Kapitel 23
Fiona
Paul schaut mich ungläubig an, während Marlene nach Luft schnappt. „Wow, du hast Luna getroffen. Das, wow.“
Abwartend schaue ich zu Paul. „Paul?“ spreche ich ihn an und verschlucke mich dann an meiner eigener Spucke. Dies holt Paul wohl aus seiner Starre. Erschrocken springt er auf, schaut wild umher und läuft dann raus.
Immer wilder hustend, frage ich mich enttäuscht, was das für eine Reaktion war. Noch bevor Marlene mir Wasser holen kann, kommt Paul wieder. In seiner Hand ist eine Flasche Wasser, die er mir offen hinhält. Schnell ergreife ich sie und trinke. „Da… Danke“ bringe ich zwischen weiteren Hustern hervor. Paul nickt und lässt sich dann wieder auf den Stuhl fallen.
Leider kommt keiner von uns zum sprechen, denn da kommt schon meine Mum und Dad rein. „Oh Krümel, du hast uns einen gehörigen Schrecken eingejagt. Mach das nie wieder, ja?“ fordert Mum ungehalten. Ich nicke in ihrer Umarmung.
„Marlene hat uns mithören lassen. Das ist ja ein Erlebnis. Nicht viele haben die Ehre eine Gottheit zu treffen und du triffst gleich zwei.“ sagt Dad ehrfürchtig. Ich nicke und wende mich dann an Mom.
„Mom, ich habe Papa getroffen.“ sage ich ruhig. Meine Mom erstarrt und wird bleich. „Du, du hast was?“ bringt sie stotternd raus. Dad verkampft ebenfalls und legt dann bemüht ruhig zu wirken, einen Arm unterstützend um die Taile von Mom.
Mit Tränen in den Augen wiederhole ich meine Begegnung mit Papa für meine Mom. Mit Unglauben hört Mom zu. „Und Dad? Ich soll dir ausrichten, dass im nächsten Leben Papa das Leben mit Mom verbringen wird. Und bevor du dazu etwas sagst, Mom ist deine zweite Chance.“ ende ich und unterbinde gleichzeitig das Ausrasten von Dad. „Meine zweite Chance?“ fragt Dad und schaut tief in Gedanken versunken ins nichts.
Ich nicke und Mom dreht sich zu Dad um und fragt „Ändert das etwas für uns?“ Diese Frage holt Dad wohl wieder zurück „Nein, natürlich nicht. Ich hatte sie nie getroffen, wodurch sich das Band nie wirklich bildete. Komm, gehen wir. Paul und Fiona brauchen ihre Zeit und ich muss unsere Zeit in diesem Leben gehörig nutzen.“ spricht Dad augenzwinkernd, was die trübe Stimmung im Zimmer wieder aufheitert.
„Nun, ähm, wenn es dir gut geht Fiona, darfst du natürlich gehen.“ spricht Marlene. Ich nicke und schlage die Bettdecke zurück. Zum Vorschein kommt meine andere Hand, in der noch immer die Silbernacht-Blume ist. Verwirrt fragt Marlene „Woher kommt die denn?“ Ich schaue nur zu Paul, der die Blume ebenfalls anschaut.
An seinem Blick kann ich erkennen, dass er die Blume wieder erkennt. „Paul? Könntest du mich bitte zu einem ruhigen Ort bringen?“ Überrascht dass ich ihn angesprochen habe, schaut er mich einen Moment an ehe er stottert „Ja, ja natürlich.“
Er bietet mir seine Hand an, die ich dankbar ergreife. Leicht schwankend komme ich zum stehen. Auf den Arm von Paul gestützt, verlassen wir die Krankenstation.
Tief atme ich die frische Luft ein. „Wohin möchtest du denn?“ fragt er zaghaft. Einen Moment überlege ich, ehe ich spreche „Auf unsere Lichtung.“
Paul zögert „Was ist los Paul?“ frage ich unsicher. „Das ist ein weiter Weg. Wärst du bereit auf mir zu reiten?“ fragt Paul und wird gleichzeitig rot. „Äh, also ich meine mich, also nein, ähm als Wolf, als Wolf verwandelt meine ich. Wir können aber auch die Quads nehmen.“ rudert er zurück.
Über seine Unsicherheit muss ich grinsen, was ich versuche zu verstecken.






























































ähm jap… ich lebe auch noch *hust hust* 😅
Nachträglich: danke für dieses tolle Kapitel, es ist zwar nicht so viel passiert, aber dafür bin ich jetzt umso mehr gespannt was im Gespräch zwischen Paul und Fiona auf der Lichtung (ich hoffe doch dass ein Gespräch kommt!!) passiert 🤍