Das Initium und das Leben dort

Geburt, Leben und Tod auf Iceron

Das Leben eines Alisazzas Engel beginnt wie bereits erwähnt auf den Kontinent Iceron, in der Welt namens Initium. Doch bevor der kleine Engel das Licht der Welt erblickt, haben die Erwachsenen noch einiges zu tun.

Ist ein weiblicher Engel schwanger, so spüren diese es sehr bald deutlich. Sie spüren das beginnende neue Leben in sich ab dem ersten Tag des dritten Monates der Schwangerschaft. Der kleine Engel mag zwar noch nicht auf der Welt sein, doch schon jetzt kann die werdende Mutter seinen noch sehr kleinen und winzigen Stern im mentalen Netzwerk spüren. Die anderen Engel nehmen diesen Stern meistens noch nicht wahr, es sei denn sie betrachten den „Mutterstern“ genauer, welcher mit dem neuen Stern verbunden ist. Kommunikation zwischen dem neuen, winzigen Stern und den anderen Engeln ist noch nicht möglich, dies ist erst ein Jahr nach der Geburt möglich. Doch der neue Stern gibt bereits Informationen über sich selbst ins Mentale Netzwerk. So kann ein Engel, der diesen Stern sich näher ansieht, den Gesundheitszustand des Ungeboren und den aktuellen Tag der Schwangerschaft feststellen. Da die Schwangerschaft eines Engels genau ein Jahr beträgt, ist der bevorstehende Geburtstermin schnell errechnet. Befindet sich die werdende Mutter in einer der 8 Legionen, so wird diese umgehend zur 9.Legion wechseln und damit nach Iceron reisen. Sobald sie im Initium angekommen ist, hat sie sich beim Erzkardinal zu melden. Diesem werden der neue Wohnort und der bevorstehende Geburtstermin genannt. Dies sind wichtige Informationen, da zur Geburt eines jeden Engels ein Kardinal anwesend zu haben hat. Die restliche Zeit der Schwangerschaft bereitet sich die Schwangere auf die Geburt des Kindes, darauf Mutter zu sein vor und lässt es sich ansonsten gut ergehen an ihrem neuen, selbst gewählten Wohnort im Initium. Zudem erhält sie Bewerbungen von möglichen zukünftigen Paten ihres Kindes, aus dem sie wählen kann. Denn  Der Pate oder Patin ist immer ein Neunter und soll der werdenden Mutter helfen bei der Erziehung. Der Vater des Ungeborenen kann sich vom Dienst freistellen lassen, damit er der werdenden Mutter zur Seite stehen kann. 3 Wochen bevor das Kind zur Welt kommt reist ein Kardinal oder der Erzkardinal persönlich an und beginnt mit den Vorbereitungen für die Geburtszeremonie. Die Geburt ist ein heiliger und wundersamer Akt. Denn mit der Geburt „erscheint“ der Stern des Kindes in seiner vollen Größe im Mentalem Netzwerk, was eine positive, lebensbejahende Rückkopplung im Mentalen Netzwerk für die Engel in Reichweite zur Folge hat. Die Engel spüren förmlich wie das Leben in ihrer Mitte voller Freude explodiert und einem Feuerwerk gleichend alle mit guter Laune ansteckt. So viel was im Mentalem Netz dabei passiert, währenddessen erfolgt die physische Geburt des Kindes. 



Die Kinder werden mit sehr kleinen Flügeln geboren und sie sind von einer dicken Fruchtblase umhüllt, welche ihre Flügel an den Körper drückt und geöffnet werden muss, wenn das Kind den Mutterleib verlassen hat. Diese Fruchtblase ist wie ein flexibles Ei ohne Kalkschale und verhindert, dass das Kind mit seinen Flügeln irgendwo hängen bleibt bei der Geburt.

