Kapitel 1

Liebe Lesefreunde,
vielen, vielen Dank für Eure Nachrichten und die Geschichten Eurer Kindheit!
Ich habe mich sehr darüber gefreut und sie unterstützen mich wirklich sehr!
Bitte schreibt mir gerne weiter und teilt auch meine Frage gerne mit/an Freunde!
Da nun die Einleitung steht, möchte ich sie Euch nicht vorenthalten und wünsche Euch viel Freude beim Lesen!
Alles Liebe
Katja
Manuskript
„Gib mir deine Hand, sprach der kleine Fuchs“
Kapitel 1
„Die sind alle sooooo doof!“, schimpft Maja wütend und knallt mit ganzer Kraft die Haustür zu.
Durch diese Wucht zittert das gesamte Haus, und sogar das alte Holzregal auf dem Dachboden beginnt zu wackeln.
Das alte Stofftier auf dem Regal verliert das Gleichgewicht und fällt kopfüber in eine staubige Pappschachtel.
„Hilfe! Hilfe! Hier oben bin ich! Hört mich denn keiner? Hiiiillllfffffeeeee!“
Maja spitzt die Ohren und lauscht.
Da war doch eine Stimme, oder etwa nicht?
„Hilfe! Hier oben!“
Jetzt hört sie die Stimme wieder.
Sie kommt vom Dachboden.
Eigentlich darf Maja nicht alleine auf den Dachboden gehen, aber wenn dort oben jemand um Hilfe ruft, muss sie einfach nachsehen.
Stufe für Stufe geht Maja langsam die Holztreppe nach oben.
Bei jedem Schritt knarzen und ächzen die alten Treppenstufen, und die rufende Stimme wird lauter.
Aufgeregt und mit feuchten Händen drückt Maja die Tür zum Dachboden auf.
„Na endlich! Das hat aber lange gedauert! Jetzt komm her und hilf mir hier raus!“, meckert ihr eine Stimme entgegen.
Maja blickt sich um.
Da entdeckt sie einen roten buschigen Schwanz, der aus einer staubigen Pappschachtel herausspitzt.
Vorsichtig geht Maja näher.
„Jetzt zier dich nicht so! Komm her und zieh mich raus! Ich stecke kopfüber im Staub!“, zetert es erneut aus der Schachtel.
Behutsam greift Maja nach dem roten Schwanz.
Und schon wenige Sekunden später hält sie einen zerzausten, staubigen alten Fuchs aus Plüsch in ihren Händen.
Maja streichelt dem Fuchs zart den Staub aus seinem Fell, sieht verlegen zu Boden und flüstert: „Entschuldigung, kleiner Fuchs. Es tut mir wirklich leid.“
„Waaaas? Warum entschuldigst du dich?“, antwortet der Fuchs verwundert.
„Ich war so wütend, deshalb habe ich die Haustür zugeknallt und du bist dadurch vom Regal in die staubige Kiste gefallen“, erklärt Maja.
Der Fuchs beginnt zu lachen und sieht Maja in die Augen:
„So ein Quatsch! Das war doch ein großes Glück! Ich habe schon so lange hier oben auf dich gewartet! … und endlich hast du mich gefunden!“
Maja runzelt ungläubig die Stirn und stottert:
„Du … du … du hast was? … Du hast auf MICH gewartet? … Du kennst mich doch gar nicht!“
„Oh doch, liebe Maja! Ich kenn dich! Ich kenne ja auch Katharina und Anni!“, gibt der kleine Fuchs fröhlich zu.
Maja blickt den Fuchs mit großen Augen an:
„Katharina heißt doch meine Mama und Anni meine Oma! Ich versteh nur Bahnhof!“
„Genau, liebe Maja! Ich werde dir das alles später erklären, aber jetzt machen wir es uns erst einmal gemütlich und du erzählst mir, was dich so wütend gemacht hat!“, antwortet der kleine Fuchs und dreht seinen Kopf in Richtung des alten Sessels am Fenster.




























































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