Kapitel 29 – Hormone und Frustration

Kapitel 29 – Hormone und Frustration

 

Evelynn seufzte tief. Eine weitere Nacht im Puff … ein weiteres Mal kein Kunde in Sicht. Seit drei Tagen ging das nun schon so. Nishs Eingreifen hatte Brian das Geschäft zerstört und die Mädchen gleich mit. Zoe ging es schlecht …, allen ging es schlecht, und Evelynn fühlte sich wie eine Verräterin. Wäre sie hier gewesen, wäre ihr das Gleiche passiert. Sie hätte nichts tun können und doch fühlte sie sich schuldig, denn sie war gegangen. Andererseits kannte ihr Leben nur eine einzige Priorität und die war Yannis. Keines der Mädchen nahm es ihr böse. Niemand hätte wissen können, was in dieser Nacht noch auf die Anwesenden hier hätte zukommen sollen. Und doch …

Patricia neben ihr spannte sich plötzlich an und streckte ihren Rücken durch. „Kundschaft!“, zischte sie den anderen Mädchen zu, die sich allesamt auf dem großen Sofa zusammengekuschelt hatten. Es war Arbeitszeit, der Club hatte geöffnet, doch die letzten Nächte hatten sie damit verbracht, zu reden, zu kuscheln und zu heilen. Für das Geschäft mochte der Kundenmangel schlecht gewesen sein, doch die Mädchen hatten ihn gebraucht. So zumindest Evelynns bescheidener Meinung nach.

„Ich mach das.“ Sie wollte nicht, dass die anderen sich dazu gezwungen fühlten, schon wieder ihre Arbeit aufzunehmen. Patricia, Kelly und Jennifer sahen sie verdutzt an, nickten aber schwach. Das war ihre Art, danke zu sagen und sich gleichermaßen darüber aufzuregen, dass es für sie diese Nacht wieder keine Kohle geben würde.

Evelynn ging in ihren knappen Sachen auf den Kunden zu und nahm ihm charmant lächelnd die Jacke ab. „Kalt draußen?“ Grazil und doch unauffällig ließ sie ihre Hand über seinen Arm streifen, während sie ihre Beine zusammendrückte und eine frierende Pose einnahm. Gleich am Eingang war es aber auch kalt, besonders wenn man nur Höschen und BH trug und die Tür eben erst wieder zugemacht worden war.

„Hallo, Kleine …“

Evelynn biss sich lächelnd auf die Unterlippe. Den hatte sie.

 

Nicht. Gar nichts hatte sie. Es war zum Haare ausreißen! Noch zwei weitere Männer hatten sie abblitzen lassen! Gut, einer davon war Trevor gewesen, der explizit für Jennifer gekommen war, aber … Die Mädchen waren jetzt allesamt beschäftigt. Die Mädchen, denen Evelynn die Arbeit hatte abnehmen wollen. Stattdessen saß sie nun selbst, alleine auf dem Sofa, und starrte auf die Pole. Was hatte sie falsch gemacht? Und wieso kamen plötzlich so viele Kunden? Hatten sie etwa Vollmond? Tag des Fremdgehens? „Ahh … was weiß ich!“ Frustriert landeten ihre Fäuste in der weichen Polsterung. Doch es brachte nichts. Wieder keine Arbeit. Wieder kein Geld. Nun … bei genauerem Nachdenken hatte sie genug Geld. Gleich unter Brians ausziehbarem Sofa. Das konnte also eigentlich nicht der Grund sein, wieso sie sich das hier noch immer antat …



Brian trat mit einem Drink in der Hand hinter der Bar hervor und ging auf die runde Couch zu, den Blick hart und verurteilend. „Findest du das eigentlich toll? Die Mädchen sind alle noch traumatisiert und du machst dir einen faulen Abend nach dem anderen.“

Wütend sah Evelynn auf. „Ich habe getan, was ich konnte! Bist du blind oder was? Was soll ich denn noch tun?! Ich weiß selbst, dass sie noch nicht wieder arbeiten sollten!“

Er verzog das Gesicht, nahm noch einen kräftigen Schluck von seinem Scotch und stellte das Glas anschließend auf den Tisch. „Du siehst einfach nicht so aus, als ob du wirklich gefickt werden wolltest.“ Brian deutete Evelynn, ihm zu folgen, und bewegte sich in Richtung Bock.