Einige Stunden nach der Geburt, wenn Kind und Mutter sich etwas erholt haben, wird die vorbereitete Zeremonie „Initium vitae“ abgehalten, in der das Kind Alisazza geweiht wird und das Kind in der Gemeinschaft der Engel willkommen geheißen wird.  Diese Zeremonie hat unter anderem die Auswirkung, dass dem Kind der „Kindsegen des Alisazzas“ auferlegt wird. Dieser Segen bewirkt einen absoluten Schutz der Gesundheit des Kindes. Das heißt, dass es sich nicht schwer verletzten kann, solange der Segen aktiv ist. Egal ob Hitze, Kälte, Gifte oder andere Dinge, dem Kind geschieht keinerlei Schaden. Schmerzen spürt das Kind jedoch trotzdem, damit es lernen kann. Beispiel: das Kind packt ins Feuer, dann wird es keinen Schaden nehmen, aber den Schmerz der Hitze spüren, sodass es lernen kann, was Hitze bedeutet. Auch Fallschaden wird negiert, tut aber weh. Das ist besonders dann wichtig, wenn die Kinder mit 5 Jahren flugfähig werden. Der Segen ist allumfassend solange die Engel Kinder sind, ab dem Jugendalter von 50 Jahren reduziert sich der Schutz kontinuierlich bis er ganz erlischt. Der Schutz erlischt spätestens mit 80 Jahren völlig, kann aber auch schon vorher völlig erlöschen. 

Die Aufzucht der Kinder obliegt sowohl den Eltern als auch dem Paten, jedoch kommt es auch vor, dass Mütter ihre Kinder ohne Väter aufziehen. Doch auch die alleinerziehenden Mütter sind nicht auf sich allein gestellt, sondern erhalten Unterstützung von Freunden, Familie, den Nachbarn und natürlich vom Paten des Kindes. Es gilt ein ungeschriebenes Gesetzt, dass alle Engel dazu verpflichtet ein Auge auf den Nachwuchs zu haben und sich falls notwendig darum zu kümmern. Das bedeutet, dass wenn die Kinder irgendwo spielen und ein Erwachsener in der Nähe ist, dieser auch über sie wacht, auch wenn er sie nicht kennt. Zudem findet die Familie immer Unterstützung bei der Kirche, welche auch Kindergärten unterhält und Paten ausbildet. Wer sein Kind nicht selbst aufziehen will, aus irgendwelchen Gründen auch immer (zum Beispiel, weil man lieber in seiner Legion dient), der gibt das Kind einer Pflegefamilie der 9. Legion. Natürlich erfahren diese Kinder im Jugendalter, wer ihre Eltern sind, aber bis dahin haben sie eine ganz normale Familie. Gerade wenn es um ein direktes Kind der Ursprünglichen geht, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass es in einer Pflegefamilie gegeben wird. Schließlich sind die aktiven Ursprünglichen mit wichtigen Positionen, wie zum Beispiel die des Kommandanten, betreut und haben wichtige Aufgaben.



Die Kindheit ist mit dem Kennenlernen der eigenen Fertigkeiten geprägt. Dazu zählen nicht nur Dinge wie Laufen, Schwimmen, Klettern, Kommunizieren und Fliegen. Sondern auch das Wirken von Magie. Zum Glück sind die Kinder geschützt, wenn sie ihre Erfahrungen mit der Magie machen. Jedoch gilt das nicht für Erwachsene und ihre Umgebung, wie zum Beispiel Gebäude etc. So kann es sein, dass das ein oder andere kaputt geht bei den Übungen. Dass das ganze Haus einstürzt oder explodiert ist zwar seltener, aber auch das ist schon vorgekommen.

 

Die Zeit als Jugendlicher verbringt der junge Engel mit Kampftraining und einer Bildungsreise. 

Während der Bildungsreise innerhalb des Initiums besucht der Jugendliche jedes der drei Dörfer und jede der fünf Städte und bekommt einen Einblick in die Berufe der 9.Legion. Dazu macht er in jedem Beruf ein Pflichtpraktikum von mindestens 3 Monaten bis hin zu einem Jahr. Die Zeit danach ist ihm freigestellt, seinen Lieblingsberuf näher kennenzulernen.

Seit dem 01.01.04-I-II muss jeder Jugendliche im Alter von 50 Jahren in die Grundschule für 10 Jahre, um z.B. schreiben und lesen zu lernen. Im Alter von 90 Jahren wird erneut zur Schule gegangen, um dort bestmöglich für den Dienst in der Legion vorbereitet zu werden. Insbesondere ist eine fundierte Selbstverteidigung und Kampfausbildung im Stundenplan vorgesehen.

