Kapitel 14 – Dreifaches Vergnügen

Kapitel 14 – Dreifaches Vergnügen

 

Aurelie

Abend. Es war Abend und ich war nervös, aufgeregt und allem voran erregt! Regen prasselte laut gegen die Scheiben und erinnerte mich daran, dass ich mich jetzt wohl in Cyrus‘ Gemächer begeben sollte.

Noch einmal sah ich an mir herunter. Mein Morgenmantel verbarg das meiste meiner Haut. Darunter trug ich ein unglaublich aufreizendes Negligé. Mittlerweile hatte ich zugegebenermaßen eine Schwäche für diese Art der Kleidung entwickelt. Die feine Seide gab mir das Gefühl, begehrenswert zu sein. Natürlich bot ich mich Cyrus nicht sehr oft an, doch es tat weh, zu hören, wie er sich regelmäßig anderweitig vergnügte.

Das Reizkleidchen, welches ich mir heute ausgesucht hatte, war weiß, hatte nur schmale Träger und ließ außerdem die unteren Rundungen meines Pos unbedeckt. So bedeckte es gerade so meine Scham. Bei den Brüsten bestand es aus teilweise durchsichtiger Spitze.

Noch einmal atmete ich tief ein und aus. Mein Magen zog sich vorfreudig zusammen. Ich drückte die Türklinke nach unten und betrat das Schlafgemach meines Gemahls.

Cyrus stand vor seinem Spiegel und band gerade sein Haar zusammen, als ich eintrat. Er trug dieselbe schlichte Hose wie heute Mittag. Sein Oberkörper war frei. Und so hatte ich einen perfekten Blick auf seine breiten Schultern und den muskulösen Rücken. „Du bist wirklich da“, meinte er und sah mich durch den Spiegel an.

Akribisch fuhr ich seinen Körper mit meinen Augen ab. Dann ging ich wortlos langsam auf ihn zu, legte meine Hände in seinen Nacken und zog ihn zu einem Kuss heran. Schneller jedoch, als er den Kuss hätte richtig erwidern können, hatte ich mich wieder von ihm gelöst, sein Haarband mit einem siegessicheren Grinsen in den Händen.

„He!“, schimpfte er, grinste dann aber breit. „So so, du bist also auch der Meinung, offene Haare sehen bei mir besser aus.“ Er warf noch einen Blick in den Spiegel. „Dabei dachte ich, zusammen gebundene Haare würden meine Wangenknochen betonen.“

„Die gleichen deine schönen Haare aber nicht aus.“ Fast waren die Worte geseufzt. Ja, es war wahr. Mein Gemahl war ein unglaublich attraktiver Mann. Zumindest äußerlich.

„Mit offenen Haaren schaust du auch besser aus. Vor allem jetzt, wo sie so lang geworden sind.“ Cyrus legte beide Hände hinter seinen Rücken. „Ich werde vorsichtig sein. Aber ich werde auch neue Dinge mit dir ausprobieren. Ich möchte, dass du nicht sofort ablehnst, sondern erst probierst, wie es ist. Aber ein Nein ist ein Nein und bei einem Stopp werde ich sofort aufhören. Ich will, dass du dasselbe auch von Seibling verlangst.“



Als hätte er seinen Namen gehört, klopfte es dumpf.

„Willst du ihn hereinbitten?“

Ich besah mich noch kurz nachdenklich meines Gemahls, ehe ich aus dem Schlafzimmer lief, um meinem Liebsten die Tür zu öffnen.

Gilead trug eine beige Stoffhose und ein schwarzes Samthemd, das perfekt zu seinen schwarzen, kurzen Haaren passte. Er lächelte, als er mich sah. „Ich habe mich doch nicht in der Tür geirrt?“ Er sah an mir vorbei in das Wohnzimmer meines Gemahls.

Ich schmunzelte. „Nein, du bist hier schon richtig. Komm rein.“ Ich trat zur Seite und ließ meinen Geliebten herein. Als die Tür wieder zu war, sprach ich förmlich: „Wie du schon bemerkt hast, duze ich dich. Ich will keine Höflichkeitsformen im Bett, also nenn mich bitte Naya. Im Auftrag meines Gemahls habe ich dir zu sagen, dass du nicht befugt bist, deinen Samen in mir auszuschütten“, ich verdrehte die Augen, „und dass ein Stopp jederzeit respektiert werden muss.“ Ich verzog mein Gesicht zu einer augenrollenden Grimasse.

„Die erste Regel ist lächerlich, aber gut, ich halte mich daran. Das Zweite ist vernünftig.“ Er küsste mich zur Begrüßung sanft auf den Mund.

Statt es bei dem kurzen Kuss zu belassen, packte ich ihn am Hemd und zog ihn näher, damit ich den Kuss vertiefen konnte.

Sofort legte er beide Arme um mich und zog mich noch fester an sich. Seine Hände glitten über meinen Rücken bis hinab zu meinem Po, in den er einmal fest hineinkniff.

Angeregt drückte ich meinen Körper näher an seinen und stöhnte leise in seinen Mund. Langsam löste ich mich von dem Kuss und begann damit, seine Kieferpartie entlang bis zu seinem Ohr zu küssen. Kaum hörbar hauchte ich: „Denk daran, das ist unser erstes, gemeinsames Mal …“ Gleich darauf knabberte ich an seinem Ohr und entlockte ihm damit ein leichtes Schaudern.

„Natürlich“, hauchte er mir ebenso leise entgegen. „Wir sollten deinen Gatten nicht zu lange warten lassen. Sonst kommt er noch gucken, ob wir durchgebrannt sind.“

Schmunzelnd ließ ich von ihm ab. Mit meiner Hand jedoch griff ich nach seiner, da ich ihn nicht gänzlich loslassen wollte. Ich führte ihn ins Schlafzimmer, woraufhin Gilead mit einem Kopfnicken eine Verbeugung in Cyrus Richtung andeutete.



