Kapitel 15
Ein kurzes Ruckeln und der Motor setzt sich wieder in Bewegung. Mit einem Windzug lösen sich die Kerzen wie eine Fata Morgana einfach in Luft auf. Mit ihnen verschwinden auch Dalika und Kai. Eine kurze Ansage zum Stockwerk und die Aufzugtüren öffnen sich, aber Tessa schüttelt sich bleich.
„Ich will nicht! Lass uns von hier verschwinden, Skyla. Ich bevorzuge mein Zimmer und Zeit allein.“
Genau rechtzeitig schiebt Skyla ihren Körper zwischen die Türen, sodass die Mechanik versagt und der Aufzug sich verspätet. Mitfühlend betrachtet sie ihre schniefende Cousine. Der Abschied fällt ihr genauso schwer, wie Skyla selbst. Es widerstrebt ihr, Tante Mary aufzusuchen. Zu groß sind die Schuldgefühle. Hätte sie Tessas Anruf doch ernster genommen. Nun ist es zu spät und die Trauer über den Verlust wiegt schwer. Noch keimt die Hoffnung, dass Kai sich irrt oder eine böse Dämonennummer abziehen will, um sie zu verunsichern. Ein dicker Kloß bildet sich im Hals, als sie ihre Hand zu der verwöhnten Prinzessin ausstreckt. Die Erwartungen sind nicht gerade hoch in Anbetracht der langen Feindschaft und doch will Skyla vermeiden, dass Tessa diesen Tag bereut.
„Bei all der Liebe und Hingabe solltest du sie wenigstens verabschieden. Du bist stärker, als du glaubst, Tessa. Außerdem bin ich bei dir und weiche nicht von deiner Seite. Lass uns deine Mutter gemeinsam aufsuchen und ihr sagen, welch wundervolle Person sie doch war. Du bist doch ihr ganzer Stolz. Ihr kleines Mädchen, das die Welt bereichert.“
Skyla muss sich ermahnen, Tessa nicht als eingebildete Prinzessin zu betiteln. All der Neid und Hass der Vergangenheit muss endlich ruhen. Ihre kleine Rede lockt Tessa tatsächlich hinaus. Zögernd greift sie nach Skylas Hand und tritt mit ihr in einen kalten Gang. Allein die Beschilderung lässt erahnen, wohin es geht. Jeder Schritt Richtung Operationssäle kostet Kraft und Überwindung.
„Die Kerzen und dieser Bär…“ Sicherlich braucht Tessa Ablenkung und nimmt sich daher Zeit mit ihrer Analyse. „Was ist da gerade eben passiert?“
Das Paranormale ist ihr kein unbekanntes Thema. Erst kürzlich schob ein böser Geist Terror in Tessas Leben. Eine Plage, dabei war das Rohmaterial eine gute Seele, die ebenfalls mit Verlust und Schmerz konfrontiert wurde. Skyla fürchtet sich davor, das gleiche Schicksal zu tragen. Der Zorn des jungen Mannes keimt auch in ihr. Ganz langsam. Alles nur, weil der Orden ihr das Leben zur Hölle macht.
„Keine Sorge. Ein Geist ist mir wohlgesonnen. Mein Schutzengel hat mich vor einen dummen Fehler bewahrt. Sie wird über deinen Bruder wachen und ihn nicht sterben lassen.“
Tessa wird still und ein Blick auf ihr hübsches Gesicht zeigt die plötzliche Kälte in ihren Augen. Ein Verhaltensmuster, das sich wiederholt, sobald über den Nachwuchs gesprochen wird. Skyla ahnt, dass Tessa keine Geschwister will. Sie war glücklich als Einzelkind, denn so war sie der Mittelpunkt für ihre Eltern.
„Wohl gemerkt, kam die Aufforderung zu einem Handel von Eurer Seite!“, meldet sich Kais Empörung.
Skyla blickt an sich herab und macht ihren Schutzgeist als Anhänger an ihrer Tasche aus.
