war zur freien Verfügung, bevor abends auf dem Festplatz die große Party stieg. Ich hatte eigentlich mit Sibylle und Martin in den Ort runtergehen wollen, aber nun sagte ich den beiden ab. Für Gesellschaft war ich einfach zu benebelt. Stattdessen lief ich nach dem Frühstück allein los, nahm spontan den Wanderpfad, der direkt hinter der Jugendherberge begann. Wohin er führte? Ich hatte keine Ahnung, aber das war mir egal.
Ich wollte nur an den wunderschönen Traum der letzten Nacht denken, die Glücksschauer von neuem spüren, die Marens Berührungen in mir ausgelöst hatten. Diese Momente – sie verdienten, verlangten es geradezu, wieder und wieder durchlebt zu werden. Was gestern am Lagerfeuer passiert war, interessierte mich dagegen rein gar nicht mehr, es erschien mir jetzt komplett belanglos. Zum Glück war ich nicht auf Julianes Angebot eingestiegen – das hätte ein böses Erwachen gegeben!
Der Pfad führte über weite Wiesen und Äcker. Auch in dieser Gegend war der Raps derzeit am Blühen, sein leuchtendes Gelb begrüßte mich überschwänglich. Man hätte direkt glauben können, zu Hause zu sein – wären nicht in der Ferne die bewaldeten Höhen gewesen. Wie sehr ich meine Wege vermisste, die vertraute Landschaft, den Anblick der See.
Dafür stand Marens Bild gestochen scharf vor mir, es war mein permanenter stiller Begleiter. Mochte das Terrain auch unbekannt sein – dieses wunderbare Antlitz mit seinen grün-leuchtenden Augen und der schmollenden Lippe, eingerahmt vom goldblonden Haar, wies mir den Weg.
Mir fiel ein, dass sie mal von Verwandten im Rheinland erzählt hatte. Was, wenn sie ihrer Sippschaft derzeit einen Besuch abstattete? Vielleicht lief sie just in diesem Moment mit ihnen hier durch die Gegend, befand sich ganz in der Nähe? Es konnte doch sein, verflucht! Im Leben passierten manchmal die verrücktesten Dinge…
Die Idee elektrisierte mich regelrecht. Je länger ich darüber nachdachte, desto realistischer erschien mir das Szenario. Als einige Spaziergänger vor mir auf dem Weg auftauchten und ich Marens blondes Haar inmitten des Grüppchens zu erkennen meinte, drehte ich beinahe durch. Aber beim Näherkommen stellten sich die Leute allesamt als unbekannt heraus. Die vermeintliche Maren war mindestens 30, das Blond ihres Haares wirkte sehr grell und künstlich. Egal! Wenn ich die Augen offenhielt, würde ich ihr sicher begegnen. Ich brauchte nur loszulassen, mich einfach durch die Gegend treiben zu lassen, dann würde es früher oder später bestimmt klappen. Es musste einfach!
Ich bekam totales Herzrasen. Rannte hektisch durch die Gegend, nahm aufs Geratewohl irgendwelche Abzweigungen, durchquerte einen kleinen Wald. Die Gewissheit ihrer Nähe wurde immer intensiver. Dann schlug ich offenbar eine falsche Richtung ein, denn das Gefühl schwächte sich wieder ab. Als ich mich korrigierte, kehrte es zurück, stärker als zuvor. Es war wie ein innerer Kompass, der mich am Ende unweigerlich zu Maren führen würde.
Die Anspannung war bald kaum noch zu ertragen. Längst hielt ich mich nicht mehr an die vorgegebenen Wege, lief querfeldein über Wiesen und Koppeln. Dennoch schaffte ich es nie, mich ihr zu nähern. Immer wenn ich sicher spürte, wo sie war und den fraglichen Punkt endlich erreichte, war sie bereits wieder fort. Als ob sie vor mir fliehen, ein übles Spiel mit mir treiben wollte.
Schließlich stand ich mitten im Wald, völlig erschöpft, ohne jede Orientierung. Längst war es dunkel, und ich fror erbärmlich, weil ich natürlich keine Jacke dabei hatte. Dornen und Brennnesseln hatten mir die Waden übel zugerichtet, mein Schädel brummte schlimmer denn je.
Nur sehr langsam gewöhnte ich mich an den Gedanken, dass Maren nicht mehr auftauchen würde, mehr noch: dass sie niemals in der Nähe gewesen war. Was für eine idiotische Idee! Ich war einem Phantom hinterhergejagt, nichts weiter. Wer hatte mir bloß diesen Floh ins Ohr gesetzt?
