Kapitel 11
Die Markthalle ist ein belebter Ort, den die Schüler nach der Schule gerne aufsuchen. Die Auswahl der Produktpalette ist riesig, die Einrichtung hochmodern und gemütlich. Unter all den Läden versteckt sich ein wahrer Schatz – ein kleines Lokal mit einer komfortablen und rustikalen Inneneinrichtung. Der Kaffee schmeckt hier vorzüglich, besser als irgendwo sonst in der Stadt. Auch die selbstgebackenen Kuchen und das Gebäck zergehen auf der Zunge. Dann ist da der hervorragende Service, denn die Kellner sind nett und zuvorkommend. Harmonie liegt in der Luft. Das gesamte Team agiert reibungslos und überträgt die positive Energie auf die Kundschaft. Auf Anhieb erkennt die Inhaberin ihre Stammkundin wieder und winkt Skyla freudig zu.
Unter freiliegenden Balken und neben vertäfelten Wänden ist schnell ein hübsches Plätzchen für einen Plausch gefunden. Nah an dem modernen Kaminbausatz, der Skyla an die alte Feuerstelle ihrer geliebten Oma erinnert, wo die Familie gern zusammenkommt und sich an der Wärme in kalten Wintertagen erfreut. Die dunklen Polster im Laden sind bequem und die dunklen Tische sind so poliert, dass die Gäste ihr Spiegelbild erblicken.
Es tut gut, sich wieder mit Lukas zu unterhalten. Er ist ein so anständiger Kerl, mit einem gesunden Menschenverstand. Sie schätzt seine ruhige Art. Ihr bester Freund unterscheidet sich von den lauten Jungs in ihren ihrer Klasse, die alle eine große Klappe haben und dann kneifen, wenn es darauf ankommt. Auch wenn Lukas sich ab und zu als kleiner Angsthase entpuppt, steht er zu seinem Wort. Bislang konnte sie sich immer auf ihn verlassen.
Als Lukas von seiner Arbeit erzählt, sticht Skyla etwas im Hintergrund ins Auge. Eine weitere Kreatur, die vor wenigen Augenblicken noch nicht anwesend war. Ein dunkler Schatten mit rotleuchtenden Augen und Klauen so lang wie ihre großen Küchenmesser. Gekleidet in einem langem Gewand aus Ruß und dunklen Rauch. Das Wesen schwebt hinter einer schmalen Frau, die allein einen Tisch besetzt. Bittere Tränen werden von ihrem Taschentuch aufgefangen, während eine dampfende Tasse vor ihrer Nase außer Acht gelassen wird. Zu beschäftigt wirkt die junge Dame mit ihrem Gefühlsausbruch. So wie sie das T-Shirt in ihren Händen knittert und wie sie bitterlich seufzt, wundert sich Skyla, warum sich keine Menschenseele um sie kümmert. Allein in Trauer. Umgeben von vielen Menschen und doch wird nur geschaut, statt sich nach ihr zu erkunden. Es ist die düstere Kreatur, die Skyla auf Abstand hält. Ein Wesen, das keinen freundlichen Eindruck macht. Der Fokus liegt auf der weinenden Dame, als ergötze es sich an dem Anblick. Ähnlich wie im Krankenhaus, als Skyla ihrer Hilflosigkeit bewusst wurde. Umgeben von Menschen, aber nicht einer sah die wahre Gefahr. Keiner mit Ausnahme von Milan. Zu mindestens behauptet er, ihren Schrecken zu kennen.
Was würde Milan unternehmen?
Die Anwesenheit des Schattens einfach erdulden?
Wohl kaum!
Und doch bleibt Skyla gepeinigt vom Schrecken der jüngsten Ereignisse. Ein genauerer Blick auf die Dame und Skyla schätzt sie um die dreißig Jahre. Die gewöhnliche Alltagskleidung wirkt in Mitleidenschaft gezogen. Auf der Jeans zeichnen sich Grasflecken ab und Skyla meint getrocknete Erde auszumachen, als habe sich die Dame durch die Wildnis gekämpft. Wer weiß, welche Hetzjagd sie bereits durchlebte. Wenn der Schatten genauso eine Freude am Jagen hat, wie die Kreatur aus der Tiefgarage, wird er sicherlich ebenso seine Spielchen mit seinem Opfer getrieben haben. Aber vielleicht mag sich das Ungetüm noch nicht gezeigt haben. Skyla will es für sie hoffen. Milan wandelte bis vor Kurzem noch in der Gegend, daher besteht Hoffnung, dass er sich diesem Fall widmen kann.
