Alles Rund um die Alisazza Engel

Was sind Alisazza Engel?
Grob gesagt sind Alisazza-Engel die Engel des Hochgottes Alisazza Iriel Garilenas und seine Armee gegen die Leere, die versucht, das Sein zu verschlingen. Anders als gewöhnliche Engel haben diese Engel keine gefiederten Flügel und sehen nicht gerade so aus, wie man sich Engel vorstellt, sondern vielmehr wie eine Mischung aus einem Menschen und einem Eisdrachen. Warum das so ist, erfahrt ihr vielleicht eines Tages. Die Alisazza-Engel gliedern sich in Legionen und erhalten bei ihrer Wahl der Legion die zu der Legion gehörenden besonderen Fertigkeiten. Zudem besitzen die Engel weitere interessante Fertigkeiten, wie zum Beispiel die Tarngestalt. Im Gegenzug können Engel jedoch nicht direkt Lügen oder ein Wesen hinterrücks ermorden, da sie dem Licht geweiht sind.
Die Alisazza Engel
Ein Engel sieht in seiner eigenen Gestalt aus wie eine Mischung aus Mensch und Eisdrache (menschlicher Körper, Schwingen, Schweif und Ohren eines Drachens). Zudem haben sie eine Drachengestalt, welche sie annehmen können. Die körperlichen Merkmale eines erwachsenen Engels sind blaues Haar (sofern nicht gefärbt oder gebleicht sind), blaue oder grüne Augen, in denen ein Leuchten zu sehen ist, weiße Haut, schlanke bis normale Figur und eine Körpergröße von 1,7 bis 2 Metern (von Kopf bis Fuß gemessen, Flügel werden dabei ignoriert).
Engel in Engelsgestalt brauchen keine Nahrung zu sich zunehmen. Einfaches Wasser (bevorzugt Eiswasser) reicht völlig, um ihren Körper in Takt zu halten, dennoch essen Engel gerne. Sie kennen so gesehen nur Durst und keinen wirklichen Hunger in ihrer Engelsgestalt. Dafür kennen sie aber Appetit und etwas zu Essen stärkt die psychische Stabilität. Daher wird ein Engel nicht Nein zu einer angebotenen Mahlzeit sagen, aber auch nur dann, wenn genügend Essen für alle vorhanden ist. Selbst wenn Nahrung im Überfluss vorhanden ist, weiß ein Engel sich zu mäßigen und würde sich nicht überfressen. Denn ein Überfressen würde die Engel schwächen und das dürfen sie sich nicht erlauben. Schließlich könnte jederzeit eine Leerekreatur auftauchen und mit übervollem Bauch ist schlecht kämpfen. In ihrer Tarngestalt jedoch kennen sie Hunger und benötigen Nahrung.
Die Engel und die Wahrheit
Die Engel Alisazzas können nicht direkt lügen, jedoch sind sie Meister der Rhetorik und können damit die Wahrheit so beugen, dass sie indirekt lügen können. Zum Beispiel kann ein Engel den Satz „Der Himmel ist grün.“ nicht über die Lippen bringen. Dem Engel würden die Worte im Halse stecken bleiben, jedoch kann der Engel diesen Satz sagen, wenn er jemanden zitiert oder rhetorisch umändert, zum Beispiel: „Ich behaupte, dass der Himmel grün ist.“ Da eine Behauptung nicht zwangsweise wahr sein muss, kann der Engel dies sagen. Ausnahme ist, wenn der Engel gleich einem Schauspieler eine Rolle annimmt, dies fällt nicht unters Lügen. Das ist vor allem notwendig, wenn sie in Tarngestalt unterwegs sind. Die Wahrheit sagen zu müssen, stellt die Engel vor eine weitere Herausforderung, wenn sie unerkannt bleiben sollen. Jedoch gibt es Ausnahmen für diese Regel: die Engel, in deren Adern Schattenblut fließt und die zweite Persönlichkeit der 4. Legion.
