Kapitel 34 – Blutrünstige Bestie

Kapitel 34 – Blutrünstige Bestie

Cyrus

In den frühen Morgenstunden hatte ich das Chaos in meinem Arbeitszimmer beseitigt. Leider fehlten viele wichtige Schreiben. Manche ließen sich einfach nicht mehr auffinden. Entweder hatte sie jemand verbrannt oder woanders untergebracht. Die Sonne schien spärlich ins Zimmer. Dennoch verleitete sie mich dazu, hinaus auf den Balkon meiner Gemächer zu treten. Sofort glitt mein Blick hinunter in den Garten. Dort, wo Leeander begraben worden war. Der Schmerz seines Verlustes erschien mir plötzlich so unwirklich. Es war nichts gegen den Schmerz, den ich nun empfand – und doch sehnte ich mich nach seinen Armen, die mich in Situationen wie diesen trösteten.

„Cyrus?“ Auf leisen Sohlen hatte sich Timm zu mir gesellt.

„Was gibt es?“ Ich drehte mich zu ihm um und blickte direkt in das aufgeregte Gesicht Timmoks. „Was ist passiert?“

„Das wirst du nie glauben …!“ Timmok schüttelte ungläubig den Kopf und bedeutete mir, ihm zu folgen.

Stirnrunzelnd folgte ich ihm. Unser Ziel war der Thronsaal, was meine Anspannung steigen ließ. Hatten meine Grigoroi den Verräter gefunden? Gab es neue Hinweise, wo Nayara steckte? Wusste jemand, wie es ihr ging? Timmok öffnete die Tür und ließ mir den Vortritt. Er folgte; kurz darauf fiel die Tür wieder ins Schloss.

Blinzelnd betrachtete ich das Bild vor mir. Mein Unterkiefer hatte sich kurzzeitig selbstständig gemacht. Da stand Aurillia in der Mitte des Saals. Nayaras vermisste Zofe! Doch … das vierzehnjährige Mädchen machte weder einen besonnenen Eindruck, wie die letzten Monate hindurch, noch einen leidenschaftlich aufbrausenden, wie früher. Vielmehr erschien sie mir aggressiv.

Ikzil und Galderon hielten sie mit eisernen Mienen fest. Das Mädchen aber zerrte wild an ihren Armen, schleuderte den Männern Beleidigungen an den Kopf, die selbst mir noch die Röte in die Ohrläppchen trieben, fauchte, zischte, fletschte die Zähne und leckte mit ihrer Zunge immer wieder über ihren blutverschmierten Mund. Ihre langen, blonden Haare hingen ihr ungepflegt über die Brust, teilweise in Blut getränkt.

Kaum holte sie Luft, ruckte ihr Kopf zu mir herum. Ihr Blick fiel auf meinen Hals; grüne Augen fixierten mich. Und erneut begann sie zu schreien und kämpfte gegen die beiden Grigoroi an ihrer Seite, die ihrem Tun zwar stoisch entgegenhielten, es dabei jedoch nicht leicht hatten.



„Aurillia!“ Im ersten Moment machte sich unsägliche Erleichterung in mir breit. Ein Hinweis auf Nay. Trotz ihres aggressiven Gebarens ging ich auf sie zu. Nach wenigen Schritten aber stutzte ich. Etwas war falsch. Wieso war sie mit Blut besudelt? Argwöhnisch spitzte ich meine Ohren. Doch den zweiten Herzschlag im Saal suchte ich vergebens. So, wie Aurillia sich aufführte, müsste ihr Herz schnell und kräftig schlagen. Aber da war nichts. Zusammen mit dem blutverschmierten Gesicht und den blutigen Strähnen im Haar war der Fall klar. Rolf war vielleicht nicht bewusst verwandelt worden, aber Aurillia war von Nay offensichtlich sehr bewusst zu einer Grigoroi gemacht worden. Die Frage war nun allerdings, warum Aurillia nicht bei ihrer Erschafferin war.

„Beruhige dich, Aurillia, und erzähle mir, was passiert ist!“

Sie stockte. Ihr Kopf fuhr herum. Immer wieder zuckte sie, als kämpfe sie gegen sich selbst. Zum Schluss hin knurrte sie. „Hohepriester. Das ist dein Feind. Mein Er… Ahh!“ Ihre Hände schossen zu ihrem Kopf, ihre Knie gaben nach. „Der, der mich ver…“ Wieder schrie sie auf. Dieses Mal tropfte Blut aus ihrer Nase.

„Er?“ Überrascht trat ich noch einen Schritt näher. „Er wird dir befohlen haben, seinen Namen nicht zu nennen.“ Nachdenklich musterte ich die junge Frau vor mir. Nein, eigentlich war sie noch keine Frau. Sie hätte noch zwei, drei Jahre gebraucht, um voll zu erblühen. Normalerweise verwandelten wir keine so jungen Menschen.

