Kapitel 17

Ein Blick zum Horizont verkündet die Abenddämmerung. Die Temperatur sinkt und der Wind weht kühle Luft heran. Nichts, was Rebeccas steifen Gliedern Linderung verschafft. Die Hexenjäger scheinen von einer Pause und Schlaf wenig zu halten. Wo andere Reisegruppen spätestens zu dieser Stunde einen Platz für ein Nachtlager aufsuchen würden und sich um eine Mahlzeit kümmern, setzen die Hexenjäger ihre Reise durch die Wälder eisern fort. Auch die Pferde zeigen wenig Erschöpfung. Sicherlich werden die Tiere genauso hart ausgebildet und kennen nichts anderes als sklaventreibende Besitzer. Gefahren beseitigen Rebeccas Peiniger schnell und effizient, ob Wölfe oder Räuber. Noch ehe es zu einem feindlichen Angriff kommt, wird die Gefahr ausgemacht und aus der Ferne getötet. Rebeccas manipulative Kommentare, die ihren Entführern ins Gewissen reden sollen, scheitern und werden jedes Mal aufs Neue zerschlagen. Denn wenn sie die Menschen nicht für Banditen hält, zeigen die beiden ihr überzeugende Details, die ihre Argumentation immer aufs Neue lächerlich macht.

Trotz langem Ritt bleiben die Hexenjäger aufmerksam, während sich bei ihr die Erschöpfung meldet. Erneut versetzt der Kerl namens Derik ihr einen unangenehmen Stich in die Seite, der sie aufschrecken lässt. Sie teilt ausgerechnet mit dem mürrischen Typen ein Pferd. Wie auch die letzten Male zischt Rebecca die Luft durch die Zähne, doch diesmal behält sie ihre giftigen Worte für sich, denn er schlug er bereits zu Genüge mit der glatten Hand auf den Schädel. Noch mag er sich überlegen fühlen, doch Rebecca vergisst nicht und die Rache wird süß.

An der Spitze führt Torm, der geselligere Kerl mit einem Hauch von vorgespielter Freundlichkeit. Sicherlich auch nur eine Maske. Dankbarkeit keimt in Rebecca, als Torm die Hand hebt und sich seine Rückenmuskulatur anspannt. Anders als bei den letzten Auseinandersetzungen steigt die Spitze vom Pferd und führt dieses vom Wegrand fort. Derik knurrt und nuschelt eine undeutliche Beschwerde in seinen Bart, um es seinem Partner gleich zu tun.
„Was hast du entdeckt?“, fordert Derik eine Antwort.
Torm winkt ihn heran, sodass, sein Partner augenrollend die Zügel an einen Baum festbindet, um zu ihm heranzutreten. Rebecca reckt neugierig den Kopf und lauscht dem Getuschel. Es scheint, als haben sie eine Spur einer Hexe ausgemacht. Nichts, was sie ignorieren können. Vielleicht die Gelegenheit, um ihren Peinigern zu entkommen.



Ein Schulterblick zurück zu ihrer Gefangenen, die sich noch brav und auffällig verhält, und schon holt Torm den Haufen Steckbriefe heraus. Die beiden stecken die Köpfe zusammen und befassen sich mit den Spuren, gleichzeitig macht sich Derik Notizen für seinen Bericht. Zeit, die Rebecca nutzt, um unauffällig den Schlüssel aus ihren Händen gleiten zu lassen. Unentwegt hielt sie ihre Freiheit festumklammert. Bei der Leibesvisite haben die beiden sich auf alles andere konzentriert, dabei stinken ihre Hände bereits metallisch. Auch der ganze Schweiß erschwert das Schlösserknacken. Dank der Fesseln litt die Durchblutung. Die Finger kribbeln und bewegen sich verzögert. Auch das Gefühl ging teilweise verloren. Wohl oder übel muss sich Rebecca eine Niederlage eingestehen. Trotz Schlüssel fehlt ihr das Fingergeschick, das sie sonst immer ausmachte. Der Fluchtversuch endet, als die Steckbriefe zusammengepackt werden und die Entscheidung fällt, der Spur der Hexe zu folgen.