Das mentale Netzwerk der Engel
Jeder Engel ist untereinander in einem mentalen Netzwerk verbunden. Dies Netzwerk kann man sich als Sternenkarte vorstellen, wo jeder Engel ein Stern auf nachtblauem Hintergrund darstellt (Für die, die es genau wissen wollen: RGB-Farbcode 0,0,35). Ändert der Engel seine Position, ändert auch der Stern seinen Standort auf der Karte. Der eigene Stern befindet sich dabei immer genau im Zentrum. Dieses Gegenwartsspüren erlaubt es den Engel ungefähre Informationen über den Standort eines Engels zu erlangen. Bei der passiven Nutzung des Gegenwartsspüren ist der „Blick“ ins Netz unscharf, das heißt dass der Engel zwar wahrnimmt, dass sich ein Engel in der Nähe aufhält, aber er keine genauen Informationen über diesen hat. Bei aktiver Nutzung des Gegenwartsspüren wird der „Blick“ scharf, das heißt der Engel erlangt Informationen über den anderen Engel. Je genauer der Blick, desto mehr Informationen kann der Engel erhalten. Doch je genauer sich der Engel aufs mentale Netz konzentriert, desto weniger nimmt er seine eigene Umgebung wahr. Die Karte ist begrenzt, sodass man nur Engel wahrnehmen kann die in einer bestimmten Distanz zu einem selbst sind. Über dieses mentale Netzwerk kann man mental Kommunizieren, Bilder und Sinneswahrnehmungen teilen und Informationen über den eigenen Zustand preisgeben. Die Kommunikation ist unter einzelnen oder mehreren Engeln möglich. Es obliegt der Höflichkeit „anzuklopfen“ bevor man ein mentales Gespräch beginnt. Dieses Anklopfen ist wie ein Anstupsen oder Anpingen und signalisiert dem Engel, dass ein anderer Engel mit ihm sprechen möchte. Erst wenn der andere das Anpingen erwidert, kommt eine Verbindung zu Stande. Man kann es mit einer Telefonanrufannahme vergleichen. Auch ist es einem Engel möglich sich selbst komplett vom mentalen Netzwerk abzuschotten. Dabei wird der ansonsten weiße Stern im Netzwerk tiefrot und lässt nur noch die Information über den ungenauen Standort zu. Quasi, das „Bitte nicht stören“-Schild für alle anderen Engel. Wobei zu erwähnen ist, dass die Sterne von Kindern und Jugendlichen Türkis sind und erst mit den Jahren heller werden bis sie mit 100 Jahren völlig weiß sind. Stirbt ein Engel endgültig, fühlt es sich für die anderen Engel in der Reichweite an, als ob einer gewaltsam aus dem Netzt gerissen wird. Diese Erschütterung ist nicht angenehm und erschüttert den Geist eines Engels, wenn dieser nicht mit dem Tod eines anderen Engels rechnet. Sprich, vor dem Kampf bereiten sich die Engel mental darauf vor, dass dies passiert und daher sind sie gegen Auswirkungen der Erschütterung immun. Wer jedoch Blutsverwandt ersten Grades mit dem Verstorbenen ist, der spürt die Erschütterung egal wo er sich gerade im Iriel befindet, unabhängig von Reichweite und Distanz.