Immer aufs Neue driften die Gedanken ab. Immer wieder zu Milan. Unbegreiflich in Anbetracht der ganzen Unannehmlichkeiten, wofür er allein verantwortlich ist. Ein Blick hinauf zeigt, dass ihre Abwesenheit aufgeflogen ist. Skyla vergaß ihren Kindheitsfreund und fährt sich mit den Fingern sichtlich besorgt durch die wilde Mähne. Wie naiv sie doch sein konnte, zu glauben, aufatmen zu können und den Alptraum hinter sich zu haben. Dieser Geisterexperte hat sich geirrt, aber gewaltig. Diese schrecklichen Funde müssen enden, sonst leidet auf Dauer ihre Psyche darunter. Ein Blick auf ihre zittrigen Hände ruft ihr Milans Worte ins Gedächtnis. Skyla hat die Energie eines Geistes an sich genommen.
Nur, wie habe ich dies angestellt?
Das lange Starren bleibt nicht unbemerkt, denn der dunkle Schatten dreht seinen Kopf in ihre Richtung, woraufhin Skyla vom Stuhl aufspringt. Mit angehaltenem Atem und dem beständigen Gedanken an eine Flucht. Die einzige Alternative, um zu überleben. Außer der Trick wie im Park funktioniert erneut, aber darauf will sie sich nicht verlassen.
„Ist alles gut mit dir, Skyla?“
Lukas klingt besorgt und doch ist sie nicht bereit, den Blick von der Bedrohung abzuwenden. Die Aura der Kreatur wirkt düster und verschlingend. Damit unterscheidet sich der Schemen von dem Wesen aus Wind. Der Stuhl knarzt, als sich Lukas zur Seite dreht. Angespannt wie sie ist, reagiert sie auf laute Geräusche und schwenkt panisch den Kopf hinüber. Woraufhin sie bemerkt, dass Lukas ihrem Blick folgte. In Richtung des Geistes. Doch der ratlose Ausdruck zeigt ihr, dass ihr Freund das Wesen nicht erblickt. Es mag ihr widerstreben und doch hält sie es für ratsam, besser nicht aufzufallen. Daher gönnt sich Skyla einen tiefen Atemzug und setzt sich langsam wieder hin. In der Hoffnung, der Schatten ignoriert ihre Wenigkeit. Auch wenn die beiden Blickkontakt hatten, besteht die Möglichkeit, dass sie noch nicht aufgeflogen ist. Je nachdem, wie intelligent das Wesen ist, könnte es Verdacht schöpfen. Aber vielleicht müssen erst andere Bedingungen geknüpft werden, um interessant zu werden.
Das Stirnrunzeln und die Skepsis in Lukas‘ Blick sprechen für sein Misstrauen. Auf die Schnelle muss eine Ausrede her.
„Eine Spinne, ich habe mich nur erschrocken.“
Sie setzt ein verzweifeltes Lächeln auf, womit sie ihren Kindheitsfreund zum Schmunzeln bringt.
„Du bist das taffste Mädchen, was ich kenne, und du hast Angst vor Spinnen? Irgendwie süß.“
Für gewöhnlich würde sie solch eine Aussage nicht auf sich beruhen lassen, schließlich hat sie ein Image zu wahren, aber in Anbetracht der Gefahr gehen ihr die Sprüche aus. Um ihrem Freund entgegen zu kommen, will sie das eigentliche Gespräch ins Rollen bringen. Lukas berichtet zu selten von der Arbeit. Die Thematik scheint ihn zu beschäftigen. Selten spricht er über seine Sorgen. Nicht mit jedermann. Ihr scheint er zu vertrauen und es ist nur gerecht, für ihn da zu sein, nachdem er so lange bangen durfte, ob sie überhaupt zu der Verabredung erscheint.