Stirnrunzelnd gehorchte sie. „Und wie soll das deiner Meinung nach aussehen, hm? Willst du vielleicht mal vorzeigen?“

Mit einem Kopfnicken deutete Brian auf das Gerät. „Setz dich drauf. Dann musst du nachher nur in den Spiegel gucken.“ Seine Mundwinkel zuckten unmerklich nach oben.

Evelynn aber machte einen Schritt zurück und errötete leicht. „Nein …, Brian, es ist doch niemand da. Und das macht keinen Spaß …“

„Mir macht es aber Spaß. Und wenn jemand kommt, dann kannst du mit ihm gleich nach oben gehen.“ Brian ging um den Bock herum und sah Eve abwartend an.

Die halbnackte Schönheit errötete. Innerlich einen erbitterten Kampf ausfechtend, gehorchte ihr Körper Brians Anweisung und folgte ihm zum Bock, weil er genau wusste, was dieses Gerät mit ihm anstellen konnte. Evelynns Bewusstsein, das ihrem triebgesteuerten Körper widersprechen wollte, wurde kompromisslos zurückgedrängt. Sie starrte den Bock an und errötete noch um ein paar Nuancen mehr. „Muss das sein?“

„Natürlich. Der nächste Kunde ist deiner. Sieh es einfach als Aufwärmen.“ Erneut forderte Brian sie mit einer Bewegung seines Armes auf, sich zu setzen. Dieses Mal noch deutlich direkter.

Unangenehm berührt, hob Evelynn ein Bein an und stieg über den Bock. Ihre Füße berührten den Boden nicht mehr. Sie musste sie in die dafür vorgesehenen Bügel stellen … Dadurch wurden ihre Beine angewinkelt und ihre Mitte zwangsweise schön weit geöffnet …

„Na komm, noch weiter nach vorn. Und zieh den Slip beiseite, dann scheuert der Stoff nicht gegen deine Klit.“ Brian befestigte die Riemen an ihren Füßen und griff hinter den Bock, um einen weiteren, einzelnen Riemen hervorzuholen.



Evelynn blickte ihn erschrocken an. „Was machst du da?“

„Ich bringe dich in die richtige Position.“ Brian griff nach ihren Händen und legte diese hinter ihren Rücken. Schnell und routiniert fesselte er ihre Hände. Im nächsten Moment korrigierte er ihren Sitz auf dem Bock und schob ihr Höschen möglichst weit zur Seite, wobei er mit seinen Fingern flüchtig ihren Venushügel streifte. Brian raunte leise: „Es wird helfen, glaub mir.“ Er war ihrem Gesicht so nahe. Sie zu sehen, wie sie gefesselt und mit gespreizten Beinen auf dem Bock saß, erregte ihn. So sehr, dass er der Versuchung nicht widerstehen konnte und sie küsste. Zu seiner Überraschung erwiderte sie den Kuss. Anfangs sanft und etwas unbeholfen, sie keuchte in seinen Mund hinein, denn damit hatte sie nicht gerechnet. Doch nur einen Sekundenbruchteil später schob sie ihre Zunge vor und wurde mutiger. Ihr gefesselter Körper ließ ihr kaum Bewegungsmöglichkeiten – sie konnte ihn nicht packen, und zu sich ziehen; jede Sekunde des Kusses fürchtete sie innerlich, er würde sich gleich wieder zurückziehen. Sie streckte ihren Rücken durch, war ihm nahe, so gut es ihr möglich war, und rekelte sich auf dem Bock, um davon loszukommen.

Brians rechte Hand umgriff ihren Hals und drückte kurz zu, wanderte dann tiefer zu ihrem Dekolleté und umspielte mit den Fingerspitzen die Rundungen ihrer Brüste. Beinahe zärtlich spielte er mit ihren Nippeln, bis sie standen, härter als Stein.

