Kapitel 8 – Voraussetzung
Kapitel 8 – Voraussetzung
Cyrus
Im Gesicht meiner Gattin spiegelte sich reinstes Entsetzen wider. „W…was bin ich dir schuldig, wenn Lys zustimmt?“, brachte sie kleinlaut hervor.
Meine Mundwinkel zuckten. Ich hatte Mühe, meine Miene unter Kontrolle zu halten. Aber je mehr ich mich bemühte, umso breiter wurde mein Grinsen. Ja, natürlich war ich gerade erregt und dachte daran, mein Gesicht gegen ihre entblößten Brüste zu drücken, sie zu küssen, an ihren Nippeln zu saugen und mein Geschlecht in ihre warme, enge, Höhle zu stoßen.
Aber nicht so. Nicht unter diesen Voraussetzungen. Nicht, wenn sie sich dazu gezwungen fühlte.
Ihr Gesicht wurde blass. Entsetzt schlug sie die Augen nieder. Zeit, sie zu erlösen. „Nicht, was du denkst, Aurelie. Geh mit mir wieder in die Reliquienkammer. Ich möchte sie mir noch einmal ansehen.“
Überrascht sah sie auf. Und nahm wieder etwas Farbe an. „Da waren wir doch aber schon zwei Mal?“
„Ja, ich möchte wissen, ob dieser See einen Zugang zum Heiligen Quelle hat, an dem wir den Blutschwur geleistet haben.“ Ich verschränkte die Arme. Wenn dem so war, könnte jeder die Krone gestohlen haben, denn der Zugang zur Heiligen Quelle stand jedem offen.
„In Ordnung. Dann gehst du schwimmen …“ Ihre Augen tasteten meinen Körper ab, als wäre ich ein bestaunenswertes Stück Fleisch.
„Natürlich. Ich nehme ein großes Tuch mit und dann können wir los.“ Ich ging wieder auf sie zu und musterte ihr leicht gerötetes Gesicht, sowie ihren geöffneten Mund. War sie immer noch erregt? Der Einfluss vom Alkohol sollte mittlerweile verschwunden sein. „Oder möchtest du etwas anderes machen? Immerhin wirst du in drei Stunden deine erste Reitstunde haben.“
„Stimmt, die Reitstunde …“ Durch das weiße Nachtgewand konnte ich hindernislos beobachten, wie sie ihre Oberschenkel zusammendrückte. „Habe ich wirklich vorgeschlagen mit dir und Gilead …?“ Sie schluckte schwer. Der Geruch ihrer Erregung flutete ihrer Bemühungen zum Trotz den Raum. Erregte sie die Vorstellung, von uns beiden genommen zu werden, so sehr?
„Hast du.“ Meine Mundwinkel zuckten. „Woran hast du dabei gedacht? Daran, dass wir zeitgleich in dir sind? Oder nacheinander? Dass vier Hände deinen nackten Körper überall berühren?“ Ich wagte noch einen Schritt, bis ich direkt vor ihr stand. Mit einer Hand griff ich unter ihr Kinn, damit sie mich ansehen musste, die andere Hand legte ich an ihre Taille.
Mit jedem meiner Worte war ihr Atem schwerer geworden. „Aber das … gleichzeitig geht doch … gar nicht …!“
Ihre Unwissenheit war unverschämt niedlich. So jung, so naiv und so formbar. Der Gedanke, dass ich ihr noch so viel beibringen konnte, ließ meine Männlichkeit anschwellen. „Natürlich geht es. Nutz mal deine Fantasie.“ Meine Hand wanderte von ihrer Taille zu ihrem Hintern. Dabei drückte ich ihr Becken näher gegen meine Schwellung. „Es muss sich nur ein wenig mehr dehnen. Egal, welches Loch.“
Ich zog ihre Pobacken leicht auseinander und erst da begann sie, zu verstehen. Ich konnte in ihren Augen sehen, wie sie glasig wurden, lüstern, mit einer Spur Furcht darin. Doch ihr Atem wurde schneller, ihre Nippel richteten sich hart auf und drückten gegen mein Oberteil. Unter meinen Händen arbeiteten ihre Muskeln. Spannten sich an, ließen wieder locker und spannten sich wieder an. Als könnte sie sich nicht entscheiden, welchem ihrer beiden Gefühle sie sich hingeben sollte. Der Lust oder der Angst.
Ich legte meine Lippen nah an ihr Ohr, leckte über ihr Ohrläppchen und registrierte mit Genugtuung, wie sensibel ihr Körper darauf reagierte. „Ich kann mich dort komplett in dir versenken, ohne anzustoßen. Ich kann dich so hart und schnell nehmen, wie ich will.“
Immer unregelmäßiger, schneller und schwerer wurden die Atemzüge meiner noch so unerfahrenen Königin. Ihre Hände hatte sie in mein Leinenhemd gekrallt und versuchte sich damit aufrecht zu halten, da ihre Beine ihr den Dienst verwehrten. Glücklicherweise hielt ich sie sicher in meinen Armen. Stumm bewegte sie ihre Lippen, den Blick intensiv auf meinen Mund gerichtet.