„Also dein Kollege Ben. Was ist mit ihm?“
Skyla hätte es wissen müssen, ihr Kindheitsfreund überspielt ihr seltsames Verhalten nicht einfach. Sein Starren erweist sich als Prüfung. Lukas zögert bewusst. Sein strategischer Zug, um an die Wahrheit zu gelangen. Für gewöhnlich lässt sich Skyla wenig davon beeindrucken, denn sie kann so stur wie ihre Mutter sein. Aber mental angeschlagen fürchtet sie sogar eine Niederlage. Die unverblümte Wahrheit, denn Lügen entlarvt er für gewöhnlich und Skyla zweifelt, dass ihr eine List gelingen wird. Dennoch will sie den Versuch starten, aber ehe der Fall eintrifft, führt Lukas seine Erzählung fort. Dabei wagt Skyla einen Blick hinauf zu der Kreatur. Ein Fehler, wie sich zeigt. Denn damit liefert sie dem Wesen die Bestätigung, dass sie es wahrnehmen kann.
Die Augen weiten sich, als sich der Schatten in Bewegung setzt. Ausgerechnet in ihre Richtung. Geräuschlos und extrem schnell gleitet das Wesen über den Boden hinweg. Wie es scheint, war auch das Wesen aufmerksam und am Beobachten, denn es verharrt direkt hinter ihrem Freund. Das Monster legt seine Klauen um Lukas‘ Kopf, der von allem nichts bemerkt. Die Furcht um sein Wohlergehen ist groß, denn ihr Kindheitsfreund ist der Mensch, der ihr Halt im Leben gibt. Für ihn würde sie sterben. Also wappnet sich Skyla innerlich gegen die Bestie. Sie fasst Mut und bereitet sich darauf vor, nach dieser Kreatur zu greifen. Wie zu Zeiten der paranormalen Sichtungen fällt die Kälte über Skyla her, anscheinend ein Vorbote für solche Erscheinungen.
Bevor Skyla in Aktion treten kann, betrachtet sie bleich, wie die Klauen innehalten. Nun entstehen Kratzer auf ihrer Tischseite, die Buchstaben formen. Obwohl die Hände der Kreatur eisern bei Lukas verharren.
Bleib ihr fern! Sie gehört mir!
Mit ihr meint das Wesen sicherlich die unglücklich wirkende Frau. Also hat es kein Interesse an ihnen, solange Skyla es nicht stört?
Da sie um Lukas fürchtet, nickt sie dem Wesen schweren Herzens zu. Der Geist zerstreut sich damit in alle Winde und zurück bleiben dunkle Rauchfäden und Gewissensbisse. Das Wesen materialisiert sich neben dem Opfer und auch von der Botschaft fehlt jede Spur. Ihr bleibt das Herz jedoch stehen, als eine Hand nach ihrem Arm greift.
Zum Glück handelt sich nur um Lukas, der sie bittet: „Rede mit mir, Skyla. Was ist denn los?“
Die Ungeduld steht ihrem Freund ins Gesicht geschrieben, aber Skyla hat überhaupt keine Ahnung, wie sie ihm ihre Lage erklären soll.
Auf ihn wirkt ihr Verhalten mit großer Sicherheit seltsam und verstörend. Ihr labiler Zustand beschämt sie zutiefst. Auch wenn Lukas ihr bester Freund ist, kann sie ihm nicht die Wahrheit sagen. Ihn anzulügen fällt Skyla schwer, doch ihre Ehrlichkeit ist in dieser Situation keine Option. Lukas wird eine schnell gewählte Lüge sofort erkennen. Hinzu kommt, dass sich Skyla in seiner Anwesenheit blamiert. Die Flucht ist die bessere Option. Allein, um sich nicht zu verhaspeln.
