Noshiko-Kapitel 14

Keuchend wand ich mich unter Yuris Fingern, konnte diesem aber nicht entkommen. Ich wusste nicht mehr, wie er es geschafft hatte mich so um den Verstand zu bringen, doch jede kleine Berührung sorgte bei mir für weitere Blitze, die meinen Körper weiter reizten und die Hitze fast unerträglich machte. Ich stöhnte und bog meinen Rücken in Yuris Richtung. Dieser machte ein tadelndes Geräusch und ließ von mir ab. Ich wusste, dass es seine Art zu spielen war, aber ich konnte nicht mehr.
Ich zog an den magischen Fesseln, die mich am Bett festhielten und wand mich weiter.
Als er gedroht hatte, mich um den Verstand zu bringen, hatte ich durchaus angenommen, dass er ausdauernd war und mit mir spielen würde, doch nicht, dass er so ausdauernd war. Wie hielt er es selbst nur aus? Ich konnte genau sehen, was sich da in seiner Hose staute, doch er war kontrolliert und zurückhaltend.
Frustriert knurrte ich, wagte es aber nicht, etwas zu sagen.
Das letzte Mal hatte er klar gemacht, dass er es dann nur noch verlängern würde.
Yuri lachte rau und kam zu mir, küsste mich aber nicht. „Sag mir, was du willst“, flüsterte er, während er an dem Seil zog, das noch immer über meinen Körper ging.
Ich japste nach Luft. „Dich“, hauchte ich atemlos.
Yuri lachte. „Das ist doch mal eine Ansage“, grinste er und breitete die Arme aus. „Wenn du es schaffst, mich ganz auszuziehen, dann kannst du mich haben“, sagte er, wobei er grinste, als wüsste er, dass ich es nicht konnte.
Ich kniff meine Augen zusammen. Das ließ ich nicht mit mir machen. Es brauchte nur einen Wimpernschlag und schon hatte der Wind meinem Befehl Folge geleistet und Yuris Kleider rutschten in Stückchen von ihm.
Für einen Moment wirkte er überrascht, dann lachte er. „Da hat das Kätzchen ja ihre Krallen“, bemerkte er und schien sogar zufrieden damit.
Erleichterung, dass er es gut aufnahm, machte sich in mir breit. Er hätte auch verärgert sein können.
„Wenn ich dich los mache, kannst du dir nehmen, was du willst“, sagte er, wobei er mich raubtierhaft musterte.
Ich gab ein wohlwollenden Laut von mir. Genau das wollte ich. Ich konnte es kaum erwarten.
Als er mich endlich löste, setzte ich mich auf und begann, seine Brust zu küssen. Es war das erste Mal, dass ich ihn dort küssen konnte. Ich musste zugeben, dass er wirklich wunderbar schmeckte.




