Tag 3

Tag 3
Er brennt!
Endlich!
Unser erster Instant-Grill aus dem Restpostenmarkt war bis gerade eben noch nicht „Feuer und Flamme“ für das erste „Salsicce-arrabbiata-Projekt“ unseres Italienurlaubs …
aber … dank der Pappe und des Föns aus der Ferienwohnung konnte er nun doch überzeugt werden.
Der letzte Tag hier in Varese neigt sich dem Ende entgegen und ich – nein, wir, also mein abenteuerlustiger Freund und ich – waren heute Morgen zuerst für gut 3 Stunden im Paradies!
Ja, wirklich!
Die ganze Menschheit sehnt sich nach dem Paradies und wartet das ganze Leben darauf …
aber wir haben es heute gefunden!
… und man muss nicht erst gestorben sein, um dorthin zu gelangen!
Tatsächlich gelingt es lebend deutlich leichter! 🙂
Das Paradies liegt gut 5 km von Varese entfernt und befindet sich gleich bei der „Ponte di Diavolo“!
Logisch!
Hölle und Himmel – also das Paradies – liegen bekanntlich nicht weit voneinander entfernt. 🙂
Und unsere Tour war wirklich himmlisch!
Komoot ist hier der perfekte Begleiter und Sportsfreund gewesen und der Wasserfall an der Teufelsbrücke, die natürliche Quelle sowie der komplette Weg durch den Dschungel waren wirklich einmalig!
(Auch diese Tour gibt’s wieder auf unserem Komoot-Account. :-))
Naja, und kaum waren wir wieder in unserem Feriendomizil angekommen, empfing uns eine Gewitterwolke!
„Er“ und mein Mann haben sich gestritten!
Über den Weg!
… den Weg zum Lago di Orta!
Mein Mann lenkte aber ein und kurze Zeit später stand die Sonne wieder am Urlaubshimmel und wir stiegen (zu Viert) in den Jeep und fuhren los.
Sicherheitshalber nahm ich meine Wolle mit …
Die Tour der beiden war wirklich schön!
Zuerst zu dem Heiligen Berg von Varese (übrigens ein Weltkulturerbe), dann über die kleinen Dörfer an den Lago Maggiore und weiter an den Lago di Orta – einmal rund um den See.
Der Jeep fuhr prima, mein Mann auch …
nur ich war wieder einmal eine schlechte Beifahrerin.
Aber ich gelobe Besserung!
38 Jahre – betonte mein Mann bei jedem Zucken, Zittern und Schnaufen von mir immer wieder – 38 Jahre fährt er nun Auto und die meiste Zeit recht sicher ohne meine „Hilfe“ …
Einmal hat er mir sogar angedroht, mich aussteigen zu lassen …
Die Straßen waren zu eng und zu kurvenreich, sodass ich nicht häkeln konnte …
Ich bin also quasi unschuldig. 🙂
… und der italienische Feierabendverkehr kam ja dann auch noch dazu …
Also ich konnte sozusagen nicht anders!
In der Strandbar am Lago Maggiore häkelte ich aber zur gemeinschaftlichen Beruhigung!
Ach, und unser heutiger Tag begann nicht mit dem Durchfall der Tauben, sondern mit einem „Um“-Fall!
Mein Rad fiel durch den Sturm in der Nacht um … und mein Lenker brach am Ende vom Griff bzw. im Griff ab.
Aber halb so schlimm!
Mein Rad mag es zu fallen!
Letztes Jahr fiel es auf der Autobahn fast von unserem Fahrradträger … und da war der Lenker dann nur noch Mus …
Jetzt scheint der Halbmond über uns, die kleine Pipistrella fliegt ihre Kreise und morgen geht der Roadtrip weiter!
Wir fahren zum Meer!
… und ich häkle!
… Sicher!






























































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