Evelynns Atem wurde schwerer. Immer feuchter wurde es zwischen ihren Beinen, immer erregter die Frau. Dann riss sie sich von dem Kuss los. „Was soll das?!“ Keine … sie durften sich nicht zu nahekommen! Yannis hatte doch schon ein völlig falsches Bild! Nicht, dass sich ihre Libido momentan für ihren kleinen Jungen und dessen Weltansichten interessiert hätte.

„Nicht schlecht. Ich hätte dir beinahe abgekauft, dass du unbedingt ficken willst. Aber nur fast.“ Brian strich ihr die Haare zurück, griff nach der Fernbedienung und ging zurück zur Rundcouch. Dort setzte er sich mit gespreizten Beinen hin und stellte den Vibrator auf Stufe zwei von zehn.

Evelynn stöhnte auf, als das intensive Vibrieren an ihrer Klit begann und sämtliche ihrer Gedanken mit einer imaginären Abrissbirne in Trümmer schlug. Sie wollte sich abstützen, so wie sie es das letzte Mal getan hatte. Doch ihre Hände waren hinter ihrem Rücken gefesselt und ihre Perle bekam die volle Stimulation ab, schonungslos und ohne Erbarmen.



Brian musterte die Reaktionen ihres Körpers. Erst der Versuch, sich der Stimulation zu entziehen. Dann ihre Atmung, die langsam schwerer wurde; ihren Rücken, der sich im Hohlkreuz verlor. Evelynns Oberschenkel spannten sich an und drückten gegen den Bock. Brian erhöhte die Stufe auf drei und griff sich mit der anderen Hand an die Hose, um das Dilemma darin ein wenig zu richten.

„Scheiße, Brian …!“ Eine Mischung aus Wut und Erregung klang in Evelynns Stimme mit, während sie den Kopf nach Luft schnappend in den Nacken legte.

„Mehr?“, interpretierte er ihre Worte absichtlich falsch und schob den Regler direkt auf fünf.

„Äh!“ Evelynns Augen rollten in ihre Höhlen. „Stopp! Bitte!“ Ihr Gehirn war ob der Menge an Glückshormonen und Spannungsemotionen überlastet. Immer weiter stieg ihre Erregung, die Spannung in ihr war kaum mehr auszuhalten und ihre Augen flatterten. Noch ein Moment. Noch ein kurzer Moment und sie könnte glücklich sterben. Brians Name entkam schon wieder ihren Lippen. Sie wollte, dass er abstellte, diese Folter beendete, doch gleichzeitig wäre das eine Grausamkeit, die sie nicht ertragen würde.

Im nächsten Moment jedoch wurde die Intensität minimiert. Gierig fuhr Brian mit seinen Augen ihren Körper ab. Nun sah er ihre Lust. Ihr Atem ging schwerer, die Lippen waren einen Spalt geöffnet und die Haare klebten ihr an der Stirn.

„Stopp? Wirklich?“ Dabei war sie dem Stöhnen nach kurz vor ihrem Höhepunkt gewesen.

„Nein!“ Evelynn wusste nicht mehr, wo ihr der Kopf stand. Sowieso war der Teil ihres Körpers, der auf ihren Schultern lastete, in den letzten Minuten viel zu schwer geworden, als dass sie ihn noch gerade hätte halten können.

 

Es kam kein Kunde mehr. Und so spielte Brian fast eine ganze Stunde mit ihr, bis er wieder seinen Aufgaben im Büro nachkommen musste. „Wehe, du legst Hand an!“, drohte er Eve, während er sie vom Bock befreite. Ihr Körper glänzte und sie war im wahrsten Sinne des Wortes heiß. Aber er hatte sie nicht einmal zum Höhepunkt kommen lassen.

Entgeistert sah sie zu ihm herab, schwang eines ihrer zittrigen Beine über die Hürde und … blieb sitzen. Würde sie jetzt aufstehen, würde sie nur stürzen und von ihm aufgefangen werden. So viel körperliche Nähe hatte er nicht verdient. „Du hast mich nicht einmal kommen lassen! Wieso sollte ich auf dich hören?! Du bist ein elender Folterknecht! Außerdem ist weit und breit niemand, den ich beglücken könnte!“ Oder umgekehrt.