Die Tarngestalt der Engel
Die Engel können ihre Gestalt ändern, um sich als ein Mitglied einer der dominanten Rassen einer Welt ausgeben zu können. Diese sogenannte Tarngestalt ist individuell und keine Imitation einer vorhandenen Person. Die Engel können Alter, Statur und Geschlecht ihrer Tarngestalt bestimmen, wobei sie jedoch nicht in der Lage sind Säuglinge, Kleinkinder oder extrem körperlich beeinträchtigte Greise darzustellen. Dieses liegt darin begründet, dass zum Annehmen der Tarngestalt bei jedem Engel die DNA jeder Spezies vom Modell eines gesunden, adoleszenten Wesens hinterlegt ist – lediglich Geschlecht und Alter kann angepasst werden, Reifestufen können nicht gebrochen werden. So kommt es, dass – wenn ein Engel die Gestalt eines Kindes annimmt – diese Tarngestalt trotz der entsprechenden Körpergröße und Ausprägung der Geschlechtsmerkmale (diese verändern sich bekanntlich während der Pubertät) Gesichtsform und Körperbau eines Erwachsenen annehmen. So kommt es gerade bei ungeübten Gestaltwandlern vor, dass diese die Gestalt eines Erwachsenen in Kindesgröße annehmen. In der Tarngestalt können Engel nicht fliegen, haben aber alle ihre anderen Fähigkeiten als Engel zur Verfügung. Das heißt, auch wenn ein Engel die Tarngestalt eines Schulkindes hat, hat er die Stärke von einem Engel. Sollte der Engel seine Tarngestalt anpassen wollen, sprich zum Beispiel Alter ändern, muss er vorher in seine Engelsgestalt zurück, bevor er die neue Tarngestalt annehmen kann. Das Ziel der Engel ist es unerkannt zu bleiben und nicht als Engel aufzufallen. Je nach Situation passt der Engel sein Äußeres an und kann so unerkannt seiner Mission folgen. Ein zu großes Auffallen als Engel hat unangenehme Konsequenzen für den Engel (siehe Alisazzas Gnade). Die Tarngestalt stellt eine Transmutation dar, was bedeutet der komplette Organismus passt sich der Tarngestalt an. Was zur Folge hat, dass Engel wirklich zu einem Elfen, Menschen, Ork usw. körperlich transmutieren. Jedoch behalten die Engel ihr natürliches Wesen bei, weshalb sie in der Lage sind ihre Fähigkeiten zu bewahren.
Die Drachengestalt der Engel
Wie bereits erwähnt, können die Engel sich in ihre Drachengestalt begeben und somit optisch zum vollwertigen Eisdrachen werden. Als Drache sind sie maximal 10 Meter hoch (ohne Flügel gemessen) und sind damit ungefähr so groß wie ein kleines Haus mit Erd- und einem Obergeschoss und Dach.
Engel und das Träumen
Grundsätzlich kann jeder Engel, wie auch jeder Sterbliche, Träumen, das Klarträumen lernen sie jedoch erst, wenn sie ihren Grundwehrdienst in der 3. Legion ableisten. Doch auch in dieser Zeit können sie ohne die Hilfe ihres Ausbilders nicht in die Träume anderer Wesen oder die alle Träume verbindende Traumwelt überwechseln. Wechselt ein Engel nach seinem Wehrdienst nicht in die 3. Legion, so wird er das Klarträumen relativ schnell wieder verlernen. Ein Engel, welcher der 3. Legion angehört, erlernt zugleich jedoch auch eine besondere Meditationstechnik, mit welcher er sich von der Traumwelt fernhalten kann, sodass in dieser Zeit das Unterbewusstsein Erlebnisse verarbeiten kann. Ein Engel der dritten Legion ist verpflichtet, diese Technik in regelmäßigen Abständen anzuwenden, um seinen Geist und Verstand zu schützen.
Die Anatomie und Physiologie der Engel
Anatomisch gesehen ähneln die Alisazza-Engel den meisten humanoiden Wesen: Grundlegend betrachtet sind sie aufrecht gehende, hochgewachsene und geflügelte Wirbeltiere.
- A) Allgemeine Merkmale
Der durchschnittliche Engel erreicht eine Körpergröße von 180 bis 200 cm und ein Gewicht von 75 bis 100 kg. Die Spannweite der ledrigen Flügel beträgt 3-4 Meter. Der Schwanz weißt eine durchschnittliche Länge von ca. 100 cm auf.