„Verzeih mir, es war dumm. Ich hätte gar nicht hierher kommen dürfen. Entschuldige mich bitte.“
Völlig kopflos erhebt sich Skyla und ignoriert sein Wirrwarr an Fragen. Sie eilt hinaus aus dem Laden. Raus der Markthalle. Ihr Tempo und die ansteigende Panik machen sie zum Mittelpunkt der Menschenmasse, woraufhin sich Skyla schnellen Schrittes verkrümelt. Nahe einer Bank abseits des Gedrängels pausiert sie. Eigentlich will sich Skyla setzen, doch ihr Fluchtinstinkt rät ihr davon ab. Sichtlich besorgt hält sie nach der bösartigen Kreatur Ausschau, aber zum Glück fehlt von dieser jede Spur.
Ein paar Sonnenstrahlen wärmen Skyla tröstend und vertreiben sämtliche Kälte, die das dunkle Wesen mit sich brachte. In ihrem Kopf herrscht solch ein Durcheinander, dass sie erst mal Zeit damit verbringt, ihre wirren Gedanken zu sortieren.
Was hat das alles nur zu bedeuten? Milan sprach von einem bösen Geist. Also ist es wahr? Warum passiert mir das nur?
Als ihre Beine drohen nachzugeben, entscheidet sich Skyla, doch Platz auf der Parkbank zu nehmen. Die Geister reagieren auf sie und das kann auf Dauer gefährlich werden.
Das Sorgenkind versinkt so sehr in Gedanken, dass sie Lukas gar nicht kommen hört. Ihr bester Freund setzt sich neben ihr auf die Bank und lässt ihre Tasche auf ihren Schoß fallen.
Dabei lächelt er sie amüsiert an. „Wo bist du nur heute mit deinem Kopf, Skyla? Da lässt du einfach deine Tasche zurück.“
Erschrocken blickt sie auf.
Oh verdammt!
„Danke.“
Es ist mehr ein Flüstern, das über ihre Lippen geht.
Skyla könnte sich selbst ohrfeigem, als sie ihre schwarze Tasche mit all den vielen bunten Buttons und Aufnähern verwundert betrachtet.
Misstrauisch scannt Lukas sie nach Hinweisen ab, die ihm verraten können, was mit Skyla nicht stimmt.
„Wusstest du, dass sich deine Mutter bei mir gemeldet hat?“
Bewusst lässt er die Frage im Raum stehen. Skyla seufzt erschüttert. Es kam nie zur Sprache, doch sie ahnte, dass sich ihre Mutter bei ihm und sicherlich bei Lukas´ Vater nach ihr erkundigte.
„War doch irgendwie zu erwarten!“
Unbewusst wählt sie einen bissigen Ton. Immer dann, wenn ihre Mutter sich in ihr Leben einmischt. Skyla gesteht, dass sie viele Probleme verursacht, was dafür sorgt, dass Mutter und Tochter gerne streiten. Bei Mutter Kacie trifft Skyla oft auf Unverständnis. Einmal bekam sie sogar die Sorgen ihrer Mutter zu hören, als sie sich an ihren Vater wandte und ihre Tochter als gewalttätig bezeichnet. Dabei geht es oft um Notwehr und meist um Lukas. Alles nur um ihn vor der Schikane zu schützen. Denn ihr Kindheitsfreund gerät gerne in die Fänge eifersüchtiger Leute, die seine ruhige Art nicht ausstehen können.
„Ab und zu kehrst du abends nicht heim, aber meist meldest du dich bei deinen Eltern am nächsten Morgen.“
Lukas kennt sie zu gut und doch mag Skyla die Tatsache unkommentiert stehenlassen. Anscheinend wird er nicht schlau aus ihrem Verhalten. Denn er steckt viel Hoffnung in seine Frage. „Erzählst du mir davon?“
Lukas wird nicht aufgeben und sich irgendwoher seine Antworten holen. Ein Anruf bei ihrer Mutter reicht aus, um die Sache mit der Polizei und dem Krankenhaus in Erfahrung zu bringen.