Sanft leckte ich über seine Haut und saugte sogar ein wenig daran. Er ließ mich machen und schien es zu genießen, denn immer wieder gab er ein leises Keuchen von sich, während wir beide auf dem Bett knieten.
Ich küsste mich zu seinen Brüsten nach oben und saugte an seinen Brustwarzen.
Yuri stöhnte, was mich lächeln ließ.
Dann packte er mich an den Oberarmen. „So, das reicht jetzt“, sagte er mit rauer Stimme, bevor er mich auf das Bett drückte.
Ich spürte, dass er in mich eindrang und stöhnte lustvoll. Genau das hatte ich gewollt. Es fühlte sich so gut an, ihn so zu spüren. Es hatte etwas sehr Erregendes.
Seine Bewegungen wurden schneller und fester, während ich versuchte, meine Hüftbewegungen seinem Takt anzupassen. Dabei stöhnte ich genussvoll, denn er berührte immer wieder einen Punkt in mir, der mich um den Verstand brachte.
Schließlich wurde er langsamer und stieß zweimal fest in mich, bevor er kam. Ich japste nach Luft und spürte, wie sich der Knoten der Lust in mir löste, als ich seinen Samen in mir spürte.
Stöhnend drängte ich meine Hüfte gegen ihn, währen meine Hände sich in seine Haare krallten. Vor meinen Augen tanzten Sternchen. Kraftlos sackte ich zurück aufs Bett.
Yuri kam zu mir und zog mich an sich.
Wir beide atmete schwer und waren heiß. Es war ein wunderbares Gefühl ihn so zu spüren.
Ich bettete meinen Kopf auf seiner Brust, während ich die Nachwirkungen meines Höhepunkten genoss. Mein ganzer Körper fühlte sich schlaff, entspannt und befriedigt an. Trotzdem wollte mein Kopf nicht aufhören zu denken.
„Was bin ich eigentlich für dich?“, platzte es aus mir heraus. Immerhin hatten wir jetzt Sex. Das, was er meiner Meinung nach gewollt hatte. Vermutlich würde er sich danach nicht mehr für mich interessieren.
Yuri stöhnte leise. „Ich hasse diese Frage“, brummte er hörbar verstimmt.
Ich seufzte leise. „Ich will nur wissen, woran ich bin. Es macht mir nichts aus, nur ein Zeitvertreib zu sein. Ich genieße es trotzdem.“
„Wie kommst du auf diese Frage?“, wollte er wissen, während er meinen Rücken streichelte. Ich wiederrum zeichnete mit meinen Fingern imaginäre Muster auf seine Brust.
„Melody hat mich auf die Frage gebracht. Sie denkt, wenn du mich fallen lässt, gehst du zu ihr zurück“, versuchte ich zu erklären. Obwohl Melody es nicht genau so gesagt hatte, war das doch wohl der tiefere Sinn hinter ihren Worten.




Frustriert knurrte Yuri. „Dummes Mädchen. Ihr habe ich von Anfang an gesagt, dass ich nur auf eine schnelle Nummer aus bin.“
„Mir hast du das nie gesagt“, bemerkte ich. Ich habe es mir immer nur gedacht.
„Ganz richtig, weil ich selbst nicht weiß, was ich mit dir machen soll“, gestand er, was mich dazu bewegte, mich etwas hochzudrücken, damit ich ihn zumindest ansehen konnte.
„Das … Was heißt, du weißt nicht, was du mit mir machen sollst?“, fragte ich überrascht.
Yuri lachte, bevor er mich aufs Bett schmiss und sich wieder über mich beugte. „Ich weiß nicht, ob ich dich als längere Partnerin in Betracht ziehen würde.“
Ich blickte zu ihm nach oben. „Ach und mich fragst du dabei nicht? Vielleicht war ich nur auf eine schnelle Nummer aus“, sagte ich nüchtern. Gehörten zu einer Beziehung nicht immer zwei dazu?
Manchmal fragte ich mich, ob Yuri so etwas überhaupt kannte.
„Warst du das?“, fragte Yuri, der sich zu mir hinabbeugte und erneut meine Kehle küsste. Das sorgte dafür, dass meine Worte in ein Stöhnen überging. Es ließ meinen ganzen Körper erzittern. Vor Aufregung und Erregung. Keine Ahnung, warum diese Stelle so empfindlich war, doch ich mochte es. „Wenn es wirklich das war, dann muss ich dich enttäuschen: Ich habe nicht vor, dich so schnell wieder gehen zu lassen.“
Seine Worte ließen mich erschaudern und mein Herz schneller klopfen. „Es geht immer nur um das, was du willst, oder?“, fragte ich atemlos, während ich mich fragte, warum mir seine Art so sehr gefiel.
„Ich bin es eben gewohnt zu bekommen, was ich will“, flüsterte er, bevor er mich erneut innig küsste und mir so das Wort abschnitt.
Ich keuchte in den Kuss hinein, schloss die Augen und genoss es. Seltsamerweise fühlte ich mich sehr wohl bei ihm. Es war schwer, Satorus Rat zu befolgen. Ich wusste nicht, ob ich es tun sollte.

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