„Ich denke, wenn ich dich duzen soll, Naya, dann werde ich mich jetzt auch nicht vor deinem Gatten verbeugen.“ Gileads Stimme klang deutlich kühler als noch vorhin. Mir entging nicht, dass er den nackten Oberkörper meines Gatten musterte. Ziemlich intensiv sogar.

„Im Bett fallen sicher keine Höflichkeitsfloskeln“, erwiderte Cyrus. „Hier bin ich Cyrus. Kein König. Aber was hier drin passiert, bleibt auch hier drin“, entgegnete Cyrus, seine Stimme ebenfalls kühl. Er wandte sich zu mir. „Ich nehme an, du hast ihm die Regeln erklärt?“

„Ja. Ich nehme an, du hast aufmerksam gelauscht, dass ich es auch richtig mache?“, entgegnete ich sarkastisch.

„Nein, ich habe nicht gelauscht.“ Cyrus setzte sich auf die Bettkante. „Willst du dich erst mit Gilead aufwärmen?“ Ein Lächeln erschien auf seinem Gesicht.

Ich biss mir auf die Lippe, während Gilead mich sachte am Handgelenk berührte und mich zu ihm drehte. Fragend sah er mich an. Ich lächelte unsicher, trat näher an ihn heran und legte meine Hände auf seine Brust.

Gilead übernahm sofort die Kontrolle und küsste mich wild und leidenschaftlich. Er machte genau da weiter, wo wir vorhin aufgehört hatten. Jedoch wanderten seine Hände diesmal nicht zu meinem Hintern, sondern vor meinen Bauch. Ganz langsam und behutsam löste er das Band meines Morgenmantels und strich ihn mir über die Schultern.

Meine Mitte begann zu pochen. Würde es Cyrus gefallen? Und Gilead? Ich ließ meine Arme von der Brust meines Geliebten sinken und ermöglichte es dem Mantel, zu Boden zu fallen. Von dem Stoff befreit, intensivierte ich den Kuss. Seine Hände fuhren fahrig über meinen Körper, meine Taille, meine Brüste und Arme, während ich langsam aber sicher nach dem Saum seines Hemdes griff.

Gilead löste den Kuss, um sich das Hemd über den Kopf zu ziehen. Erst dann fiel ihm auf, was ich trug. Ein heiseres Stöhnen war die Folge. „Ihr seid … du bist wunderschön.“ Seine Hände glitten über meine Arme, während seine Augen auf meiner Oberweite lagen. Er sah von mir zum Bett, auf dem Cyrus sich niedergelassen hatte. „Hast du ein blickdichtes, schmales Stück Stoff?“

„Du willst ihr die Augen verbinden?“ Cyrus sah von Gilead zu mir. „Ist das für dich in Ordnung, Nay?“



Ich erstarrte kurz bei dem neuen Spitznamen, entschloss aber kurzerhand, mich darüber zu freuen. Ich schmiegte mich lächelnd an Gileads Körper und sah zu meinem Gemahl. „Ja, das ist in Ordnung.“

Cyrus stand auf und ging zu seinem Kleiderschrank. Dort holte er einen schwarzen Stoffgürtel heraus, den er Gilead reichte. Daraufhin stellte sich Cyrus hinter mich, sodass ich von beiden Seiten eingekesselt war.

Gilead nahm den Stoffgürtel dankend entgegen und ließ ihn prüfend durch seine Hand gleiten. „Samt. Perfekt.“ Vorsichtig hielt er ihn mir vor die Augen. Mit geübten Fingern wickelte er den Stoff mehrmals um meinen Kopf und machte dann einen Knoten. Er war so vorsichtig, es klemmte nicht ein Haar ein.

Gilead griff nach meiner Hand, hob diese über meinen Kopf und drehte mich so mehrmals um meine eigene Achse. Als er stoppte, wusste ich nicht mehr, vor wem ich nun stand.

Nervös holte ich Luft. Ein Lächeln hatte sich auf meinen Lippen eingenistet und wollte gar nicht mehr weichen. Ich war aufgeregt! Was würden sie mit mir machen? Wie würde es sich anfühlen, wenn mein Liebster zusammen mit meinem Gatten meinen Körper verwöhnte? Ich verspürte kein bisschen Angst. Viel eher breitete sich eine unstillbare Neugierde in mir aus, die mich dazu bewegte, vorsichtig meine Hände nach vorn auszustrecken.

Cyrus oder Gilead?

Ich traf auf eine Brust. Augenblicklich begann ich, zu erkunden, was ich unter meinen Fingern spürte, und strich bald darauf über einen durchtrainierten Bauch. Cyrus, zweifellos. Gilead sah kein Stück schlechter aus, aber so durchtrainiert war er nicht.

Wieder durchfuhr mich ein Schauer der Aufregung, welcher direkt in meiner pochenden Mitte mündete. Mit meinen Händen tastete ich mich weiter hoch, bis ich – etwas ungeschickt – die Lippen meines Gemahls unter meinen Fingern spüren konnte, und somit auch das freche Grinsen erahnen konnte, welches sich darauf breit gemacht hatte.

Er küsste meine Fingerspitzen und beugte sich dabei zu mir vor. Er nahm meine Hände von seinen Lippen. Kurz darauf spürte ich eben jene auf meinem Mund, mich sanft und zärtlich küssend. Zeitgleich nahm ich wahr, wie Hände über meine Hüften glitten. Das musste Gilead sein. Die Hände hatten sich von hinten genähert und wanderten nach vorne zu meinem Bauch. Quälend langsam bewegte er sie hoch zu meinen Brüsten. Mehrmals glitten seine Finger über meine Brustwarzen, bis diese sich aufrichteten, hart und erregt wurden. Ein Stöhnen entglitt meinem Liebsten. Und kurz darauf spürte ich seine Lippen an meinem Nacken.