Deshalb berichtet Skyla ihm nur die halbe Wahrheit: „Hör zu, vorgestern Abend habe ich auf den Nachhauseweg eine Leiche gefunden. Das hat mich ganz schön mitgenommen.“
Seine Augen weiten sich. Ein gutes Zeichen. Denn das heißt, ihre Mutter war diskret. Sicherlich erkundigte sich Lukas bei ihrer Mutter über ihre Rückkehr und hinterfragte ihr Fehlen. Für gewöhnlich legt Mutter Kacie alle Fakten offen. Zum Glück nicht dieses Mal. Erschrocken hält Lukas Ausschau nach Indizien, die auf einen üblen Scherz hindeuten können. Da Lukas nichts findet, legt sich seine Stirn in ein Meer aus Sorgenfalten. Sicherlich baut er in seinem Kopf eine Verbindung zu ihrem verwirrten Zustand und dem Fund auf, denn so tickt ihr bester Freund. Er studiert die Menschen um sich herum und versetzt sich in ihre Köpfe.
Schon im nächsten Moment handelt Lukas und schließt Skyla in eine liebevolle Umarmung. Dabei hat sie sich gegen einen Haufen Fragen gewappnet. Hiermit rechnete Skyla am wenigsten. Die beiden Freunde schweigen sich zwar die nächsten Minuten an, aber seine Nähe spendet ihr Trost. Allein in seinen Armen zu liegen und zu wissen, dass Skyla gerade nicht allein ist, lässt sie die bösen Geister für einen Moment vergessen.
Das schöne Wetter lockt die beiden Freunde wenig später zur Flusspromenade, von wo sie ungestört den Schiffsverkehr verfolgen können. Skyla genießt den Wind, der ihr um die Ohren weht. Es sind Orte wie diese, die sie zu schätzen weiß. Fern von dem Stadtlärm und der Hektik. Lukas übt sich in Geduld. Er bombardiert sie zuerst mit keinerlei Fragen. Stattdessen gibt er ihr Zeit, als hoffe er, dass Skyla ihm aus eigener Kraft die Einzelheiten von dem Vorfall erzählt. Wie bei den Beamten spricht sie mit äußerster Vorsicht, was ihr bei ihrem besten Freund gar nicht so leicht fällt. Sie genießt sein Vertrauen und er verabscheut Lügen genauso sehr wie sie. Skyla weiß, wie nachtragend er sein kann und es fühlt sich falsch an, nicht ganz ehrlich mit ihm zu sein.
Am Ende ihrer Erzählung endet der Welpenschutz jedoch, dann verarbeitet Lukas ihre Sicht und die Analyse beginnt. Der Hobbydetektiv – wie sie ihn gerne mal nennt – ist scharfsinnig und wird schnell misstrauisch. Wo andere längst abnicken, hinterfragt Lukas jedes Detail, solange Skyla nicht dicht macht. So wie auch in diesem Fall, wo seine nie enden wollenden Fragen auf sie einprasseln, bis Skyla fast am Ende ihres Lateins ist. Es wird immer schwieriger, ihm die komplizierten Details vorzuenthalten. So passiert es, dass ihr Tonfall zickiger klingt als beabsichtigt. Nichts, was Lukas abschreckt. Dieses kleine Verhör unter Freunden dient zwar allein dazu, sie besser zu verstehen, und doch spürt Skyla seine Enttäuschung. Er ist nicht dumm und wird wissen, dass sie etwas verschweigt. Aber zum Glück belässt Lukas es am Ende dabei.
Das nächste Treffen ist ebenfalls organisiert, denn die beiden Freunde warten schon lange auf einen Film und nun endlich schafft es dieser auf die Leinwand. Trotz der Unannehmlichkeiten freut sich Skyla auf den Kinobesuch. Es gibt keine bessere Begleitperson als Lukas, er analysiert die Handlung bis ins kleinste Detail und vertieft sich mit Freunden in die Thematiken der Geschichte. Mit niemand kann sie so gut über ihre Hobbys reden wie mit ihm. Ihr Kindheitsfreund ist in ihren Augen ein Diamant unter all den Kieselsteinen. Ein kostbarer Freund, den sie niemals verlieren mag. Lukas ist wie ein großer Bruder, den sie sich immer gewünscht hat. Die beiden gehen durch dick und dünn, meistern zusammen dunkle Zeiten und erfreuen sich an den gemeinsamen Momenten.

















































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