- B) Skelett
Das Skelett eines Engels besteht wie das der meisten Humanoiden aus Kalk, wobei die Knochen eines Engels mit zunehmendem Alter nicht porös werden, stattdessen bleiben sie flexibel und widerstandsfähig. Der Knochenauf- und -abbau bleibt bei den Engeln stets im Gleichgewicht, während der Aufbau bei alternden Wesen mit der Zeit ab, der Abbau jedoch zunimmt. Das Knochenmark ist in der Lage Stammzellen zu produzieren, welche sich in Abhängigkeit davon, was für Zellen benötigt werden, spezialisieren. Durch diese besondere Fertigkeit der Zellen können selbst innere Organe nachwachsen, solange das Gehirn intakt ist.
1) Torso und Rumpf
In der Grundlage gleicht der Rumpf eines Engels dem anderer humanoider Wesen, weist hierbei jedoch folgende Besonderheiten auf: Das Eigelenk auf den Schulterblättern (beidseitig leicht zur Wirbelsäule hin versetzt), Drachenschwanz mit knöchernem Innenskelett als Verlängerung der Wirbelsäule, sowie verbreiterte Rippenknochen, welche einen besseren Schutz für die inneren Organe im Torso bieten.
2) Extremitäten
Neben den Flügeln und dem Schwanz verfügen gesunde Engel über je ein Paar Beine und Arme, welche in Füßen oder Händen enden. Der grobe Aufbau dieser gleicht den anderer humanoiden Wesen. Diese Extremitäten mögen schlank und grazil – vergleichbar mit einer Großkatze – erscheinen, aufgrund der muskulären Besonderheiten weisen sie jedoch eine starke potentielle Energie (Kraft) auf. Nachdem der gesamte Körperaufbau des Engels auf den steten Kampf ausgelegt ist, sind die Muskeln bereits für einen hohen Trainingsstand ausgelegt, weshalb selbst ein austrainierter Zustand nicht zu einer Verdickung der Muskelfasern führt. Somit lässt sich der Trainingszustand nur schwer an Äußerlichkeiten festmachen – am ehesten kann man dies jedoch noch daran erkennen, dass ein untertrainierter Engel sehr ausgemergelt und dürr erscheint.
3) Flügel
Die Flügel bestehen aus einem Stützskelett, einer dünnen, jedoch kraftvollen Muskulaturschicht und der lederartigen Flügelhaut. Das Skelett ist mittels eines Eigelenks am Schulterblatt angesetzt, diese Verbindung stellt das untere Flügelgelenk dar. Bei dem oberen Flügelgelenk handelt es sich hingegen um ein Scharniergelenk, welches das Auffächern der Flügel erlaubt. Bei dem Stützskelett handelt es sich um schmale, flache Röhrenknochen/ Hohlknochen, welche einen erhöhten Kalkgehalt aufweisen, in dem sich auch die hohe Stabilität begründet. Die Haut ist mit unzähligen kleinen Schuppen besetzt, welche lediglich unter einem Elektronenraster-Mikroskop sichtbar gemacht werden können. Aufgrund der vielen Bewegung schleifen sich die Schuppen gegenseitig immer wieder glatt, wodurch sich die Flügelhaut ähnlich wie Seidenstoff anfühlt.
4) Drachenschwanz
Der Drachenschwanz besteht aus einem knöchernen Innenskelett, einer stark ausgeprägten Muskulatur. Er ist von Haut umgeben, welche schuppenbedeckt ist. Das Innenskelett ist eine Fortsetzung der Wirbelsäule und besteht aus konisch geformten, stetig kleiner werdenden Wirbelknochen. Diese knöcherne Struktur verleiht ihm seine hervorragende Beweglichkeit. Der muskuläre Aufbau ähnelt dem einer Schlange, was zu einer willkürlichen Steuerbarkeit des Schwanzes führt. Der Schwanz tritt oberhalb des Gesäßes aus – dort, wo bei einem schwanzlosen Humanoiden das Steißbein zu finden ist. An dieser Stelle geht die Haut nahtlos in die Schuppenstruktur über. Zwar mag es erscheinen, dass der Schwanz von nur wenigen großen Schuppen besetzt ist, jedoch ist dies eine Täuschung. Tatsächlich handelt es sich – ähnlich wie bei den Flügeln – um eine Struktur von unzähligen kleinen Schuppen. Dieses hat zur Folge, dass der Drachenschwanz in seiner Beweglichkeit weniger eingeschränkt wird, die Schutzwirkung der Schuppen jedoch verbleibt. Auch kann der Schwanz bedingt zum Greifen eingesetzt werden, jedoch ist diese Eigenschaft aufgrund des fehlenden Tastsinns eher grobmotorischer Natur.
