Kapitel 19

Triggerwarnung: Gewalt und Verstümmlung
Nicht bereit, als stiller Zeuge den Untergang eines Partners zu akzeptieren, opfert Torm eines seiner geliebten Schwerter. Sonderanfertigungen, wie Rebecca auf der kurzen Reise erfuhr. Jedes Einzelne kostete ihn ein Vermögen. Betroffen ist ein schicker Säbel mit schwarzen Griff und vergoldeter Musterung. Die krumme Klinge durchtrennt sämtliche Pflanzen, die Derik packen und zum Gewässer ziehen. Kaum frei entfernt sich Derik grinsend und hebt mit einem stolzen Grinsen den Daumen, eine Geste, die Torm mit einem tiefen Seufzen quittiert. Schließlich wird er Zeuge, wie seine stolze Waffe ins Wasser fällt. Auch Rebecca trauert dem guten Stück hinterher. Sie bleibt überzeugt, dass das edle Stück gut in den Händen liegt. Als erhören die Irrlichter ihren Wunsch, nehmen beide die Form von Torms aufgeopferten Waffe an. Ein Unterfangen, das Rebeccas Herz höher schlagen lässt. Mit zittrigen Fingern greift sie nach den Irrlichtern und dreht diese spielerisch in ihren Händen. Bewegungen, die für Aufsehen sorgen. Torms Züge verhärten sich, als er sie betrachtet.
„Du hast Gefallen an der Macht einer Hexe gefunden“, stellt er kühl fest.
Es zu leugnen wäre dämlich, daher nickt Rebecca stolz und hebt die Irrlichter auf Augenhöhe.
„Wahre Wunder, die ihr Narren ächtet. Mit Stolz kann ich verkünden eine Hexe und einen Alchemisten als meine Freunde zu bezeichnen. Zolas Zauber bringen so viel Mehrwert und sind so schön wie Sterne am Himmel.“
Aus dem Augenwinkel beobachtet Rebecca, wie Zola dankbar ihr Haupt neigt. Tonlos und doch mit glänzenden Augen.

Missbilligend spuckt Torm vor Rebeccas Füße.
„Du ehrst den Teufel! Ich fürchte, selbst durch Prügel bekommen wir deinen Kopf nicht gewaschen. Bedauerlich, denn somit stimme ich für deine Hinrichtung.“
Derik brummt und ärgert sich: „Wunderbar! All der Ärger mit ihr umsonst! Vielleicht bekommt unser Kommandant sie gebrochen! Ich meine, diese Frau hat mehr drauf als die meisten Rekruten!“
„Kein Interesse!“, flötet Rebecca, bevor sie Zola zuruft, „Lass tauschen, ich wollte dem Dreckskerl da vorne schon länger eins reinwürgen.“
Torm belächelt ihren Wunsch und dreht sich mit Schwung, um sein nächstes Messer loszuwerfen. Rebecca nimmt sich daran ein Beispiel und unterbricht den Wurf auf halber Strecke, indem sie ebenfalls ein Messer losschickt. Etwas, womit Torm anscheinend rechnete, denn er fängt seine geliebte Waffe zielgenau, während das Irrlicht zu Rebecca zurückgeflogen kommt. Noch ehe Rebecca dies fängt, wirft sie ein kleines Säckchen los, dessen Inhalt der Narr mit einem sauberen Schnitt verteilt, somit hüllt ihn eine dunkle Rauchwolke ein. Rebecca wirft beide Irrlichter hoch in die Luft und holt die Feuersteine heraus. Geübt entzündet sie Funken in nur wenigen Sekunden und springt zurück aus dem Gefahrenbereich. Gerade rechtzeitig, nicht, weil aus den Funken ein kleines Inferno entsteht, sondern weil Torm den Sprint nicht unterbricht und den Rauch fast verlässt. Nicht schnell genug! Am Ende laben sich die Flammen an seinem Leib und bringen ihn zum Schreien. Während sich die gesamte Wolke entzündet und bedrohlich brennt.




Schwarzkümmelstaub – gesundheitsfördernd, aber leicht entzündlich.

Ein Pfeifen und die Irrlichter kommen angeflogen. Rebecca umrundet die Feuerwolke siegessicher, hätte sie doch mehr Abstand genommen, denn obwohl Torm schreckliche Qualen erleidet, sprintet er schreiend auf sie zu. Noch immer brennend. Brandblasen gewinnen an Volumen und platzen teilweise dampfend auf. Der Anblick schwarzer Haut und Entstellung aus nächster Nähe lassen sie erstarren. Ein schrecklicher Pfeifton dringt durch seine beschädigten Atemwege und doch legt er den Kriegerblick nicht ab. Fast so, als wisse er, dass er stirbt und sie mit ins Verderben reißen will. Der Kopf weiß, sie muss umgehend ausweichen, doch der Körper verweigert den Befehl. Zum Glück befindet sich Zola auf ihrer Seite, denn eine gewaltige Fontäne kommt herbeigeschossen und bildet selbst auf dem Land eine meterdicke Wasserwand. Etwas, das Torm sicherlich begrüßt, vielleicht weil er sich Linderung und Kühlung erhofft, oder er glaubt, das Hindernis mit einem Sprung zu überwinden. Doch kaum tritt er in Zolas Element ein, zieht sich das schlammige Wasser ruckartig zurück und reißt den Hexenjäger mit sich. Der Moment, wo Rebecca aus der Starre erwacht und zischend beobachtet, wie ihre Beute Richtung Moorwasser gezogen wird.

