Kapitel 17 – Gejagt

Kapitel 17 – Gejagt

 

Aurelie

Ich war selig. Die letzten Wochen hatten wir gar nicht mehr aufgehört, die stetig steifen Nachwirkungen meines Blutrauschs auszunutzen. Jetzt lag ich verschwitzt, aber wunschlos glücklich und durchgenommen auf unserem Lager in der Dunkelheit und ließ meinen Atem sich wieder beruhigen.

Ich kicherte leise. „Bestimmt sind jetzt alle wach.“ Wie denn auch nicht, wenn man vom lauten Stöhnen seiner Königin geweckt wurde? Bestimmt hatten die Männer jetzt erst einmal zu tun … Es war schon gemein. Aber irgendwie kam der Gedanke mit einer kindischen Schadenfreude einher.

Cyrus schüttelte über meinen Spruch nur leise lachend den Kopf, wusch sich aber sonst kommentarlos weiter, kleidete sich an und kam danach mit einem nassen Lappen in der Hand zu mir zurück. Leise seufzend öffnete ich meine Beine, zwischen denen sein Samen bereits wieder aus mir herauslief, und starrte zu ihm hoch. Eigentlich sah ich ja nur Schemen. Aber irgendwie gewöhnte man sich daran.

„Faules kleines Luder“, kommentierte er leise, wissend, dass da um uns herum allerlei Ohren waren, die uns sehr gut hören konnten, und begann, mich zu waschen. Ich konnte nichts dagegen tun, meine Erregung schwoll wieder an. Seine … Art zu reden, wenn wir uns vereinigten, oder auch davor und danach, wenn er mich necken wollte, machte mich immer ganz feucht. So dreckig und unanständig die Worte auch waren, so sehr erregten sie mich. Jedes Mal aufs Neue.

Der Tag nahm seinen Lauf. Cyrus trainierte mich – so unwillig er auch war. Es war ihm lieber, ich trainierte mit ihm als mit Targes, was wiederum aber eigentlich deutlich klüger wäre, da ich wirklich nicht wusste, wie ich dem Mann sonst näherkommen sollte. Noch immer war der Wunsch in ihm, zu sterben. Ich sah es in seinen Augen, wenn wir uns begegneten, ich sah es in seiner Haltung, die nicht einmal mehr im Ansatz den Stolz versprühte, den sie früher ihr Eigen nannte. Er hatte aufgegeben und ich konnte es nicht akzeptieren. Wollte es nicht. Dieser Mann bedeutete mir viel, und wenn er springen würde, würde ich ihn wieder hochziehen. Wenn er sich einen Dolch ins Herz stieße, wäre ich da, und gäbe ihm mein Blut, verzweifelnd hoffend, dass er wieder auf die Beine käme. Aber es hatte keinen Sinn, jemanden retten zu wollen, der nicht gerettet werden wollte. Nicht auf lange Sicht. Ich musste ihn dazu bringen, wieder leben zu wollen!



Gegen Mittag nahm ich den Weg ins Dorf auf mich, begleitet von einer der Palastwachen, Joe. Regelmäßig kauften wir im Dorf ein, wobei es für die Dorfbewohner den Anschein hatte, als wären wir nur Reisende. Wenn wir uns mit den Einkäufen abwechselten, wirkte es für die Dorfbewohner immerhin so, als wären es immer andere Personen, die ihr Dorf besuchten. Eigentlich gingen die Herren stets allein. Doch ich hatte es mir nicht nehmen lassen, auch etwas zu unserer Verpflegung beizutragen. Und da Cyrus vollkommen übervorsichtig war, hatte er Joe natürlich angewiesen, mich zu begleiten, während er zu einem einigermaßen nahe gelegenen Treffpunkt ritt, um von Aurillia oder Boris über die neuesten Entwicklungen informiert zu werden. Wir wussten nie, welcher der beiden kam, doch sie waren stets zuverlässig.