Mittlerweile war ich so feucht, dass ich meine eigene Lust bereits spüren und auch riechen konnte. Mit meinem Po drückte ich mich an meinen Geliebten hinter mir, zwischen dessen Lenden sich schon eine spürbare Beule ausgebildet hatte. Gleichzeitig versuchte ich, mit meinem Oberkörper näher an meinen Gemahl zu kommen und so mehr Kontrolle über den Kuss zu bekommen! Immer war er es, der meine Lippe zwischen seine Zähne nahm und leicht zubiss! Ich hatte so keine Chance – zudem er mir zu groß war!

Frustriert fuhren meine Fangzähne aus und fauchte in seinen Mund hinein. Versehentlich musste ich ihm wohl auf die Lippe gebissen haben, denn ich spürte augenblicklich, wie er gieriger wurde und der Kuss intensiver. Um mir die Akrobatik zu ersparen, packte ich Cyrus am Hals und zog ihn näher zu mir, und somit auch näher an Gilead heran.

Jetzt stand ich inmitten zweier erregter Männer. Sowohl an meinem Po als auch an meinem Bauch spürte ich ihre Erregungen und kurz überkam mich die Furcht, dass sie mich vielleicht nicht grundlos gewarnt hatten. Wie sollte denn das alles in mich hineinpassen? Nein, nein, nein, nein, nein. Nein! Die beiden konnten sich abwechseln.

Durch den Kuss spürte ich, wie auch Cyrus‘ Fänge sich verlängerten. Er löste unser intensives Zungenspiel schwer seufzend und glitt mit seinen Lippen über meine Wange bis zu meinem Hals hinab. Dort trieb er seine Zähne in meine pochende Halsschlagader und trank gierig einen Schluck.

Ich stöhnte auf und bewegte mein Becken leicht kreisend. Mein ganzer Körper bebte vor Lust. Cyrus ließ von meinem Hals ab, schon kurz darauf spürte ich jedoch wieder Lippen dort. Eine gierige Zunge leckte über die beiden Einstiche, biss aber selbst nicht zu.

„Gilead …“, stöhnte ich leise. Auch er trank von mir. Wesentlich vorsichtiger als Cyrus.

Cyrus … Er stand nicht mehr vor mir. Stattdessen spürte ich seinen heißen Atem an meiner Scham. Den leichten Stoff hatte er wohl angehoben, denn nun drückte sein Gesicht direkt gegen meine stark pochende Mitte. Mir ein lautes Keuchen entlockend, legte er seine Lippen auf meine Kitzler und saugte an der empfindlichen Knospe, während Gilead sich zärtlich, meinen Hals und meine Brüste liebkosend, mein Blut einverleibte.



Ich öffnete meine Beine weiter und verschaffte Cyrus so besseren Zugang. Augenblicklich wurde das Gefühl intensiver. Ich stöhnte laut und ungehemmt, meine Fänge bis zum letzten Millimeter ausgefahren, und ergab mir völlig der Lust, die mir die beiden bereiteten.

Gileads Lippen fühlten sich warm und weich auf meiner Haut an. Ich verspürte das Bedürfnis, ihn noch näher zu haben, griff mit der linken Hand nach hinten und packte seinen Nacken. Die Rechte wanderte nach unten, direkt in die schönen, offenen, lockigen Haare meines Gemahls und drückte ihn fordernd näher an meine Scham.

Mehr!, schrie mein Körper hungrig und Cyrus intensivierte seine Liebkosungen. Gleichzeitig legte er beide Hände an meine Hüfte und hob mich spielend leicht ein Stück hoch, wobei er keine Sekunde von meiner pochenden, nassen Mitte abließ.

Ich klammerte mich fester in seine Haare. Gileads Körper stützte mich von hinten. Er legte beide Hände unter meinen Hintern und ließ sie dann langsam zu meinen Oberschenkeln gleiten, sodass ich mit weit geöffneten Beinen auf seinen Händen saß. So kam Cyrus noch besser an meine Mitte. Seine Zunge stupste und umkreiste meine Knospe, während er zwei Finger in mich schob und sie langsam in mich stieß, wobei er immer wieder über einen Punkt rieb, der mich fast um den Verstand brachte.

Ich wand mich stöhnend. Immer intensiver wurden die Gefühle. Cyrus trieb mich in den Wahnsinn, während Gilead mich in der Luft hielt, meine Oberschenkel fest in seinen Händen. Meine Beine noch weiter zu spreizen, wäre überhaupt gar nicht möglich!

„Nicht so hektisch, meine Liebe“, raunte mir mein Liebster zu, den Mund direkt an meinem Ohr, sodass sein warmer Atem meine Wange streifte.

Ich bemühte mich, wieder ruhiger zu werden. Kein Winden, kein Durchstrecken meines Rückens … aber Cyrus hörte nicht auf. Die Geräusche, die ich ausstieß, lagen irgendwo zwischen einem Fauchen, Knurren, Wimmern, Flehen und Stöhnen. Seine Finger wurden immer schneller, seine Zunge immer drängender. Er katapultierte mich in kürzester Zeit zum Höhepunkt. Und selbst dann machte er noch weiter, sodass mein Höhepunkt gar nicht mehr aufhören wollte!

Als die Explosion in meinem Kopf sich langsam zurückzog, und auch seine Finger sich in mir wieder langsamer und zärtlicher bewegten, atmete ich schwer ein und aus. Ich fühlte mich, als hätte ich unzählige Runden ums Schloss gedreht, inklusive Bergbesteigung.