- C) Muskulärer Aufbau
Der makroskopische, wie auch mikroskopische Muskelaufbau der Engel ähnelt stark den anderer humanoiden Wesen: Auf Zellebene besteht er aus den Muskelfasern, einer mehrkernigen Zelle, die zwischen weniger als 0,1 und 50 cm Länge bei einer Dicke zwischen 0,01 und 0,2 mm aufweisen können. Die Muskelfasern bündeln sich in Muskelfaserbündeln; mehrere Muskelfaserbündel wiederum bilden zusammen den eigentlichen Muskel. Der eigentliche Unterschied zwischen Engeln und anderen Wesen besteht hierbei darin, dass die Muskelfasern bei den Engeln teilbar sind und somit nachwachsen können; auch können die Zellen die Energie aus dem Blut in Kraft umsetzen, wodurch sich die höhere Muskelkraft der Engel erklärt.
- D) Organe
1) Sinnesorgane
1.1) Nase: Wie bei den meisten humanoiden Wesen dient die Nase der Aufnahme von Atemluft und der Sinneswahrnehmung von Gerüchen. Sie unterscheidet sich funktionell von der der meisten humanoiden Wesen: Sie weist mehr Geruchszellen als die der Homo Albae (elfenartige), Homo Sapiens (menschartige) oder Homo Nani (z.B. Zwerge, Halblinge), jedoch weniger als die verschieden Arten der Homo Animalis (tierartige) auf.
1.2) Augen: Auffällig sind die strahlend blauen Augen der Engel, welche von einem inneren Licht erfüllt zu sein scheinen. Die Quelle dieses Strahlens ist, wie auch sein Zweck, bisher nicht bekannt. Ähnlich wie ein Adler können die Engel mit ihren Augen auch weit entfernte Objekte präzise wahrnehmen, was besonders bei der Suche nach Objekten oder Wesen aus großer Höhe seinen Nutzen erweist.
1.3) Zunge: Die Funktion und das Aussehen der Zunge entspricht dem anderer humanoider Wesen: Sie dient der Wahrnehmung der Geschmackgrundrichtungen und spielt eine wichtige Rolle bei der Sprachbildung. Die Zunge ist, ebenso wie die Mundschleimhaut, pigmentiert und wirkt deswegen rosa. Die Lippen dagegen haben eine hautfarbene (hauptsächlich bei männlichen Engeln) bis blaue (hauptsächlich bei weiblichen Engeln) Färbung.
1.4) Ohren: Auffällig sind die Drachenohren der Engel, welche nach vorne hin in einen Dornfortsatz enden. Knapp hinter diesem Dorn sind die Ohren am Kopf angewachsen. Das Ohr erstreckt sich von dort nach hinten und ist mit winzigen Schuppen besetzt (ähnlich den Schuppen von Flügeln und Drachenschwanz). Dieser Ohrlappen kann willkürlich leicht bewegt werden. Die Bewegung hierbei ist entweder zum Kopf hin oder vom Kopf weg. Der maximale Winkel, in welchem der Ohrlappen vom Kopf absteht, beträgt 45°. Hinter dem Ohrlappen befindet sich der Ohreneingang, welcher zu den üblichen Gehörgängen führt. Das Innenohr ist wie bei anderen humanoiden Wesen ausgebildet, jedoch deutlich empfindlicher, weshalb der Ohrlappen der Regulation dient. Ist die Umgebung sehr laut, so legt der Engel seine Ohrenlappen an, wodurch er die Lautstärke reduzieren, jedoch noch alles wahrnehmen kann. Lauscht ein Engel, so bringt er die Ohrlappen in den maximalen Abstellwinkel von 45°, um die Schallaufnahme zu maximieren.