„Oh du bist zurück, Kai.“
Der Bär verschränkt jedoch seine Arme. „Ich wollte nur helfen!“
„Als hättest du keine Hintergedanken! Du hast deine dämonische Seite gezeigt!“
„Natürlich habe ich das! Denn ich bin halt ein Dämon!“
Der kleinen Höllenbrut liegt sicherlich noch mehr auf den Lippen, aber Tessa macht ihn ebenfalls aus und packt zu. Sie hebt Kai an und betrachtet ihn kritisch.
„Erkläre mir doch mal bitte, warum du ein böses Wesen mit dir trägst“, fordert sie kühl.
Ein Blick auf die Hand zeigt, dass sich Tessa losgelöst hat. Nichts, was Skyla auffiel. Sicherlich wegen Kais nerviger Art.
„Er dient mir zum Schutz. Mit ihm stehen meine Überlebenschancen höher.“
Aber Tessa runzelt die Stirn. „Du bekämpfst Feuer mit Feuer?“
Skyla hört die Botschaft heraus. Etwas, das allen Sorgen bereitet. Selbst Milan.
„Ich wünschte, ich hätte keine Affinität gegenüber Dämonen. Ich habe es vorher mit anderen Wesen versucht. Weit friedlichere Bewohner. Aber ich scheine nicht besonders beliebt zu sein. Dalika ist mein einziger Schutzgeist, der nicht unter die Kategorie Dämon fällt. Sondern eine dunkle Fee. Ein Wesen mit einem starken Gerechtigkeitssinn. Besonders gegenüber Frauen.“
Tessa hört daraus: „Du sprichst in der Mehrzahl. Wie viele Geschöpfe hast du an dich gebunden?“
„Drei. Zwei Dämonen und die dunkle Fee.“
Tessa nimmt die Thematik zu gefasst auf. Sie hegt keine Zweifel und zeigt eine hohe Akzeptanz. Obwohl ein Dämon in ihren Händen liegt, betrachtet sie das Wesen voller Neugier, als wolle sie Skylas Welt besser verstehen.
Was Tessa wohl gerade durch den Kopf geht?
Als könnte das Mädchen ihre Gedanken lesen, hebt sie entschlossen den Kopf. Mit einer Bitte auf dem Herzen: „Bitte hilf mir bei Suche nach solch einem Begleiter. Ich würde es vorziehen, keinen Dämon an mich zu binden. Aber auch ich wäre beruhigt, Schutz durch einen Gefährten zu finden. Noch einmal möchte ich diesen Schrecken nicht allein durchstehen. Es würde mich ungemein beruhigen, einen Begleiter an meiner Seite zu haben.“
Beunruhigt tritt Skyla an sie heran. Aus Sorge, jemand könne ihr Gespräch belauschen, erkundigt sie sich leise: „Ist dir noch mal solch eine Kreatur über den Weg gelaufen oder konntest du merkwürdige Dinge beobachten?“
Die Chancen stehen hoch, dass Tessa ebenfalls einen Draht zum Paranormalen hegt. Aber mit dem Kopfschütteln seitens ihrer Cousine macht sich eine tiefe Enttäuschung in Skyla breit. Vielleicht sollte sie aufatmen und doch verspürt Skyla erneut Neid. Ihre Cousine mag von einer bösen Kreatur heimgesucht worden sein, aber Skyla wird regelrecht terrorisiert. Ihr Gegenüber steht im strahlenden Licht. Sie ist gesegnet mit Glück, Talent, Schönheit und Beliebtheit. Während Skyla in ihrem Schatten steht und regelrecht von Tessa seit Kindertagen terrorisiert wird. Sicherlich hat Tessa mehr Glück mit der Wahl eines Schutzgeistes. Ihre Cousine wird alle beeindrucken.