Noch immer waren meine Augen verbunden. Einzig Gileads Berührung gab mir jetzt noch Halt, denn Cyrus ließ ab von mir. Mein Geliebter ließ mich vorsichtig wieder zu Boden. Kaum hätten meine Beine mein Gewicht tragen sollen, knickten sie ein. Gilead, dessen Hände in weiser Voraussicht an meiner Hüfte geblieben waren, fing mich auf und lachte leise.

„Alles in Ordnung? Brauchst du etwas?“, fragte er leise, woraufhin ich mich näher an ihn schmiegte. Noch immer war da dieses vorfreudige, unersättliche Ziehen in meiner Magengrube, das nach mehr verlangte, doch für den Moment wollte ich Nähe. Mein Körper war heiß und erschöpft.

„Trink“, drang Cyrus‘ raue Stimme zu mir durch. Zeitgleich spürte ich warme Haut an meinen Lippen.

Spucke sammelte sich in meinem Mund. Erst stupste ich die Haut mit meiner Zunge an, dann tastete ich mit meinen Händen danach. Ich bekam seinen Arm zu fassen und zog ihn näher zu mir hin, damit er ihn mir nicht mehr entziehen konnte. Es war ein Urinstinkt, der mich dabei führte. Beute hielt man fest.

Meine Fänge vergruben sich gierig in das Handgelenk meines Gatten und erlaubten mir den Zugang zu dem warmen, leckeren Rot in seinen Venen. Simultan stöhnten wir auf, er frei und ungehemmt, ich dumpf gegen sein Handgelenk. Sofort wurde ich wieder rollig. Ich begann meinen Po an meinem Liebsten zu reiben, während mir Cyrus‘ Blut die Kehle hinunterfloss. Und in diesem Moment wollte ich, dass es nie wieder aufhörte. Es war perfekt. Genau so. Alles, was mein Herz begehrte, war anwesend und mir nah.

Ich spürte, dass Gilead seinen Gürtel öffnete. Kurz entzog er sich mir, aber schon bald darauf lagen seine Hände wieder an meiner Hüfte, auch wenn ich mittlerweile einen festen Stand hatte. Zarte Küsse landeten auf meinem Nacken und meiner Schulter. Hin und wieder streifte seine harte Männlichkeit mein Becken. „Brauchst du noch etwas Pause?“

Keuchend ließ ich von Cyrus ab. Meine Zunge schnellte hervor und fing den Blutstropfen an meinem Mundwinkel auf. Um auch ja nichts zu verschwenden, leckte ich lasziv noch einmal über sein Handgelenk, wo die zwei Einstichstellen bereits spürbar dabei waren, zu verheilen.

„Nein“, antwortete ich rau auf Gileads Frage. „Keine Pause.“



Ich hatte die Befürchtung, wenn es mit zwei Männern einherging, musste auch einer hinter mir sein. Und vermutlich also auch von hinten in mich eindringen. Ich schluckte kurz. Ich vertraute Gilead. Bei ihm war das in Ordnung, beschloss ich und streckte ihm auffordernd mein Hinterteil hin. Meine Hände suchten Kontakt zu Cyrus vor mir, fanden seine Brust und glitten über die kleinen, gelockten, schwarzen Härchen seiner Brust hoch zu seinem Nacken, wo ich ihn zu einem Kuss hinunterzog.

Cyrus erwiderte meinen Kuss. Zeitgleich glitten seine Hände über meine Brüste und kneteten diese. Aber er ließ viel zu schnell wieder davon ab. Seine Hände wanderten zu meinen Armen bis hinab zu meinen Handgelenken. Diese legte er hinter meinen Rücken, um sie dort mit einer Hand festzuhalten. Nicht fest, dennoch spürbar bestimmend. Mit der anderen Hand öffnete er seine Hose. Zumindest hörte ich Stoff, der zu Boden fiel. „Bleib so stehen“, flüsterte er rau, nachdem er den wilden Kuss unterbrach. „Lass die Hände hinter deinem Rücken.“

Beide Männer entfernten sich von mir. Ich spürte, dass sie mich umrundeten. Beide mittlerweile komplett entblößt. Hin und wieder strich eine Hand über meinen Bauch, meine Wange, meinen Hintern oder meine Brüste. Wem diese Hände gehörten, konnte ich allerdings nicht sagen.

„Und jetzt“, raunte Cyrus mir zu. Er stand vor mir. „Mach die Beine weiter auseinander.“ Das kam rechts von mir. Ebenfalls von Cyrus.

Meine Wangen brannten spürbar. Immer schneller wurde mein Atem. Die kühle Seide, die sanft auf meiner Haut lag, reizte mich noch mehr, ließ meine Nervosität noch mehr steigen. Ich spürte, wie Nässe meinen Oberschenkel hinunte lief und schluckte.

„I…m st…ehen?“, quietschte ich stotternd.

„Ja“, erwiderte nun Gilead. Wieder rechts von mir.

Ich konnte gar nicht sagen, wer wo stand. Auch wusste ich nicht, was genau sie jetzt vorhatten. Aber ihre Hände glitten immer noch über meinen Körper. Über den dünnen Stoff. Ich wünschte mir, ihre Finger würden meine nackte Haut berühren. Aber ich zog mich nicht aus, sondern ließ die Hände hinter meinem Rücken.

Langsam spreizte ich die Beine. Meine Mitte öffnete sich und pochte noch heftiger.

„Noch weiter“, verlangte Cyrus. Er stand hinter mir. Seine Lippen waren direkt an meinem Ohr.



Mir entwich ein leises Stöhnen. Willig spreizten sich meine Beine noch mehr.