„Zola“, murrt Derik, „Das Biest wird uns hoffentlich nicht viel Zeit kosten. Eigentlich harmlos.“
Ein Steckbrief, der Rebecca im Hinterkopf blieb. In der Tat wirkten die Augen der Zeichnung zu weich für eine Mörderin wie Luela.
„Und doch eine Hexe, die gerichtet werden muss“, erinnert Torm streng.
„Schon! Nur hatte ich Hoffnung, dass unsere Außenmission endlich mal ein Ende findet!“
„Gemach, Geselle, gemach!“
Knurrend tritt Derik von seinem optimistischen Partner fern und schnappt sich die Zügel seines Friesenhengstes. Ein stolzes und kräftiges Tier, das Rebecca sich aneignen will. Eine kleine Entschädigung für all den Ärger. Der Fülle und den Geräuschen zu Urteil sahnt sie auch noch ihre protzigen Geldbeutel ab. Was müssen die Narren von Glück und Reichtum gesegnet sein. Bis zu jenem Moment, als sie Bekanntschaft mit ihr machten.

Der Weg führt mitten tiefer durch den Wald, abseits der Pfade und dauert Stunden an, bis ein Sumpf erreicht wird. Aussichten, die selbst Torms Optimismus schmälert. Die beiden Hexenjäger entschieden sich seit der Entdeckung der ersten Spuren für eine Reise zu Fuß. Angestrengt behalten sie ihr Umfeld im Auge, atmen kontrolliert und schleichen lautlos durch schwieriges Gelände. Wahrlich Profis. Sollte es zu einem Kampf kommen, fürchtet Rebecca, ohne eine List den Kürzeren zu ziehen. Die Sonne verabschiedet sich allmählich und doch machen die Hexenjäger keine Anstalten, umzukehren oder ein Lager aufzuschlagen. Erneut werden die Pferde angebunden.



„Bei Nacht findet ihr den sicheren Tod in einem Moor, das weiß doch jeder Narr!“
Ein viel zu gut gemeinter Rat von Rebecca, denn ihr Tod würde die Flucht garantieren. Doch der Sumpf wird ihre Leichen verschlingen, sodass ihr eine saftige Beute entgehen wird.
Derik hebt den Kopf und grinst ihr frech entgegen. „Sieh an, du kannst mich noch gut wahrnehmen, Schätzchen. Was bedeutet, du hast deine Augen ebenfalls auf die Dunkelheit trainiert. Das wird dir bei deiner Ausbildung wahrlich zu Gute kommen.“
Der säuerliche Ausdruck in ihrem Gesicht entspringt der Frechheit, wie er sie betitelt. Rebecca entging der lüsterne Blick während des Ritts nicht. Noch behielt er seine Finger bei sich. Gut für beide Seiten, ansonsten hätte sie ihm ein oder zwei Finger abgebissen. Aber selbst mit Nachtsicht bleibt der Sumpf zu gefährlich. Allein schon am Tag. Ein Moor meidet selbst Rebecca.

Kaum hebt Deriks seine Hand und deutet an, ihr auf den Hintern zu klatschen, bleckt sie warnend die Zähne. Eine Reaktion, der er zum Glück ernst nimmt, schließlich lässt er den Arm sinken. Doch den Großkotz spielt er noch weiter, wie er mit seiner nächsten Aussage unterstreicht.
„Sieh zu und lerne.“
Er zuckt zwei Dolche und holt Anlauf. Ein jeder Hexenjäger steuert einen der gigantischen Urbäume an, die von der Größe mit Kirchtürmen konkurrieren. Die Kraft in den Beinen bringt die Kerle einige Meter hinauf und die Dolche dienen als Kletterhilfe, denn die Spitzen bohren sich durch die Rinde und verankern sich im Stamm. Rebecca entgeht die Ausstattung ihrer Stiefel nicht, denn dort verstecken sich ebenfalls Klingen. Begeistert beobachtet sie die beiden, wie sie in Windeseile die Baumkrone erreichen. Damit steht fest, dass die schicken Stiefel ebenfalls in ihren Besitz übergehen müssen.