 

Mit Beginn des Wehrdienstes endet das Leben auf Iceron erstmal. Mit der Wahl der Legion bestimmt der Jung-Engel sein weiteres Leben. Entscheidet er sich für die 9.Legion, so kehrt er ins Initium zurück und erlernt dort seinen Lieblingsberuf, den er solange ausübt bis er mindestens Großmeister seines Faches ist. Erst dann darf er sich einen neuen Beruf aussuchen und diesen dann bis zur Großmeisterschafft ausüben. Doch die meisten Engel bleiben bei ihrem Lieblingsberuf, auch wenn sie darin schon mehr als Meister sind. Denn die Arbeit macht ihnen Spaß, ansonsten wäre es ja auch nicht ihr Lieblingsberuf. 

 

Wie bereits beschrieben sind Engel unsterblich, doch wenn es doch mal dazu kommt, dann werden bestimmte Totenriten abgehalten. Jede Legion hat ihre eigenen Todesriten, doch eine haben sie gemeinsam: Es wird ein Bildnis des Verstorbenen hergestellt, welches zur Familie auf Iceron gebracht wird, um dort im Initium auf die Ofrenda (Totenaltar) aufgestellt zu werden. Jedes Jahr am Fest „Dies mortis“ werden die Verstorbenen geehrt, indem an sie gedacht wird und ihre Geschichten erzählt werden. Es ist Brauch, an diesem Tag nur kalte Gerichte zu sich zunehmen, sollte man überhaupt etwas essen. Der „Dies mortis“ ändert jedes Jahr seinen Tag, das heißt das Fest wird nicht immer am selben Datum gefeiert. Dadurch wird verhindert, dass jemand immer an diesem Fest Geburtstag hat.



 

Der Wehrdienst in den Legionen

Im Alter von 100 Jahren (sprich mit dem Erreichen des Erwachsenen-Alters) muss jeder Engel seinen Wehrdienst antreten. Hierzu wird der Rekrut am 7.Tag nach seinem Geburtstag von Alisazza persönlich abgeholt und der 2. Legion übergeben. 

  1. Legion: – Ausbildungsschwerpunkt: “Wie bewege ich mich unauffällig unter den Sterblichen”
    – Kennenlernen der Legion und der Regimenter
  2. Legion: – Ausbildungsschwerpunkt: “Wie erlange ich Wissen und wie kann ich es einsetzten”
    – Kennenlernen der Legion und der Regimenter
  3. Legion: – Ausbildungsschwerpunkt: “Lerne Traum kennen und wie man dort zurechtkommt”
    – Kennenlernen der Legion und der Regimenter
  4. Legion: – Ausbildungsschwerpunkt: “Einzelkämpfer, Improvisierte Waffen, Handeln aus dem Versteck heraus und Planspiele zur Arbeit als Racheengel”
    – Kennenlernen der Legion und der Regimenter
  5. Legion: – Ausbildungsschwerpunkt: “Wie funktioniert Gruppenarbeit, generell und auf dem       Schlachtfeld“
    – Kennenlernen der Legion und der Regimenter
  6. Legion: – Ausbildungsschwerpunkt: “Diplomatie, Etikette und gewaltfreie Konfliktlösung”
    – Kennenlernen der Legion und der Regimenter
  7. Legion: – Ausbildunsschwerpunkt: “Recht, Gesetze und Urteilsvermögen”
    – Kennenlernen der Legion und der Regimenter
  8. Legion: – Ausbildungsschwerpunkt: “Grenzerfahrungen, Drill und Wiederholung der anderen Legionen”
    – Kennenlernen der Legion und der Regimenter

 

Die Legionen werden in einer bestimmten Reihenfolge absolviert, die lautet: 2, 1, 5, 4, 3, 6, 7, 8

 

Das Ende des Wehrdienstes:
Die restliche Zeit bis zum Tag der Entscheidung kann der Rekrut sich aussuchen, in welcher Legion er dienen möchte. Meistens am 140. Geburtstag des Rekruten (es gibt auch Spätzünder) wird dieser in einem ihm unbekannten Raum erwachen. In diesem Raum findet er alles, was er braucht. An der am weitesten weg stehenden Wand befinden sich 9 Portale. Jedes von ihnen ist individuell gestaltet und über ihnen stehen in großen Buchstaben die Bezeichnungen 1. Legion, 2. Legion, 3. Legion, 4. Legion usw. Im Portalrahmen ist die Ausbildungsstätte zu sehen, in welcher der Rekrut seine Ausbildung verbracht hat. Das 9. Portal zeigt die Stadt oder das Dorf, in welchem der Rekrut geboren wurde bzw. aufgewachsen ist. Der Rekrut hat nun bis Mitternacht Zeit, sich zu entscheiden, durch welches der Portale er gehen möchte und sich somit für eine Legion zu entscheiden. Eine große Uhr an der Wand verrät ihm, wie viel Zeit ihm noch verbleibt.