Ich fragte mich, wie es Emili wohl ging. Aurillia war mittlerweile ohne jeden Zweifel zu einer Frau herangereift. Ihre Figur war die einer Frau, das Gesicht ebenso, und von dem Verhalten wollte ich gar nicht erst beginnen. Manchmal, wenn wir uns denn sahen, hatte ich das Gefühl, sie verhielt sich schon älter, als ich mich. Zuverlässig, ernst, stark. Verflucht seien die Götter, so hätte ich meine einst quirlige, aufgeweckte Zofe in keinen hundert Jahren beschrieben.

Und Emili? Ja, was machte sie? Wie ging es ihr? Hatte Kretos endlich eingesehen, dass sie keine Hexe war? – Obwohl ich mir da selbst nicht so ganz sicher war … Was war denn die Definition einer Hexe? – Oder gifteten sich die beiden noch immer regelmäßig an? Vielleicht hatte sich der Druck der beiden aber auch entladen? Wie hieß es so schön: Was sich liebt, das neckt sich. Alt genug wäre Emili mittlerweile. Obwohl, was hieß hier ‚alt genug’? Menschenfrauen wurden mit zwölf für erwachsen erklärt, während Jungen mit vierzehn für mündig erklärt wurden. Beides Dinge, die, sollten es die Umstände dann irgendwann wieder erlauben, geändert werden sollten.

Und was war mit Irina? War sie noch immer eine Gefangene im Schloss? Oder war sie überhaupt nicht da? War sie geflohen? In den Kerkern, bei den Ministern, hatten sich die Grigoroi jedenfalls nicht befunden …

Erschrocken quietschte ich auf. Joe hatte mich am Handgelenk gepackt und an die nächste Hauswand gedrückt. Eine Hand hatte er auf meinen Mund gepresst, die andere Hand direkt neben meinem Kopf an die Hauswand gelegt.



„Mh…hm!“

Warnend sah er mich an und blickte dann auffällig unauffällig wieder um die Hausecke. Einen leisen Fluch ausstoßend, sah er zu mir und kam mir mit seinem Gesicht plötzlich erschreckend nah. Als ich dann auch noch spürte, wie er seinen Körper an meinen drückte, riss ich meine Augen angstvoll auf. Er beugte sich zu meinem Ohr, und flüsterte hinein. Ich solle mich ruhig verhalten. Nach außen hin musste es aussehen, als hätte er mir gerade etwas Verruchtes ins Ohr geflüstert. Zögerlich nickte ich. Er klang angespannt.

Hastig nahm er seine Hand von meinem Mund. Ehe ich etwas sagen konnte, traf mich sein warnender Blick erneut und ließ mich schneller verstummen, als ein Ton meine Lippen hätte verlassen können. Sein Körper an meinem war mir durchweg unangenehm. Es war nicht so, dass er schlecht aussah, aber er war nicht … Cyrus. Und Cyrus war nicht hier. Es fühlte sich falsch an. Dann presste er auch noch seine Lippen auf meine und fing an, mich sachte zu küssen. Das schmatzende Geräusch drang mir an die Ohren und ließ mich würgen. Schnell schluckte ich es wieder hinunter.

Ohne es bemerkt zu haben, hatten sich meine Hände in seine Brust gekrallt. Allerdings nicht, wie man das von außen her interpretieren könnte, um meiner Lust Ausdruck zu verleihen, sondern um ihn wegzustoßen. Was erlaubte er sich verdammt noch mal?! Aber nein, natürlich bewegte sich der Mann kein Stück. Nur noch stärker presste er mich mit seinem Körper gegen die Wand, während seine Hände begannen, an meinem Körper hoch- und runterzufahren.

Meine Augen hatte ich längst fest zusammengepresst. Ebenso meinen Mund. Als Joe schließlich von mir abließ, würdigte er mich keines Blickes, sondern suchte erst unsere Umgebung ab, horchte und entspannte sich dann. Meine Augen waren mittlerweile wieder offen, doch über meine Lippen kam kein Sterbenswörtchen. Ich war fassungslos. Entrüstet. Eingeschüchtert. Wütend. Es gab nicht annähernd genug Worte, um meiner Gefühlslage gerecht zu werden!