1.5) Haut: Die Haut ist das größte Sinnesorgan und für den Tastsinn verantwortlich, weißt jedoch noch mehr Funktionen auf: Sie bildet ein schützendes Gewebe, welches das Innere des Körpers von der Umgebung getrennt hält. Bei den Engeln sorgt sie auf dafür, dass die Kälte des Blutes nicht von der Außentemperatur beeinflusst wird. Am gesamten Körper enthält die Haut Schweißdrüsen, durch die entsprechende Verdunstungskälte bei starker körperlicher Betätigung oder extrem hohen Außentemperaturen (über 60° C) wird ein Überhitzen der Engel verhindert. Direkt unter der Haut befindet sich eine Fettschicht, welche zum einen kälteisolierend, zum anderen jedoch auch schützend fungiert. Aufgrund der Kälte des Blutes wirkt die Haut der Engel stets kühl.
2) Innere Organe
Die inneren Organe sind jeweils durch eine Fettschicht voneinander getrennt, welche in Notzeiten als Nährstoffreserve dienen kann, gleichzeitig aber auch eine weitere Schutzfunktion der lebenswichtigen Organe einnimmt. Auch hilft sie, die Temperatur im Körperinneren auf einem konstanten Niveau zu halten und die wärmeproduzierenden Organe von den anderen isoliert. Aufgrund des fehlenden Hämoglobins im Blut sehen die Organe blass und tot aus. Nachdem innere Organe nach der Entnahme binnen kürzester Zeit zu Schnee zerfallen, ist eine Konservierung dieser nicht möglich. Aufgrund ihres besonderen Zellwachstums können innere Organe stets nachwachsen, solange das Gehirn intakt ist.
2.1) Gehirn
Das Gehirn ähnelt dem der anderen humanoiden Wesen. Es besitzt keine anatomischen Anzeichen, dass sich das Gehirn der Engel von dem anderer Wesen unterscheidet. Jedoch wird vermutet, dass die Engel mehr als nur die für Menschen typischen 10% benutzen bewusst benutzen können und daher fähig sind, ein mentales Netzwerk untereinander aufrechtzuerhalten.
2.2) Atemorgane
Engel müssen, wie jedes andere Wesen auch, ebenfalls atmen, um ihren Körper intakt halten zu können. Jedoch ist ihre Atmung effizienter als die der anderen humanoiden Wesen, weshalb sie weniger Atemzüge pro Minute benötigen. Unter Wasser bedienen sich die Engel ihrer Magie, um ausreichend Sauerstoff im Körper zu haben, sodass es erscheint, als würden diese unter Wasser atmen können. Die Atemorgane sind in obere Atemwege und untere Atemwege unterteilt. Die oberen Atemwege sind Nasenhöhle und Nasennebenhöhlen, Mundhöhle und Rachen. Die unteren Atemwege sind Kehlkopf, Luftröhre und, als wichtigstes Atmungsorgan, die Lunge. Somit entsprechen die Atemorgane der Engel denen anderer humanoider Wesen. Auffällig jedoch ist, dass die Lunge etwas größer ausfällt als bei anderen Wesen. Es wird vermutet, dass die Größe der Lunge in Kombination mit den besonderen Eigenschaften ihres Blutes für die größere Effizienz sorgt.
