Kapitel 50 – Verschwörung
Kapitel 50 – Verschwörung
Sillia
Leise schlich ich die Strassen entlang. Es war Nacht, dunkel, und die Strassen in den ärmeren Vierteln der Stadt unbeleuchtet. Erst, nachdem der König Rjna in eines der Gästegemächer gebracht und ich ihr geholfen hatte, sich mit dem verletzten Knöchel für die Nacht fertig zu machen, hatte ich gewagt, das Schloss zu verlassen. Die letzte Nacht hatte sie im Kerker verbracht. Und ich hatte nichts tun können, um ihr zu helfen!
An gesuchter Stelle angekommen, atmete ich einmal tief durch, ehe ich mich nach unten in die Kanalisation begab. Das Abwassersystem der Stadt war eines der wenigen Dinge, die nicht auf der aktiven Nutzung von Magie beruhte. Jegliche Eingänge befanden sich in den ärmsten Teilen der Stadt. Keiner wollte freiwillig neben einem Zugang zur Kanalisation leben.
In solchen Momenten wäre es tatsächlich wünschenswert, ein Vampir zu sein. Nicht atmen zu müssen. Eine der wenigen Eigenschaften, auf die ich etwas neidisch war. Aber niemals käme es mir in den Sinn, mich verwandeln zu lassen. Ich könnte meine Magie verlieren! Oder erst gar nicht mehr aufwachen! So sehr ich Leonhard also auch liebte …, es würde eine endliche Liebe bleiben. Ich würde altern und dann sterben, während er noch immer so aussähe wie jetzt. Ich stiess ein leises Seufzen aus. Wenn er denn endlich zurückkäme. Er hatte Xelus begleiten müssen …
Meine Beine führten mich zielsicher durch die dunklen, stinkenden Gänge, bis hin zu einer unscheinbaren Tür. Ich klopfte. Eine Sichtluke öffnete sich. Kurz setzte ich einen Teil meiner Magie frei und liess meine Augen aufleuchten. Daraufhin wurde die Tür geöffnet. Ein kleiner, versteckter Raum, mitten in der Kanalisation. Unbekannt für jene, in deren Adern keine Magie floss. Der Grund dafür war ziemlich simpel: Unsere Vorfahren hatten diese Kanalisation gebaut. Und das Wissen über diesen Raum stets an ihre Nachfahren weitergegeben.
„Tritt ein, Schwester.“ Ich nickte und huschte schnell hinein. Drinnen warteten schon unzählige von uns versammelt. Alle waren nervös. Solche Treffen hielten wir nicht oft ab. Das wäre viel zu gefährlich.
„Schwester“, grüsste ich und setzte mich neben Elindra. Ich hatte sie im Palast kennengelernt, wo sie direkt unter dem König diente. Immer an seiner Seite. Bei vielen Besprechungen und auch bei Aufträgen ausserhalb der Stadt musste sie ihn begleiten. Es war für sie die reinste Demütigung. Ihr Halsband war schwarz wie die Nacht und hatte drei Einkerbungen. Es zeichnete sie als starke Magierin aus, welche sich aber nicht in die vier Kategorien einteilen liess, welche der König zu unserer Erkennung geschaffen hatte. Wüsste der König von ihrer zweiten Gabe, und nicht nur von der Geisterhand, über die sie verfügte, hätte sie garantiert die vollen fünf, oder zumindest vier Einkerbungen erhalten und würde ihre Zeit damit neben Ifruel im Kerker fristen.
Ifruel, eine Legende, ein Mythos – mehr war er bis vor wenigen Tagen nicht gewesen. Bis wir alle gespürt hatten, wie eine Macht freigesetzt wurde, die nur einem unter uns gehören konnte.
„Du siehst nicht gut aus“, flüsterte ich ihr leise zu, um die anderen nicht zu stören.