„Hier ist jemand, der nach einem Paar sucht“, erklärte der Mann ungerührt. „Die Frau sei jung und bildschön mit langen, weißblonden Haaren. Der Mann sehr stattlich und muskulös, mit schwarzen Haaren und blauen Augen.“ Joe verschränkte die Arme vor der Brust und trat einen Schritt von mir weg. Sein Blick lag immer noch auf mir, doch er war nicht so ruhig und fokussiert, wie er sprach. Und er passte mit seinen dunkelblonden Haaren, den graugrünen Augen und der eher schlaksigen Figur nicht annähernd zu dem beschriebenen Mann. „Wir sollten wieder gehen“, meinte Joe. „Bevor die beiden Männer wieder kommen und einen Blick auf Euch werfen. Denn nur die gesuchte Frau will man lebend, der Mann könne ruhig sterben, wenn er Widerstand leistet.“



Ich schnappte nach Luft, bemüht darum, leise zu bleiben. „Woher weißt du das?!“ Noch immer spürte ich seine Lippen auf meinen. Es fühlte sich so unglaublich falsch an, weshalb ich mich stark zurückhalten musste, mir nicht mit dem Handrücken darüberzuwischen.

„Weil eine Person eine sehr detaillierte Beschreibung von Euch einer anderen Person gab. Es muss dort in der Nähe dieses Baums gewesen sein.“ Joe trat wieder auf mich zu, sodass mir sein Geruch noch mehr in die Nase stieg. „Da gingen vorhin zwei Männer weg. Also sind sie mindestens zu zweit. Spätestens wenn Silber oder Gold geboten werden, wird es schwierig.“

Und so eröffnete das Land unwissend Jagd auf sein eigenes Königspaar. Unglaublich, aber doch verständlich. Die Menschen lebten noch immer in Armut. Das Goldene Reich meinte es wahrlich nicht gut mit ihnen. Und seit den Überfällen auf der Haupthandelsstraße erst recht nicht mehr. Das Fleisch, das wir jagten und verkauften, nahmen sie uns sprichwörtlich gesprochen auf Knien dankend ab.

„Gut, dann lass uns zurückkehren.“ Meine Stimme klang angespannt. „Wo sind sie jetzt?“ Ein geübtes Gehör war eben doch nicht ganz unnütz.

„Sie sind weg vom Markt, in Richtung Gasthaus gegangen.“ Joe sah sich kurz um. „Wartet hier!“ Geräuschlos sprang er in den nächstgelegenen Garten hinein. Dort zog er ein rotes Tuch von der Wäscheleine, sah sich kurz nach links und rechts um und eilte zurück.

Seufzend nahm ich das Tuch entgegen und band es mir ums Haar. Die Längen steckte ich in meine Kleidung. „Gut, dann los …“ Ich hackte mich bei ihm ein, schmiegte mich widerstrebend an ihn an und ließ mich von der Wache durchs Dorf führen. Damit wir nicht ganz vergebens gekommen waren, kauften wir ein paar Kleinigkeiten, die wir dringend benötigten, dann liefen wir den langen Weg zurück, zu unserem Unterschlupf, wobei wir eine extra halbe Stunde in der Gegend herum streiften, um unsere Spuren zu verwischen. Nur für den Fall der Fälle.

Als wir den Gebäudekomplex erreichten und uns durch die Eingangstür … oder das, was sie einst gewesen war, begaben, hatte ich meinen Arm längst wieder von Joe gelöst. Den Weg hierhin hatten wir schweigend zurückgelegt. Meine Gedanken kreisten unaufhörlich um den Kuss. Er hatte mich geküsst! Meine Wache! Er hatte seine Lippen auf meine gepresst und sich weder entschuldigt noch sah er aus, als wäre er sich einer Schuld bewusst!