Nur kurz verharren die Hexenjäger an ihrem erklommenen Gipfel, um sich schließlich mit weiterer Kletterausrüstung den Weg zu sichern. Enterhaken mit elastischen Seilen. Ihre Würfe sitzen. Nur kurz wird überprüft, ob der Hacken sich festgekrallt hat und das Seil standhält, schließlich schwingen sich die beiden durch die Lüfte zu den nächsten Bäumen.
Grandios!
So wird ihnen ein sicherer Weg durch das Moor gewährleistet. Vielleicht würde die Ausbildung zur Hexenjägerin sich rentabilisieren, nur gehört Geduld nicht zu ihrer Stärke. Wie lange würde sie wohl bei den Wichtigtuern versauern? Bestimmt ein Ort voll von Kerlen, die alle glauben, die Hexenjagd sei ihre Berufung. Frauen werden sicherlich unterschätzt und nicht gewürdigt, wie amüsant es doch werden würde, wenn Rebecca sie alle zu Boden stampft. Solch verlockende Vorstellung, dass Rebecca hin und hergerissen über eine Entscheidung grübelt. Die Reise mit dem Alchemisten hatte einen gewissen Reiz, aber die Ausbildung zur Hexenjagd könnte sie zu einer Kriegerin wandeln, die Cuno um Längen schlägt.



Cuno…
Wird er sich fragen, wo sie steckt?
Sicherlich erfährt der Narr von ihrer Verhaftung. Die Vorstellung, wie er sich ärgert und verzweifelt, weil sie mal wieder nachlässig wurde, erheitert ihre Laune. Sicherlich sorgt er sich um sie. Aber was wird er tun? Wahrscheinlich nichts, schließlich bleibt er seiner Aufgabe treu. Der Alchemist hat Vorrang und Clive hat einen Ruf zu wagen. Der kann es sich nicht leisten, sich mit den Hexenjägern anzulegen. Ein Lachen dringt aus ihrer Kehle. Es bringt nichts, auf Unterstützung zu hoffen. Zumal dies auch ihren Stolz verletzten würde. Die Flucht wird ihr Dank des Grafen gelingen.

Die Gedanken werden von Krähen unterbrochen. Die Vögel drehen ihre Runden um Rebecca und landen neben ihr im Gras. Ein jedes Tier starrt sie hungrig an. Nichts, was sie beeindruckt, auch wenn das Verhalten auffällig wirkt. Rebecca wendet sich dem Schlüssel wieder zu, als sie ein Blubbern wahrnimmt. Ein Geräusch, das an Lautstärke gewinnt. Ganz nah. Etwas durchbricht die Wasseroberfläche und Rebecca weiß zu wenig über die Fauna, daher arbeitet sie zügiger an der Flucht. Sollte es zu einem Angriff kommen, will sie ihre Überlebenschancen steigen. Die erste Krähe reißt den Schnabel auf und flattert davon, sodass viele Artgenossen es ihr gleich tun. Rebecca hört, wie etwas aus dem Wasser steigt und auf sie zuschreitet. Ein Blick hinauf könnte helfen, die Gefahr einzuschätzen oder auch weiter unter Druck setzen, daher arbeitet die Diebin fieberhaft an den Handschellen. Das Gefühl in den Fingern kehrte schließlich zurück. Zum Glück nährt sich das Wesen aus dem Gewässer langsam wie ein professioneller Jäger, wodurch ihr Zeit verschafft wird.