Aurillia sah schwer schnaufend auf. Jetzt fixierte sie mit ihrem Blick hungrig mein Handgelenk. Ihre Lippen bebten. „Ich habe solchen Durst …!“, wimmerte sie krächzend. Im Hintergrund konnte ich die mitleidigen Mienen meiner Grigoroi erkennen. Von dem aufgeweckten, kleinen Biest, welches dieses Mädchen einst gewesen war, war nichts mehr zu sehen.

Leise berichtete Timm: „Wir haben sie gefunden, da hat sie gerade zwei menschliche Bedienstete … massakriert …“

„Sind sie tot?“ Stirnrunzelnd legte ich eine Hand an Aurillias Wange. Sie musste frisch verwandelt worden sein, wenn der Durst sie so sehr plagte.

Timm nickte stoisch. Indessen hatten sich Aurillias Nasenflügel geweitet, doch sie biss nicht zu. „I…ich darf nicht …“, wimmerte sie. „Er hat mir verboten, dich anzugreifen.“ Sehnsüchtig klebte ihr Blick an meinem Puls. Sie schluckte schwer.



„Interessant. Und dennoch darfst du mir seinen Namen nicht verraten.“ Das passte nicht so recht zusammen. Aber ich wusste, wie ich Probleme lösen konnte. Zumindest, wenn er seine Befehle nicht mit den Worten wie ’nie‘ oder ‚immer‘ gegeben hatte.

„Wenn ich es dir erlaube, ist es kein Angriff, Aurillia. Also los, trink etwas. Und danach löse ich die Verbindung zu deinem Erschaffer, sodass du frei bist.“ Ich legte mein Handgelenk an ihre Lippen und nickte ihr auffordernd zu.

Zögerlich, als hätte sie Angst, doch noch von einer unsichtbaren Macht aufgehalten zu werden, legte sie ihre Lippen an, gab Druck auf meine Haut und durchstach sie sanft. Als sie weiterhin nicht daran gehindert wurde und keinen Schmerz verspürte, begann sie zu trinken. Immer gieriger werdend, umfasste sie meinen Arm mit beiden Händen und zog ihn näher. Sie schmatzte, stöhnte und wimmerte kläglich gegen meine Haut, hielt aber keine Sekunde inne.

Ich ließ sie trinken, bis es genug war. „Das ist genug, Aurillia. Ich will dich noch von der Bindung deines Erschaffers lösen. Dafür brauche ich Kraft, und daher musst du jetzt aufhören zu trinken.“

Kurz wurde ihr Biss fester, dann aber löste sie sich langsam. Nur zögerlich sah sie auf, nuschelte eine Entschuldigung und etwas von Nahrungsentzug.

„Es ist in Ordnung, Aurillia.“ Sanft strich ich ihr über den Kopf. Sie tat mir unglaublich leid. Wenn sie ihren Freund heiraten und eine Familie gründen hatte gründen wollen, so war dies nun nicht mehr möglich. Sie würde nie ganz erwachsen werden. Niemals eigene Kinder haben.

Bei Irina war es damals anders gewesen. Sie wäre gestorben, wenn ich sie nicht zu einem Grigoroi gemacht hätte. Aber Aurillia …

„Hat er dich gefragt, ob du eine Grigoroi werden willst?“ Ich bezweifelte es. Aber ich wollte sie dazu bringen, zu reden. Ich legte beide Hände an ihre Stirn und schloss die Augen. Ganz sacht spürte ich die Verbindung zu dem Mann, der sie verwandelt hatte. Und diese Verbindung durchtrennte ich. Unwiderruflich.

Erst schien ihr die Luft zu fehlen. Ihr Mund war leicht geöffnet und ihre Augen wurden von immer mehr Tränen geflutet. Ihre Lippen zitterten. „D…darf ich jetzt wieder weinen?“ Stockend bahnte sich die Luft einen Weg aus ihren Lungen. Ohne auf eine Antwort zu warten, brach ein herzzerreißendes Schluchzen aus ihr heraus; sie fiel mir in die Arme und heulte bitterlich an meiner Brust.



Zögerlich legte ich meine Arme um das Mädchen. Ihr Körper sah bereits recht weiblich aus. Das änderte aber nichts daran, dass sie fast noch ein Kind war – gesetzlich gerade so als volljährig und heiratsfähig galt. Mein Blick ging zu Timm. ‚Weinen?‘, formten meine Lippen tonlos. Ob sie weinen durfte?