„Vielleicht kommt ja noch jemand“, entgegnete Brian mit einem viel zu breiten Grinsen im Gesicht und verschwand nach hinten in sein Büro.

 

An diesem Abend schloss Evelynn die Tür zum Badezimmer ganz bewusst ab, stellte sich unter die Dusche und befriedigte sich. Doch es war unzureichend. Nicht zufriedenstellend. Sie hatte es zwar zu einem lächerlich kurzen Orgasmus gebracht, aber ihre Lust war nicht weg, nein, sie war noch stärker geworden.

So vergingen auch die nächsten beiden Tage. Evelynn wurde von den karg gesäten Kunden nicht ausgewählt. Die Gründe waren verschieden. Die einen waren Stammkunden einer anderen, andere standen schlicht auf bestimmte Attribute, wie blondes Haar oder riesige Brüste. Beides Dinge, mit denen Evelynn nicht aufwarten konnte. Und auch in diesen Nächten endete sie auf dem von Brian kontrollierten Bock. Und wieder ließ er sie nicht kommen, verbot ihr, sich danach anzufassen, und grinste sie ständig so selbstgefällig an.

Die Momente im Auto danach waren die schlimmsten. Evelynns Körper kühlte sich wieder ab, aber eine gewisse Lust blieb vorhanden. Insbesondere trieb sie aber der Wunsch danach, endlich zu kommen, und zwar richtig, gut, lang und atemberaubend – so wie es in der Nacht gewesen war, als Brian sie in der Dusche erwischt hatte.

Dieser Wunsch führte schließlich dazu, dass Evelynn sich zu Hause, nach der Dusche, in der ihr Orgasmus wieder einmal alles andere als zufriedenstellend gewesen war, ins Handtuch gewickelt, nicht zu Yannis legte, sondern die Treppe hoch zu Brians Zimmer schlich. Was genau sie eigentlich vorhatte, wusste sie nicht. Sie wusste nur, zwischen ihren Beinen war es nass, und allein beim Gedanken daran, Brian endlich näher zu kommen, als gut für sie war, schossen erregte Blitze in ihren unteren Regionen umher. So viel Widerstand. So viel Versuchung.

Sie klopfte nicht. Hätte er Privatsphäre gewollt, hätte er sie eben nicht so sehr triezen dürfen. Ihre Hand drückte die Klinke hinunter. Die Tür öffnete sich einen Spalt.

Brian saß auf einem Hocker und trug lediglich eine Boxershorts. In seiner rechten Hand hielt er eine große, schwere Hantel. Sein Bizeps war angespannt, ebenso wie ein Teil seiner Brustmuskeln. Sein ganzer Oberkörper war von einer leichten Schweißschicht bedeckt und glänzte.



Evelynns Zunge glitt über ihre Lippen. Sie selbst huschte durch den Türspalt; das Herz schlug ihr bis zum Hals. Ihre Haare waren noch feucht. Hätte sie sich in einem Film befunden, dann hätte ihre Haut jetzt gedampft.

Brian sah nicht sofort auf. Er war voll auf seine Übungen konzentriert … und damit durfte er auch gern noch eine Weile weitermachen, wie Evelynn mit schräg gelegtem Kopf verträumt sinnierte, die Augen auf seine gewölbten Muskeln fokussiert.

Brian winkelte seinen Arm noch dreimal an und stemmte damit die Hantel. Dann stellte er sie zwischen seine Beine, griff mit der linken Hand danach und hob den Blick. Zuerst sah er nur nackte Füße. Dann die Beine. Das Handtuch, das knapp ihre Brüste verdeckte. Dann sah er Evelynn als Ganzes vor sich und die Hantel war vergessen. „Ist alles okay? Gibt es ein Problem?“ War irgendwas mit Yannis? Sonst würde sie wohl kaum halbnackt sein Zimmer betreten. Nicht freiwillig.