40 Minuten vor Mitternacht beginnen sich die Portale im Rhythmus von 5 Minuten der Reihe nach zu schließen. Zuerst das Portal der 8. Legion, dann das der 4.Legion, dann das der 5. Legion, dann das der 1.Legion, dann das der 7. Legion, dann das der 6. Legion, dann das der 2. Legion, dann das der 3. Legion und zum Schluss das der 9.Legion. Das letzte Portal schließt sich pünktlich um Mitternacht. Noch nie hat jemand erlebt, was passiert, wenn man gar nicht wählt. Ein Mythos besagt, dass derjenige, der nicht wählt, für immer in diesem kleinen Raum verbleiben muss. Dieses ist gegen die Natur der Engel und deswegen wählen alle, wenn auch manche es bis zur letzten Minute ausgereizt haben. Die Engel assoziieren das „Leerer-Werden“ des Raumes mit der Leere, weshalb es ihnen sehr unangenehm in diesem Raum wird und da sie schon mal gar nicht ihre Unsterblichkeit dort verbringen wollen, wählen die meisten recht zügig ihre Legion. Doch die Wahl der Legion ist eine Sache des Herzens und nicht des Kopfes. Nur wer sich eindeutig und guten Gewissens entschieden hat, kann die Portale benutzen. Besteht auch nur der kleinste Zweifel oder der Engel kann sich wirklich nicht entscheiden, wird Alisazza das Gespräch mit ihm suchen und ihm helfen eine Entscheidung zu fällen. Dies ist jedoch mehr als nur extrem selten, da die Engel in der Regel genau wissen, für welche Legion ihr Herz schlägt. Durch die Wahl erhält der Jung-Engel die für seine Legion typischen Fertigkeiten, welche er in der Anfangszeit als Mitglied der Legion nach und nach entdeckt und entwickelt.

 

Die Ursprünglichen 81 und die Erzengel

Von den 81 Engeln, welche in 9 Legionen unterteilt waren, sind nicht mehr alle am Leben. Diese Engel werden auch als die Ursprünglichen bezeichnet. Es ist eine Ehre mit ihnen zu reden, denn ihr hohes Alter und ihre Weisheit erleuchten uns stets.

Wie viele es von ihnen tatsächlich noch gibt, ist ungewiss, doch sie wachen stets über die jüngeren Generationen. Einige führen uns an oder stehen mit Rat unserer Führung bei, andere halten sich versteckt und greifen nur ein, wenn es unbedingt notwendig ist. Wieder andere gelten als verschollen und einige sind im Laufe der Zeit gefallen.



Es ist selten, dass man auf einen der Ursprünglichen trifft, aber wenn du bewusst einem begegnest, dann erweise ihm oder ihr deinen Respekt, denn sie haben gekämpft im großen Leere Krieg und haben überlebt. Mögen sie niemals in Vergessenheit geraten und uns noch lange beehren.

 

Die Erzengel

Diesen Titel erhält der älteste Engel der Legion.

Alle 3 Jahre treten diese und ihre Vertreter im Großen Rat zusammen.

In der Ratskammer der Erzengel gibt es 10 Throne und links versetzt zu den Thronen jeweils einen Stuhl für die Vertreter. Die Throne bilden einen Kreis, dessen Mitte frei bleibt, doch einer bleibt stets leer, ebenso wie der Stuhl. Die Erzengel gehen davon aus, dass dieser Thron Alisazza gebührt und der Stuhl für seinen Herold bestimmt ist, können es aber nicht mit Gewissheit sagen.
Im Ratssaal, wo Gerichtsprozesse stattfinden und Verkündungen bekanntgegeben werden, stehen die 10 Throne in einer Reihe. Die Sitzordnung bestimmen die Erzengel immer neu, je nach Art der Verkündung oder Verurteilung, wobei der linke, mittige Thron stets frei bleibt.

 

Alics, die magischen Kristalle:

Um sich das Leben angenehmer zu machen, erfanden die Engel auf Iceron die Alics. Alics sind Elementarkristalle mit magischen Effekten. Es gibt sie in verschiedenen Varianten und Formen und werden in Crystalbell (Hauptstadt im Initium) hergestellt. U-Tool heißt die Firma, welche die Alics herstellt und das Geheimnis ihrer Herstellung schützt. Der Name Alic bedeutet „Alisazza Live Ice Crystals“ und sie werden im Initum abgebaut.