Der Gedanke, Justin schenkt Tessa mehr Aufmerksamkeit in seiner Lehre oder zieht sie mit Tessas Leistungen auf, lässt Skyla schwer schlucken. Sie mag den Griesgram und genießt es, seine Schülerin zu sein. Aber Tessa hat eine anziehende Aura. Sie ist klug, aber auch gemein. Milan und Justin gehören zu Skylas Leben und nicht zu Tessas. Wenn die beiden Geisterjäger ihr genommen werden, dann wäre das ein derber Rückschlag. Was ist, wenn Milan sich von ihr abwendet? Denn er ist nicht blind und wird Tessas Attraktivität nicht ausblenden können.
Kais leises Lachen unterbricht Skylas Gedanken voll von Neid und Kummer. Seine Augen funkeln maliziös, als wüsste der Kleine, was in ihren Kopf vor sich geht. Sein langes Grinsen bleibt provokant, dass Skyla freiwillig den Blick von ihm abwendet.
„Versteht Ihr nun, warum wir Dämonen Euch lieben, meine Grausamkeit?“
Seine Worte versetzen ihr einen Stich ins Herz. Es ist die bittere Wahrheit, ihr Egoismus und ihre dunkle Seite. Eigentlich dürfte Skyla nicht mal zögern, schließlich geht es um den Schutz eines Familienmitgliedes. Aber sie bringt es einfach nicht über die Lippen. Zu groß war der See an Tränen in ihrer Kindheit. Tessa tat ihr Unrecht. Skyla hasste sich eine ganze Zeit lang ihretwegen und nun soll sie alles vergessen und hingabevoll helfen.
Vor Frust und Überforderung packt sich Skyla an den Kopf. Sie hat gehofft, ihre Tränen wären versiegt. Ihre Rüstung würde vor Tessa nie wieder brechen, aber mit einem leisen Schrei der Verzweiflung bricht der Damm.
„Ich kann das nicht mehr! Ich will nicht!“ Ihre Beine geben nach und sie sinkt hinab. „Du warst immer so fies zu mir und bist auf meinen Träumen rumgetrampelt! Nun soll ich alles vergessen und so tun, als wäre nie etwas passiert?“
Tessa legt den Kopf schief. Ihre Gesichtszüge verhärten sich.
„Spiel dich nicht so auf, Skyla! Du warst es doch immer, die nach Aufmerksamkeit gegirrt hat und mir alles zerstören wollte! Bei jeder Gelegenheit nahmst du die Zeit der Menschen in Anspruch, die mir am wichtigsten waren. An meinen Geburtstagen hast du dich so herausgeputzt, als wolltest du all die Blicke nur auf dich ziehen. Kaum schnitt ich dir vor Wut die Haare ab, legst du dieses rebellische Verhalten an den Tag und du warst Gesprächsthema Nummer eins! Eigentlich hätte ich im Vordergrund stehen müssen, aber du hast alles in die Wege geleitet, damit die Leute dich ansehen und über dich sprechen! Selbst jetzt! Du bereitest Probleme und die Familie redet nur von dir! Während ich mir den Hintern abrackere und Glanzleistungen vollbringe! Jetzt brauche ich dich mal zur Abwechslung und du stellst dich wieder als Opfer dar! Ich hasse dich! Mir steht es zu, zu weinen und rumzubocken! Nicht dir!“
Damit ist der Moment des Friedens hin. Alles nur, weil Skyla ihre Gefühle nicht im Griff hat. Was mag Oma Ulrike wohl sauer auf sie sein?
Wieso schaffe ich es nie, mich zu zusammenreißen?
Ausgerechnet hier und heute!
Skyla mag vor Scham versinken. Sie versteckt ihr Gesicht hinter ihren Händen und kämpft gegen Tränen an. Tessas Anwesenheit erschwert die Lage, denn ihre Cousine zeigt kein Verständnis und fällt in das alte Muster. Sie wird beleidigend und stellt sich in den Mittelpunkt. Skyla ist nicht mal in der Lage zu flüchten. Denn sie hat keine Kontrolle über sich selbst. Zumal sie auch nicht weiß, wohin sie gehen soll. Es gibt keinen Rückzugsort, der er ihr auf Anhieb einfallen würde.