Cyrus war noch nicht wieder da. Den Göttern sei Dank. Schnell machte ich mich auf den Weg in unsere Gemächer, zu dem Wassereimer. Ich sollte mir dringlichst den Mund auswaschen, ehe Cyrus wieder… „Oh!“ Kurzzeitig geschockt, tastete ich die Person, in die ich soeben hineingerannt war, ab. „Demos?“, fragte ich stirnrunzelnd und zog meine Hände schnell wieder von seiner Brust weg. Eine schlechte Angewohnheit, in der Dunkelheit stets alles abtasten zu wollen, aber ich konnte es mir einfach nicht abgewöhnen.

„Majestät“, brummte er, woraufhin ich schnaubte.

„Wie oft noch? Ich heiße Nayara, nicht Majestät. Überlasst die Floskeln doch bitte dem Volk.“

„Auch ich gehöre zum Volk, Majestät. Ich bin schon lange kein Minister mehr. Und ich werde es auch nie wieder sein. Ich nur ein einfacher, alter Mann.“

„Und Freund. Dazu noch ausgezeichneter Lehrmeister unserer Soldaten, ehemaliger Minister und – wenn Ihr das wollt – ganz sicher auch wieder zukünftiger Minister. Es tut mir leid, dass wir Euch nach der Rettungsaktion nichts Besseres anbieten konnten. Aber wie Ihr ja wisst, sind unsere momentanen Mittel beschränkt, und die Vorbereitungszeit, die uns bis zu Eurer geplanten Hinrichtung geblieben ist, war kurz. Aber ganz abgesehen davon, seid Ihr ein Freund und ich will von Euch ganz sicher nicht mit Titel angesprochen werden.“ Ich rümpfte die Nase. So ein sturer alter Bock!

„Ich bin ein alter Mann, Majestät, und ich habe die besten Zeiten hinter mir. Behaltet mich in Erinnerung, wie ich war, und vergesst den Greis, der ich nun bin.“ Er hatte sich beim Sprechen umgedreht. Seine Schritte entfernten sich langsam.

Wütend knurrte ich auf. Gut, wenn es mit Worten nicht ging, dann eben anders! Ich setzte ihm nach, umrundete ihn und schlang meine Arme fest um seine Taille. Meine Güte, war er groß. Das war mir als Kind gar nie so bewusst gewesen. Ich drückte mich fester an ihn. „Wenn Ihr es schon nicht von Euch aus tut, dann befehle ich es Euch halt. Hört auf, mich mit Titel anzusprechen, dafür seid Ihr mir zu wichtig“, nuschelte ich gegen seine Brust. Machte mich diese Schwangerschaft emotional? Nein. Die Tränen in meinen Augen waren völlig normal!

„Ihr wisst nicht, was Ihr da tut, geschweige denn, was Ihr von mir verlangt. Nach allem, was war…“ Seine Stimme klang traurig, resignierend und unzufrieden zugleich. „Ich bin ein alter Mann, Majestät. Ich habe mein Leben lang der Krone gedient und meinen Kopf geneigt. Erwartet auf meine alten Tage nicht, dass ich mich ändere.“ Als wisse er nicht, wie man eine Umarmung erwiderte, tätschelten seine Hände mir unbeholfen den Rücken.



„Wieso müsst Ihr denn nur die Krone auf meinem Kopf sehen? Ich bin eine ganz normale Frau. Eigentlich hätte ich nie Königin werden sollen, außerdem kanntet Ihr mich schon als Kind. Ihr kanntet mich schon, da bin ich gerade zur Welt gekommen, Demos Targes. Wieso also seht Ihr in mir nur eine Königin? Der Titel ist nichts weiter als das Abbild einer Gussform, in die ich mich dem Volk und Cyrus zuliebe gepresst habe.“ Es machte mich traurig, war es doch so wahr. Ich hatte den Posten nie gewollt. Erst recht nicht begehrt. Wenn ich jemanden hätte heiraten müssen, war ich stets davon ausgegangen, es wäre Alexander. Ganz sicher nicht Ashur. Kopfschüttelnd löste ich mich von dem alten Herren. „Gut, ich“, meine Stimme klang gebrochen, „halte Euch nicht weiter auf. Sicher wart Ihr gerade auf dem Weg, die Soldaten zu trainieren.“ Nun, die drei, die hier waren. Drei Wochen lang hatte sich Esteran für uns … ins Hinterteil nehmen lassen, und war mit verschiedensten Informationen aus der Hauptstadt wiedergekommen. Jetzt hatte sich Almond dazu bereiterklärt.