2.3) Verdauungsorgane
Die Verdauungsorgane der Engel entsprechen denen eines humanoiden Wesens, jedoch ist die Verdauung der Engel effektiver. Im Gegensatz zu anderen Wesen ist der Speichel der Engel antibakteriell und desinfiziert damit jeden Bissen Nahrung. Die hochaggressive Magensäure vernichtet ebenso die restlichen Bakterien und zersetzt die Nahrung soweit, dass sie weiterverdaut werden kann. Da der Magen-Darmtrakt der Engel fast steril ist, benötigt der Darm eine besondere Gallenflüssigkeit, diese ist hocheffektiv und zerkleinert nicht nur Fette, sondern auch alle anderen Nährstoffe soweit, dass sie aufgenommen werden können. Mit anderen Worten: Die Gallenflüssigkeit übernimmt die Funktion der Darmbakterien, welche bei den anderen Wesen vorhanden sind. Zudem weist die Gallenflüssigkeit ebenso einen tiefen Gefrierpunkt wie das Blut auf und wirkt extrem antibakteriell. Da ihre Darmschleimhaut viel durchlässiger als die anderer Wesen ist, sodass mehr Nährstoffe ins Blut übergehen können, erzielen die Engel eine höhere Effektivität als andere Wesen. Der Dickdarm ist so konstruiert, dass er auch die kleinsten Mengen Wasser und darin gelöste Nährstoffe aufnehmen kann. Aus diesem Grund sind die Exkremente der Engel sehr trocken im Vergleich zu denen gewöhnlicher Wesen. Der Engelskörper ist in der Lage, seinen gesamten Verdauungstrakt stillzulegen, bis auf die Wasserresorption stellt der Körper die Verdauung komplett ein. Die Nährstoffe, welche nicht über frisches Wasser aufgenommen werden können, kann der Körper selbst produzieren. Die Selbstherstellung von Nährstoffen ist für den Körper sehr aufwendig, weshalb er es bevorzugt, diese aus der Nahrung zunehmen. Mit anderen Worten: Solange der Engel Wasser zu sich nimmt ist sein Körper ausreichend mit Nahrung versorgt.
2.4) Ausscheidungsorgane
Wie üblich entgiftet die Leber und formt Giftstoffe und Abbauprodukte so um, dass diese von der Niere herausgefiltert und in die Harnblase abgeleitet werden. Die hohe Giftresistenz der Engel lässt sich vermutlich darauf zurückführen, dass der Leber neben normalen chemischen Abläufen auch Magie zur Verfügung steht. Es wird vermutet, dass die Leber auch für die körpereigene Herstellung der Nährstoffe zuständig ist.
2.5) Blut und Herz
Das Blut der Engel ist nicht, wie von anderen humanoiden Wesen gewohnt, rot, sondern eher Farblos. Man könnte es auch als eine hochenergetische Flüssigkeit bezeichnen, welche sich im Regelfalle nahe am Gefrierpunkt befindet. Gemäß den physikalischen Eigenschaften ist die Grundsubstanz des Blutes dem Ammoniak sehr ähnlich, weist jedoch nicht dessen markanten Geruch auf. Nachdem die Gase jedoch nicht mittels Hämoglobin gebunden, sondern im Blut gelöst werden, wirkt diese Substanz farblos. Tritt das Blut aus dem Körper aus, so verfestigt es sich rasch zu Eis, womit die Funktion des Wundverschlusses erfüllt wird. Ist das Blut an sich eine hochenergetische Substanz (bisherige Untersuchungen kamen nicht zu einem eindeutigen Ergebnis, ob es sich hierbei um eine magische oder klerikale Flüssigkeit handelt), verliert sich diese Eigenschaft, wenn es auskristallisiert. Es ist hierbei davon auszugehen, dass die vorhandene Energie für diesen Vorgang aufgebraucht wird. Die große Ähnlichkeit zum Ammoniak sorgt dafür, dass das Blut den gesamten Organismus nicht bloß mit Nährstoffen und Gasen versorgt, sondern diesen auch kühlt und die in den Organen produzierte Wärme ableitet, sodass die Engel auch bei höchsten Umgebungstemperaturen aktionsfähig bleiben können. Zugleich sorgt der tiefe Gefrierpunkt dafür, dass die Engel selbst bei tiefsten Umgebungstemperaturen nicht gefrieren.