„Erwache!“, schimpft Zola aus dem Hintergrund.
Genau rechtzeitig, denn Derik stürzt sich mit Kampfgebrüll auf Rebecca. Gewappnet mit zwei Kurzschwertern. Er beweist sich in der Schwertkunst, seine Angriffe steuern schließlich Schwachpunkte an. Rebecca kann nur mit Mühe und Not parieren und sieht sich gezwungen auf Distanz zu gehen, da er ihr im Nahkampf die Oberhand besitzt. Doch selbst ein Rückwärtssalto bringt ihr nichts, denn Derik wirft eins seiner Kurzschwerter los und erwischt sie an der linken Schulter. Verdammt nah des Halses. Seine Wurfkraft nagelt sie an einen Baum und mit einem Sprung macht er Anstalten, ihren Oberkörper zu spalten. Der Moment, wo sich die Irrlichter aus Rebeccas Händen lösen und einen gigantischen Schild formen, die den Angriff des Feindes abfangen. Rebecca mag in der Luft baumeln, doch das hindert sie nicht, die Füße gegen den Stumpf zu stemmen und die Waffe mit zusammengebissenen Zähnen aus der Schulter zu reißen. Höllisch pulsierend zeigt sich der Schmerz und lässt sie kurz Schwarz sehen. Der Körper bricht ihr dabei fast weg. Ein kurzer Fall, denn kaum erlangt sie das Bewusstsein, federt sie sich vom Baum, um sich gekonnt am Boden abzurollen. Frustriert über die Verletzung betrachtet sie die besudelte Klinge in ihren Händen. Die Schulter pocht und das Blut ergießt sich über das Leinenhemd, das sie einer frechen Dirne entwendete. Ein schönes Teil. Bequem und weich vom Stoff her. Zum Glück langärmlig, denn daraus kann sie notgedrungen einen Verband zaubern. Erneut kommt Zola ihr entgegen. Die Schlingpflanzen nähern sich lautlos und umwickeln die Wunde gewissenhaft. Kühle und Nässe lindern den Schmerz. Die Blutung wird erfolgreich gestoppt und Rebecca mit einem Verband versorgt, während Zola die Ablenkung übernimmt.



Zolas schwebende Wassermaßen schwingt sie tänzelnd in Richtung Derik, der zum Ausweichen gezwungen wird. Doch der Hexenjäger wirkt nicht wie ein in die Enge gedrängtes Tier, stattdessen studiert er ihr Bewegungsmuster und sucht sicherlich nach Lücken in ihrer Kampftechnik und leider erkennt auch Rebecca viele Schwachpunkte bei ihrer Freundin. Zwischenräume bei den Zaubern, die sich Derik zu Nutze macht und mit einem Sprung sämtliche Distanz hinter sich bringt. Er droht Zola mit seinem letzten Kurzschwert von oben aufzuspießen und das geringe Zeitfenster wird der Hexe zum Verhältnis. Doch Rebecca sah das Unheil kommen und eilt zur Hilfe heran. Aus der Not heraus bringt sie im Sprung durch eine Drehung genug Kraft herauf, um mit ihrer blanken Faust Derik in den Dreck zu befördern. Fern von Zola, die steif auf das Geschehen starrt. Bis sie hinter sich jemand laut fluchen hört. Unfassbar aber Torm lebt. Er sieht ziemlich hinüber aus und erinnert weniger an einen Menschen, sondern mehr an ein Monster, aber der Kerl hatte wahrlich Glück. Der herausragende Baumstumpf im Moor wurde zu seinem Halt. Seine Klingen haben sich wie Krallen in das morsche Holz gebohrt und mit aller Kraft zieht er sich aus dem Gewässer. Trotz Verbrennungen und Schmerzen. Obwohl die Erschöpfung ihm ins Gesicht geschrieben steht schafft er hinauf in einem schwankenden Zustand. Kaum pendelt er das Gleichgewicht aus, folgt der Sprung auf sicheren Boden.