Doch auch außerhalb des Inituims finden Alics ihren Nutzen, so hat jede Legion ihre eigene Verwendung der Alics entwickelt, z.B. der Orden der Ersten, das Gedächtnisbuch der Zweiten, in die Kleidung der Dritten verwebt, als Maske der Vierten oder die Rüstung der Fünften usw.

 

Hier ein paar Beispiele:

weißes Alic -> Lichtquelle, spendet bis zu 5.000 Stunden ein kaltweißes Licht
rotes Alic -> Feuerquelle, spendet bis zu 5.000 Stunden eine blaue Flamme
blaues Alic -> Wasserquelle, spendet bis zu 5.000 Liter frisches Wasser
lila Alic -> nimmt Sprachnachrichten auf, unterschiedliche Aufnahmekapazität




bernsteinfarbener Alic -> verbesserter lila Alic, nimmt statt Sprache das geschriebene Wort und Bilder auf. 

 

Benutzung von Alics:
Alics werden im Normalfall durch Konzentration und Berührung aktiviert und deaktiviert.
Weißes Alic kann zusätzlich durch Sprachebefehle (Alic, Licht an) (Alic, Licht aus) aktiviert und deaktiviert werden.
Rotes Alic wird durch Sprache deaktiviert (Alic, Flamme löschen).
Lila Alic wird durch Berührung und Sprachbefehle (Alic, nehme auf) (Alic, lösche Nachricht) (Alic, Aufnahme beenden) (Alic, abspielen) gesteuert.
Das „Besprechen“ und „Bearbeiten des bernsteinfarbenen Alics gestaltet sich noch recht schwer, da man dazu seine Gedanken festhält und sich nicht ablenken lassen darf. Die „Abfrage“ dagegen ist einfach, man hält den Alic in der Hand, konzentriert sich darauf und vor dem geistigen Auge öffnet sich ein Buch, in dem man mit seinen Gedanken blättern kann. Im Lesemodus, kann der Alic nicht mehr geändert werden.

 

Einsatzmöglichkeiten:

Weißes Alic: wird für sämtliche Beleuchtung verwendet, als Lampen jeglicher Form.
rotes Alic: wird als Brennquelle für den Herd verwendet oder als kleines Lagerfeuer.
blaues Alic: wird als Wasserspender an Waschbecken und für die Toilettenspülung benutzt.
lila Alic: wird unter anderem als Brief-Nachricht verwendet.

Bernsteinfarbener Alic: neuste Variante des lila Alic

 

Fortschritt:

Die Engel sind nicht sehr wissensbegierig, weil sie durch ihre Verbindung zu Alisazza an eine große Menge an Information kommen können ohne selbst forschen zu müssen. Sie hätten die Möglichkeit in einer hoch technologisierten Gesellschaft zu leben, bevorzugen jedoch das einfache Leben. Mit ihren Elementarmagie erschaffen sie fast alles aus Eis, egal ob Gebäude oder Einrichtung.

 

Astronomie im Initium:

Der Sternenhimmel ist wunderschön anzusehen und durch die reine, eisige Luft sieht man sämtliche Sterne. Darüber hinaus gibt es einen Mond, der ab- und zunehmend zu sehen ist. Die Engel sind begeistert von den Sternen und schauen gerne zu den Sternen auf. Doch im Gegensatz zu anderen Sternengucker, erkennen die Engel in jedem Stern eine alternative Welt. Durch die Sterne können die Engel in andere Welten des Iriel blicken und das Leben dort beobachten. Es bedarf einiges an Übung einen genauen Blick in die Welt zu verwerfen, ist jedoch relativ einfach zu lernen. 



Im Schatten des Mondes sieht man das Weltentor, hinter dem die Leere verbannt ist.
Bei Neumond sieht man es am Bestem und bei Vollmond gar nicht.
Das Weltentor ist immer verschlossen, jedoch ist es der Leere gelungen es schon zweimal zu öffnen.
Doch Alisazza wacht persönlich darüber und ihm ist es stets gelungen mit seinen Engeln es wieder zu verschließen.