„Ich habe es fast nicht geschafft“, flüsterte sie zurück. „Der König … er lässt mich kaum aus den Augen. Nach der letzten Reise erst recht nicht mehr.“ Verachtend schüttelte sie den Kopf. „Er hat zahlreichen unserer Kinder die Eltern genommen! Nur weil sie protestiert haben!“
Tränen glitzerten in ihren Augen und ich nahm sie in den Arm. Hier war einer der wenigen Orte, an denen wir wirklich wir selbst sein konnten. Auch unsere Kinder brachten wir hierher. Wenn sie von den bereits entdeckten Magiern geboren wurden, natürlich nicht, aber die Kinder unentdeckter Magier fanden hier Schutz. „Es ist schrecklich“, murmelte ich leise. „Ich versuche alles, es den Kindern hier so schön wie möglich zu machen …“ Mein Blick glitt zu den Kleinen, die sich in einer Ecke, zusammen mit ihren Spielzeugen, verkrochen hatten, um der ungewohnt grossen Menschenmenge zu entkommen.
„Ich kann mich noch gut erinnern. An meine Zeit hier.“ Elindra strich sich eine Träne aus dem Auge. „Der vorherige König hat meine Eltern auf dem Marktplatz aufgeknüpft. Die Schaulustigen haben gejubelt, gegrölt und gejohlt. Keiner hat sich für mich interessiert, als ich in die Kanalisation geflohen bin.“
Traurig schüttelte ich den Kopf. „Es ist kein schöner Ort für ein Kind. Die kalten, kahlen Wände, der harte Boden unter den Füssen – ein paar wenige Spielzeuge. Aber sie sollten auch nicht zu viel Zeit hier verbringen. Alles ist darauf ausgelegt, dass sie baldmöglichst ihre Kräfte unter Kontrolle bringen und dann zurück zu ihren Eltern können.“
Elindra nickte in Richtung der Kinder. „Sie schlafen auf dem Boden, essen rohes Zeug und langweilen sich von früh bis spät. Die meisten von ihnen sehen die Sonne trotz unserer Bemühungen über Jahre hinweg nicht.“
Es sollte mich entsetzen, es sollte mich empören, und doch war ich diejenige, die, wann immer möglich, hier hinab zu den Kindern kam, frisches Essen brachte und ihnen mit ihrer Magie half. Ein Kessel Wasser, Feuersteine, Fackeln, Kerzen und ein Haufen Erde lagen in dem Raum verteilt. Der König lag mit seiner Einteilung der vier Elemente nicht ganz falsch. Viele unserer Gaben basierten auf den vier Hauptelementen. Einige aber auch nicht, so wie Elindras Kräfte oder meine eigenen. Doch auch für diese Kinder fanden wir Übungsmöglichkeiten. Ich war ihre Betreuerin. Die Einzige, die noch nicht überführt worden war.
„Isabella“, flüsterte ich erfreut und nahm das kleine Mädchen, welches voller Inbrunst auf mich zustürmte, in den Arm.
„Sillia“, hauchte sie an mein Ohr und hielt nur schwer die Tränen zurück. „Wo warst du? Was hast du gemacht? Hast du uns nicht mehr lieb? Wieso bist du nicht mehr hergekommen? Wir haben alle Hunger!“
„Meine Liebe, ich … du weisst, ich habe euch lieb! Ganz doll!“ Spielerisch rieb ich meine Nase an ihrer. „Und ich komme nachher auch gleich noch zu euch! Ich habe etwas zu essen mitgebracht. Aber das muss bis nach der Versammlung warten! Setz dich zu deiner Schwester und deinem Bruder.“ Sanft lächelte ich, während ich beobachtete, wie der kleine Wirbelwind mässig getröstet nickte und hastig wieder zu ihren Geschwistern rannte.