Ich näherte mich ihrem Mund, ließ meine Lippen ganz sanft über ihre gleiten. Aber einen Kuss verwehrte ich ihr. Es gefiel mir, sie so erregt zu sehen. Mit ihr zu spielen. „Kommst du denn damit klar, wenn zwei Männer dich gleichzeitig ficken? Wenn jeder empfindliche Körperteil von dir bis aufs Äußerste gereizt wird? Wenn du nicht mehr weißt, wo oben und unten ist? Oder wer dich gerade küsst?“ Ganz sanft schob ich sie zum Sofa. Dort ließ ich sie unvermittelt los. „Ich hole eben das Tuch, dann können wir los.“
Sie brauchte sichtlich einen Moment, um zu realisieren, was ich gerade gesagt oder viel mehr getan hatte. Und scheinbar hatte sie herzlich wenig Lust, jetzt mit mir in die Gänge zu gehen, denn als ich aus dem Badezimmer zurückkam, lag sie splitterfasernackt auf meinem Bett, die Beine gespreizt und ihre Hand dazwischen, die sie befriedigte. Die Augen hatte sie geschlossen, doch sie hielt mit ihrer Lust nicht hinter dem Berg, sondern keuchte laut, ganz wie ihr Körper es ihr befahl.
Ich fluchte innerlich, denn ich hätte dringend eine Abkühlung gebraucht. Sie nun aber so auf meinem Bett zu sehen, ließ meinen Schwanz noch härter werden! Mein Blick fiel auf das Tuch, dann auf Aurelie. Lautlos näherte ich mich ihr, faltete das Tuch mehrmals zusammen und legte es über die obere Hälfte ihres Kopfes. „Nicht bewegen!“, verlangte ich streng.
Sie zuckte zusammen, hielt dann aber still. Nur ein Teil ihres Körpers gehorchte ganz und gar nicht, und das war ihre Hand zwischen ihren Schenkeln.
Ganz langsam ging ich zum Fußende des Bettes, zog dabei mein Hemd aus und schlüpfte aus den Stiefeln. Fasziniert beobachtete ich, wie sie sich selbst streichelte und ihre Hand immer schneller wurde. „Langsamer!“, befahl ich. Wenn sie jetzt schon kam, würde sich ihre Erregung zu schnell abbauen.
„Nein!“, keuchte sie und beschleunigte noch mehr.
Ich knurrte leise, zog mir rasch die Hose runter und kletterte auf das Bett. Sofort nahm ich ihre Hand weg und betrachtete ihre geschwollenen Schamlippen. Ich betrachtete ihre Nässe und beugte meinen Kopf herab. Meine Zunge glitt durch ihren Schlitz, woraufhin ich ein erregtes Keuchen unterdrücken musste. Gierig drückte ich meine Zunge in ihre Öffnung, um noch mehr davon zu bekommen.
Aurelies geseufztes Stöhnen erfüllte den Raum. Als hätte sie nur darauf gewartet, dass ich ihr die Arbeit abnahm und mich um ihren bedürftigen Schoß kümmerte. Sie drückte mir ihr Becken entgegen, ihre Hände lagen ausgestreckt auf beiden Seiten ihres Körpers.
Ich ließ meine Zunge mehrmals über ihr zartes Fleisch gleiten, nahm ihre Schamlippen zwischen die Lippen und sagte daran. Ganz langsam näherte ich mich ihrer Lustknospe und sah dabei über ihren Körper. „Massiere deine Brüste!“ Neckend ließ ich meine Zungenspitze über ihre Knospe gleiten.
Ein Schauder rann durch ihren Körper. Und ausnahmsweise befolgte sie einmal einen meiner Befehle und legte ihre Hände um ihre Brüste. Als ich meinen Blick weiter nach oben wandern ließ, erkannte ich, dass das Tuch nur noch halb ihren Kopf bedeckte, ihre Augen aber immer noch geschlossen waren.
„Cyrus, ich will dich. Jetzt!“, verlangte sie keuchend und zuckend, immer wenn ich ihren Lustpunkt mit meiner Zunge berührte.
Ich brummte gegen ihren Kitzler. Meine Fangzähne glitten heraus. Gerade jetzt, wo ich daran saugen wollte, um ihre Lust noch mehr zu steigern. Mit einer Hand drückte ich ihren rechten Oberschenkel auf das Laken, mit der anderen Hand wanderte ich zu ihrer warmen Mitte. Sie war so nass, dass ich problemlos mit zwei Fingern in ihren warmen Schoß eindringen konnte. Sofort bewegte ich meine Finger hart und schnell in ihr, fand den rauen Punkt und rieb kräftig darüber.
Ihr Atem wurde schwerer. Fordernd drückte sie ihr Becken noch höher. „Jetzt!“, flehte sie verzweifelt.