Evelynn wandte den Blick von seinem Körper ab und sah dem Mann in die Augen. „Allerdings gibt es das.“ Ihre Beine setzten sich in Bewegung, brachten sie vor ihn. Auf dem Weg war ihr Handtuch heruntergefallen. Ein Bein schwang sie über seine beiden, setzte sich auf seinen Schoß, nahm sein Gesicht in beide Hände und küsste ihn. Oh, verdammt, ja!

Sofort legten sich Brians Hände an ihre Taille und er erwiderte den Kuss. Nur kurz kam ihm der Gedanke, dass dies hier falsch war. Im Puff hätte die Sache anders ausgehen. Da wäre es ihr Job gewesen. Aber hier, in dieser Wohnung, noch dazu in seinem Zimmer, sah die Sache anders aus. Das hier war privat. Intim. Er müsste es unterbinden, für sich selbst und wegen Eve. Daraus durfte sich nichts entwickeln, denn es würde alles nur so furchtbar kompliziert machen. Eve war eine verfluchte Versuchung in seinen eigenen vier Wänden! Am besten, er wurde sie schnell los. Vielleicht könnte seine Schwester sie aufnehmen … Seine Hände glitten hoch und jegliche Gedanken verschwanden aus seinem Kopf, als er ihre Brüste berührte. Er wollte sie. Schon so lange. Und nun wurde dieser Wunsch endlich wahr.

Evelynn stöhnte in seinen Mund, erkundete diesen mit ihrer Zunge und spielte mit ihm, wenn sie seine Unterlippe zwischen ihre Zähne nahm und leicht daran zog. Ihre Hüfte hatte begonnen, sich zu bewegen, sich an ihm zu reiben, und sie wurde immer energischer. So wie auch ihr Atem schwerer wurde, während ihre Hände sie dazu trieben, seinen Körper zu erkunden. Ungeduldig griff sie ihm zwischen die Beine und legte ihre Hand auf seine Boxershorts, die seine erregte Männlichkeit verdeckte. Vorsichtig begann sie zu kneten, und grinste sowohl zufrieden als auch böse in den Kuss hinein, den keiner von beiden zu unterbrechen wagte. Wieso saßen sie immer noch auf diesem Hocker? Er sollte sie endlich ins Bett bringen! Sie wollte ihn ficken, verdammt noch mal! Sie wollte ihn tief in sich spüren und kommen, sodass ihr das Licht ausging!



Brian ließ von ihren Brüsten ab. Eine Hand wanderte an ihren Hinterkopf, wo er ihre Haare packte, die andere Hand legte er an ihren unteren Rücken. Er unterbrach den Kuss, wanderte mit seinen Lippen zu ihrem Hals und reizte ihre Haut mit seinem Dreitagebart und seinen sündigen Lippen.

Ganz langsam drückte er sie immer weiter nach hinten und zwang sie dazu, ein Hohlkreuz zu machen. Seine Lippen wanderten tiefer, bis er endlich an ihren Brüsten ankam und damit begann, an ihren Brustwarzen zu knabbern. Mittlerweile saß sie nicht mehr wirklich auf seinem Schoß, sondern lag halb in der Luft, nur noch gestützt durch seine Hand an ihrem Rücken. Die Schwerkraft sorgte dafür, dass Evelynn kurz darauf mit dem Rücken auf dem Teppich lag, während Brian über ihr thronte und mit ihren Brüsten spielte. Eine Hand wanderte tiefer, direkt zwischen ihre Beine. Was ihn empfing, war warme Nässe. Sie lief aus, wortwörtlich, und das seinetwegen.

Evelynn spreizte willig ihre Beine, winkelte sie an und legte sie an Brians Oberkörper. Sie räkelte sich unter ihm, die rauen Fasern des Teppichs unter ihrem nackten Rücken spürend. Reize. Sie waren überall. Seine Lippen, seine Hand, ja … Gott, seine Hand! Ein Teil davon verschwand gerade in ihr und sie stieß ihn nicht weg, nein, sie drückte ihm ihr Becken auch noch entgegen. Evelynn zog ihn wieder zu sich runter und küsste ihn erneut. Sie wollte nicht mehr denken. Ihre Hand glitt an seinem Körper herunter, schob sich unter dem Gummiband durch und umfasste das harte Stück in seiner Boxershorts mit festem Griff.