 

Architektur im Initium:

Engel sind fasziniert von der Architektur anderer Wesen, sodass man in ihren Städten und Dörfer verschiedene Stile wiederfindet. Man findet die robuste Bauweise der Nordleute mit ihren verzierten Dächern, ebenso wie die filigrane Bauweise der Elfen. Der einzige Unterschied besteht darin, dass die Engel alles aus Eis formen. Die Beleuchtung der Häuser kommt von leuchtenden Alics, die ein kaltweißes Licht abstrahlen.

 

Nahrungsmittelerzeugung im Initium:

Die Engel führen riesige Gewächshäuser, in denen sie verschiedene Obst- und Gemüsepflanzen anbauen. Die Erde dafür bekommen sie aus Encaster von den Endroks. Obst und Gemüse sind im Vergleich recht teuer, da die Pflege der Pflanzen recht aufwendig ist. 

Günstiger sind die Fischpreise. Die Fische sind reichlich im großen Ozean „Naitos“ anzutreffen
und doch wird nur so viel gefischt, dass die Fischbestände nicht überfischt werden und das Gleichgewicht geschützt ist.

Fleisch beziehen die Engel durch die Silkyrinos, dessen Geschmack sich, je nachdem mit welchem Obst und Gemüse die Rinos gefüttert werden, unterscheidet.
Auch Fleisch ist günstiger als Obst und Gemüse, weil die Haltung von Silkyrinos einfacher ist als das Anbauen von Obst und Gemüse.


Abwasser im Initium:

Jedes Haus hat sein eigenes Abwasserrohrsystem, welches das Abwasser in eine Tiefe von 10.000 Metern ableitet. Dort unterm Eis gibt es die „Legiosaren“, eine spezielle Art des Bakteriums, welches organisches und anorganisches Material zerfrisst und in seine Bestandteile zersetzt. Diese fressen wirklich alles, können allerdings nur in der Tiefe des Eises des Initium überleben. Jeglicher Kontakt mit diesen Bakterien ist zu vermeiden, da diese vor nichts halt machen und nicht nur die Kleidung vom Leib fressen.

 

Entsorgung im Initium:

Alles was die Engel nicht mehr brauchen, entsenden sie nach Encaster, um es an die Endrok zu verfüttern. Die Fütterung der Endrok gestaltet sich gefährlich, weil die gefräßigen Tiere oft versuchen die Engel mit zu verschlingen. Die Engel sehen die Nützlichkeit dieser Würmer, doch gleichzeitig sind sie froh, dass diese nicht in Eskela vorkommen. Das Fleisch der Endroks schmeckt widerlich, ist hoch giftig und zäh.



 

Transport im Initium:

Der Transport erfolgt ausschließlich über die Lüfte. Wichtige Nachrichten werden von den Engeln selbst überbracht, was eine schnelle Auslieferung ermöglicht. Große Lieferungen werden durch die etwas langsameren „Himmelsschiffe“ ausgeliefert. Die Himmelsschiffe sehen einem Schiff mit Rädern und Tragflächen nicht unähnlich. Der Rumpf der Schiffe sieht aus wie bei einem normalen Schiff. Die Front ziert ein Drachenkopf. Die Flügel können zur Landung hochgestellt werden und werden beim Flug waagerecht zum Rumpf ausgestreckt. Zusätzlich ist das obere Deck durch eine magische Barriere, die den Wind abmindert, geschützt. Diese Luftschiffe werden von 6 Engeln in Drachengestalt durch die Lüfte bewegt. Die 4 Drachen vorne sorgen für die nötige Geschwindigkeit und 2 Drachen hinten sorgen für Stabilität während des Fluges. Der Beruf des „Himmelsdachen“ ist ein ehrbarer Beruf und sehr angesehen.

 

Handel im Initium:

Sofern Alisazza seine Erlaubnis dazu gibt, bringen die Engel Gegenstände aus anderen Welten mit.
Besonders beliebt sind Bücher, Felle und Gegenstände aus Knochen und Holz, wie zum Beispiel Teller, Besteck, Haarbursten und Würfel. Ansonsten betreiben die Städte und Dörfer regen Handel.

Bücher sind sehr selten und gelten als sehr wertvoll. Da die Engel in der Regel keine Bäume zur Holzgewinnung anbauen. Anstelle von Büchern besitzen die Engel die lila Nachrichten-Alics. Jedoch haben die Entwickler von den Alics seit neustem eine neue verbesserte Variante dieser hergestellt bekommen: die bernsteinfarbenen Alics.

 

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