Wieder Schritte vor mir, neben mir, hinter mir. Ich merkte, dass beide kurz darauf stehen blieben. Einer griff meine Handgelenke. Der andere Mann berührte mich an den Füßen. Sanft, aber bestimmt wurde ich auf den Boden gedrückt. Und obwohl ich nicht stürzen konnte, fühlte ich mich hilflos und kam der Aufforderung, mich zu setzen, nur langsam nach.

Jemand lag unter mir! Ich spürte einen Körper an meinen Schenkeln! Hände, die mich dort streichelten und mein Becken weiter nach vorne zogen. Kurz darauf spürte ich, wie etwas gegen meinen Eingang drückte.

Der Mann hinter mir drückte mich leicht nach unten. Direkt auf die erigierte Männlichkeit, die gegen meinen Eingang drückte.

Stöhnend ließ ich mich darauf sinken. Mit meinen Händen stützte ich mich auf der Brust vor mir ab. „Gilead“, erkannte ich erregt und begann, mich auf ihm zu bewegen. Zeitgleich schob Gilead mein Negligé nach oben. Wie von selbst hob ich meine Arme, kurz darauf wurde es mir über den Kopf gezogen.

Kräftige Hände massierten und kneteten meine Brüste. Ich dachte erst, es sei Gilead. Aber seine Hände legten sich an meine Oberschenkel und brachten mich dazu, mich langsamer auf ihm zu bewegen. Zusätzlich hob er mich hoch, bis ich glaubte, sein Glied würde aus mir rutschen. Dann drückte er mich herunter und hob zeitgleich sein Becken, sodass er schnell und fest in mich stoßen konnte.

Mein Rücken bog sich durch; mein Mund gab undefinierbare Geräusche von sich. Gilead bewegte sich von unten und stieß immer dann zu, wenn ich mich wieder nach unten gleiten ließ. Doch nicht nur die Stimulation in meinem Inneren versetzte meinen Körper in Ekstase, sondern auch die bewanderten und durchaus fähigen Hände an meinen Brüsten. Ich spürte Cyrus‘ Atem an meinem Nacken und fühlte seine Wärme in meinem Rücken. Näher!, forderte alles mir, was mich dazu brachte, auffordernd den Kopf seitlich in den Nacken zu legen.

Als der König nicht sofort auf meine Forderung einging, verlangte ich: „Beiß mich!“

Seine Lippen landeten auf meinem Hals und küssten jeden Millimeter davon, ehe sie sich weiter vorarbeiteten und meinem Nacken und anschließend meiner Schulter ihre Aufmerksamkeit schenkten. Ich fing an zu knurren, aber seine neckenden, knabbernden Küsse blieben.



„Noch nicht“, entgegnete er nur und ließ seine Zunge über meinen Hals gleiten.

Gilead wurde immer schneller. Zusätzlich rieb er meine empfindliche Knospe und brachte mich an den Rand meines nächsten Höhepunktes.

Cyrus kniff mir leicht in die Brustwarzen, drehte sie und zog daran.

Wieder spürte ich, wie sich alles in mir auf dieses grandiose Gefühl vorbereitete. Mein Körper lechzte danach, erlöst zu werden. Gleichzeitig verspürte ich das unbändige Bedürfnis, gebissen zu werden. Und so drangen die Worte aus meinem Mund, ehe ich auch nur realisiert hatte, was ich gerade tat.

„Bitte, Cyrus!“, keuchte ich verzweifelt. „Bitte beiß mich!“

Seine Zähne gruben sich sofort in mein Fleisch und ließen mich laut aufstöhnen. Er saugte mein Blut und drückte sich von hinten noch enger an mich.

Gilead wurde noch etwas schneller und zusammen mit dem Biss beförderte es mich zum nächsten Höhepunkt.

Cyrus ließ von mir ab. Kraftlos brach ich auf Gileads Brust zusammen. Noch immer war er hart in mir. Er bewegte sich leicht und schickte auf diese Art und Weise noch weitere, sanfte Wellen durch meinen Körper, auch nachdem der eigentliche Orgasmus bereits abgeklungen war. Ich schnaufte schwer. Die Augen hatte ich geschlossen. Sie brachten mir unter dem Tuch sowieso nichts …

Während ich nur langsam wieder zu Atem kam, streichelten kräftige Hände meinen Hintern. Ein Finger glitt zwischen meine Beine, verteilte die Feuchtigkeit überall.

Gilead bewegte sich nur leicht, brachte mich aber schon mit der kleinsten Bewegung wieder zum Stöhnen.

Ein Finger spielte an meinem Hintern und schob sich hinein. Nicht bloß eine Fingerkuppe. Ganz langsam bewegte sich der Finger, passend zum Rhythmus von Gilead. Dieses Rein und Raus war seltsam und dennoch erregend. Ein weiterer Finger schob sich hinein und dehnte mich spürbar, sodass es anfing zu brennen.

Ich begann wieder leise zu keuchen. Mein Becken wand sich unter der Penetration. Es fühlte sich an, als wäre es falsch. Als sollte da nichts rein. Meine Muskeln drückten fest gegen den Fremdkörper, doch er ließ sich davon nicht beirren. Es brannte und ich begann zu wimmern. Das fühlte sich nicht schön an. Irgendwie war es gut, aber irgendwie ganz und gar nicht.



Ich drehte den Kopf nach hinten, um zu sehen, was Cyrus da machte. Natürlich sah ich nichts und wusste auch schon, was er da tat, aber es sehen zu können, hätte mir zumindest Gewissheit gegeben, dass es sich wirklich nur um Finger handelte.