Sein Auftreten sorgt für Verunsicherung bei Zola. Die Hexe schüttelt ungläubig den Kopf und blickt, als gestehe sie sich die Niederlage ein. Ehrfürchtig läuft sie rückwärts und obwohl Rebecca eigentlich Derik am Boden festnageln müsse, tritt sie an die Hexe heran. Ihre Hand legt sie stärkend in Zolas Rücken. Eine Geste, die Zola schreckhaft herumfahren lässt. Rebecca blickt ihr entschlossen in die Augen. Mit einem Angebot.
„Wenn du ihn fürchtest, dann lass mich ihn übernehmen. Vergiss nicht, du kämpfst nicht allein. Wir werden am Ende siegen, denn die beiden kriegen uns nicht klein. Wir haben es so weit geschafft, dass ich nicht mal ans Aufgeben denke. Meine Freunde warten schließlich auf mich.“
Zolas Blick gleitet an ihr hinab, ihre Finger streifen über den Verband ihrer Schlingpflanzen und Sorge macht sich in ihrem Gesicht breit. Doch Rebecca belächelt die Geste und wirft Deriks Kurzschwert los, um Torms heranfliegenden Säbel abzuwehren, denn der Scheißkerl setzt sich in Bewegung. Nur unterschätzt er den Inhalt ihrer Taschen.




„Überlass ihn mir und übernehme seinen Partner“, drängt Rebecca.
Kompromisslos reißt sie Zola hinter sich und greift hinab.

Torm kam bereits auf den Genuss von Feuer und doch lehre ihn das nicht das Fürchten. Ein Fehler. Rebecca schnappt sich eine kleine Flasche und füllt ihren Mund mit der brennbaren Flüssigkeit, die von Feuerspucker gerne verwendet werden. Ein Geheimnis, das Clive ihr offenbarte und das sie mit ihm bei Gelegenheit üben konnte. Die Feuersteine sind schnell hervorgeholt, nur erkennt ihr Feind diese wieder und unterbricht den Sprint, um eilig aus ihrem Sichtfeld zu verschwinden.
Kluger Hund!
Der Blick gleitet umher, auf der Suche nach einer Gelegenheit, da kommt eins der Irrlichter mit einem Affenzahn angeflogen und schleudert Torm in ihre Schussbahn. Eine Chance, die sie nicht verstreichen lassen will und Funken springen lässt. Kaum bespuckt sie Torm mit der Flüssigkeit, entzünden sich die Flammen und er fängt erneut Feuer. Anders als das Irrlicht. Das quirlige Ding bleibt verschont von dem Angriff, während Torm zu Boden stürzt und sich brennend im Gras wälzt.

Fluid nannte Clive das Zeug. Rebecca hält die Flasche auf Augenhöhe und lächelt stolz. Schon immer faszinierte sie der Zirkus, der leider viel zu selten in die Stadt kam. Die Schauspieler und Akrobaten waren netter als die Stadtbewohner und so verbrachte Rebecca viel Zeit mit ihnen, doch das Geheimnis der Feuerspucker hielten sie eisern verschlossen. Die Akrobatentricks hatte sie schnell drauf, dass sich sogar die Gelegenheit bot, sich dem Zirkus anzuschließen, doch das widersprach ihren Plänen mit ihrem Bruder.
Joel.
Schmerzlich wird ihr bewusst, dass ihr Herz vom Pfad abkam. Die Suche nach Joel wurde nebensächlich, denn Rebecca mag sich ungern noch von Clive trennen. Vom Alchemisten erntet sie schließlich solch ein gutes Zeug, da wird Joel vor Neid erblassen. Außerdem fühlt sich die Zeit fern von Clives Gruppe an wie Heimweh. Ähnlich wie beim Verlust ihrer Mutter. Kalt und erdrückend.

„Vorsicht!“
Zolas Ruf lässt Rebecca herumwirbeln, um zu sehen, wie sich Derik zwischen den Wassermaßen hindurch duckt und Rebecca mit seinem Kurzschwert rammen mag. Ein Moment, wo sie improvisiert und ihm die Glasflasche vor dem Kopf haut. Mit mehr Kraft als beabsichtig, schließlich bricht das Glas und das gute Zeug verteilt sich in Deriks Gesicht. Ein Sprung zurück und Derik hebt schützend die Arme vor den Kopf. Das Irrlicht nahe Rebecca bleibt nicht verborgen, daher folgt der Griff zum Bogen und die Lichterkugel formt sich nach ihrem Willen. Rebecca weiß, dass ein Kettenhemd den Bauch des Jägers schützt, daher donnert sie den Pfeil in Deriks rechten Oberschenkel. Ihr fiel nämlich auf, dass er sein Gewicht gern nach rechts verlagert. Den Aufschrei lässt er jedoch ersticken, doch mit glühendem Zorn nimmt er sie ins Visier. Während das Irrlicht konsequent im Bein stecken bleibt, statt dort zu zerfließen, wie Rebecca es eigentlich von dem kleinen Ding kennt.