Ein freudiger Laut geht Rebecca über die Lippen, als die Handschellen zu Boden fallen. Bereit, sich in den Kampf zu stürzen, hebt sie den Kopf. Das Herz zieht sich schreckhaft zusammen, denn eine Fremde starrt aus nächster Nähe. Ein Gesicht, das Rebecca vom Kopfgeldzettel erkennt.
„Die Hexe Zola“, erinnert sich Rebecca.
Sie kann das sarkastische Lachen nicht unterdrücken, denn das Schicksal steht mal wieder nicht auf ihrer Seite. Die nächste Hexe. Vielleicht war nicht Clive der Problemmagnet, sondern sie. Zolas Zeichnung wirkte freundlicher, nun aber blicken ihr wachsame Augen entgegen. Ein Gesicht, das eine schwere Zeit durchlitten haben muss. Augenringe sprechen für wenig Schlaf. Schrammen für eine Hetzjagd durch die Wildnis. Viellicht sogar verbunden mit Stürze. Jede noch so kleine Bewegung wird erfasst und kritisch beäugt, als fürchte Zola einen Angriff. Und doch nickt die Hexe ihr zur Begrüßung entgegen. Obwohl sie aus dem Gewässer stieg wirken ihre Kleider und ihr Haar nicht durchtränkt. Auch keine Nässe zeichnet sich auf der Haut ab.



„Rebecca.“ Zola überrascht mit einem angenehmen Akzent und spricht, als stehe ihnen Unheil bevor. „Du bist eine Gefangene meiner Jäger. Leugne es nicht, denn ich wurde gewarnt. An diesem Ort finde ich den Tod, sollte ich mich nicht mit dir verbünden. Ich flehe dich an, hilf mir und kämpfe an meiner Seite. Allein bin ich den beiden Männern nicht gewachsen.“
Sich mit einer Hexe zu verbrüdern verspricht Vorteile für die Flucht. Doch kann sie ihrem Gegenüber trauen?
Als wittere Zola ihre Zweifel, verspricht sie im Gegenzug: „Sollte der Sieg unserer sein, begleite ich dich zurück zu deinen Freunden. Ich hörte, du seist ein Freund von dem Alchemisten. Ein Mann mit Schleife und Brille. Er trägt einen Koffer bei sich…“
Rebecca winkt lachend ab, sein Outfit fällt schließlich auf. Es verrät bereits, wie lächerlich naiv er doch ist. Leider auch viel zu herzensgut. Und sie hielt ihn für eine leichte Beute. Wie sie sich doch in Clive irrte.

„Du bist ihm begegnet?“, hinterfragt Rebecca und mag den Ton in ihrer Stimme verfluchen, sowie das aufgeregte Kribbeln in der Magengrube.
Zola nickt knapp und scheint das Treffen nicht vertiefen zu wollen. Ihre Augen hingegen verraten kein Lügengerüst, Zola meint es ernst und wirkt überzeugt von einer Kooperation. Sie blickt, als wüsste sie, wer vor ihr steht. Dabei widerstrebt es Rebecca, dass die Fremde bereits zu viel von ihr weißt. Doch die Flucht sollte Vorrang haben.
„Nur, wenn Hab und Gut der Hexenjäger mir gehören.“
Rebeccas Forderung lässt Zola kurz blinzeln. Die Hexe öffnet den Mund zum Widerspruch: „Ich verlange nur etwas Gold, um mir für meine Reise zwischendurch ein Dach und warme Mahlzeiten zu gönnen. Mehr nicht. Der Rest soll dir gehören.“
Rebeccas Blick gleitet an Zola herunter. Mager wirkt sie nicht. Rebeccas Lächeln wird teuflisch, denn sie erinnert sich, dass der Hexe Diebstahl vorgeworfen wird.
„Sieh an, wir haben viel gemeinsam“, flötet sie freudig und steigt vom Pferd.
Ihre Glieder danken es ihr und obwohl die Zeit drängt, streckt sich Rebecca durch. Der lange Ritt war eine wahre Qual für ihren Körper.

Ein Blick in die Satteltasche ruft Frust hervor. Die Hexenjäger tragen ihr Hab und Gut bei sich, somit wird Rebecca gezwungen, mit den Fäusten zu kämpfen.