Wieder bewegte er seine Finger in mir und entlockte mir dadurch einen Ton, der einer Mischung aus Verzückung und Ablehnung entsprungen sein musste. Er nahm beide Finger wieder heraus, spielte damit aber weiter an meinem Hintereingang herum. Mit der anderen Hand wurde wieder großzügig Feuchtigkeit verteilt. Dann landete wieder ein Finger in meinem Hintern. Einer nur und es fühlte sich besser an. Die Reibung war schon besser …

Ich stöhnte leise auf. Es war so nass, dass sein Finger problemlos in mich gleiten konnte. Kurz darauf war wieder der zweite Finger da. Aber das Brennen war weg. Zurück blieb ein seltsames, undefinierbares Gefühl der Lust, das diese Reibung mit sich brachte. Ein dritter Finger kam hinzu und es brannte wieder.

Gilead streichelte meinen Rücken und bewegte sich nur ganz leicht in mir. Er drehte meinen Kopf zu sich und presste seine Lippen auf meine.

Zwar erwiderte ich den Kuss, aber in Gedanken war ich bei den Fingern in meinem Po. Was machte Cyrus da? Was sollte das werden?

Wieder begann er, dieses Mal mit drei Fingern, in mich zu stoßen. Zuvor hatte er sich nur eingegraben, wenn man das so nennen wollte. Aber bei den Göttern, das brannte!

Ich löste mich von dem Kuss, stützte mich ein wenig auf, drehte den Kopf herum und fauchte. Mein langes Haar fiel mir über die Schulter und kitzelte meinen Bauch.

Cyrus ließ von meinem Hintern ab und ich hörte, dass er sich mir näherte. Seine Finger glitten über meine Lippen. Ich zuckte zurück. „Das ist die saubere Hand“, erklärte er leise. „Fahr die Zähne ein.“ Zeitgleich griff er mit der anderen Hand in meine Haare und hob meinen Oberkörper. Der Griff war fest, beinahe schmerzhaft.

Noch einmal fauchte ich, dieses Mal aber mehr aus Reflex. Nach kurzem Zögern tat ich, was er wollte. Durch seinen Griff war mein Gesicht der Zimmerdecke zugerichtet. Und da er zweifellos über mir stand, sah er jetzt sicher mit einem siegessicheren Lächeln auf den Lippen auf mich herab. Schnell befeuchtete ich meine Lippen, die auf einmal, durch das ganze schnelle Atmen durch den Mund, ganz trocken waren. An diesen Lippen spürte ich nun etwas Weiches und schmeckte kurz darauf Cyrus‘ Lusttropfen.



„Hast du deine Zähne im Griff?“ Ungeduldig rieb er seine Eichel über meine Lippen.

Erschrocken von der unerwarteten Bewegung blieb mein Mund offen stehen, sodass er noch ein Stückchen weiter eindrang. Ich brauchte einen kurzen Moment, um zu begreifen. Auf keinen Fall durften jetzt meine Zähne ausfahren, sonst wäre mein Gatte vielleicht sein Leben lang zeugungsunfähig!

Hervorragend!, rief ein Teil von mir. Der andere gab dem ersten eine imaginäre Kopfnuss. Vorsichtig schloss ich meine Lippen um den Schaft meines Mannes und nahm ihn das erste Mal überhaupt in den Mund. Er war noch nicht ganz hart, das konnte ich spüren. Aber viel Fehlen tat auch nicht mehr.

Mit meiner rechten Hand stützte ich mich weiter auf Gileads Oberkörper ab. Die andere legte ich an Cyrus‘ Gemächt. Sowohl mit Zunge als auch mit meiner Hand begann ich, meinen Gemahl zu stimulieren, während ich selbst noch immer von Gilead penetriert wurde – jetzt wieder etwas stärker.

Gileads Hände fanden meine Brüste und massierten sie sanft, während meine Zunge sich ein Vergnügen daraus machte, umzusetzen, was ich als Kind gelernt hatte. Ausnahmsweise wusste ich jetzt einmal, was zu tun war, und war nicht vollkommen unwissend. Cyrus‘ Eichel, warm und eng von meinem Mund umhüllt, wurde von meiner Zunge gestreichelt, getriezt und gereizt. Ich ließ sie durch den Spalt ganz vorne gleiten und spürte, wie sein Körper kurz erbebte. Mittlerweile lag sein Gemächt fest und stramm in meiner Hand.

Gilead unter mir bewegte sich schneller und brachte mich dazu, mit Glied in meinem Mund lauthals zu stöhnen. Daraufhin wurde Cyrus‘ Griff in meinem Haar fester und er drückte mich näher an seine Lenden – penetrierte meinen Mund deutlich tiefer als nur mit der Spitze.

Ein weiterer Lusttropfen verging auf meiner Zunge und ließ mich vor Anstrengung, meine Fänge drinnen zu behalten, wimmern. Unmöglich! Das wusste ich im nächsten Moment, denn auch wenn ich dagegen ankämpfte, begannen meine Fangzähne bereits, sich weiter aus meinem Zahnfleisch zu schieben. Beide Hände nutzend, drückte ich Cyrus an den Beinen weg. Meinen Kopf konnte ich nicht zurückziehen, denn diesen hielt er fest im Griff.

Auch er musste meine Zähne nun spüren. Oder er respektierte, dass ich ihn wegdrücken wollte. Denn im nächsten Moment war sein Glied aus meinem Mund. Mit beiden Händen griff er nach meinem Kopf und küsste mich wild und innig.



Gilead bewegte sich noch schneller und brachte mich schon wieder zum Stöhnen.

„Machen wir im Bett weiter“, schlug Cyrus vor, nachdem er den Kuss beendet hatte. Zeitgleich nahm er meine Augenbinde ab.