Sie waren Drillinge. Zwei eineiige Mädchen und ein zweieiiger Junge. Das Problem, das sich mit ihren Gaben gezeigt hatte, war zum einen die Kontrolle, zum anderen das, was sie bewirken konnten, wenn sie ihre Kräfte vereinigten. Und das mit sieben Jahren …
„Ich schleuse dich heute Nacht zurück ins Schloss“, versprach ich Elindra leise und sah ihren dankbaren Blick. Elindra war eine der wenigen Magier, die auch tatsächlich im Schloss wohnten. Die meisten wurden in Magierunterkünften – ein anderes Wort für einen etwas schöneren Kerker – ‚untergebracht‘. Elindra sollte jedoch jederzeit für seine Majestät zur Stelle sein. Ich wagte gar nicht zu fragen, wie und in welchen Belangen sie ihm zu dienen hatte.
„Wir fangen an“, entschied unser Sprecher und stellte sich in der Mitte auf. Um ihn herum sassen unzählige Magier in einem Kreis, gespannt, darauf wartend, an seinen Lippen zu hängen. Die Kerzen und wenigen Fackeln erleuchteten den Raum nur spärlich, welcher für die Anzahl an Magiern hier drin eigentlich viel zu klein war. „Ich weiss, viele von euch fragen sich, wieso wir dieses Treffen abhalten. Denn ja, es ist ein Risiko, aber dennoch eines, welches wir eingehen müssen, wenn wir jemals Veränderung wollen!“ Kurz liess er seine Worte wirken, ehe er fortfuhr: „Es gab in der letzten Zeit einige Entwicklungen. Entwicklungen, welche uns zugutekommen können! Neueste Berichte aus dem Schloss, die uns mögliche Angriffsflächen liefern!“
Ifruels Entkommen.
„Es gibt eine neue Prinzessin in unserem Reich! Und sie ist schwach, geradezu elend für einen Vampir. Und doch hat der König sie in seine Familie aufgenommen.“ Sein Blick fiel auf mich. Schnell versuchte ich, meine schockgeweiteten Augen wieder auf normale Grösse schrumpfen zu lassen. Doch das wäre gar nicht nötig gewesen. Er hatte nicht nach mir gesucht. „Elindra, Schwester, komm nach vorne.“
Elindra streckte den Rücken durch, erhob sich mit gerecktem Kinn und trat zu unserem Sprecher in die Mitte. Niemanden hätte ihre Müdigkeit in diesem Moment auch nur noch erahnen können. „Ihr Name ist Rjna Melur. Sie ist schwach, verletzt sich ständig und sorgt unaufhörlich für Probleme. Aber sie ist auch die Geliebte des Königs.“
Überraschtes Murmeln machte sich im Raum breit. „Sicher, dass es nicht nur Lust ist?“, rief jemand in den Raum hinein. „Immerhin ist er ein Vampir!“
„Sind sie beide!“, ergänzte eine weibliche Stimme.
Elindra nickte. „Es ist mehr. Seine Gefühle ihr gegenüber sind ehrlich. Er sorgt sich immerzu. Und kommt ihr ein anderer zu nahe, verspannt er sich. Er sieht in dieser Jungvampirin seine Geliebte, vielleicht sogar irgendwann seine Königin.“ Elindras Ausdruck wurde dunkel. „Doch sie wäre das Schlimmste, was uns als Königin widerfahren könnte. Die Vampire haben schon nicht viele Gesetze. Und selbst über die setzt sie sich ungestraft hinweg! Aurora, eine Spenderin, gerade so erwachsen, wurde kürzlich eines ihrer Opfer.“
Die Menge atmete kollektiv scharf ein. „Hast du das gesehen?“
„Warst du dabei?“
Elindra schüttelte schwach den Kopf. „Ich habe die Menschenfrau in den Saal gebracht. Und ich habe gesehen, wie man sie bewusstlos wieder hinausgetragen hat.“ Ihre Miene wurde bitter. „Der Schrei, der in der Zwischenzeit durch die Flure hallte, dürfte selbst der Stallbursche noch gehört haben.“
„Danke, Elindra. Deine Ausführungen waren uns eine grosse Hilfe.“ Unser Sprecher wandte sich wieder an die Menge, während Elindra sich wieder neben mich setzte. Ich hielt meinen Blick starr geradeaus gerichtet. „Was sagen wir dazu? Schwach, ein königlicher Vampir und dann auch noch des Königs Mätresse?“ Hitze schoss in meine Wangen. Ihn so über meine Freundin herziehen zu hören und dann noch mit der Beschuldigung, sie würde mit dem König verkehren! „Aber wir haben heute auch jemanden hier, der ihr noch viel näher steht, nicht wahr, Schwester?“ Mit diesen Worten blickte er zu mir.
