Kapitel 9
Sein Mund nahm den Ihren mit einer Intensität, die Ihr den Atem raubte.
Er ließ ihr keine Zeit um Luft zu holen.
Der Kuss war fest und fordernd, dies war eine Inbesitznahme und Livia ließ ihn zu. Sie war verloren in diesen engen Kontakt. Kael kam ihr so nahe, presste sich fest an sie, sodass nicht mal ein Blatt Papier zwischen ihnen hätte passen können. Ihre Lippen öffneten sich unwillkürlich auf seine Attacke, ein leiser Laut entwich ihr, als seine Hand mein Gesicht hielt, ein Stöhnen entfuhr ihren Lippen. Nicht zurückhaltend sondern nach mehr fordernd.
Alle Gedanke warum das keine gute Idee war, verschwanden aus Ihren Gedanken.
Ich hätte ihn wegstoßen sollen.
Tat es aber nicht.
Weil Livia spürte das sie dies auch brauchte. Wann hatte sie zu letzt eine so sinnliche Begierde gespürt, wann wirde sie das letzte mal so berührt als würde ihr gegenüber ohne diese Berührung sterben.
Sie spürte, wie sich etwas in Ihr löste – diese ständige Spannung, dieses Immer-auf-der-Hut-Sein. Für einen Herzschlag lang gab es nichts außer Nähe, Hitze, diesen einen Moment, in dem Liv nicht fliehen wollte. Es auch nicht konnte.
Nur von weiter Ferne nahm Sie war das seine Hände auf Wanderung gingen, dennoch hielt sie ihn nicht auf. Sie streckte sich ihm sogar noch entgegen.
In der tiefsten Ebene ihres Verstandes wusste sie das sie dies brauchte. Liv wusste nicht wann sie das letzte mal Frau war aber Kael gab ihr dieses Gefühl. Die Hitze, die Lust … Warum war dies nochmal eine schlechte Idee?
Kael schlüpfte mit einer Hand unter ihr Kleid. Langsam und besinnlich Strich er erst sanft am Saumen meinen unteren Kleides entlang bevor er es langsam hochschub.
Eine Spur aus Feuer folgte dabei seinen Fingern. Es kribbelte überall wo er sie berührte. Durch seine hitzige Verführungskunst nahm sie kaum die Kälte um sich herum war.
Die hitzige Erregung die ihren Körper durchflutete, war alles was von Bedeutung war. Alles brodelte über. Ihr Slip war schon ganz feucht.
Ganz langsam näherte er sich der Mitte Ihres Körpers, fuhr der Linie ihres Slips entlang, bevor er mit einen Finger darunter glitt. Ein Stöhnen entwich ihr.
Kael zeichnete langsam ihre Schamlippen nach, näherte sich nicht weiter ihrern Intimität Punkt. Stoppte. Er umgreifte mit einer Hand ihre Vagina. Bedeckte alles, hörte auf sie zu streicheln. Der Kuss, den er mit ihr teilte, wurde sanfter. Er zog sich zurück. Nicht abrupt, sondern kontrolliert. Genoss noch die Nachwehen ihres Geschmacks auf seinen Lippen. Zumindest nahm sie das an, denn bei Gott. Sie tat es. Sie hatte noch seinen Geschmack im Mund und auf den Lippen. Livia schnappt nach Luft und schaute ihn an, als er sich zurückzog. Wobei seine Hand immer noch ihre Unterste Ebene bedeckte.
Liv brauchte einen Moment um Luft zu holen und zu verstehen was eben passiert war.
Oh mein Gott, wie konnte er mich nur mit einem Kuss so um den Verstand bringen.
„Egal was du erlebt hast,“ sagte er
„Das hier ist anders, du gehörst mir und ich Beschützen was mir gehört.“ Sagte er. Nein, schnurrte er regelrecht.
Livia, normalerweise niemals um Wörter verlegen war sprachlos. Sie wusste nicht was sie sagen sollte.
„Und das hier,“
Langsam, ganz langsam, als hätte er alle Zeit der Welt, nahm er seine Hand aus meinen Slip
„gehört mir!“, er zog das Kleid wieder zurecht.
Er atmete tief ein und aus und ein zufriedener Ausdruck kehrte auf seinen Gesicht ein.
Er trat einen Schritt von ihr zurück.
Widerwillig nahm Liv zur Kenntnis das ihr das gar nicht gefiel und sie sich weiter seiner Berührung hingeben wollte. Ihre Brustwarzen schmerzten und drückten gegen den rauen Stoff des BH’s.
Aber was war mit Ihren Prinzipien. Ihr Ex hatte soviel in ihr kaputt gemacht. Noch bevor sie sich entscheiden konnte, ob sie das hier vielleicht annehmen sollte, sagte Kael ruhig:
„Gehen Sie rein“
Liv sah ihn an, benommen – immernoch, Ihr Puls noch viel zu schnell – immernoch,
Ihre Lippen, warm von seinem Kuss – inmernoch.
„Gute Nacht, Livia.“
Er wartete nicht auf eine Antwort.
Er drehte sich um und verschwand in der Dunkelheit der Nacht.
Liv ging, oder eher stolperte aus der Seitengasse und ging ins Hotel auf wackeligen Füßen ohne sich noch einmal umzusehen.
Erst als die Türen hinter ihr zufielen, merkte sie, wie sehr Ihre Hände zitterten.
Nicht aus Angst, sondern weil sie das was sie eben begonnen hatten, liebend gerne zu Ende gebracht hätte.
In Livia war gerade etwas unwiderruflich aus dem Gleichgewicht geraten.
Und Sie wusste:
Auch wenn das ein Fehler gewesen war, Reue konnte sie nicht empfinden. Die würde später kommen, wenn die Erregung in ihrem Inneren abgeflacht war.
Es war der Anfang von etwas, das nicht mehr aufgehalten werden konnte aber Sie musste es dennoch versuchen.






































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