Finden ohne zu suchen

05.03.2026
Ich fühlte mich behütet, nicht beobachtet,
sondern geleitet und geführt.
Und ich durfte finden ohne danach gesucht zu haben.
Federn, Luftballons, Sprüche, Zeichen, Erlebnisse, Bücher und Gedanken.
Sie kamen alle zur rechten Zeit und gaben mir Antworten.
Antworten auf meine unausgesprochenen Fragen.
Manchmal zweifelte ich.
Manchmal fragte ich mich erneut:
War es einfach nur Zufall?
War es Schicksal?
Bilde ich mir das alles nur ein?
Oder fand ich wirklich „im Wald die Antwort“?
Je mehr ich meinen Wald des Lebens pflegte,
desto mehr Wege taten sich auf;
desto mehr Zeichen und Wegweiser wiesen mir den Weg.
Desto mehr durfte ich finden ohne bewusst danach gesucht zu haben.
Manchmal waren es ganz kleine Zeichen.
Manchmal waren es große, mächtige und mich tief berührende Zeichen.
Zeichen,
die aufeinander aufbauten;
die miteinander einen Sinn ergaben;
die ich mir nicht nur einbildete.
Zeichen, die sich mehrfach und auch an bestimmten Tagen über Jahre hinweg wiederholten.
Die mich schützten und mir Gewissheit gaben.
… mir die Angst nahmen.
… über die ich mich noch nicht zu sprechen traute.
… die ich aber deutlich spürte und erkannte.
Zeichen, die mir Vertrauen schenkten.
Die mich an die Hand nahmen.
… und mit jedem Zeichen wurde mein roter Faden länger.
Und immer öfter bekam ich Gänsehaut.
Wohltuende, geborgene und mir nun schon sehr vertraute Gänsehaut.
Wie eine leise Bestätigung.
Wie ein Lächeln.
Wie ein liebevolles:
„Ja. Du bist auf dem richtigen Weg. Und du bist nicht alleine.“
Gib mir deine Hand,
sprach der Fuchs.


















































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