Zum Glück kam ich bald an einen Wanderweg. Ich entschied mich nach Gefühl für eine Richtung und war sehr erleichtert, bald das Geräusch fahrender Autos zu hören. Wenig später endete der Weg an einer Landstraße. Ich überlegte, zu trampen, aber mitten im Wald und noch dazu im Finstern hätte wohl kaum jemand angehalten. Ein Radfahrer kam vorbei, ein alter Opa, den ich nach der Richtung fragen konnte. Er kratzte sich an der Glatze und riet mir, im nächsten Ort besser den Zug zu nehmen.
Aber ich hatte natürlich keinen müden Heller dabei und musste laufen. Nach geschlagenen zwei Stunden erreichte ich endlich wieder die Jugendherberge. Dort herrschte längst große Aufregung wegen meines Verschwindens, die Lehrer hatten bereits erwogen, die Polizei zu verständigen. Ich durfte mir eine Standpauke von Wahlstedt anhören, Herr Bodes Miene drückte ebenfalls deutliche Missbilligung aus.
Die Abschiedsparty war längst vorbei, das Feuer heruntergebrannt. Auch zu essen gab es nichts mehr, bis auf ein letztes Stück Meterbrot. Ich schlang es in großen Happen mit Barbecue-Soße herunter. Die anderen standen schweigend herum und glotzten mich mit großen Augen an.
Am Ende hatte ich mich also doch noch verraten. Nun wussten sie, dass ich nicht normal war, einen Hau weg hatte. Zum Glück war die Reise morgen vorbei. Und diese Klasse würde bald nicht mehr existieren.
***
Ich war endlich zurück, hatte meine Wege wieder, meine Natur! Überall leuchtete noch der Raps. Es war, als hätte er meine Heimkehr abgewartet, bevor er seine gelben Blätter abwarf und weiter reifte.
Eines Abends, als ich von meiner obligatorischen Wanderung zurückkam, quatschte Muttern mich an: „Vorhin hab ich Bernd getroffen. Sie arbeiten jetzt wieder alle auf diesem Bauernhof, dieser Landkommune, du weißt schon.“
Ich nickte.
„Machst du dieses Jahr gar nicht mit?“
Es dauerte einen Augenblick, bis ihre Worte bei mir ankamen. Ich brachte keinen Ton mehr heraus.
„Ich dachte nur, weil’s dir letztes Jahr doch so gut gefallen hat.“ Sie sprach ganz arglos, schaute mich treuherzig an. Anscheinend meinte sie es ernst.
In meinem Kopf ging es drunter und drüber. Hatte sie denn gar nichts mitbekommen, diese blöde, naive Kuh? War sie schon wieder so weit weg? Ich bekam Lust, ihr ordentlich gegen’s Schienbein zu treten, damit sie aufwachte, endlich was merkte.
Aber ich konnte mich im letzten Moment zusammenreißen. „Nö!“, zischte ich bloß und haute ab, ließ sie einfach dort stehen.
***
Langsam zog der Sommer ein. Die Badesaison hatte bereits begonnen, und wie zufällig führten meine Wanderungen jetzt oft ein Stück am Wasser entlang. Allerdings beschränkte ich mich auf den Schönhagener und den Mittelstrand. Steenbarg mied ich. Dort waren zu viele Leute aus dem Dorf, die mich hätten sehen können.
Ich liebte es, vom Deich aus das bunte Treiben am Strand zu beobachten, die Ferienstimmung zu genießen, die wie ein Zauber über allem lag. Gerade kamen zwei bildhübsche Mädchen vom Baden zurück. Sie zogen ihre Bikinis aus und legten sich splitternackt auf ihre Handtücher – dass sämtliche Spaziergänger sie mit großen Augen begafften, war ihnen anscheinend egal. Hatte ich ernsthaft mal zu dem leichtlebigen Volk da unten gehört? War ich ebenso wagemutig in die Fluten gehüpft und hatte mich danach stundenlang rösten lassen? War auch ich so braun gewesen wie die schmucken Strandboys und Badenixen, die sich dort vor aller Augen der Sonne darboten?
Ich blickte an mir herab: verschwitztes T-Shirt, fleckige Jeans, rissige Turnschuhe. Es war meine Minimalbekleidung, weniger ging nicht, aller Hitze zum Trotz. Nie und nimmer hätte ich mir einfach die Klamotten vom Leibe reißen können wie gerade gesehen. Dabei schrie meine Haut längst regelrecht nach Sonne und Wärme, ich hatte bereits am ganzen Körper Pickeln. In den Spiegel mochte ich schon gar nicht mehr schauen – selbst Jürgens Anblick im letzten Sommer musste angenehmer gewesen sein als meiner jetzt.