Ich zog den Vorhang nicht beiseite, sondern schob mich ganz am Rand hindurch und stand kurz darauf in dem Schlafzimmer, das ich mit Cyrus teilte. Dieser saß unerwarteterweise auf unserer Schlafstätte und nähte im Lichtschein einer Kerze einen Knopf an seiner Weste wieder an. Er sah auf und lächelte mir zu. „Schon zurück?“

Die anfängliche Freude über seine Anwesenheit verschwand. „Ja“, murmelte ich leise. „Es gab einen Zwischenfall im Dorf. Wir konnten nicht lange bleiben.“

Cyrus legte die Sachen neben sich und stand auf. Sein Blick ruhte ernst auf mir, während er auf mich zukam. „Was für ein Zwischenfall?“

„Esteran ist doch unter anderem mit der Information zurückgekommen, dass man nach uns sucht. Oder eher …“

„Jagt.“ Er nahm mich in den Arm.

Ich nickte. „Es waren heute zwei Männer im Dorf, die nach uns gefragt haben. Mich wollen sie lebendig, bei dir …“ Mein Blick senkte sich. „Bei dir soll es egal sein.“

Seine Nase drückte sich an meinen Hals. „Weil ich eher Widerstand leiste. Es ist einfacher, mich zu töten. Und was immer derjenige will, der aktuell unsere Krone trägt … Er bekommt es auch von dir.“ Cyrus löste sich ein wenig von mir und nahm mein Gesicht in beide Hände. „Erinnerst du dich noch an damals, als der Hohepriester mir gesagt hat, wer du bist? Er hat sich geweigert, mich zu krönen. Er wollte die Blutlinie der Ignis-Robur nicht von der Krone trennen. Vermutlich sagt er dem Usurpator dasselbe.“



Ich nickte verhalten. Doch als mir die Konsequenz seiner Worte bewusst wurde, hätte ich mich am liebsten übergeben. „Ich werde aber nicht noch einmal heiraten!“ Ich schüttelte den Kopf. „Ich gehe den Blutpakt ganz sicher nicht nochmal mit jemandem ein! Und das Kind?! Ein Usurpator sähe es als Gefahr an!“ Mein Atem beschleunigte sich. Allein die Vorstellung … in den Händen eines anderen Mannes zu sein …!

„Vielleicht ist der Mann, der den Hohepriester zu all dem zwingt, bereits verbunden. Wir wissen nichts. Aber der Hohepriester wird verlangen, dass du es bist, die den neuen König krönt.“ Cyrus seufzte tief, schloss die Augen und legte seine Stirn an meine. Plötzlich spürte ich, wie er stockte. Hörte, dass er an mir roch.

„Äh … ich habe nur Targes umarmt. Ein gescheiterter Versuch, ihm etwas Selbstwertgefühl zurückzugeben.“ Natürlich roch er ihn an mir, und das vermutlich auch relativ stark.

„Nein“, erwiderte Cyrus. „Ich rieche nicht nur ihn, sondern auch Joe. Sein Geruch haftet dir an.“

Prompt stieg mir die Röte ins Gesicht. Wie hatte ich das vergessen können? Ich musste es verdrängt haben. „Ja … also, das …“ Der Boden war wirklich gerade enorm spannend. Zwar sah ich nichts, aber er war unglaublich fesselnd.

„Ja?“ Cyrus klang ungeduldig.

„Er hat … also, hat mich eventuell … ge…küsst? Weil … also die Männer, die nach uns suchen, und meine Haare und …“

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