Ein keuchender Laut kam Brian über die Lippen. Mit einer Hand zog er seine Boxershorts herunter und drückte sein Becken ihrem entgegen. Seinen Oberkörper ließ er in Zeitlupe auf ihren herabsinken, bis er ihre harten Nippel unter sich spürte. Ganz langsam zog er seine Finger aus ihrer Spalte und rieb über ihren geschwollenen Kitzler. Gleichzeitig bewegte er sein Becken und fickte ihre Hand. Nur Zentimeter von ihrer verlockenden Spalte entfernt. Alles in ihm drängte genau dorthin, wo soeben noch seine Finger gewesen waren.

„Bett!“, keuchte Evelynn atemlos, den Rücken im hohlen Kreuz. Gerade war sie noch so schön gefüllt gewesen. Ein Blick auf die Finger, die er aus ihr herausgezogen hatte, ließ sie erröten.



Brian grinste gegen ihre Lippen. Er griff nach ihr, drückte ihren Oberkörper an seinen und ging halb in die Hocke. Eine Hand lag an ihrem Hintern, mit der anderen Hand stützte er sich ab.

Evelynn legte ihre Beine um seine Hüfte, ihre Arme um seinen Hals und zog sich an ihn. Schnell fand ihr Mund wieder den seinen, woraufhin sie ihn leicht in die Unterlippe biss, um ihm das überhebliche Grinsen zu nehmen.

Brian erhob sich. Und während er Evelynn noch richtig justierte, hatte diese damit begonnen, seinen Hals zu bearbeiten, glitt mit ihrer Zunge über seine Haut und saugte sich fest. Gleichzeitig glitt ihre Hand zwischen ihren Körpern hinab und positionierte seinen Schaft so, dass sie sich darauf niederlassen konnte. Und das tat sie. Ließ sich füllen. Einen Zentimeter um den anderen nahm sie in sich auf, die Augen geschlossen und der Atem angestrengt. Evelynn keuchte. War er noch länger, noch dicker geworden? Scheiße. Sie klammerte sich an ihm fest, nutzte den breiten Rücken, um sich festzuhalten, während die Synapsen in ihrem Gehirn ein Feuerwerk veranstalteten.

Seine Hände landeten an ihrem Arsch. Er hob sie ein Stück hoch und drückte sie kurz danach wieder auf seinen Schwanz, um so tief wie möglich in ihr zu stecken. Langsam ging er in Richtung Bett.

Evelynn klammerte sich fest, denn zu mehr war sie im Moment nicht mehr in der Lage. Sie hatte es so dringend nötig gehabt. Immer noch. Sie brauchte jetzt einfach die Erlösung, die sein Schwanz in ihr versprach, denn jeder Stoß fühlte sich an, als würde sie gleich kommen! Dabei glitt sie erst das vierte Mal auf seinen Phallus! Er traf den G- oder A-Punkt, was auch immer, sie wollte mehr davon! Keuchend ließ sie von seinem Hals ab und betrachtete mit Zufriedenheit den violett-pinken Fleck, den sie hinterlassen hatte. Sie schwitzte. Er war schon verschwitzt. Es war frühster Morgen und eigentlich sollten sie beide schlafen, doch daran war momentan nicht zu denken.

Nach wenigen Schritten kam Brian am Bett an und beugte sich mit Evelynn zusammen vor, sodass sie mit dem Rücken auf dem Bett auflag. Kaum berührte sie die Matratze, hob er ihr Becken an. Er wurde schneller und härter in seinen Bewegungen. Eine Hand landete an ihrem Venushügel und er bearbeitete mit dem Daumen ihre Klit.



Evelynn drückte den Rücken durch, krallte ihre Hände in die weiche Unterlage und warf den Kopf hin und her. Es dauerte keine Minute, da kam die Erlösung. Ihr Körper bockte auf, jede Sehne, jeder Muskel spannte sich an, doch kein einziger Ton verließ ihre Lippen, denn dazu hätte sich Luft in ihren Lungen befinden müssen. Trotz Atemlosigkeit stieß sie ein erlöstes Keuchen aus, als sich ihr Körper entspannte, ihre Hände sich aus der Matratze lösten und ihr Kopf kraftlos zur Seite fiel. Atmen. Ihre Brust hob und senkte sich, einhergehend mit schweren Atemzügen.