Ich blinzelte, geblendet von Kerzenlicht, das den Raum erhellte. Meine Fänge, nun wieder ausgefahren, drückten leicht in meine Unterlippe. Langsam löste ich mich von meinem Liebsten, ließ ihn aus mir herausgleiten und stand zittrig auf. Ich war komplett nackt. So wie auch die beiden Männer, die beide mit erigierten Gliedern vor mir standen und mich betrachtenden, so wie ich sie betrachtete. Ich hatte mir erlaubt, ein wenig Abstand einzuräumen, um kurz einmal den Anblick der beiden so nebeneinander in meinem Kopf abzuspeichern.

Wieder befeuchtete ich meine Lippen. Die Augen beider Vampire galten sofort meinem Mund, was mich zu einem leisen Kichern veranlasste. Noch einen Augenblick ließ ich sie starren, dann warf ich mein Haar nach hinten, sodass ich spürte, wie seine Spitzen über meinen Po strichen, und lief mit ordentlichem Hüftschwung auf das Bett zu. Dort setzte ich mich auf die Kante am Fuß des Bettes. Ein freudiges Grinsen überkam mich, als ich erst die Blicke der beiden vollumfänglich registrierte.

Ganz langsam stellte ich meine Füße auf ihre Ballen und spreizte dann die Beine. Wo meine Scham blieb? Das war in der Tat eine gute Frage. Um die ich mich später kümmern würde.

Gier loderte in den Augen beider Männer auf. Wollust. Ihre Erektionen zuckten. Kurz wechselten sie stumm einen Blick, sprachen sich nur über ihre Augen ab. Doch noch ehe sie etwas unternehmen konnten, zerstörte ich ihre Pläne mit einem langen, gekünstelten Gähnen. „Hmm …“ Ich ließ meine Augen träge werden. „Zeit zu schlafen“, murmelte ich und rutschte schon weiter zurück in die Laken. Die fassungslosen Blicke auf mir brachten mich fast zum Lachen. Mit großen Augen sah ich auf. „Wer bringt mich ins Bett?“

Gilead klappte kurz die Kinnlade herunter, während Cyrus die Augenbrauen hob. Allerdings war er derjenige, der zuerst reagierte. „Höchst unfair. Aber dann holen wir es beizeiten nach.“ Mit einem verständnissvollen Lächeln kam er auf mich zu. „Soll ich dich rüber tragen?“



Jetzt war ich es, die ihn ungläubig anstarrte, ehe ich in herzhaftes Lachen ausbrach. Sollte ich es erklären? Aber das würde dem Scherz doch den Spaß nehmen! Ich versuchte mein Lachen zu mäßigen und setzte zu sprechen an: „Also …“ Theatralisch schlug ich mir die Hand aufs Herz. „Würdest du mich nicht hier schlafen lassen?!“

„Hier? Vergiss es. Denkst du ernsthaft, Gil und ich können nur mit dir Spaß haben? Wir toben uns einfach weiter aus. Du kannst nebenan gern schlafen.“ Cyrus griff nach meinem Kinn und unterdrückte mit Mühe ein Grinsen. „Kann nur sein, dass wir etwas laut werden.“

Ohne es zu wollen, schossen meine Fänge hervor und ein raues, drohendes Fauchen zischte durch den Raum. „Ihr beide seid mein!“, grollte es aus den Tiefen meiner Kehle. Ich erhob Anspruch. Auf sie, auf ihre Lust und ihre Körper. Zumindest heute Nacht. Ich wollte nicht daran denken, dass Cyrus sich mit jemand anderem als mir vereinigte. Ich wusste, dass er es tat, und es machte mich rasend. Aber heute Abend bliebe er mir treu!

„Also magst du doch noch nicht schlafen?“ Er drückte meinen Oberkörper auf das Bett und küsste meine Brüste.

Gilead kletterte zu uns auf die weiche Matratze. Er krabbelte hinter mich und legte seine Hände unter meine Achseln. Mit einem Ruck zog er mich komplett auf das Bett. „Meinst du, wir sollten sie bestrafen?“

„Was schwebt dir vor?“, erkundigte sich Cyrus, der über mich kletterte und sich auf meine Oberschenkel setzte.

Gehetzt ging mein Blick zu Gilead. Unter einer Bestrafung verstand ich nichts Schönes! Kerker, Schläge mit der Peitsche, die einem den Rücken aufrissen …

„Agh!“ Ich quietschte laut auf vor Schreck und wand mich innerhalb kürzester Zeit auf dem Körper meines Geliebten und unter dem Körper meines Gatten hin und her. „Gilead, lass … das! Hör … auf! Gil…ead!“ Immer wieder unterbrochen von Lachkrämpfen und Kicheranfällen versuchte ich meinen Liebsten zum Aufhören zu bewegen. Nach Atem ringend, startete ich den Versuch, von ihm wegzukriechen, doch da war schließlich noch ein zweites Übel im Bett und saß auf meinen Schenkeln.

Bisher hatte er einfach nur wie gebannt zugesehen und zufrieden gewirkt. Ein leichtes, ehrliches Lächeln hatte sich auf seinen Lippen ausgebreitet und es wirkte, als wäre er in Gedanken gerade irgendwo anders gewesen.



„Ich fürchte, wenn du sie weiter kitzelst, tritt sie mich noch. Andererseits …“ Cyrus streichelte zärtlich meinen Bauch. „Sie ist wunderschön, wenn sie so lacht.“

Gilead hörte auf, doch das bemerkte ich gar nicht richtig. Für einen kurzen Augenblick hatten mich diese grau-blauen Augen wieder gefangen genommen. Wunderschön, hallte in meinem Kopf nach und ließ mich mit leicht offenem Mund zu Cyrus aufblicken. Mein Atem ging keuchend vom Lachen. Aber für einen Moment … Er hatte mich schön genannt. Hatte er das überhaupt schon einmal getan?

Gilead hatte angefangen, meine Brüste zu streicheln.