Das Herz eines Engels schlägt im Regelfall 30 mal pro Minute, kann jedoch zu enormen Höchstleistungen (über 200 Schläge pro Minute) angetrieben werden. Aufgrund der besonders starken Muskulatur der Engel, welche jedoch wenig Platz erfordert, ist das Herz größentechnisch im normalen Bereich eines humanoiden Wesens. Ein menschliches Herz würde dreifach so groß ausfallen müssen, um dieselbe Leistung erzielen zu können. Aufgrund der Eigenschaften ihres Blutes können Engel selbst eine Verletzung des Herzens überleben, sofern das Herz nicht vollständig zerstört worden ist.
2.6) Geschlechtsorgane
Die Geschlechtsorgane sind wie bei anderen humanoiden Wesen ausgeprägt, entsprechend gibt es sowohl männliche als auch weibliche Engel. Demnach können Engel auch mit anderen Wesen den Geschlechtsakt durchführen, jedoch sind Engel nicht mit anderen humanoiden Wesen kreuzbar. Dies hat mit der Komplexität der Engels-DNA zu tun, welche nicht mit der DNA anderer Wesen kompatibel ist. Der männliche Engel hat im erigierten Zustand eine Penislänge zwischen 15 und 20cm. Der weibliche Engel hat eine Vagina, deren Schleimhaut ebenso pigmentiert ist wie die Mundschleimhaut. Funktionell gesehen besteht kein Unterschied zwischen den Geschlechtsorganen der Engel und denen anderer Wesen, jedoch fühlen sich die Geschlechtsorgane der Engel aufgrund ihrer niedrigen Körpertemperatur zunächst stets sehr kühl an; dies ist allerdings nicht von Bedeutung bei dem Geschlechtsakt zwischen Engeln, könnte jedoch für Nicht-Engel befremdlich oder sogar unangenehm werden, wenn diese mit einem Engel in dessen Engelsgestalt den Geschlechtsakt vollziehen. Im Laufe des Geschlechtsaktes werden jedoch auch die Geschlechtsorgane der Engel durch die Reibung etwas wärmer, wodurch nur der Anfang des Aktes sich für den Nicht-Engel befremdlich oder unangenehm gestaltet. In Tarngestalt entsprechen auch die Geschlechtsorgane der Engel dem der Spezies, welche sie angenommen haben, wodurch der Kälteeffekt nicht vorhanden ist. Eine Schwangerschaft ist jedoch – aufgrund der nicht kreuzbaren Engel-DNA auch in der Tarngestalt ausgeschlossen.
- D) Immunsystem
Das Immunsystem der Engel ist nur schwach ausgeprägt, jedoch werden Engel trotzdem nur sehr selten krank. Die Begründung hierfür liegt in der Körpertemperatur der Engel: Es sind bisher keine Erreger bekannt, welche bei -60° C noch aktiv sind, viele von ihnen versterben bei diesen Temperaturen. Aus diesem Grund ist das den Engeln eigene Immunsystem nur den bei diesen Temperaturen aktiven Erregern angepasst. Gegen magische Krankheiten sind die Engel nicht gefeit, jedoch sind ihre magischen HeilFertigkeiten gut genug ausgeprägt, dass sie die meisten magischen Krankheiten behandeln können.
- E) Metabolismus
Der Metabolismus der Engel basiert auf Kälte: Wärme, welche durch den Stoffwechsel innerhalb des Körpers produziert wird, wird umgehend durch das Blut abgeleitet. Die reguläre Körperkerntemperatur liegt bei rund -50° C. Der Stoffwechsel kann willkürlich so weit heruntergefahren werden, dass der Engel keine feste Nahrung benötigt. Unverzichtbar ist jedoch Trinkwasser, was jedoch auch bei längerer Zeit genügt, um den Engel mit hinreichend Nährstoffen zu versorgen. Bevorzugt nehmen Engel stark gekühlte Lebensmittel zu sich.







































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