„Schätzchen!“ Die dunkle Wolke wird augenblicklich von purem Sonnenschein vertrieben. Eine zierliche Gestalt beugt sich zu ihr hinab und zieht sie behutsam in die Arme. „Ich bin jetzt hier.“
„Dalika?“ Schniefend blickt Skyla auf. Ihre Augen weiten sich, denn das niedliche Lächeln könnte zwar vom Nang Tani stammen, aber es gehört Sina, die herbei eilte. „Was tust du hier?“
Sina streicht die Tränen aus ihrem Gesicht und legt ihre Hand anschließend auf die Stelle ihres Herzens. „Deine Gefühlswelt blieb mir nicht verborgen. Seit ich dich das erste Mal traf, wusste ich, was in dir vorgeht. Ich kenne deine Last und dein Ausbruch hat mich erschüttert. Ich musste dich sofort aufsuchen und schau mal, wen ich mitgebracht habe.“
Skyla verflucht Sina, denn Lukas soll sie nicht so sehen. Sie bereitet ihren Freund ebenfalls zu viel Kummer. Außerdem ging es ihm gerade eben nicht gut und doch macht er seinem Vater wieder Konkurrenz. Er lächelt, als sei nie etwas zwischen ihnen vorgefallen. Sein Blick ist voller Verständnis und Liebe. Als sei Sina ein Störfaktor, drückt er die Foodbloggerin in den Hintergrund, um Skyla für sich allein zu beanspruchen. Er zieht seine Kindheitsfreundin behutsam an sich und lehnt sich mit ihr gegen die Wand. Dabei ignoriert er Sinas beleidigten Ruf.
Die Gegenargumentation bleibt dem Sonnenschein im Halse stecken, denn mit geweiteten Augen dreht sich Sina zu Tessa. Ganz langsam erhebt sie sich, als wolle sie mit keiner vorschnellen Bewegung Tessa vergraulen. Dabei flammt Tessas Zorn. Ihre Augen stieren hinab zu Skyla.
„Siehst du! Immer gierst du nach Aufmerksamkeit! Selbst jetzt! Oh, die arme Skyla. Du bist das Allerletzte!“
Lukas‘ Kiefer versteift sich und Skyla sieht das Unglück kommen. Sein Griff löst sich, da packt sie zu und reiß ihn an sich.
„Nicht! Lass bitte gut sein.“
Ihrem Wunsch nimmt er tatsächlich zur Kenntnis und drückt sie nun enger an sich. Zu feste für ihren Geschmack.
„Ihr beiden müsst euch ja lieb haben.“
Skylas Blick schnellt auf. Denn sie vermutet, dass Sina von ihrer Freundschaft zu Lukas spricht. Aber Sina beugt sich mit einem verschwörerischen Lächeln zu Tessa vor.
Tessa presst missbilligend die Lippen zusammen. „Ich wüsste nicht, warum du dich in Familienangelegenheiten einmischst! Aber hey ich verstehe schon! Skyla vergisst Tränen und alle eilen herbei! So war das schon immer! Dabei fühlt sie doch einen Dreck! Das alles ist doch nur ein erbärmliches Schauspiel!“
Mit einem Satz dreht sich Lukas um. Seine Hand holt bereits aus, da ruft Sina ihn mahnend. Tatsächlich hält er inne, auch wenn sein Arm zittert.
„Du hast noch nie ein Mädchen geschlagen und das wird sich auch nicht ändern!“, besteht Sina darauf.