„Du wirst dich jetzt selbst stimulieren, Nay“, raunte Cyrus leise. „Ansonsten werden wir deine Hände fesseln.“ Seine Augen funkelten erregt.

Augenblicklich begann mein Becken, sich unruhig zu bewegen. Mein Atem wurde schneller und die sexuelle Spannung im Raum, die vorher gerade noch abgenommen hatte, war auf einmal eine Wucht, geradezu explosiv. Sollte ich? Oder nicht? Gefesselte Hände? War das vielleicht … genauso interessant wie verbundene Augen?

Ich biss mir auf die Lippe. Dann führte ich meine Hand langsam zu meiner Mitte hin und begann dort zu reiben. Es war anders, als wenn ich es allein machte. Die Blicke, sie verliehen jeder meiner Bewegungen Wichtigkeit. Und doch wollte ich mich nicht selbst stimulieren, sondern viel lieber stimuliert werden!

Kurzerhand griff ich das Cyrus‘ Glied und begann vergnügt damit, es zu bearbeiten. Auf und ab. Cyrus war offenbar in einer kurzen Schockstarre gefangen. Mir trieb sein Gesichtsausdruck auf jeden Fall ein verspieltes Grinsen ins Gesicht.

Was nun geschah, ging schnell. Gilead und Cyrus arbeiteten Hand in Hand. So schnell, wie das Lächeln auf meinem Gesicht erschienen war, hatte es sich auch aufgelöst. Erregt, erwartend und absolut nass. Meine Hände lagen auf meinem Rücken zusammengebunden. Und ich hatte recht behalten. Das Gefühl war besonders. Besonders bescheiden. Ich konnte nichts mehr anfassen und mich erst recht nirgends mehr abstützen!

„Setz dich auf mich“, verlangte Cyrus rau. Er hatte sich auf den Rücken gelegt und streichelte mit einer Hand über meinen Oberschenkel.

„Ganz normal?“, wagte ich zu fragen.



„Ja, ganz normal. So wie beim Ball, oder bei Gilead vorher.“ Mit jeder Silbe verdunkelten sich seine Augen mehr und die Lust machte sich in ihnen breit.

Mir auf die Lippe beißend, kam ich der Forderung nach und kletterte – wohlgemerkt mit gefesselten Händen – auf seinen Schoß. „J…jetzt musst du aber …“, stellte ich dann reichlich unbeholfen fest. Mein Gemahl grinste spitzbübisch und griff nach seinem Phallus, um ihn mir direkt an meinen Eingang zu halten. Ein Stöhnen entwich mir nur schon bei der leichten Berührung. Ich wartete nicht lange und ließ mich auf ihn sinken.

Einige Male stieß er zu, während er mir hoch und runter half, da auch das mit zusammengebundenen Händen deutlich schwieriger war.

„Wirst du dich jetzt benehmen und brav sein?“, wollte er auf meinen gequälten Gesichtsausdruck hin wissen, woraufhin ich schnell nickte. Er stützte sich auf, kam mir mit seinem Mund ganz nahe und flüsterte dann: „Mit Worten. Ich will hören, wie du es sagst, Nay.“

Ich erzitterte. „Ich … w…werde brav sein!“

Seine Lippen landeten lustvoll auf meinen, während seine Hände nach hinten glitten, um mir die Fesseln zu lösen. Ein zweites Paar Hände machte sich an meinem Eingang zu schaffen und drückte zusätzlich zu Cyrus‘ Gemächt einen Finger in mein Loch. Überrascht quietschte ich auf, musste aber gestehen, dass es sich gut anfühlte.

Ich wurde immer lüsterner, immer ungeduldiger und als meine Hände erst frei waren, regelrecht wild. Irgendwann spürte ich Gileads Finger an meiner Rosette, aber ich schenkte ihm nicht viel Beachtung. Dennoch war das Gefühl herrlich. Noch immer merkwürdig, aber ich hatte absolut nichts mehr an seinen Fingern da auszusetzen. Auch wenn es erneut leicht brannte.

Auf einmal spürte ich Gileads Atem an meinem Ohr. „Ich will dich von hinten nehmen. Ist das in Ordnung?“

Von Lust getrieben, nickte ich. „Ja, Götter, ja!“ Ich überlegte nicht mehr. Ich wollte nur noch. Mehr und immer mehr! Schneller, tiefer. Ja, selbst Cyrus‘ Größe machte mir gerade rein gar nichts aus. Ich spürte ihn an meiner inneren Wand anstoßen und es machte nicht weh, verursachte keinen Schmerz!

Auf einmal wurde ich mit meinem Oberkörper nach vorne gedrückt, sodass ich mit meiner Brust direkt auf Cyrus landete. Mund an Mund starrten wir uns einen Augenblick an, ehe ich Gileads Glied an meinem Hintereingang spürte, und jetzt doch Panik bekam.



Cyrus musste es bemerkt haben, denn er griff nach meinem Kopf und presste seine Lippen auf meine. Gileads Gemächt drückte gegen meinen Eingang, aber wie ich erwartet hatte, war der dafür viel zu klein!

„Du musst dich entspannen, Naya“, raunte mein Liebster leise. „Entspann dich, alles wird gut.“ Und ja, bei seiner Stimme, vermischt mit den Lippen meines Gemahls auf meinen, war ich tatsächlich dazu fähig, die Anspannung fallen zu lassen.

„Uh!“ Erschrocken keuchte ich auf und löste mich von Cyrus‘ Lippen. „Du bist viel zu groß!“, beschwerte ich mich augenblicklich, denn es brannte höllisch und trieb mir die Tränen in die Augen.

Er strich sanft über meinen Po. „Ich habe dich gut vorbereitet, keine Angst. Die Spitze ist ja schon drin.“

Wie bitte? Die Spitze?

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