Ich zog meine Finger heraus, glitt etwas tiefer und umrundete mit meinem Zeigefinger ihr hinteres Loch. Ganz vorsichtig stimulierte ich sie dort, indem ich lediglich mit der Fingerkuppe diese empfindliche Stelle penetrierte.
Erst quietschte sie erschrocken auf. Im nächsten Moment wirkte sie nachdenklich, dann neugierig. „Das fühlt sich seltsam an“, murmelte sie und verzog nachdenklich den Mund. „Aber es ist nicht einmal annähernd befriedigend“, quengelte sie, während sie mit ihrem Becken fordernd wackelte.
Ich grinste, ließ meine Zunge wieder über ihre süße Knospe wandern und zog meinen Finger zurück. Obwohl es mir schwerfiel, küsste ich mich langsam nach oben, bis zu ihren Brüsten, wobei ich mein Becken zwischen ihre Beine drückte und meinen Schwanz an ihrer feuchten Mitte rieb. Ganz sanft bedeckte ich ihre Brüste mit kleinen, zarten Küssen, während ich sie spüren ließ, wie hart ich war.
Sie knurrte. Ihre Fänge drückten sich leicht in ihre Unterlippe. „Cyrus!“, fauchte sie warnend und bäumte sich unter mir auf. „Jetzt gib mir, was ich will, oder ich suche mir jemanden, der es tut!“
Ich nahm eine ihrer Brustwarzen in den Mund und sog fest daran. Zeitgleich hob ich leicht mein Becken und drang in sie ein. Ihre Wände zuckten erregt, als ich mich langsam vorwärts schob. Sie war so eng. So nass. So warm!
Eine ganze Weile später – uns beiden rann noch immer der Schweiß aus den Poren – lag ich schwer atmend auf dem Rücken in meinem Bett. Aurelie hatte es sich mit ihrem Kopf auf meinem Bauch bequem gemacht und lag ebenfalls auf dem Rücken. Denn auf ihrem Bauch hatte ich, ihrem Wunsch nach, meinen Samen verteilt. Und ob diese Idee jetzt ihren eigenen Gedanken entsprungen war, oder eine gewisse Vampirin in ihren Gemächern da ein paar Worte mit ihr gewechselt hatte, war mir herzlich egal. Sie mochte es erkannt haben oder nicht, aber dass sie sich von mir hatte bespritzen lassen, zeigte mir eine unterwürfige Seite an ihr. Und das gefiel mir.
„Hat es dir weh getan?“, fragte ich sanft, die Stille durchbrechend.
Zu meiner Erleichterung schüttelte sie den Kopf. „Nein, du warst vorsichtig.“ Klang sie da etwa schüchtern?
Ich streichelte ihren Hals, ihre Schulter und genoss es, die Hitze auf ihrer Haut zu spüren. Und die Gänsehaut, die ich hervorrief. Ein Teil von mir wollte sich am liebsten sofort wieder anziehen und heute noch mit ihr die Gänge erkunden. Aber das hatte auch Zeit bis morgen. Wichtiger war mir, dass Aurelie sich wohlfühlte und endlich erkannte, dass ich ihr Freude bereiten konnte. Häufiger als nur einmal im Monat …
„Hast du Hunger?“ Ich könnte auch einfach mit ihr im Bett liegen bleiben, bis die Reitstunde anfing. Und der Gedanke, sie dabei zu füttern, gefiel mir.
„Mhm“, stimmte sie brummend zu.
Ich schob sie vorsichtig beiseite und stand auf. Ich küsste sie kurz, aber intensiv. „Bin gleich wieder da.“ Nackt ging ich aus dem Schlafzimmer in den Flur und öffnete die Tür, die aus meinen Gemächern führte. Timm stand dort und nickte grüßend. Seine Mimik verriet nicht, dass er uns gehört hatte, obwohl dem ganz sicher so war. „Bring uns ein Frühstück. Und Kuchen. Aber nur Dinge, die man im Bett essen kann. Kleine Häppchen.“
Timmok nickte und ich ging wieder zurück zu Aurelie. Das große Tuch brauchte ich nicht mehr. Als ich meinen Erguss auf ihrem Bauch wegwischen wollte, sah ich, dass sie wohl mit einem Finger darin herumgespielt hatte. Ob sie es probiert hatte? Der Gedanke brachte meinen kleinen Freund wieder in Stimmung. Aber einer zweiten Runde würde sie sicher nicht zustimmen. Sachte wischte ich meinen Samen von ihrem Bauch und ließ meine Beobachtung unkommentiert.
„Möchtest du eins meiner Hemden überziehen?“
Ihr Blick lag intensiv auf mir. Schon die ganze Zeit. Als ich wieder hereinkam, als ich ihren Bauch von meinem Samen befreit hatte, und auch jetzt.
„Aurelie?“ Ich hielt in meiner Bewegung, die schon in Richtung Schrank gegangen war, inne.
„Hm?“, machte sie verträumt.
„Was geht in deinem Kopf vor? Warum siehst du mich so an?“





















































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