Schweren Herzens stand ich auf. „Ja“, sprach ich zu der Menge. „Ja, ich bin ihre Zofe.“
Ein Raunen ging durch die Runde.
„Und kannst du Elindras Beobachtungen bestätigen?“
Ich zögerte. „Ich … glaube nicht, dass die Prinzessin etwas mit dem König … ein Verhältnis mit dem König hat. Dem Rest stimme ich mit Vorbehalt zu. Ich würde sie nicht zwingend als schwach bezeichnen.“
„Aber hat sie nicht tagelang das Bett gehütet? Bist nicht du ihr beigestanden in dieser ach so schweren Zeit?“ Heftig biss ich mir auf die Unterlippe und nickte verkrampft. Was sollte ich auch sagen? „Danke, Schwester.“ Ich nickte und setzte mich wieder hin. „Nun, ihr habt sie gehört …!“ Unser Sprecher verstummte stirnrunzelnd, den Blick auf eine Gestalt gerichtet, die sich in den hinteren Reihen erhoben hatte.
Unsicher sah sich der junge Mann um. „Ich hätte auch noch etwas zu ihr zu sagen.“ Da niemand etwas dagegen einzuwenden hatte, begann der Mann zögerlich damit, sich einen Weg in unsere Mitte zu bahnen. „Ich …“
„Uh …!“
„Schau nur …!“
Die Stimmen waren leise und doch wohl vernehmbar. Mir selbst trocknete die Kehle aus; mit meinen Augen schielte ich zu der Verbrennung auf meiner Hand hinunter und verglich sie mit der, die der junge Magier in seinem Gesicht trug. Den restlichen Kopf hatte er zum Grossteil einbandagiert.
Unser Sprecher legte ihm eine Hand auf die Schulter. „Stell dich vor, Bruder.“
Nervös nickte er. „Also gut. Mein Name ist Alfred. Und … auch von mir hat sie getrunken.“ Sein Blick suchte Elindras. „Und mir ist es ergangen, wie der Spenderin.“ Er schluckte. „Und … also … ich beherrsche Sonnenmagie … aber nur schwach. Ich kann keine Feuer entzünden. Aber das Haus …“ Unbeholfen deutete er auf seine gerötete, blasenwerfende Wange.
Zeit war vergangen, Pläne waren geschmiedet und Diskussionen entfacht worden. Doch was unser Sprecher jetzt vorschlug, verschlug mir regelrecht den Atem.
„Das können wir nicht machen!“, warf ich bestürzt ein. Das durfte er nicht!
„Und wieso nicht? Es ist der nächste logische Schritt. Wir müssen den König da treffen, wo es weh tut, und bei seiner Geliebten fangen wir an. Schwester, stell dir nur vor …“ Er streckte die Arme aus. „Ich sage euch, stellt euch nur vor, dieses Biest würde zu unserer Königin ernannt werden!“ Zustimmendes Gemurmel machte sich in dem kleinen Raum breit. „Eine Abstimmung! Wer dafür ist, hebt eine Hand!“
Fassungslos glitt mein Blick über die Menge. Hände sprossen aus der Menge empor, wo ich nur hinsah. Deutlich mehr als die blosse Mehrzahl! Dabei war sie eine von uns! Bitter beobachtete ich, wie auch Elindra nickend die Hand hob. Jahrzehntelange Unterdrückung forderte jetzt ihren Tribut. Der Raum war von Wogen des Rachedursts erfüllt.