Aber Lukas schüttelt eisern den Kopf und rechtfertig sich aufgebracht: „Ich hatte eine leise Vorahnung und nun bin ich sicher. Denn es gab eine sehr dunkle Zeit in Skylas Kindheit. Eine Zeit, wo sie eine Maske trug und lächelte, obwohl ich ihr die tiefe Traurigkeit ansah. Ich hörte, wie Finn meinem Vater anvertraute, dass Einiges vorgefallen sei, und ich glaube, mich zu erinnern, Tessas Namen gehört zu haben. Die plötzliche Kurzhaarfrisur war keine Laune, es war das Werk eines eifersüchtigen Mädchens. Mit dem neuen Outfit starb etwas in Skyla und sie wurde eine ganze Zeit lang unerreichbar. Ich bin froh, dass wir diese dunklen Zeiten überstanden haben, daher lasse ich nicht zu, dass sie noch mal so tief fällt. Und trotz allem ist Skyla hier und steht ihr bei. Das muss unfassbar schwer für sie sein.“
„Natürlich mischst du dich ein, Romeo! Aber blase dich ruhig weiter auf! Fakt ist, dass es dir rein gar nichts bringt, denn Skyla will nichts von dir!“, provoziert Tessa.
Die mit Mühe aufgebaute Beherrschung ist dahin. Alle Sicherungen brennen bei ihm durch. Sein Gesicht wird zu einer wutverzerrten Fratze, die Skyla an die wenigen Sekunden vor der Prügelei zwischen Milan und ihn erinnern. Zum Glück ist Sinas Fähigkeiten auf die Gefühlswelt geschult. Die Reporterin löst das Problem mit ihrer Gabe, die Skyla zum ersten Mal in diesem Umfang zu Gesicht bekommt. Alles beginnt mit einem Leuchten in ihren Händen. Daraufhin scheint die Zeit still zu stehen. Die Welt liegt in einem tiefen Schlummer. Tessa und Lukas rühren sich kein Stück. Skyla blinzelt erschrocken herüber zu Sina, die eine Show daraus macht und ihr zuzwinkert.
Mit ausgestreckten Armen gewinnt das Leuchten an Kraft und Intensität. Es wandert von den Händen hinauf und schlängelt sich um die Arme, von wo es sich von beiden Seiten löst und vor Sina schwebt. Das Licht nimmt die Gestalt einer großen Truhe an. Mit einem Winken dringen rötliche Blasen aus Lukas und Tessa. Aufgeheizte Kugeln aus denen Flammen kriechen, sobald diese den Träger verlassen haben.
„Zorn“, berichtet ihre Partnerin beiläufig.
Sie dreht sich nun zu Skyla und schnippt fordernd mit den Fingern. In Skylas Brust beginnt sich etwas zu sammeln. Etwas gewinnt um ihr Herz an Größe und steigt langsam empor. Statt aus ihr herauszubrechen und einen gewaltigen Schaden anzurichten, gleitet eine dunkle Materie einfach aus Skyla hinaus und schwebt ungehindert zu Sina. Ein schwarzer Nebel. Dicht und unförmig. Die Gestalt der Kugel beult und verformt sich im Sekundentakt, als lebe eine wilde Bestie im Inneren, die aus dem Käfig brechen will. Mit dieser Energie fällt eine gewaltige Last von Skylas Seele. Ein Stein, der das Atmen erschwert hat. Das Herz wird leichter. Der Körper entspannt sich von einer langen Krise.
„Kummer“, meldet sich Sina erneut und lenkt mit einer lässigen Handbewegung alle Kugeln in die Kiste aus Licht, die sich daraufhin verschließt und mitsamt der Fracht auflöst.
Das Schauspiel endet noch nicht, denn Sina hat Pläne, die sie Skyla mitteilen mag.
„Ich werde nun eure Erinnerungen manipulieren. Auch deine. Denn ich sehe doch, wie du den Ausgang bereust. Also gebe ich euch beiden eine zweite Chance zur Versöhnung. Sei unbesorgt, diesmal wird es dir leichter fallen, Tessa zu vertrauen. Lerne, ihr zu verzeihen, und lass die dunkle Zeit für immer hinter dich. Deine Cousine zögerte lang genug, sich an dich zu wenden, denn auch ihr fällt der Moment schwer. Blickt nach vorne. Gemeinsam als Familie.“
































































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