Brian zog seine noch immer steife und steinharte Latte aus ihr heraus. „Los, leg dich richtig hin“, verlangte er. Er ging zu seinem Nachttisch und holte dort ein Kondom heraus. Allerdings streifte er es sich noch nicht über, sondern stieg selbst aufs Bett.

Evelynn brauchte noch ein paar Sekunden, in denen Brian ungeduldig wartete. Doch ihr Kopf befand sich auf Wolke sieben. Überschüttet von Glückshormonen wollte sie nur noch liegenbleiben und genießen.

Brians Blick fiel auf ihre glattrasierte Mitte. Ihre Vulvalippen waren noch geschwollen. Er drückte ihre Beine auseinander und beugte sich mit seinem Gesicht dazwischen. Mit zwei Fingern drang er in sie ein und suchte diesen rauen Punkt in ihr. Sobald er ihn hatte, begann er zu saugen und massierte sie innerlich mit einer kontinuierlichen Komm-her-Bewegung.

Evelynn bäumte sich auf und krallte ihre Hand in Brians Haare. „B…brian!“, brachte sie hervor, das erste Wort, seit sie sich von ihren Trieben gesteuert einfach auf seinen Schoß gesetzt hatte. „Zu viel! Das ist zu viel!“ Ihre Hüfte konnte sich nicht entscheiden, ob sie zu ihm oder von ihm weg zucken wollte. Sowieso war ihr Körper längst nicht mehr unter ihrer Kontrolle. „Brian …!“ Sie unterdrückte ein Stöhnen und drückte seinen Kopf weg. Zum einen war es ihr unangenehm … irgendwie … zum anderen wollte sie nicht seine Finger spüren, sondern seinen Schwanz. Mit zitternden Armen stützte sie sich auf. „Leg dich hin. Ich will oben.“

Brians Augenbrauen hoben sich unmerklich. Wollte sie das? Es gefiel ihm, dass sie so gierig war. Schmunzelnd ließ er von ihr ab, jedoch nur, um sich auf sie zu legen, und ihr seine Zunge wieder in den Rachen zu stecken, damit sie sich selbst schmecken konnte.



Evelynn erwiderte den Kuss gierig, allerdings dauerte es nicht lange, da rappelte sie sich noch ein Stück weiter auf, um mit dem Oberkörper in die Senkrechte zu kommen, und bugsierte Brian mit Händen und Zunge mit dem Rücken aufs Bett. Als er endlich lag, löste sie den Kuss, schwang ihr rechtes Bein über seine Lenden und nahm ihm das Kondom aus der Hand. Am liebsten hätte sie es fortgeworfen und ihn gleich wie eine läufige Hündin bestiegen. Andererseits wusste sie nicht, mit wem oder was er es noch alles trieb, weshalb so viel Zeit sein musste, ihm das Gummi überzuziehen.

Brian amüsierte sich köstlich, als er ihr mit hinter dem Kopf verschränkten Armen dabei zusah, wie sie versuchte, seinem Schwanz einen Mantel zu verpassen, aber immer wieder abrutschte oder es anderweitig vergeigte. „Brauchst du Hilfe?“

Evelynn kaute sich auf ihrer Unterlippe herum, während sie ein angestrengtes ‚Nein‘ herauspresste. „Verdammt, wieso ist das so glitschig?!“

„Lutsch ein wenig dran“, schlug er amüsiert grinsend vor.

Evelynn verdrehte die Augen. „Du willst doch nur einen Blowjob.“ Aber eigentlich hatte sie nichts dagegen, ihm den zu geben, also legte sie das Kondom erst mal beiseite und beugte sich vor. Ihre noch feuchten Haare fielen ihr zu beiden Seiten des Kopfes, sodass sie sich schnaubend wieder aufrichtete und diese erst mit einem Haargummi bändigte.