„Dann ist es also entschieden. Ich werde alles organisieren und den Attentäter bestimmen.“ Unser Sprecher trug ein selbstzufriedenes Grinsen im Gesicht. So schnell war über Rjnas Leben entschieden. Ohne dass sie Hintergründe für ihre Taten oder über sie selbst kannten. Sie entschieden, wie es ihnen in den Kram passte, ohne zu überlegen! Dies hier sollte eine Rebellion sein! Kein Krieg! Niemand müsste dafür sterben und schon gar nicht Rjna! So etwas hatte sie nicht verdient!
Der Rat hielt weiter seine Besprechung ab, welcher ich aber nicht mehr folgen konnte. Am Ende der Besprechung wandte ich mich den Kindern zu, spielte mit ihnen und besprach mit den älteren ihre Fortschritte, welche sie in der letzten Zeit teilweise ganz ohne Hilfe erarbeitet hatten. Danach schmuggelte ich wie versprochen Elindra zurück ins Schloss.
„Elindra, ich …“ Unsicher fummelte ich an meinen Nägeln herum. Eine schlechte Angewohnheit, die ich mir von Rjna abgeguckt hatte.
„Was ist los? Was bedrückt dich? Irgendwas stimmt doch nicht?“
Immer wieder schauten wir uns beide vorsichtig um, damit wir hier draussen nicht erwischt wurden. Für sie hätte dies eine schlimme Strafe zur Folge, für mich ein Disziplinarverfahren, verbunden mit der Entdeckung meiner Identität.
„Das mit Rj… der Prinzessin.“ Schnell korrigierte ich die Ansprache und biss mir auf die Lippen.
„Du bist nicht einverstanden mit dem Plan“, stellte sie leicht betroffen fest, zog die Augenbrauen zusammen und musterte mich prüfend. Kein Wunder, hatte sie das so schnell erkannt. Meine Gefühle mussten einer Empathin förmlich entgegenspringen. „Du wirst doch nicht etwa den König vorwarnen?“ Misstrauisch beäugte sie mich.
„Nein!“ Von meiner eigenen Lautstärke überrascht, zuckte ich zusammen. „Es ist nur … Sie hat nichts Böses getan. Sie unterstützt die Ansichten des Königs nicht. Sie ist freundlich und gutmütig, ich … das … das ist nicht in Ordnung!“, flüsterte ich eindringlich, nur um dann still zu Boden zu starren. Ich wollte ihr Gesicht nicht sehen. Sie musste mich für eine Verräterin halten. Eine, die sich tatsächlich mit dem Königshaus verbünden würde.
„Oh, Sillia.“ Überrascht schaute ich auf. Das klang nicht einmal annähernd wütend. Eher … „Du hast dich täuschen lassen. Vampire sind furchtbar arrogant, aber hervorragende Lügner. Glaub mir, wenn ich dir sage, keiner von ihnen würde uns je so akzeptieren, wie wir sind. Was hat sie gemacht, dass du so gut von ihr denkst? Hat sie bitte und danke gesagt, als du ihr die Füsse waschen musstest?“
Mein Blick triefte nur so vor Unglaube. Wie konnte sie denken, jemand wäre fähig, mich zu belügen? Das hatte seit meinem achten Lebensjahr niemand mehr geschafft! Ausserdem bestätigte ihre Aussage nur, was ich längst wusste: Sie kannten Rjna nicht! Kein Stück! Ihre Füsse waschen, dass ich nicht lachte! Bei ihrer Gutherzigkeit und ihrem unübersehbaren Drang nach Selbstständigkeit würde sie dergleichen niemals zulassen – geschweige denn von mir verlangen! Selbst heute, nachdem sie da draussen fast erfroren war. Und ihr Fuss! Himmel, Prinz Alomis war unglaublich wütend auf den König. Doch ich sah in Elindras Augen, dass es keinen Sinn hatte, zu versuchen, sie umzustimmen. Sie hatte ihre Meinung und die war standfest.





































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