Zur käsigen Streuselkuchen-Haut kamen die Zotteln: Fettig und fransig hingen sie mir ins Gesicht. Beim Friseur ließ ich mir jetzt immer den biedersten Pisspott-Mittelscheitel-Schnitt verpassen, den man sich vorstellen konnte. Das Nasenfahrrad von Brille, das ich zudem seit einiger Zeit trug, machte die Kombination perfekt. Ich sah so unscheinbar, langweilig und scheiße aus, dass man mich einfach übersehen musste. Es schien tatsächlich zu funktionieren: In Schönhagen unternahm ich manchmal testweise Exkursionen Richtung Dorfkern, und nie erlebte ich es, dass Passanten sich nach mir umdrehten. Kein Mensch erkannte mich noch als den Nachbarjungen der Stützers und Rönnfelds.
Nur eins konnte meine neue Unsichtbarkeit ernsthaft in Gefahr bringen: Der starke Wunsch, zur Grünen Insel zu gehen. Bestimmt waren sie abends wieder alle dort versammelt, an Eisdiele und Mühlenteich, wie letztes Jahr. Zu gern hätte ich einen Blick riskiert, wenigstens ein einziges Mal. Aber das konnte ich vergessen; dort wäre meine Tarnung wohl doch aufgeflogen.
Schließlich wurde der innere Drang zu stark. Ich wischte alle Bedenken kurzerhand beiseite und machte mich auf den Weg. Den Kopf tief zwischen den Schultern schlich ich durch den Papenwisch, entschlossen, mich so nah wie möglich vorzuwagen. Jederzeit war ich darauf gefasst, notfalls zu verschwinden, in einen der Durchgänge zu flüchten, die auf Hinterhöfe oder zur Rückseite des Mühlenteichs führen. Selbst auf die Gefahr hin, dort von irgendwelchen fiesen Kläffern angefallen zu werden.
Ich kam in die winzige Gasse namens „Knüll“. Dies war das brenzligste Wegstück: Man konnte nirgendwohin ausweichen, wenn sie mir hier begegneten, war ich verloren. Meine Schritte wurden immer unsicherer und zögerlicher. Allmählich tauchte zwischen den Häusern das Menschengewimmel auf, das sich um diese Zeit immer vor der Eisdiele zusammenfand. Ein bisschen wollte ich noch weitergehen, bloß ein winziges Stück, wenigstens bis ihre Stimmen zu hören waren. Mir wurde vor Angst und Aufregung schwindelig; mein Blick begann sich zu verschleiern, ich sah schillernde Kreise…
Eine Bewegung hinter mir! Leute kamen durch den Knüll in meine Richtung, ein Pärchen. Beide trugen Sonnenhüte und knallbunte Bermudashorts, vor seiner Plauze baumelte eine teuer aussehende Kamera. Ich quetschte mich gegen die Wand, machte mich flach wie ein Blatt Papier. „Durchgang verboten, oder wie?“, fragte der Typ grinsend. Die beiden schoben sich an mir vorbei und traten auf die Grüne Insel hinaus, als gäbe es nichts Selbstverständlicheres. Ich blieb im Halbdunkel der Gasse zurück, mein Herz raste, ich schwitzte am ganzen Körper.
Ein paar Tage später kam mir ein neuer Einfall: Ich wartete bis Mitternacht, wenn die Straßenlaternen ausgingen. Im Dunkeln pirschte ich zum Stichweg, der von der Brentanostraße abzweigte. An seinem Ende erwarteten mich die bekannten Reihenhausblöcke ohne Zäune und Vorgärten. Seltsam, wie vertraut mir alles vorkam, obwohl ich so lange nicht hier gewesen war. Dann wurde das Haus der Sührings sichtbar – und die Spannung wuchs ins Unerträgliche.
Die Vorhänge des Fensters im ersten Stock links waren nicht zugezogen. Das fand ich merkwürdig, denn sie hatte mir erzählt, dass sie bei offenen Vorhängen nicht gut schlief. War sie verreist? Aber der Mann im Mond mit seiner Pfeife hing dort wie eh und je. Sein Gesicht zeigte das vertraute milde Lächeln. „Auch mal wieder hier?“, schien er mich zu begrüßen.
Plötzlich wurde im Nebenhaus das Küchenfenster aufgeklappt! Ich machte auf dem Absatz kehrt und flüchtete, als wäre eine Meute bissiger Hunde hinter mir. Erst zu Hause beruhigte ich mich wieder.
Das war sicher Frau Grundmann gewesen, die Nachbarin der Sührings. Sie litt an Schlafstörungen und tapste manchmal nachts im Haus herum. Gesehen hatte sie mich ziemlich sicher nicht, bei der Dunkelheit.
Trotzdem beschloss ich, Ausflüge wie den heutigen oder zur Grünen Insel in Zukunft lieber bleiben zu lassen.

























































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