„Natürlich“, gab er zu und starrte auf ihre Lippen. Würde sie es wirklich machen? Die wenigsten Frauen hatten da wirklich Spaß dran …

Evelynn beugte sich seitlich herab, den steifen Schwanz in der Hand, und fuhr mit der Zunge daran entlang. Danach spielte sie mit der Eichel, ließ ihre Zunge durch den Schlitz am vorderen Ende gleiten und bemerkte zufrieden, wie Brian sich unter ihr anspannte, ein Keuchen zurückhaltend. Denn das taten sie alle, wenn sie erst einmal begriffen, was ein guter Blowjob war. Und Evelynn war gut darin, auch wenn sie nicht genau wusste, wieso. Sie konnte es, Punkt.

Brian war schon kurz davor, sich darüber zu beklagen, dass sie ihn noch immer nicht in den Mund genommen hatte – das spürte sie –, da ließ sie von ihm ab, ein teuflisches Grinsen unterdrückend, und leckte sich über die Lippen. „So, das sollte jetzt gehen, nicht?“



Brian lachte leise. Dieses Biest! „Na los. Meinem Schwanz wird kalt. Mir egal, in welches deiner Löcher du ihn steckst. Wenn du nicht weißt, wo du ihn haben willst, entscheide ich.“

Evelynns Mundwinkel zuckten. Sie beugte sich wieder hinab und gab dem Mann, was er wollte. Es machte ihr verdammt nochmal Spaß, ihn so weit zu treiben, bis er kurz davor war, und dann wieder langsamer zu werden. Sie wollte wissen, wie Brian reagierte, wenn sie ihn blies. Ohne Zuschauer und in einem Bett, anstelle eines harten Bodens. Sie wollte ihn stöhnen hören und sie wollte sehen, wie sich sein Gesicht vor Lust verzog, wenn er in ihren Mund kam. Andererseits …

Brian keuchte bereits, kleine Schweißperlen glänzten auf seiner Stirn, da ließ sie endgültig von seinem Schwanz ab und streckte ihm, die Augenbrauen gehoben, das Kondom hin. „Draufmachen.“

Brians Zähne knirschten, als er ihr das Kondom abnahm und es ohne Probleme über seine Erektion stülpte. „Komm, setz dich drauf und zeig mir, wie geil es dich macht, mich zu reiten.“

Evelynn tat, wie geheißen, kletterte über ihn und führte sich seinen Schwanz in ihr triefendes Loch. Einen Moment hielt sie inne, um das Gefühl des Ausgefülltseins zu genießen. So viel besser, als starke Stöße. Es fühlte sich so schön an. Jetzt stand sie allerdings vor dem Problem, dass sie sich nicht erinnern konnte, jemals zuvor oben gewesen zu sein. Jede Erfahrung, die sie hatte, bestand aus Doggy, eventuell noch Missionar. Mit den Händen stützte sie sich auf Brians Brust ab, der indessen ruhig zu ihr aufsah. Nicht drängend. Und doch errötete sie und fühlte sich auf einmal furchtbar unbeholfen. Er war in ihr. Er war groß. Sie saß auf ihm. Aber wie musste sie sich jetzt bewegen? Vor und zurück? Hoch und runter?

Brian sagte nichts, als Evelynn damit begann, sich auszuprobieren. Nur einmal, da verzog er schmerzhaft das Gesicht und legte hastig seine Hände an ihre Hüfte, um sie zu stoppen, als sich diese zu weit vorbeugte und ihm damit fast den Schwanz brach.

Entschuldigend sah Evelynn auf ihn herab. Ein seltsames Gefühl, so über ihm zu thronen. „Sorry …, ich wollte nicht …“ Sie biss sich auf die Unterlippe. „Das sieht in den Pornos nur immer so einfach aus.“



Brian öffnete den Mund, um etwas zu sagen. Allerdings hätte er fast angefangen zu lachen. Die Kleine hat kaum Ahnung von Sex, aber Pornos kannte sie. Brian legte beide Hände an ihre Hüfte, hob sie ein kleines Stück hoch und bewegte sie leicht vor und zurück. „Mach eher … kleine Bewegungen. Wird dir gefallen.“

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