Wie besessen klammerte sich Aurillia an mich, versteckte ihr Gesicht an meiner Brust und kam gar nicht mehr zur Ruhe. Wie ein kleines Kind suchte sie nach Schutz, Geborgenheit und jemandem, der sie hielt. Ich hörte praktisch Nayaras Stimme in meinem Kopf, die mir sagte, ich solle mich schon einmal daran gewöhnen und üben. Sie war versessen darauf, die Erziehung unseres Kindes, zusammen mit mir, selbst anzugehen, anstatt sie einer Gouvernante zu überlassen. Und wenn wir diese Trennung erst überstanden hätten, wenn ich sie und unser Kind erst einmal zurück hatte, dann konnte sie mich auch gerne dazu verdonnern, unserem Kind den Po zu wischen. Solange ich es nur in meinen Händen halten konnte.

„Es wird alles gut, Aurillia. Nicht jetzt. Auch nicht bald. Aber auf lange Sicht wird alles wieder gut. Meine Grigoroi werden dir helfen und dich unterstützen. Auch an Irina kannst du dich jederzeit wenden.“ Beruhigend strich ich ihr über den Rücken und wartete geduldig, bis ihr Schluchzen leiser wurde. Dann schon ich sie sanft aber bestimmt ein Stück von mir und ergriff ihr Gesicht mit beiden Händen. „Und nun sag mir bitte, was alles passiert ist, nachdem ich mit den Männern losgezogen bin.“

Die blinzelte einige Male, die Augen ganz verquollen. „Der …“ Ihre Stimme zitterte. „Also der Hohepriester … hat … eine Nachricht an Naya überbringen lassen …“ Immer wieder schüttelte es ihren Körper durch, sie hickste auf oder musste ein weiteres Schluchzen unterdrücken. „Und hat … sie aufgefordert …, sich mit ihm … zu treffen.“ Heftig schüttelte Aurillia den Kopf. „Nayara meinte, ich solle sie auf dem Pferd begleiten, weil alle anderen ihr nur einreden wollen würden, auf dich zu warten, weil sie … weil sie doch schwanger ist … und blind … und … und ich habe gesehen, wie unnütz … sie sich fühlt, also habe ich zugestimmt!“ Während des Redens hatte ihr Weinen wieder zugenommen. Ihre Brust hob und senkte sich schnell, während ihr Rotz und Wasser ungehindert übers Gesicht liefen. „Ich wollte nur helfen! Ich habe nicht gedacht, dass … dass er sie … Er hat sie einfach niedergeschlagen! Und … aber … eigentlich hatte er ein Messer … ich glaube, glaube, er wollte sie …“ Frustriert schrie sie auf. „Dieser Bastard wollte sie umbringen!“



Sachte legte Timm ihr eine Hand auf die Schultern und beruhigte sie damit. „Wieso hat er sie nicht umgebracht?“

Aurillias Kopf drehte sich halb zu ihm herum. „Weil er ihren Bauch gesehen hat. Er hat nicht gewusst, dass sie ein Kind trägt. So hat er seine Pläne wohl kurzfristig … geändert.“

„War noch jemand bei dem Hohepriester? Oder hat er gesagt, für wen er arbeitet?“ Beiläufig zupfte ich ein seidenes Taschentuch aus meinem Ärmel und wischte Aurillia damit die Tränen aus dem Gesicht. „Und weißt du, wo sie jetzt ist?“

Niedergeschlagen schüttelte sie den Kopf, sah aber brav weiter zu mir auf, damit ich ihr Gesicht trocknen konnte. „Ich wusste bis zum Auftrag meines Meisters nicht einmal, dass sie nicht mehr hier ist. Oder dass sie hier war. Oder dass du da bist.“ Geräuschvoll stieß sie die Luft zwischen ihren Zähnen hindurch. Ihre Hände hatten sich geballt und in ihren Augen funkelte ein Zorn, der fast schon an die unbändige Energie der alten Aurillia heranreichte. „Ich bin so unnütz! Seitdem dieser alte Bastard sie niedergeschlagen hat, hat mich sein Schoßhund in seinem Haus gehalten, wie ein Tier! Kein Essen, wenn du nicht folgst! Hör auf zu heulen, unartiges Kind! Geh dem König verraten, dass es der Hohepriester ist, den er sucht, aber tu ihm nichts!“ Rasend vor Wut spuckte sie zu Boden. „Tu dies, tu das, tu jenes! Ich habe dich verwandelt, du gehörst mir, du bist mir zu Dank verpflichtet!“ Wieder spuckte sie zu Boden. „Ich werde ihm seine verdammte Zunge herausreißen und das Blut, das er spuckt, mit Genuss verköstigen! Dann sieht er, zu was für einem scheiß“, gebrochen schluchzte sie auf, „Monster er mich gemacht hat!“

„Du bist kein Monster, solange du dich nicht wie eines verhältst, Aurillia. Sobald du den Blutdurst im Griff hast, wird es besser.“ Bewusst verschwieg ich ihr die andere Sache, nach der sie süchtig werden würde. Lust war der ständige Begleiter eines Grigorois.