Aufgrund der Verletzung schafft es Derik nicht, den Schlingpflanzen zu entkommen, die ihn packen und in die Höhe heben. Gewunden um den Hals. Statt in Panik zu geraten und nach dem Strick zu greifen, nutzt er das Kurzschwert, um sich zu befreien. Trotz Schlinge dreht er sich in der Luft und zersäbelt die Pflanze. Die Landung hingegen sieht alles andere als elegant aus, da sein verletztes Bein nachgibt. Rebecca schnappt sich das nächste Irrlicht und visiert seinen Schädel an. Nichts, was ihm entgeht. Rebecca könnte fluchen, als er rechtzeitig den Kopf einzieht. Doch kam verfehlt wird ihm das im Bein steckende Irrlicht zum Verhängnis. Dies wiederholt nämlich die bereits bekannte Rotation. Kaum windet es sich im Fleisch des Hexenjägers, schafft Derik es nicht mehr, die Zähne zusammenzupressen. Der leuchtende Pfeil dreht sich ihre schnell in seinem Bein und durchtrennt selbst Knochen. Rebecca kann kaum bei dem Gemetzel hinsehen. Zola bezeichnete die Irrlichter als friedlich, da haben die beiden sicherlich eine ganz andere Definition davon. Derik wird verbluten, das ist sicher. Da sein Geschrei endet, zeigt sich, dass er das Bewusstsein verloren hat. Das Irrlicht durchtrennt sein Bein sauber und kehrt summend zurück zu Rebecca. Diesmal in der kugelrunden Form, die sie für Glühwürmchen hielt.

„Die Irrlichter mögen dich“, stellt Zola fest.
Zu trocken für Rebeccas Geschmack. Die Hexe scheint sich an dem verstümmelten Anblick nicht zu stören.
„Dann wollen wir mal hoffen, dass sich dies nicht ändert.“
Es steckt viel Hoffnung hinter Rebeccas Worten, denn so wie Derik will sie nicht enden. Statt dies zu kommentieren, begibt sich Zola zu ihren Feinden. Als müsse sie sich vergewissern zersticht sie die Herzen der beiden Männer mit einem Dolch, der an einen Raubtierzahn erinnert. Woher Zola die Waffen nimmt, bleibt Rebecca ein Rätsel. Ähnlich wie mit den Bogen.

Kaum abgesichert schaut Zola entschlossen auf, als liege ihr etwas am Herzen.
„Wir müssen ein Grab schaufeln.“
Die Erschöpfung sitzt zu tief, dass sich Rebecca nicht dazu bereit fühlt. Die Blessuren des Kampfes sollten sich besonders im Gesicht abzeichnen. All die Tritte, die Rebecca einstecken musste, und nun, wo der Kampf endet, schwächelt sie.




„Ein Begräbnis haben sie nicht verdient“, folgt ihr ein Einwand.
Zola nickt, als sei sie der gleichen Meinung und doch beweist sie sich als abergläubisch mit ihrer nächsten Aussage.
„Wir wollen nicht, dass diese zwei Seelen uns weiter heimsuchen und unsere Träume vergiften. Das Begräbnis dient zu unserem Schutz. Sollten sich die beiden noch immer an die Welt der Sterblichen klammern, dann werden sie gezwungen sein, an ihrem Grab zu versauern, denn ich werde ihr Hab und Gut von ihrer Energie reinigen.“
„Können wir sie nicht einfach verbrennen?“
Eine ernstgemeinte Frage von Rebecca, doch Zola keucht empört.
„Ich meine ja nur, geht schneller“, nuschelt Rebecca mit einem Schulterzucken.
Zola tritt geduldig an Rebecca heran, um ihre Gedanken offenzulegen: „Sollten ihre Seelen aus irgendeinem Grund uns nach einer Feuerbestattung heimsuchen können, hättest du dir eine Erdbestattung gewünscht. Du würdest lernen, das Feuer zu fürchten. In deinen Träumen würdest du in einem Inferno baden. Ihre Heimsuchungen werden sich einbrennen und dich prägen. Wenn möglich, dann vergrabe den Feind im Erdreich. Vertraue meinem Urteil.“
„Uff“, keucht Rebecca, denn etwas anderes fällt ihr bei all dem ganzen Schwachsinn nicht ein.
Sie will sich aber auch nicht mit der Hexe anlegen, daher handelt sie ein Kompromiss aus: „Meinetwegen, doch lass uns bitte nur eine kurze Pause einlegen. Ein kurzer Moment, um durchzuatmen.“
Mit einem Nicken lässt sich Zola darauf ein und Rebecca bleibt wenigstens einen Moment, um aufzuatmen und das Gespräch zu verdauen. Die Reise mit Zola wird definitiv nicht langweilig.

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