Nicht gut!
Als Zola den Arm hebt, kehren die Krähen zurück. Instinktiv schützt sich Rebecca mit den Armen, doch ihre Ohren vernehmen, wie etwas Schweres neben ihr auf den Boden fällt. Kaum drehen die Krähen ihre Runden zwischen den Bäumen, findet Rebecca ihre Sachen zwischen all den Federn. Überrascht sucht sie die Antworten in Zolas Blick. Die Mundwinkel der Hexe zucken verräterisch. Statt die Sache zu hinterfragen beugt sich Rebecca hinab und begutachtet, ob auch nichts fehlt. Die Freude ist groß, als sie Clives Geschenke findet. Böse Überraschungen, die den Hexenjägern sicherlich nicht schmecken werden.
„Oh, die werden es bereuen, sich mit mir angelegt zu haben“, spricht die Vorfreude aus ihr.
Zola streckt ihr die Hand entgegen und fordert: „Du musst mir bedingungslos vertrauen.“
„Bedingungslos?“ So naiv wie Clive kann Rebecca nicht sein. „Da hege ich aber meine Zweifel.“
„Ich weiß.“
Rebecca missfällt es gewaltig, dass Zola spricht, als kennen sie sich von klein auf. Und das sollte ihr giftiger Blick eigentlich verraten, doch Zola reagiert nicht abgeschreckt und wirkt zu ruhig. Die Hexe scheint nur darauf zu warten, bis Rebeccas Zorn abnimmt, denn sie verkündet nun einen Teil des Plans.
„Auf dem Wasser stehen unsere Chancen höher.“
„Auf dem Wasser?“, wiederholt Rebecca, bevor ihr Widerspruch folgt. „Du weißt schon, ich bin ein Mensch und gehe in dem Moor unter!“
Zola nickt, als sei ihr dies bewusst. Und doch scheint sie von ihrem Plan überzeugt zu sein.
„Aber ich werde nicht zulassen, dass du untergehst. Noch sind die Hexenjäger abgelenkt, daher folge mir doch bitte. Ich beweise dir, dass auch du über das Wasser laufen kannst.“

Es klingt zu schön. Rebecca hegt jedoch große Zweifel und fängt an zu misstrauen. Doch die Hexe hatte sämtliche Chancen, um ihr zu schaden. Wollte sie Rebecca umbringen, dann hätte dies schon längst geschehen können. Aufgrund dessen folgt sie Zola vorbei an den trügerischen Pfützen zu der größeren Wasseroberfläche, die sich gewaltig lang und tief durch das Gebiet zieht. Zola setzt ohne Zweifel einen Fuß nach dem anderen nach vorn. Statt im Wasser zu versinken, wirkt es, als liefe sie über einem Pfad. Auch im Stillstand geschieht der Hexe nichts. Als Zola zu summen beginnt, reagiert Rebeccas auf die Töne. Der Körper fühlt sich leicht wie eine Feder an. Fast schon schwerelos. Ein Gefühl, jeder Gefahr trotzen zu können, beschlagnahmt ihren Kopf. Als Zola ihr die Hand hinhält, greift Rebecca instinktiv zu und folgt der Hexe weiter aufs Gewässer. Die Stiefelsohle mag die Oberfläche berühren und doch versinkt Rebecca nicht. Selbst dann nicht, als Zola die Hand von ihr löst. Staunend dreht sich Rebecca um, als Glühwürmchen herbeigeflogen kommen und die Natur unfassbar friedlich wirken lassen. Es wäre nicht Rebecca, wenn sie ihre Neugier nicht stillt und ihre Finger ins Wasser taucht. Sollte die Hexe mit ihrer Wahrnehmung spielen, dann mit einem sehr realistisch wirkenden Zauber. Die nächsten Stunden werden zeigen, ob Rebecca halluziniert oder gemeinsam ihre Freiheit mit Zola erlangt. Einen Kampf, auf den sie sehnsüchtig hinfiebert.



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