„Ich weiß, du darfst den Namen deines Erschaffers nicht verraten, aber kannst du mir Anhaltspunkte nennen, wie ich herausfinde, wer er ist? Du sagtest, er sei der Schoßhund vom Hohepriester. Was noch?“

Sie schnaufte schwer. „Ich…“ Abrupt verstummte sie, runzelte die Stirn und öffnete den Mund erneut, blieb aber stumm. Ein frustrierter Aufschrei folgte. „Sie … Der Hohepriester vertraut seinem Schoßhund, aber nutzt ihn aus. Aber er hat mir nicht gesagt, wieso er mir diesen Auftrag gegeben hat. Zu dir zu kommen. Ich kann nur mutmaßen, dass der Hohepriester einmal zu oft versucht hat, ihn auszunutzen.“



Ich runzelte nachdenklich die Stirn. Vielleicht der Lehrling? Aber das würde theoretisch auch auf jeden anderen Vampir zutreffen. Vielleicht sogar auf den Mann, für den der Hohepriester gearbeitet hat. „Hat er von dir verlangt, mich auszuspionieren? Sollst du ihm regelmäßig Bericht erstatten, wenn du mit mir gesprochen hast?“ Immer wieder überlegte ich, wer dieser Mann sein könnte. Hatte der Hohepriester ihn zum König ernannt und nun fallen gelassen? Warum? Weil Nayara schwanger war und ihr Kind völlig neue Möglichkeiten bot, die der Hohepriester vorher nicht gesehen hatte? War der Mann, der Aurillia verwandelt hatte, für den Hohepriester nur die zweite Wahl gewesen? Oder bloß ein Notbehelf? Ja, vielleicht war mein Kontrahent sogar bloß eine Spielfigur des Hohepriesters.

Je mehr ich darüber nachdachte, desto verworrener wurden meine Gedanken. Überall sah ich Verrat, Lügen und Intrigen. „Sag deinem Erschaffer, dass ich seinen Worten nicht glauben werde, Aurillia. Sag ihm, dass ich ihn des Lügens bezichtige. Denn er traut sich nicht, mir diese Worte selbst zu sagen, und will verborgen bleiben. Das heißt, ich kann ihm nicht trauen; das stinkt ja geradezu nach einer Falle. Sag ihm, dass ich davon ausgehe, dass alles, was du mir über den Hohepriester erzählt hast, eine Lüge ist. Weil er damit nur von sich ablenken will.“

Mein Blick glitt kurz zu meinen Grigoroi. „Auch ihr werdet nach außen hin erzählen, dass ich glaube, der Hohepriester würde als Sündenbock ausgenutzt werden und das ich denke, er habe die Königin in Sicherheit gebracht. Redet untereinander darüber, wenn ihr merkt, dass ihr beobachtet werdet. Nicht zu auffällig. Verstanden?“

Aurillia regte sich nicht. Wie in einer Starre gefangen, starrte sie zu mir hoch. Langsam bildeten sich wieder Tränen in ihren Augen. „Das kannst du nicht von mir verlangen …“, flüsterte sie heiser, schluckte schwer und wich einen Schritt vor mir zurück. „Ich will nicht zu ihm zurück! Er sperrt mich doch sofort wieder ein! Er hat mich doch nur für den Auftrag gehen lassen! Laut Befehl müsste ich zurück!“

„Dann solltest du das auch tun. Aber sag ihm, dass ich dich regelmäßig sehen und um mich haben will. Immerhin bist du neben Irina die engste Vertraute der Königin.“ Behutsam legte ich beide Hände auf ihre Schultern. „Ich werde dafür sorgen, dass du dich daran gewöhnst, eine Grigoroi zu sein. Du kannst mit Irina jagen gehen. Sie ernährt sich nur von Tierblut. Vielleicht ist das auch etwas, was dir lieber ist. Sag deinem Meister, dass ich dich jeden Tag mit meinen Grigoroi deine Sinne trainieren lassen will.“



Ihre Lippen bebten. „Aber wieso? Wieso kann ich nicht hierbleiben? Ich kann dir bei der Suche nach Naya helfen! I…ich … sie würde nicht wollen, dass ich zu ihm zurückmuss!“

„Du wirst bei der Suche nach Nayara helfen, Aurillia, indem du wieder zu deinem Erschaffer gehst, wie er es verlangt hat.“ Wenn ich erst wusste, wer er war, dann wüsste ich auch, in welchem Verhältnis er zum Hohepriester stand. Ich musste Aurillia nur unauffällig verfolgen lassen, dann brächte sie mich direkt zu ihrem Erschaffer und der würde mich wiederum zum Hohepriester führen. „Du machst das für Nayara, Aurillia. Mit deiner Hilfe werden wir sie finden.“

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